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Leselupe.de > Science Fiction
Der Gorilla, der herrschen sollte
Eingestellt am 16. 12. 2003 23:15


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Wolfsbane
???
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Die beiden Gorillas starrten auf den großen Monitor. Bei dem älteren der beiden Terraner handelte es sich um den Kriegshelden Hanuman II. Seiner Unterstützung verdankten es die Menschen, dass der Tyrann des Westens entmachtet worden war. Nur darum gab es auf der Erde noch Demokratie und Naturschutz.
"Warum geht es nicht schneller?", fragte Hanuman II den Piloten. "Dieser Raumgleiter ist die Weiterentwicklung einer Maschine, mit der ich damals im Krieg kämpfte. Wären wir damals so langsam gewesen, hätte man uns ausgelöscht."
"Sir, wir sind bereits in der Sicherheitszone", sagte der Pilot zögernd. "Die Steuerung des Schiffs liegt jetzt beim terranischen Zentralcomputer."
Hanuman II kratzte seinen massiven Nacken. "Die Präsidentin hat mich dringend um mein Erscheinen gebeten. Angeblich geht es schon wieder um das Schicksal der Erde. Darum nehme ich an, dass unser Schiff Sonderrechte hat."
"Nein, Sir", widersprach der Pilot. "Der Zentralcomputer ist von Menschen gebaut, also veraltet. Die Programmierer wurden im Krieg getötet. Es ist ein riesiges Glück, dass das Leitsystem überhaupt noch funktioniert. Man kann sich von der Fernsteuerung abkoppeln, aber das wird ohne Rücksicht auf die Person mit zehn Jahren bestraft."
Hanuman II dachte mit ausdrucksloser Miene, aber starken Gefühlen an die lange zurückliegende Bestrafung des entmachteten Tyrannen. Wenn die Menschen einen zu zehn Jahren verurteilten, sperrten sie ihn nicht etwa für diese Zeit in ein Gefängnis, sondern unterzogen ihn einer Zellbehandlung, die ihn innerhalb weniger Minuten biologisch um zehn Jahre älter machte. Viele Menschen und sogar Affen hatten bei dieser Prozedur nicht nur ihre körperliche udn geistige Gesundheit, sondern ihr Leben verloren. Das Gesetz rechtfertigte dies mit der Annahme, dass die restliche Lebenserwartung des Delinquenten dann zum Antritt der Strafmaßnahme bereits unter den zu subtrahierenden Lebensjahren gelegen hatte.
"Das werden sie bei mir wohl kaum wagen", sagte Hanuman II.
"Es sind Menschen, Sir", erinnerte der Pilot mahnend.
"Stimmt auch wieder", murmelte Hanuman II nachdenklich. "Dieser Flug ist nicht ohne Risiko. Ich hätte selbst fliegen müssen. Allein! Wir sind Gorillas und ich bin ein Anführer. Meine Autortät verpflichtet mich, in der Gefahr mein Leben einzusetzen, um meine Untergebenen zu schützen."
Der Umgang mit Menschen hatte anscheinend auf ihn abgefärbt. Menschen besaßen keine Ethik. Ihre Anführer lebten nicht für, sondern von ihren Untergebenen.
"Sir, wir sind da", meldete der Pilot.

