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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Der Fremde
Eingestellt am 21. 06. 2002 00:21


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Eilan
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jun 2002

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Einsam stand sie auf dem dunklen Friedhof. Vor dem Grab ihrer Mutter. Es zog sie immer wieder hierher, als ob es das letzte w├Ąre, was sie mit ihrer Mutter verband.
Es fr├Âstelte sie, obwohl es schw├╝l und die Luft schwer und bedr├╝ckend war. Das einzige Licht das auf dem Friedhof brannte waren die kleinen Kerzchen in den roten Kerzenh├Ąuschen, und das silberne Licht des Mondes.
Ein laues L├╝ftchen zog sich ├╝ber den Friedhof und liess die Kerze auf dem mit Efeu umrankten Grabstein zu ihren F├╝ssen flackern.
Ein leises Flattern war zu h├Âren, sonst war es still. Nur ab und zu schrie wieder ein K├Ąuzchen vom Wald her.
Da h├Ârte sie pl├Âtzlich das Knirschen von Schuhen auf dem Kiesweg. Schnell drehte sie sich um. Hinter einem grossen steinernen Engel trat ein Mann ganz in schwarz gekleidet hervor.
„Guten Abend, sch├Âne Lady.“ Er verbeugte sich leicht. „Darf ich mich vorstellen. Ich bin Marco Ramun von Falkenstein.“ Er trat aus dem Schatten heraus auf sie zu. Sein Haar war dunkelbraun und am Hinterkopf zusammengebunden. Nur eine dunkle Str├Ąhne hatte sich davon gel├Âst und viel ihm ins Gesicht. Sie bedeckte sein rechtes Auge vollst├Ąndig.
Ihr fiel auf, dass er seinen Kopf leicht gesenkt hielt. Sein linkes Auge schimmerte in einem kristallklaren eisigen Blau, in das man sich nicht getraut hineinzusehen, aus Angst darin hoffnungslos zu ertrinken.
„Und wer sind sie, meine Sch├Âne?“ Noch immer ├╝berrascht von seinem Auftauchen starrte sie ihn an, unf├Ąhig sich von seinem Anblick loszureissen. Er hatte eine ├╝bernat├╝rliche Aura die ihn umgab und seine Anziehungskraft war ├╝berw├Ąltigend.
„Ich… mein Name ist Susanne. Susanne Friedrich.“ Sein Blick glitt ├╝ber ihren K├Ârper und blieb schliesslich an ihren Augen haften. Sie hatte grosse dunkelbraune Augen wie ein Reh. Sie hoben sich ab von ihrem Sommersprossigen blassen und zierlichen Gesicht, das von ihrem dunkelblond r├Âtlichen Lockenhaar eingerahmt wurde. Sei trug nur ein rotes kurzes Kleid. Wie es sich f├╝r diese Jahreszeit eignete.




