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Leselupe.de > Kindergeschichten
Der Hochsitz
Eingestellt am 25. 02. 2003 17:27


Autor
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Lingwood
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Dec 2002

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Es war einmal ein J√§ger, der hatte sein Haus mitten im Wald. Eines Tages, ging er wieder auf Pirsch. Neben seinem Gewehr, hatte er auch noch einen Rucksack mit Verpflegung dabei. Er war schon zwei Stunden durch den Wald gegangen, als er einen Hochstand sah. Dort setzte er sich und packte seinen Rucksack aus. Neben Wurst und Schinken hatte er auch eine gro√üe Kanne Kaffee dabei. Er go√ü davon etwas in seinem Becher und wollte gerade trinken, als es im Geb√ľsch raschelte. Er stellte seine Kaffeetasse zur Seite und griff nach dem Gewehr. Das rascheln wurde immer lauter. Der J√§ger sah, wie sich die Zweige eines nahen Busches bewegten und zur Seite gedr√ľckt wurden. Gerade wollte der J√§ger abdr√ľcken, als er bemerkte, das ein Kind aus dem Geb√ľsch kam.
Der Jäger fragte das Mädchen, was es denn so allein im Wald mache. "Ich bin das Rotkäpchen, und wollte zu meiner Oma, da ich aber kurzsichtig bin, und die Brille zu Hause liegen gelassen habe, konnte ich die Hinweisschilder nicht lesen, und habe mich verlaufen. Nun bin ich aber froh, daß ich dich gefunden habe, Herr Jäger."
Der J√§ger nahm das Rotk√§pchen mit auf den Hochstand und gab ihr etwas zu essen. Beiden schmeckte es vorz√ľglich.
Da pl√∂tzlich h√∂rten sie ein rascheln. Diesmal kam es aber nicht aus einem Geb√ľsch, sonder von der nahe liegenden Stra√üe. Ein Mensch war f√ľrchterlich am schimpfen. Langsam kam er dem Hochstand n√§her.
"Halt," rief der Jäger, wer sind sie, und was wollen sie hier?"
"Ich bin ein Cowboy und suche mein Pferd. Als ich es das letzte mal sah, verschwand es gerade hier in diesem Wald. Habt ihr es gesehen?"
"Nein," antworteten der J√§ger und Rotk√§ppchen fast zur gleichen Zeit. "Aber komm doch hoch zu uns. Wir haben auch etwas zu Essen f√ľr dich."
Der Cowboy nahm diese Einladung sehr gerne an und setzte sich neben den Beiden.
Nachdem sie also gegessen hatten, beobachteten sie weiter den Wald. Der Jäger schaute nach den wilden Tieren, während der Cowboy nach seinem Pferd Ausschau hielt.
Rotk√§ppchen aber betrachtete mit ihren kurzsichtigen Augen den Himmel und glaubte ihren Augen kaum. Am Horizont erschien ein merkw√ľrdiges Objekt, das so aussah wie der Kuchenteller ihrer Gro√ümutter. "Schaut mal, eine fliegende Untertasse."
"Woher weist du denn das, das dies ein UFO ist?" Ganz erstaunt schaute der Cowboy das Mädchen an.
"Meine Oma hat mir das erz√§hlt. Sie sagte, da√ü eines dieser gr√ľnen M√§nnchen schon mal bei ihr gewesen war. Es hat bei ihr Kuchen gegessen und Wein getrunken. Dann ist er anschlie√üend stinkbesoffen wieder abged√ľst. Er hatte aber seinen Tennisschl√§ger bei ihr liegen lassen. Seitdem spielt meine Oma immer mit mir Tennis. Einen eigenen Platz hat sie auch daf√ľr angelegt. Jetzt wartet sie auf den Au√üerirdischen, um mit ihm ein Tennismatch zu bestreiten."
"Das ist ja allerhand, das deine Oma das noch kann." Bewundernd schaute der Jäger zum Rotkäppchen.
In diesem Augenblick landete das UFO direkt vor dem Hochstand. Alle drei waren aber noch mehr √ľberrascht, als aus dem UFO Boris Becker ins Freie trat.
"Hallo, ihr drei. Ich habe euch schon die ganze Zeit von dort oben beobachtet und als ihr von dem Tennisschl√§ger erz√§hlt habt, habe ich mir gedacht, das ihr von meinem Schl√§ger erz√§hlt. Ich habe ihn n√§mlich letztes Jahr hier vergessen und wu√üte nicht mehr genau wo. Aber durch euer Gespr√§ch bin ich wieder drauf gekommen. Wie w√§re es, wenn wir alle zusammen nach der Oma vom Rotk√§ppchen fliegen und dort noch ein sch√∂nes St√ľck Kuchen essen. Ach, mir f√§llt gerade ein, da√ü ich dein Pferd wiedergefunden habe Cowboy. Es sitzt gerade an der UFO Bar und genehmigt sich einen Whisky."
Der Jäger sagte:"Na dann, auf, auf, Kinder, wir wollen die Oma nicht so lange warten lassen." Voller Tatendrang stiegen alle von dem Hochsitz. Nachdem sie im UFO Platz genommen hatten, flogen sie zur Oma. Das Pferd des Cowboys bekam aber vom Kuchenessen gar nichts mehr mit, weil der Whiskey seine Wirkung tat und er besoffen durch die Gegend taumelte, bevor er im stehen einschlief. Die Menschen aber genossen den leckeren Kuchen. Sie erzählten sich den ganzen Abend Geschichten, und jeder log, bis sich die Balken bogen. Das Haus wäre fast zusammengebrochen. Spät am Abend legte sich die Oma zufrieden ins Bett. Die anderen aber gingen wieder nach Hause.

