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Leselupe.de > Kurzprosa
Der Golf
Eingestellt am 21. 06. 2004 18:32


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novemberamses
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Jun 2004

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Murphys Gesetze - oder: Warum selbst ein kaputter Golf zum GlĂŒck verhelfen kann

Prolog

Dort stand er. Unter dem Baum, im Schatten. Voller Vogelkot – obwohl er dort erst seit einer halben Stunde parkte. Mein Volkswagen Golf. Dunkelblau war er, nannte sich 1.9 TDI Highline.
Mein Golf.
HÀtte ich es nicht besser gewusst, hÀtte ich gesagt, so ein dreckiges Auto hÀtte ich niemals besessen. Aber er stand nunmal unter diesem Baum. Denn dort hatte ich ihn geparkt.
Ich kam gerade aus der Stadt, aus dem CafĂ©. Schlenderte gerade die sonnige Straße entlang.
Da setzte sich doch ein Vogel auf die Motorhaube meines Golfs.
Mein Golf, jawohl.
Er war gefĂ€hrlich, lebensgefĂ€hrlich. Aber nur, sobald ich aus ihm ausstieg. Sobald ich wieder in ihm saß, war ich es, der ihn gefĂ€hrlich machte.
Doch jetzt ... knackte es laut und plötzlich und die Motorhaube schwang wie von einer ehemals gespannten Feder gehalten ruckartig gen Frontscheibe.
Die Taube – ich glaube, es war eine Taube – wurde durch die Luft geschleudert und schlug beinah an einem Halteverbotsschild an.
Mein Golf, jaa, das war er.
Er will nur spielen.

Kapitel 1

Geschafft. Ohne grĂ¶ĂŸere SchĂ€den hatte ich es dann doch noch geschafft, mein Heim zu erreichen.
Irgendwo fernab der Zivilisation. Mitten im Ruhrgebiet.
Woher meine Kratzer herrĂŒhrten, die ich erst jetzt bemerkte? Ich wusste es nicht. Vor Fahrtantritt waren sie jedenfalls noch nicht da gewesen.
Na, und?
Liebst du dein Auto, dann liebt es auch dich. Oder so Àhnlich lautete die Werbung. Nur von einem Baumarkt.
Jedenfalls hatte ich im Stau gestanden. Obwohl ich hÀtte anders fahren können.
Was sollte es?

Ich? Ja, das bin ich. Gerade achtzehn geworden, leicht vereinsamt und begeisterter Auto-Freak. Mein Vater arbeitet, meine Mutter ist tot.
Und ich bin schwul.

