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Leselupe.de > Kindergeschichten
Der Geier und Herr Meier
Eingestellt am 02. 02. 2016 22:05


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Kai Yantiri
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Feb 2016

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Der Geier und Herr Meier

Der Geier kreist seit Dienstag ĂŒber dem Reihenhaus von Herrn Meier. Der Geier will nĂ€mlich Herr Meiers Eier.
Die liegen, fein bunt eingefĂ€rbt, in einem Körbchen. Das Körbchen steht auf dem kleinen Tisch auf dem Balkon von Herr Meiers Wohnung. Bald ist Ostern, und Herr Meier freut sich schon auf die Eier. Die will er dann essen, mit Senf und Öl, so genannte Soleier.
Wenn der Geier ĂŒber Herrn Meiers Haus kreist, kann er die Eier sehen, mit seinen Geieraugen. Der Geier frisst eigentlich Aas, aber er hat schon lange nichts mehr von der Strasse gekratzt. Er kennt Eier, und er weiss, dass die schmecken. Also kreist er weiter.
Der Herr Meier macht seinen Mittagsschlaf wie jeden Tag um halb 3, denn da hat er immer einen kleinen DurchhÀnger. Der Geier hat das auch schon herausgefunden, weil er ja schon lÀnger kreist.
Also, jetzt ist der Moment, denkt er sich. Er lĂ€sst sich hinabsinken, erst langsam, dann immer schneller stösst er hinab, bis er auf Herrn Meiers BalkongelĂ€nder landet. MĂ€chtige FlĂŒgel hat er, mehr als zwei Meter Spannweite. Der Luftzug seiner FlĂŒgel schmeisst Herrn Meiers Pinguinsammlung auf der Fensterbank um, die Figuren zerplatzen auf dem Boden.
Der Geier greift sich zwei Eier, in jeder Klaue eins, und setzt zum Wegfliegen an.
In diesem Moment springt Konrad, der eigentlich sehr liebe, aber auch sehr grosse Hund von Herrn Meier durch die geöffnete BalkontĂŒr. Der Geier kreischt wie am Spiess, macht einen höllischen LĂ€rm und versucht fortzufliegen. Im letzten Moment erwischt Konrad ihn mit der Schnauze am Fuss und springt dabei ĂŒber das BalkongelĂ€nder.
Der Hund lÀsst den Vogel aber nicht los. Geier und Konrad fallen also aus dem ersten Stock in Frau Kollwietzens Rosenbeet. Sie machen einen LÀrm, dass einem die Ohren wegfliegen. Das ist ein Gejaule, Gebelle und Gekreische!
Jetzt kommt auch noch die Kollwietz mit einem Besen und haut auf Konrad und den Geier ein, damit die ihr Rosenbeet nicht verwĂŒsten. Und der Konrad hat noch immer den Zeh vom Geier in der Schnauze und lĂ€sst einfach nicht los!
Von dem ganzen LĂ€rm ist der Herr Meier aufgewacht und auf den Balkon gerannt! Die Pinguine! Der Geier! Die Frau Kollwietz! Und der arme Konrad!
Doch der Herr Meier handelt schnell. Er greift sich ein Ei nach dem anderen aus dem Körbchen und bombardiert den Geier und die Kollwietz, dass es eine wahre Pracht ist! Ein Ei auf den Schnabel, eins auf das Aug\', eins auf den Hinterkopf und eins direkt aufs Ohr! Das reicht der Kollwietz - und dem Geier! Mit letzter Anstrengung reisst er sich los und fliegt davon wie einer, hinter dem der Gottseibeiuns her ist.
Der Konrad schĂŒttelt sich und rennt durchs Treppenhaus hoch zu Herrn Meier. Der kuschelt erstmal mit ihm, weil der Konrad ganz verstört ist.
Und die Frau Kollwietz muss jetzt alles neu pflanzen. Herr Meier kocht und fÀrbt neue Eier. Und der Geier kreist weiter.

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hera
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