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Leselupe.de > Kindergeschichten
Der Honigdieb
Eingestellt am 10. 05. 2003 04:44


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Inga Rothe
Nennt-sich-Schriftsteller
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Weinend saß die kleine Biene vor dem Eingang eines Bienenstockes.
"He, was ist los?" fragte die Schwalbe Lilly, "Dich kann man √ľber das ganze Tal h√∂ren und das an einem so sch√∂nen Tag!"
Die kleine Biene weinte nun noch lauter, noch erbärmlicher als vorher und bekam kein Wort heraus. Langsam versammelten sich viele Tier und keiner wußte so recht, was passiert war.
"Was wollt ihr denn alle hier?" fragte die Bienenoberin, Charlotte.
"Wir bedauern die kleine Biene hier und wissen gar nicht was los ist" riefen fast alle im Chor.
"Das kann ich euch sagen. Diese unn√ľtzige, kleine Biene, steht im Verdacht, unseren Honig zu stehlen! Denn soviel kann sie nicht alleine naschen und es fehlt immer mehr Honig!"
"Nein, das glaube ich nicht!" rief Fridolin, der Marienkäfer. "Ich kenne die kleine Sophia nur als ein ganz liebes Bienchen, nett und freundlich zu allen."
"Ha, denkste, das sind die Schlimmsten!" warf böse die Oberin ein.
Keiner von ihnen hatte bemerkt, das Bienchen Sophia plötzlich verschwunden war.
"Alle mal herhören, ich habe eine Idee!" rief der Schmetterling Raimund von Fuchsauge.
Plötzlich wurde es ganz still und alle Tiere lauschten.
"Wir sollten diesen Bienenstock den ganzen Tag und die ganze Nacht bewachen. Einer muss immer da sein!"
"So ein Quatsch!" fauchte die Oberin, "ist doch klar, wer das war. Aber es kann nicht schaden, vielleicht wissen wir auch dann, wo das Versteck ist."
Alle waren begeistert, mal etwas f√ľr die Gerechtigkeit zu tun. Raimund von Fuchsauge, war ein ganz schlauer Schmetterling, das sah man ihm schon an.
Nach dem sie einen Plan entworfen hatten, an dem sich alle Tiere im Wald beteiligten, ging es gleich los.
"Na, bist du nicht die kleine Sophia, der man nachsagt, sie stehle Honig?" quakte Frosch Herbert.
"Ja, aber ich war das nicht!" antwortete die kleine Biene.
Herbert schaute sich die kleine Biene genauer an und stutzte: Was hast du denn mit deinem Fl√ľgel gemacht? Der ist ja weg!"
"Ich bin vorhin blind vor lauter Tr√§nen durch den Wald geflogen und genau in einem Spinnennetz gelandet." Die b√∂se Spinne Tarantula konnte mir noch den Fl√ľgel abreissen, dann wurde ich gerettet, wei√ü aber nicht von wem, denn ich wurde ohnm√§chtig." erwiderte Bienchen Sophia.
"Du Arme, das muss doch weh tun!" Frosch Herbert sah sie ganz mitleidig an.
"Nicht so sehr wie die Anschuldigung, ich hätte meinem Bienenstamm den Honig gestohlen." schluchzte Sophia.
M√ľde legte sie sich unter einem gro√üen Blatt und schlief ein.
Es wurde Nacht. Alle Tiere schliefen, nur einer nicht, der, der Aufsicht hatte.
Max, der Maik√§fer hatte diese Aufgabe √ľbernommen. Er versteckte sich unter dem Moos und wartete. Leider vielen ihm die Augen zu und als alle aufgeregt um den Bienenstock standen und schimpften, wurde er wach. Zornig blickten sie ihn an und meinten: "Sag mal, du wolltest doch aufpassen und nun ist wieder Honig verschwunden! Maik√§fer Max sch√§mte sich sehr, aber nun war es zu sp√§t.
"Hach, das ist doch der beste Beweis, das Bienchen Sophia es war, sie ist erst gar nicht nach Hause gekommen!" rief böse die Oberin Charlotte.
"Jetzt reicht es aber, immer diese Vorurteile!" krächzte der Drosselmann Willi!
"Ich habe die Arme gestern aus einem Spinnennetz in letzter Minute befreien können, sie war ohnmächtig! Ich setzte sie vorsichtig an einem Teich. Vielleicht lebt sie gar nicht mehr!"
Alle schauten entsetzt Willi an und die Bienenoberin senkte betroffen ihr Haupt!
"Darf ich euch mal unterbrechen?" quakte Frosch Herbert. Er hatte Bienchen Sophia auf seiner langen Zunge durch den Wald getragen und legte sie nun in die Mitte der Versammelten Tiere.
Sie war so schwach, bekam nicht mit, schlief einfach weiter.
"Hm, hier kann sie nicht liegen bleiben, wie bekommen wir sie denn nun in den Stock?" fragte die Oberin.
"Kein Problem, das machen wir!" riefen einige Waldameisen. Ruckzuck bildeten sie eine lange Kette und trugen die kleine Biene Sophia in den Stock.