Immerhin war ich jetzt wieder daheim. Hatte den Golf in die Garage bugsiert – etwas lieblos vielleicht, aber es war doch nur ein Auto. Nur ein Auto? Nur? Es war ein Auto!Ein Golf.
Nicht besonders schön. Ein Golf halt. Gut, er war nachtblau und an manchen Stellen, bevorzugt an der Front sah man sogar die Sterne. Und den Mond von Wanne-Eickel. Steinschlag, das war die richtige Diagnose. Das Heckkennzeichen hing schief, wenn auch nur um wenige Millimeter, aber es hing schief.
An der FahrertĂŒr war ein Hauch von rotem Lippenstift. Nein, es war vielmehr das Werk eines RĂŒpels, der nicht hatte ausparken können. Aber es war schön.
Und nun wankte ich erschöpft durch den Garten in den Hausflur. Ging dann wie gewöhnlich die Treppe nach oben und ließ mich in meinem Zimmer auf die Couch fallen.
Ja, mein Zimmer. Es war klein, aber fein. Mit Teppich. Und Balkonblick.
Platz genug fĂŒr einen Schreibtisch, eine Kommode, einen ehemaligen BĂŒcherschrank, der jetzt als Kleiderschrank die nutzbare BodenflĂ€che verringerte, einen Raumteiler, ein Regal, ein Bett und eine Couch. Und das auf knapp zwölf Quadratmetern.
Nun, es war schon ein Trick dabei. Denn das Bett war ein Hochbett und darunter fand dann auch die Couch ihren Platz.
Ich seufzte. Draußen regnete es schon wieder. Feinster englischer Nieselregen bei angenehmen neunzehn Grad.
Ein paar Minuten blieb ich noch sitzen, dann war mir das Nichtstun zu dumm geworden. Ich musste etwas tun.
Schreiben? Musik hören? Fernsehen?
Ich entschied mich fĂŒr alles drei, schob zuerst die DVD in den DVD-Spieler unter dem Fernseher, schaltete dann das Radio ein und ließ dann mein Laptop hochfahren.
Da saß ich nun an meinem Schreibtisch, berieselt von einem Film – „Die erste Liebe – Beautiful Thing“ – und einem WDR3-Konzert von Jean-Philippe Rameau, und versuchte, einen halbwegs vernĂŒnftigen Mist fĂŒr die Schule zu schreiben, ĂŒber Aurelius Augustinus.
Mir fiel nichts ein. Weniger als nichts. Vielmehr lauschte ich der Musik, einer Barockoper, sah gleichzeitig den Film und hackte ideenlos auf die Tastatur meines Laptops ein.
Irgendwann verschwand dann die Musik aus meinem Kopf und der Film nahm mehr und mehr eine dominante Position ein. VerdrÀngte alle anderen Gedanken.
Bis auf einen einzigen: „Junge, geh ins Internet! Du musst was unternehmen!“
Gesagt, getan. Film und Musik liefen weiter und nun ging ich auch noch ins Internet. Nach einer kurzen Durchsicht meiner E-Mail-FĂ€cher, die nichts außer Werbung zu Tage brachte, versuchte ich noch, jemanden aus einem meiner Kursen im Chat zu erwischen.
Tote Hose. an einem Mittwochabend. Niemand da.
Zuerst dachte ich daran, noch schnell einen Text fĂŒr die SchĂŒlerzeitung ins Forum zu stellen, doch ich beließ es bei dem Gedanken und ging auf eine andere Seite.
Zu den Kontaktanzeigen.
Ein Klick und ich war in meiner Region angelangt. Noch ein Klick und ich hatte das Alter der potenziellen Kandidaten auf ein spontanes Treffen auf höchstens vierundzwanzig reduziert.
Warum gerade vierundzwanzig? Ist so eine schöne Zahl. Dreimalzweihochdrei. FĂŒnfhochzweiminuseins. Sechsmalvier. Ich hab keine Ahnung, warum.
Gespannt las ich die diversen Gesuche.
„Suche Boy fĂŒr Freundschaft und mehr ...“ ...
Immer das Gleiche. Doch eine Anzeige ließ mich aufhorchen.
„Einsamer Boy sucht jemanden zum Anlehnen, Kuscheln und Reden.“ Das klang doch schon besser. Schnell schrieb ich ihm eine E-Mail.
„Hi du. Mir geht\'s wie dir. Brauche auch jemanden zum Reden. Können wir uns treffen?“
Ich fĂŒgte noch meinen Namen an und klickte dann auf „Senden“. Die Antwort kam prompt.
„Hi. Schöner Name, den du hast. Treffen klingt gut. Wann und wo? Marc.“
Die restlichen FormalitĂ€ten wurden im Chat abgewickelt und nur wenige Minuten spĂ€ter hatte ich mir eine Regenjacke gegriffen und saß wieder im Golf.

Kapitel 2

Eigentlich war es nicht weit. Aber zum Einen regnete es mittlerweile unaufhörlich und zum Anderen hatte es einen Unfall gegeben – und ich war natĂŒrlich nicht rechtzeitig abgebogen.

Ja, das bin ich. Die Reinkarnation von Murphy\'s Gesetz. Was schiefgehen kann, geht schief. Gibt es ein FettnÀpfchen, trete ich hinein.