Indira Anand saß hinter ihrem Büro und meditierte. Als Hanuman II das Büro betrat, öffnete sie die Augen und lächelte. Schweigend erhob sie sich und senkte den Kopf.
Hanuman II schritt majestätisch durch den Raum und berührte das Haar der Präsidentin leicht mit den Fingern seiner linken Hand. Dann neigte er seinerseits den Kopf.
Sie erwiderte die obligatorische Geste des symbolischen Lausens.
Nach diesem Austausch von Höflichkeiten setzten sie sich beide.
"Es geht um das Schicksal der Welt?", fragte Hanuman II. "Haben die Menschen wieder einen wahnsinnigen Tyrannen hervorgebracht?"
"Diesmal sind es Affen, die nach der Weltherrschaft greifen?", erklärte die Präsidentin.
"Affen?" Hanuman II stieß ein paar Grunzlaute der Empörung aus. "Etwa die Schimpansen?", fragte er ungläubig. "Ich habe dieses Gesindel noch nie leiden können. Die haben nichts als Sex im Kopf. Jeder treibt es ohne irgendwelche Sitten mit jedem. Das sind keine richtigen Affen, sondern Kaninchen!"
"Es handelt sich nicht um Schimpansen", antwortete Indira Anand. "Die Affen, die ich meine, stammen keineswegs von unserem Planeten..."
"Wie bitte?" Hanuman II verzog die Augen. "Wie meinen Sie das? Haben Sie Menschen wieder mit Hilfe der Gentechnologie neue Monsteraffen herangezĂĽchtet?"
Indira Gandhi räusperte sich. "Wenn wir nicht die Gene der Gorillas verändert hätten, könnten Sie immer noch nicht sprechen. Sie wissen doch, dass ihre Kehlen früher keine stimmliche Artikulation erlaubten."
Hanuman II schüttelte den Kopf. Wollen Sie wirklich behaupten, diese Affen wären aus dem Weltall oder so?"
Die Präsidentin stützte die Ellenbogen auf ihren Schreibtisch und bedeckte ihr Gesicht mit beiden Händen.
"Hanuman, Sie werden ihnen bald selbst begegnen. Ich bete, dass Sie sich mit ihnen verstehen werden, obwohl sie fast wie Schimpansen aussehen. Sie sind uns nämlich technisch hoffnungslos überlegen und haben bereits alles Systeme unseres Planeten infiltriert. Sie bestehen darauf, dass die Erde zukünftig von einem Affen regiert wird."
Hanuman knurrte. "Das ist lächerlich. Ich kann das nicht glauben. Ein Gorilla wird nie die Welt regieren wollen oder können. Wir haben eine überlegenen Ethik, die auf genetisch verankerten Instinkten beruht. Das ist nicht wie bei Menschen, denen man erst eine Moral anerziehen muß."
Er stand auf.
"Sie sind unsere einzige Hoffnung, dass die Erde auch in Zukunft von einem Terraner regiert wird", flehte die Präsidentin.
Plötzlich wurde Hanuman II von gleißendem Licht umhüllt.
Indira Anand hielt ihre Hände schützend vor ihre Augen.
Wenig später war Hanuman II fort.
"Viel GlĂĽck, alter Haudegen", flĂĽsterte sie.

Hanuman II rieb sich die Augen. Er befand sich in einem extra-terranischen Raumschiff. Unter der Decke des Saales hingen zahllose Affen, die sich mit den Händen an zahllosen Griffen festhielten und mit ihren Füßen Handheld-Computer bedienten.
"Sie waren bei den Intelligenztests ĂĽberraschend tĂĽchtig", sagte ein Affe, der sich ihm als "Zweigor" vorgestellt hatte. "Aber um die Erde zu regieren, mĂĽssen Sie auch ihre Geschichte verstehen. Was wissen Sie darĂĽber?"
Hanuman II verstand weder, wo er war, oder wie er hierhin gekommen war, aber Zweigor sprach perfektes Englisch und sah sehr ungeduldig aus.
"Früher herrschten auf der Erde die Dinosaurier", begann Hanuman II. "Riesige Echsen. Der Einschlag eines riesigen Meteoriten veränderte alles. Nur kleinere Tiere überlebten die Katatstrophe und die Zeit danach. Aus ihnen entwickelten sich die Säugetiere, schließlich die Affen und zuletzt die Menschen. Als die Affen den Vorsprung der Menschen aufgeholt hatten..."
"Unfug!", schimpfte Zweigor. "Die Menschen müssen Ihnen eine Gehirnwäsche verpasst haben! Der angebliche Meteorit war der Prototyp eines neuen Raumschiffs, das erstmalig Lichtgeschwindigkeit erreichte. Die Gefährlichkeit dieses Tests brachte die damaligen Wissenschaftler auf die Idee, als Versuchspersonen verurteilte Kriminelle zu nehmen. Leider brach der Kontakt schon lange vor der Bruchlandung auf diesem damals völlig unbekannten Planeten ab. Die Überlebenden bildeten unterschiedliche Gruppen, die auf unterschiedliche Weise degenerierten. Manche begnügten sich mit einem ungeheuer primitiven Leben und verloren die Fähigkeit zum Sprechen, während andere völlig vermenschlichten und ihr Fell verloren." Er pausierte. "Wissen die Menschen nicht, dass sie von uns Affen abstammen?"
"Nicht alle", antwortete Hanuman II. "Viele glauben, dass sie von Gott nach seinem eigenen Bild erschaffen wurden."
"Wo ist da der Unterschied?", fragte Zweigor. "Gott ist doch auch..."
Die Idee, dass Gott eine andere Gestalt als die eines Menschen haben könnte, schockte sogar den emanzipierten Gorilla Hanuman II.
"Ich mache den Job!", unterbrach er, ehe Zweigor Gott lästern konnte und sie womöglich alle von Blitzen erschlagen wurden.
"DarĂĽber muss unser Rat der Weisen beraten", sagte Zweigor.
Zehn Tage später wurde Hanuman II gekrönt.
Die Menschen jubelten ihm zu, denn er war einer von ihnen.
Ein Terraner!