__________________
A.D.

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Alexander Kongegaard
Festzeitungsschreiber
Registriert: Apr 2002

Werke: 13
Kommentare: 37
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Hi Lingwood,

Du hast da ja einen ganzen Haufen Phantasie an den Tag gelegt!
Mir fehlt allerdings irgendwie der Zusammenhang zwischen den Dingen, die passieren. Klingt alles ein bissel zufællig...was Kinder, meiner Erfahrung, nach aber durchaus gefallen kann, wenn es denn gut und spannend erzæhlt wird!
Ich glaube, wenn Du das Dingens sprachlich anders gestaltest, nicht so monoton (z.B. k√łnnte ich mir gut vorstellen, die Hinweisschilder, die Rotk√¶ppchen nicht gefunden hat, als Slapstik-Gag zu verkaufen, indem man das M√¶del gegen einen Baum laufen l√¶sst oder so...), dann k√łnntest Du die Geschichte definitiv verbessern...

Gr√ľssle
Alex

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flammarion
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Jan 2001

Werke: 278
Kommentare: 8208
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prust,

kicher, lach! so ein herrlicher bl√∂dsinn! die betonung liegt auf herrlich, m√∂chte ich sagen. ist trotz der vielen fehler so gut, dass es in meine sammlung kommt. ganz lieb gr√ľ√üt
__________________
Old Icke

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Klabautermann
???
Registriert: Feb 2003

Werke: 4
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Hallo Lingwood,

nun, (nehme mal an, der Cowboy sei Lucky Luke?), egal, wirklich ein Kudddelmuddel aus verschiedensten Figuren, nur f√ľr Boris Becker w√ľrde ich mir noch was anderes einfallen lassen, denn bald wird dieser von der Bildfl√§che der Medien verschwunden sein und kein Kind kennt ihn dann mehr, w√§hrend Rotk√§ppchen wohl noch Jahrhunderte √ľberdauern k√∂nnte.
Generell find ich es schon recht am√ľsant, den Schlussatz streichen oder ver√§ndern, er klingt ein bisschen langweilig. Geh auch nochmal die Rechtschreibung durch, denn dort haben sich ein paar Fehlerchen eingeschlichen.

Normalerweise haben Kindergeschichten eine kleine "moral", vielleicht kannst Du dort noch was finden. Auch gebe ich Kongegaard recht, humoristisches Potenzial, das Du durchaus in Dir hast, w√ľrde den Text noch ein wenig lockern und lustig gestalten.

viele Gr√ľ√üe schickt
Klabautermann

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