Jetzt stand ich da also. Mitten im Stau. Vor einer Unfallstelle. Es regnete und regnete immer weiter. Und der Abend wurde immer spÀter.
Langsam wurde auch der Himmel immer dunkler. Hatte zu Beginn meiner Fahrt noch ein rötlicher Schimmer die hellen Flecken zwischen den Gewitterwolken erhellt, so war nun alles dunkelgrau und die Regentropfen glÀnzten vom Licht der entgegenkommenden Autos.
GlĂŒcklicherweise hatten wir auch die Handynummern ausgetauscht.
Ich rief also bei ihm an.
„Kein Anschluss unter dieser Nummer. ... Kein Anschluss unter dieser Nummer.“, nĂ€selte es nur aus dem Handy.
Entweder hatte ich die Nummer falsch abgetippt, oder Marc war nur eine Fantasie. Ein Tagtraum.
Ich beschloss, ihn zu einem Tagtraum zu machen, das machte es einfacher. Aber so bitter war es, was ich empfand. Wie ich ihn mir vorstellte, viel zu schön fĂŒr einen Traum. Aber es schien ein Traum zu bleiben.
Von einem lauten Hupen wurde ich aus meinen TrĂ€umen zurĂŒckgeholt. Endlich ging es weiter, endlich kam ich meinem Ziel nĂ€her.
Aber mit jedem Meter stieg die Ungewissheit. War Marc real oder nicht?
Mit jedem Meter, den ich weiter von zuhause wegfuhr, wĂŒnschte ich mir mehr, ich wĂ€re nie losgefahren.
Schließlich kam ich am Treffpunkt an. Hoffnungslos verspĂ€tet, mindestens ein halbe Stunde zu spĂ€t. Meine Uhr hatte wenige Kilometer vor dem Ziel bei einer knappen halben Stunde VerspĂ€tung den Geist aufgegeben.
Ich öffnete die TĂŒr und lehnte mich dann an das zugegebenermaßen nasse Heck meines Golf. Blickte mich suchend um, um festzustellen, dass ich die einzige Person weit und breit war.
WehmĂŒtig seufzte ich. Es hatte nicht sollen sein. Endlich stieß der Mond hinter der dichten Wolkendecke hervor und die Regentropfen an meinem Golf reflektierten sein fahles, klares Licht. Wirsch wischte ich die Tropfen mit der Hand weg und ließ mich am Golf hinab ins Gras rutschen.
Mein Blick stieg gen Himmel. Ja, der Mond von Wanne-Eickel lachte spöttisch und die Sterne funkelten nur so um die Wette. Ich sah dagegen ganz blass aus.
Doch dann erschien eine Sternschnuppe und ich wusste, es war an der Zeit, endlich meinen Schlaf zu finden. Nicht an diesem Ort, sondern daheim, im warmen Bett.
EnttĂ€uscht stieg ich wieder in dem Golf und beschloss, diesmal ĂŒber die Dörfer zu fahren, um meinen Kopf freizumachen von dem Nebel, der mich noch imer umfing. Dieser mystische Nebel der EnttĂ€uschung, der meine Gedanken verbarg und umhĂŒllte wie ein Nebel eine alte Burg im Hinterland verschwinden ließ, so dass diese nie mehr gesehen wurde.
Hinfort mit diesen Gedanken. Doch noch waberte der Nebel nur sacht.

Kapitel 3

Ich wollte fort, fort von der EnttĂ€uschung, wollte sie salopp mit der Hand wegwischen können. Ich öffnete Fahrer- und Beifahrerfenster und ließ die kĂŒhle Nachtluft meinen Golf durchströmen.
Die Straße machte eine Linkskurve.
Plötzlich knallte es laut und mein Wagen begann zu schleudern.
Das NĂ€chste, was ich wieder weiß, ist, dass ich kopfĂŒber im Golf irgendwo im Feld lag.
Ich stöhnte auf, als ich mich zur Seite drehte.
Hallo Murphy!
MĂŒhsam kroch ich aus dem Wrack.
Mein Golf. Schrott! Wegen eines einzigen Reifens!
Vollkommen zerstört setzte ich mich in das Feld und starrte auf den Golf.
Nichts war von seiner ehemaligen Schönheit geblieben. Schönheit? Nennen wir es besser Zeitlosigkeit.
Das Dach war etwas tiefer angesetzt, die Front war verbeult, das Heck war eingedrĂŒckt, die Heckscheibe fehlte und hinter der B-SĂ€ule war ein große Delle, gesĂ€umt mit Holzsplittern. Ich drehte mich um. Ja, der Baum musste es gewesen sein, der meinen Golf auseinander genommen hatte.

Die Zeit verging.
Plötzlich hörte ich nur noch ein Quietschen und dann ein Scheppern und dann einen lauten Knall.
Schockiert drehte ich mich um.
Der Baum, den ich gerade noch verteufelt hatte, war weg. Stattdessen stand senkrecht an den Baumrest gelehnt ein Ă€ußerst demolierter gelber Kleinwagen.
Ford KA. So viel hatte mir der Schock noch nicht aus dem Gehirn gepustet.

Was dann geschah, weiß ich nicht wirklich.
Ich muss wohl zu diesem Ford KA gelaufen sein.
Jedenfalls weiß ich dann wieder, dass plötzlich ein Feuerball aus dem KA aufschoss.

Kapitel 4

Ich hatte eine Person aus dem Wrack gezerrt, sie hing jetzt in meinen Armen. Bewusstlos.
Und mĂ€nnlich und ziemlich jung – und attraktiv.
Woran habe ich in dem Moment bloß gedacht?