Der Fremde trat n├Ąher an sie heran. Sein Umhang glitt zur Seite und gab den Blick auf ein altmodisches Hemd mit R├╝schen frei, die sich in der Mitte des Hemdes bis zu seinem Hosenbund hinunter erstreckten und darin verschwanden.
Dann stand er vor ihr. Der Charme der von ihm ausging war bet├Ârend, genau wie der Duft nach Lavendel der ihn einh├╝llte.
Sie atmete den schweren sinnlichen Duft ein und f├╝hlte sich als h├Ątte sie einen Hauch von Leben eingeatmet.
Er sah sie an, den Kopf leicht schr├Ąg. Hob seine Hand und fuhr mit den Fingerspitzen z├Ąrtlich ihren Gesichtsz├╝gen nach.
Sie wehrte sich nicht, rannte nicht davon, hatte keine Angst vor ihm. Im Gegenteil. Ihr ganzer K├Ârper und das innerste ihrer Seele sehnten sich nach ihm und seinen Ber├╝hrungen. Ihr Atem ging schwerer und stockender. Es war als w├╝rde alles um sie herum verblassen und nur sie und er st├╝nden da. Sein markantes Gesicht n├Ąherte sich dem ihren, beide ├Âffneten Leicht den Mund und ihre M├╝nder verschmolzen mit einander. Ihre Zungen f├╝hrten einen wilden Kampf und ihre K├Ârper dr├Ąngten sich aneinander. Sie umschlangen sich mit ihren Armen und klammerten sich mit den H├Ąnden aneinander. Immer wilder und fordernder wurde der Kuss und auch ihre H├Ąnde hielten nicht mehr still. Ihre wanderten unter seinen Umhang, w├Ąhrend seine ihr die Tr├Ąger des Kleides von den Schultern streiften. Begierig auf mehr, befreiten sie sich von ihren Kleidern ohne ihren immerw├Ąhrenden Kuss zu unterbrechen.
Ihre nackten K├Ârper dr├Ąngelten und pressten sich aneinander. Dann hob er sie hoch und trug sie zu einer k├╝hlen Steinplatte. Sanft legte er sie darauf nieder. Spielerisch umfasste er mit seinen H├Ąnden ihre Br├╝ste und massierte ihre Brustwarzen. Mit der Zunge glitt er von ihrem Bauchnabel langsam hinauf, l├Âste seine H├Ąnde mit der Zunge ab und biss hinein. Sie schrie genussvoll auf. Dann zog sie ihn auf sich. Er k├╝sste sie auf die Mulde an ihrem Hals und arbeitete sich dann zu ihren Schultern vor.
Sie st├Âhnte auf, als sie ihn zwischen ihren Schenkeln und in sich sp├╝rte.
In wilder Ekstase wanden sie sich und folgten ihrem Rhythmus der immer h├Âher steigenden Spirale der Lust bis sie die Spitze erreichten und sie ihr Inneres von einer Welle unbeschreiblichen Gef├╝hls erbeben liess. Sie b├Ąumte sich ein letztes Mal auf und schrie in die Nacht hinaus. Dann fiel sie seufzend zur├╝ck, w├Ąhrend er seinen Kopf zwischen ihrer Schulter und ihrem lockigen Haar vergrub.

M├╝de blinzelnd sah sie sich um. Sie lag auf der Erde vor dem Grab ihrer Mutter. Wie kam sie hierhin? Und was machte sie am fr├╝hen Morgen hier?
Verwirrt stand sie auf. Ihr Kleid war zerknittert und ihr Haar zerzaust. Sie f├╝hlte sich ausgelaugt und m├╝de. Vergeblich versuchte sie sich an die vergangenen 12 Stunden zu erinnern. Sie wusste nur noch, dass sie zum Friedhof wollte um das Grab ihrer Mutter zu besuchen.
Sie pfl├╝ckte eine der wilden Blumen die neben dem Kiesweg wuchsen und legte sie auf den Grabstein. Als sie sich wieder aufrichtete sah sie in das Gesicht eines Mannes. Das verwirrende an ihm waren seine Augen. Das eine war eisblau und das andere schillernd gr├╝n.
Verdutzt sah sie ihn an. „Guten tag, sch├Âne Lady.“ Ein L├Ącheln ├╝berflog sein Gesicht. „Darf ich mich vorstellen. Ich bin Marco.“


__________________
Das Licht findest du in der Dunkelheit

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stresa
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Eilan!

Ich finde, das ist ein Text, der ziemlich viel Potential zeigt, wenn ich so auf dein Alter schau, erinnert mich das ganze sehr an meine ersten Texte ;-).

Da gibts nat├╝rlich noch einiges zu lernen und zu verbessern (sag ich jetzt mal so altklug *gg*), sprachlich und inhaltlich - das ist ein Text, den ich gerne "lektorieren" w├╝rde, aber nat├╝rlich nur, wenn Du das m├Âchtest. (Und eher pers├Ânlich, als im gro├čen Forum.)

lg
stresa

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Eilan
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Registriert: Jun 2002

Werke: 42
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Hallo Stresa

Ich weiss, um meine Rechtschreibung steht es in diesem Text sehr schlecht...;0) Aber so ist das meistens, wenn ich sp├Ąt abends noch eine Geschichte schreibe...da ich mich dann leider nicht mehr so gut konzentrieren kann...:0S
Es nimmt mich jetzt nat├╝rlich wunder wie deine ersten Texte aussahen. :0)
Dies ist eigentlich mein erster Text dieser Art. Ich schreibe sonst eher Kindergeschichten und solche f├╝r Jugendliche in meinem Alter. Tja, muss wohl die Fantasy mit mir durchgegangen sein...*rotwerd*
Freu mich ├╝brigens immer ├╝ber "lektorische" (Kann frau das so sagen?) Unterst├╝tzung...da ich ja noch eine Laie in der Kunst des Schreibens bin.

Lg
Eilan

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