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jon
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…ich wollte, ich wäre Spock, dann könnte ich jetzt eine Braue heben…
Die ist eine ganz andere Geschichte als die ursprĂĽngliche (http://www.leselupe.de/lw/showthread.php?threadid=30061).
Sie ist übersichtlicher, was die Abläufe angeht – und das ist sehr gut. Aber sie ist um vieles kraftloser. Entschuldige, wenn ich das so deutlich sage, aber mir fehlt hier der „Pfeffer“ des/r ersten Texte/s. Nicht nur, dass ich das Temperamentvolle Zweigors schmerzlich vermisse, auch der Schluss hat nicht die Wirkung einer "echten" Pointe. Ich weiß noch nicht genau, warum – vielleicht, weil man die Diskussion rund um den alten Text im Hinterkopf haben muss, um die Wendung als überraschend anzusehen.

Ich glaube, auch Hanuman II. kann in der Eingangssituation etwas genervt reagieren, ohne unglaubwürdig zu werden – wo im Version 1 Zweigor einfach nur den Tyrannen rauskehrte, könnte Hanuman jetzt einfach nervös sein – immerhin ist er DRINGEND gerufen worden und jetzt geht es so langsam vorwärts…

In

quote:
Wir sind Gorillas und ich bin ein Anführer. Meine Autortät verpflichtet mich, in der Gefahr mein Leben einzusetzen, um meine Untergebenen zu schützen."
Der Umgang mit Menschen hatte anscheinend auf ihn abgefärbt. Menschen besaßen keine Ethik. Ihre Anführer lebten nicht für, sondern von ihren Untergebenen.
verstehe ich den logischen Schritt nicht: Wenn Hanumans Opferbereitschaft durch „Abfärben“ entstand, müssten doch die Menschen noch opferbereiter sein…

Ist Indira Anand ein Mensch? Das müsste früher klar werden…
Ich glaube, in der mittleren Passage könnte – nein: müsste – eine gewisse Spannung aufgebaut werden. Selbst wenn die Präsidentin sich persönlich gut mit Hanuman versteht, wäre es gut zu zeigen, dass die Menschen Affen durchaus nicht als gleichberechtigt wahrnehmen (dann würde auch die Schluss-Pointe besser sitzen). Die Meinung Hanumans (und damit wohl aller Affen) von den Menschen wird gut deutlich.
Der Gedankengang "Affen haben eine überlegene, genetisch verankerte Ethik und können deshalb nie die Erde regieren" ist nicht nachvollziehbar. (Selbst nicht in Kenntnis der alten Diskussion – die Erde zu regieren würde doch "nichts weiter" heißen, als dass alle Menschen und Affen zu der großen, zu schützenden Familie gehören.)
Ich würde mir wünschen, dass sich im Abschnitt zwei eine regelrechte Diskussion (der Seiten, nicht Anand-Hanuman) entspinnt – dann bekommt auch das "Viel Glück, alter Haudegen" noch mehr von diesem warmen (mich sehr berührenden) Klang…

Im dritten Absatz habe ich den alten Zweigor nochmal vermisst – er ist plötzlich gar nicht mehr der cholerische (und dadurch so herrlich lebendige) "Bestimmer". Ich fände es klasse, wenn der weniger gehoben spräche, wenn er einfach lauter wäre. Sein Schlussatz würde dann ebenfalls eine ganz besondere Notze kriegen - er würde damit zugeben, dass er gra nicht das Sagen hat (ich sehe ich ohnehin bei diesem Satz, wie er dabei anwinkt, als sei das nur eine unerhebliche Randbemerkung…)

Ich weiß, dir liegt die 3-Teilung am Herzen. Aber wäre es nicht noch stärker, den letzten drei Sätzen einen eigene Abschnitt zu gönnen? Dann braucht man auch das Ausrufezeichen am Schluss nicht mehr und hat dennoch Power drin.