Dann hielt ein Fahrzeug an der Straße an. Zwei Personen stiegen aus, eine telefonierte scheinbar. Die andere lief zum Wrack und konnte noch eine zweite Person herausziehen.
Kurz darauf muss dann auch der Krankenwagen gekommen sein, jedenfalls erwachte ich erst in einem Krankenhaus wieder.
Dass es ein Krankenhaus war, wusste ich, noch bevor ich die Augen geöffnet hatte. Es roch so ungesund.
Ich saß in einem Zimmer, hing in einem Stuhl und hielt dem jungen Typen die Hand.
Irgendwie kam ich mir sehr verwirrt und durcheinander vor.
Schule hab ich dann geschwÀnzt.

Ich holte tief Luft.
Tja, und jetzt verließ ich zusammen mit diesem jungen Typen das Krankenhaus. Und ich wusste nicht, warum.
Der junge Typ lÀchelte und ich sah vor mir an einem Freitagmorgen den Tagtraum von Mittwochabend. Er schaute mir in die Augen. Ungewöhnlich lange.
Ich konnte meinen Blick gar nicht mehr von ihm lösen.

Epilog

„Weil du mein Lebensretter bist.“
„Das war meine Pflicht.“
„Dennoch hast du mir das Leben gerettet.“
Wieder lĂ€chelte er spitzbĂŒbisch und ich versank in seinem Gesicht.
„Und nun?“, fragte ich verwirrt, als ich bemerkte, dass er mich komisch ansah.
„Kommst du mit zu mir?“, fragte er.


Biodh Gum rath le do thurus. – Möge deine Suche erfolgreich sein.

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Tini
Hobbydichter
Registriert: Jul 2004

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Dein Text ist sprachlich wie auch inhaltlich sehr gut und sehr ĂŒberzeugend gelungen. Er zeigt, dass das Schicksal uns manchmal erst auf Umwegen (in diesem Fall durch den Unfall) zu unserem GlĂŒck verhilft. Es wĂ€re wirklich schön, wenn solche Geschichten öfters auch im wirklichen Leben geschehen wĂŒrden. Doch oft bleiben diese ja ohne Happy End. Was mich ein wenig verunsichert, ist der gewĂ€hlte Titel "Der Golf". Nun gut, das benannte Auto kommt natĂŒrlich in dem Text vor, aber hat es so eine enorme Wichtigkeit, dass es direkt als Überschrift dient? Könnte das Fahrzeug nicht genauso gut jedes andere Modell besitzen? Oder habe ich den Sinn der Geschichte (immer noch nicht ;-)) richtig erfasst? Ansonsten gefĂ€llt mir der Text aber sehr gut!

By the way: Ist die Szene mit der Taube nicht eine Anspielung auf eine Werbung, die vor kurzem im Fernsehen lief? Wenn ja, dann wĂŒrde es mich interessieren, warum du sie in deinen Text hineingebracht hast...
__________________
Even the smallest person can change the course of the future...

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novemberamses
Wird mal Schriftsteller
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danke fĂŒr das lob, aber ich finde - solche geschichten sollten auf diese art und weise wenn möglich gar nicht erst stattfinden. das mit dem titel ist eine anekdote fĂŒr sich, da die geschichte eigentlich keinen passenden titel gefunden hat (du siehst ja den untertitel). das mit dem golf kam so: ich hasse vw golf (zumindest die letzten drei modelle) und deswegen wollte ich eigentlich ein horrormĂ€rchen schreiben - ĂŒber einen mordenden vw golf. ich hatte auch schon eine schöne anfangsszene geschrieben - da ĂŒberkam mich die idee nach der geschichte, die hier veröffentlicht ist. und dann hab ich einfach gespeichert und der titel von dem verunglĂŒckten horrormĂ€rchen ist geblieben. aber das ist auch ganz gut so, denn er verwirrt - und das soll so. jeder soll zu seinem eigenen schluss kommen, warum der titel dennoch passte.
und das mit der webung und dem vogel stimmt - es kam mir einfach so in den sinn - und außerdem passte es auch zu dem ursprĂŒnglichen horrormĂ€rchen (wo es nicht drinstand), aber es sollte rein, als erinnerung fĂŒr mich - und, weil die szene das an sich doch unwesetliche auto beschreibt und somit noch mehr verwirrung schafft.

liebe grĂŒĂŸe,
hendryk
__________________
Pog mo thĂłin!
fragt nicht ^^

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