Diese Nacht sollte keiner schlafen, alle wollten wach bleiben. Hasen, Rehe, Vögel, Insekten, alle. Da Frau Eule ein Nachttier war, hatte sie die Aufgabe, zu rufen, wenn sie etwas auffälliges sah.
Kurz, bevor die Sonne aufging, rief sie auch schon: Uhuuuuuuuuuuuuuuu, Uhuuuuuuuuuuuuuuu!" Sofort waren alle aufmerksam geworden und warteten ab, was nun geschieht!
Da! Es näherte sich ein Bär! Beinahe wäre er auf Max, dem Maikäfer getreten!
Marienk√§fer Fridolin war so aufgeregt, dass er vom Blatt fiel. Der B√§r hatte es zum Gl√ľck nicht bemerkt!
Der war so gierig nach Honig, das es ihm gar nicht schnell genug gehen konnte. Er bohrte mit seiner Tatze ein Loch unter dem Stock und leckte den Honig auf. Bisher war er immer vorsichtig, aber heute konnte er nicht genug bekommen.
Vor lauter Sorgen, das er keinen Honig mehr √ľberliess, griffen die Waldameisen an! Sie verteilten ihre k√∂rpereigenen S√§uren unterhalb des Felles auf die Haut! Das tut h√∂llisch weh und der B√§r schrie auf. Nun st√ľrzten sich alle Tiere auf ihn. Die Bienen stachen zu, Die Hornissen und auch die Wespen. So schnell hat noch keiner einen B√§ren laufen sehen, auch wenn der noch so klein war!

Keiner hatte gemerkt, dass der kleine B√§r immer unterhalb des Stockes Honig gestohlen hatte. Das tat er in vielen Bienenst√∂cken! Da aber nun alle gewarnt waren und aufpassten, konnte er nicht mehr √ľberall nur ein wenig Honig schlecken und vergas seine Vors√§tze vor lauter Gier!
Oh, war das der Bienenoberin peinlich! Als die Bienenk√∂nigin davon h√∂rte, dass man die kleine Sophia einfach so verd√§chtigte und die Oberin das alles in die Welt setzte, wurde diese ihres Amtes behoben. Sie musste fortan die kleine Biene Sophia dienen, die es ja nun viel schwerer hatte mit nur einem Fl√ľgel.

__________________
Immer laecheln, dann wir auch mal zur√ľckgelacht!

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hm,

eine sehr nette geschichte. aber die fehler! lg
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Old Icke

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hallo,

bin mal mit m stift dr√ľbergegangen und hoffe, dass das blau hier aDer Honigdieb
Weinend saß die kleine Biene vor dem Eingang eines Bienenstockes.
"He, was ist los?", fragte die Schwalbe Lilly, "Dich kann man √ľber das ganze Tal h√∂ren und das an einem so sch√∂nen Tag!"
Die kleine Biene weinte nun noch lauter, noch erbärmlicher als vorher und bekam kein Wort heraus. Langsam versammelten sich viele Tiere und keiner wusste so recht, was los ist.
"Was wollt ihr denn alle hier?", fragte die Bienenoberin Charlotte.
"Wir bedauern die kleine Biene hier und wissen gar nicht, was los ist.", riefen fast alle im Chor.
"Das kann ich euch sagen. Diese unn√ľtzige kleine Biene steht im Verdacht, unseren Honig zu stehlen! Denn soviel kann sie nicht alleine naschen und es fehlt immer mehr Honig!"
"Nein, das glaube ich nicht!" rief Fridolin, der Marienkäfer. "Ich kenne die kleine Sophia nur als ein ganz liebes Bienchen, nett und freundlich zu allen."
"Ha, denkste, das sind die Schlimmsten!", warf böse die Oberin ein.
Keiner von ihnen hatte bemerkt, dass Bienchen Sophia plötzlich verschwunden war.
"Alle mal herhören, ich habe eine Idee!", rief der Schmetterling Raimund von Fuchsauge.
Plötzlich wurde es ganz still und alle Tiere lauschten.
"Wir sollten diesen Bienenstock den ganzen Tag und die ganze Nacht bewachen. Einer muss immer da sein!"
"So ein Quatsch!", fauchte die Oberin, "Ist doch klar, wer das war. Aber es kann nicht schaden, vielleicht wissen wir dann auch, wo das Versteck ist."
Alle waren begeistert, mal etwas f√ľr die Gerechtigkeit zu tun. Raimund von Fuchsauge(kein Komma) war ein ganz schlauer Schmetterling, das sah man ihm schon an.
Nach dem sie einen Plan entworfen hatten, an dem sich alle Tiere im Wald beteiligten, ging es gleich los.
"Na, bist du nicht die kleine Sophia, der man nachsagt, sie stehle Honig?" quakte Frosch Herbert.
"Ja, aber ich war das nicht!" antwortete die kleine Biene.
Herbert schaute sich die kleine Biene genauer an und stutzte: Was hast du denn mit deinem Fl√ľgel gemacht? Der ist ja weg!"
"Ich bin vorhin blind vor lauter Tr√§nen durch den Wald geflogen und genau in einem Spinnennetz gelandet." Die b√∂se Spinne Tarantula(kein Komma) konnte mir noch den Fl√ľgel abrei√üen, dann wurde ich gerettet, wei√ü aber nicht von wem, denn ich wurde ohnm√§chtig.", erwiderte Bienchen Sophia.
"Du Arme, das muss doch weh tun!" Frosch Herbert sah sie ganz mitleidig an.
"Nicht so sehr wie die Anschuldigung, ich hätte meinem Bienenstamm den Honig gestohlen." schluchzte Sophia.
M√ľde legte sie sich unter ein gro√ües Blatt und schlief ein.
Es wurde Nacht. Alle Tiere schliefen, nur einer nicht, der, der Aufsicht hatte.
Max, der Maik√§fer, hatte diese Aufgabe √ľbernommen. Er versteckte sich unter dem Moos und wartete. Leider fielen ihm die Augen zu und als alle aufgeregt um den Bienenstock standen und schimpften, wurde er wach. Zornig blickten sie ihn an und meinten: "Sag mal, du wolltest doch aufpassen und nun ist wieder Honig verschwunden!“ Maik√§fer Max sch√§mte sich sehr, aber nun war es zu sp√§t.
"Hach, das ist doch der beste Beweis, dass Bienchen Sophia es war, sie ist erst gar nicht nach Hause gekommen!", rief böse die Oberin Charlotte.
"Jetzt reicht es aber, immer diese Vorurteile!", krächzte der Drosselmann Willi!
"Ich habe die Arme gestern aus einem Spinnennetz in letzter Minute befreien können, sie war ohnmächtig! Ich setzte sie vorsichtig an einen Teich. Vielleicht lebt sie gar nicht mehr!"
Alle schauten entsetzt Willi an und die Bienenoberin senkte betroffen ihr Haupt!
"Darf ich euch mal unterbrechen?", quakte Frosch Herbert. Er hatte Bienchen Sophia auf seiner langen Zunge durch den Wald getragen und legte sie nun in die Mitte der versammelten Tiere.
Sie war so schwach, bekam nichts mit, schlief einfach weiter.
"Hm, hier kann sie nicht liegen bleiben, wie bekommen wir sie denn nun in den Stock?", fragte die Oberin.
"Kein Problem, das machen wir!", riefen einige Waldameisen. Ruckzuck bildeten sie eine lange Kette und trugen die kleine Biene Sophia in den Stock.