(Feinheiten wie Wiederholungen oder Rechtschreibliches rücken bei all diesen Kritikpunkten im Hintergrund – deshalb sollen sie auch erstmal außen vor bleiben)
__________________
Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dalässt (Klaus Klages)

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Wolfsbane
???
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@ jon


Gorillas sind phlegmatisch. Nur wenn sie die Hierarchie auskämpfen oder sich gegen äußere Feinde behaupten müssen, werden sie aggressiv.
Natürlich könnte ich diese Tiere anders darstellen, aber das wäre in meinem Fall eine Lüge, denn ich weiß es besser. Weil ich es besser weiß, habe ich diese Story schließlich geschrieben.
In der Story "Der Gorilla, der herrschen wollte" verhielt sich der Protagonist "Zweigor" nur darum so jähzornig, weil mit einem starken Aufputschmittel vergiftet worden war. Sein Hausarzt, ein intriganter Pavian, hatte ihm heimlich dieses Mittel verabreicht, um einen Vorwand zu haben, ihn abzuservieren.

Hanuman II bemerkt in dieser Geschichte an einer Stelle, dass der Flug zur Präsidentin für seinen Piloten gefährlich ist. Daraufhin wird ihm bewusst, dass dieses Einspannen eines Untergebenen nicht zu einem Gorilla-Anführer passt. Er bekommt ein schlechtes Gewissen.
Als er länger darüber nachdenkt, wird ihm klar, dass er sich in dieser Sache wie ein Mensch verhalten hat, und er mutmasst, dass ihm dieser Fehler unterlief, weil er so oft mit Menschen zu tun hat und das vielleicht auf ihn NEGATIV abfärbt...
Mir ist völlig schleierhaft, wie die Leserschaft aus dieser Beschreibung das völlige Gegenteil der gemeinten Aussage verstehen kann. Anscheinend bin ich der schlechteste Schriftsteller aller Zeiten und kann wirklich überhaupt nichts vermitteln, oder ich bin schon so debil, dass ich überhaupt nicht merke, was ich schreibe.

Zweigor kam damals als Person gut an. Sein Tod wurde von den Lesern bedauert. Ich wollte den Lesern entgegen kommen, indem ich ihn sympathischer schilderte und erfolgreich sein liess. Wenn mir auch dies misslungen ist, zeigt das wieder, wie unfähig ich sein muss.

Diese Geschichte ist für mich extrem frustrierend. Bei der ersten Version gab es Fragen zum Verhalten von Schimpansen und gewissen geschichtlichen Tatsachen. Da ich kein Lehrer für Biologie und Geschichte bin, habe ich diese Elemente liqudiert. Aber umso mehr ich an der Story verändere und umso einfacher und selbstverständlicher mir der Inhalt erscheint, desto mehr Fragen und Missverständnisse gibt es...

Es scheint wirklich so, als ob es bei mir reine GlĂĽckssache ist, welche Gedanken oder GefĂĽhle meine Leser bei meinen SF-Stories haben. Es ist alles nur ein Schuss ins Dunkel. Ich fĂĽrchte, mein Leben ist zu kurz, um alles das einzurenken, was ich mit meinen wenigen SF-Stories verbrochen habe.

Ich werde an dieser Story nichts mehr machen und möchte sie auch an keiner weiteren Stelle veröffentlichen.

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Wolfsbane
???
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Epilog

Herr von Däniken hat die Theorie propagiert,dass die Vorläufer des Menschen aus dem All kamen und die heidnischen Götter ihre Abbilder wären.
Wenn das stimmen würde, wäre auch der hinduistische Affengott HANUMAN (den man in Indien nach wie vor verehrt)ein Raumfahrer gewesen.
Damit gäbe es eine Schnittstelle zwischen den Theorien von Dänikens mit denen von DARWIN.
Das war es, was ich mit dieser Story thematisieren wollte und natĂĽrlich niemand versteht.

Wer bei der ersten Version nur den Schluss und bei der neuen Version nur die Exposition geändert haben will, muss leider wissen, dass ich das Ideal EPISCHE GERECHTIGKEIT befolge.
Ich nehme an, dass alle die, die mich hier so großzügig kritisieren (also JEDER) die Grundbegriffe der Literaturwissenschaft besser als ich kennt, und eine Erklärung meinerseits nur wieder zu maßloser Verwirrung führen würde.

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