Diese Nacht sollte keiner schlafen, alle wollten wach bleiben. Hasen, Rehe, Vögel, Insekten, alle. Da Frau Eule ein Nachttier war, hatte sie die Aufgabe, zu rufen, wenn sie etwas Auffälliges sah.
Kurz, bevor die Sonne aufging, rief sie auch schon: Uhuuuuuuuuuuuuuuu, Uhuuuuuuuuuuuuuuu!" Sofort waren alle aufmerksam geworden und warteten ab, was nun geschieht.
Da! Es näherte sich ein Bär! Beinahe wäre er auf Max, den Maikäfer getreten!
Marienk√§fer(kein Komma) Fridolin war so aufgeregt, dass er vom Blatt fiel. Der B√§r hatte es zum Gl√ľck nicht bemerkt!
Der war so gierig nach Honig, dass es ihm gar nicht schnell genug gehen konnte. Er bohrte unterhalb des Stockes mit seiner Tatze ein Loch und leckte den Honig auf. Bisher war er immer vorsichtig, aber heute konnte er nicht genug bekommen.
Vor lauter Sorgen, dass er keinen Honig mehr √ľbrig lie√ü, griffen die Waldameisen an! Sie verteilten ihre k√∂rpereigenen S√§uren unterhalb des Felles auf die Haut! Das tut h√∂llisch weh und der B√§r schrie auf. Nun st√ľrzten sich alle Tiere auf ihn. Die Bienen stachen zu, Die Hornissen und auch die Wespen. So schnell hat noch keiner einen B√§ren laufen sehen, auch wenn der noch so klein war!

Keiner hatte gemerkt, dass der kleine B√§r immer unterhalb des Stockes Honig gestohlen hatte. Das tat er in vielen Bienenst√∂cken! Da aber nun alle gewarnt waren und aufpassten, konnte er nicht mehr √ľberall nur ein wenig Honig schlecken und verga√ü seine Vors√§tze vor lauter Gier!
Oh, war das der Bienenoberin peinlich! Als die Bienenk√∂nigin davon h√∂rte, dass man die kleine Sophia einfach so verd√§chtigte und die Oberin das alles in die Welt setzte, wurde diese ihres Amtes behoben. Sie musste fortan der kleinen Biene Sophia dienen, die es ja nun viel schwerer hatte(kein Komma) mit nur einem Fl√ľgel.

uch erscheint, denn sonst haste ja nischt davon.
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Inga Rothe
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Danke

Hallo Marion,
vielen Dank f√ľr Deine M√ľhe.
Ich werde versuchen mich zu bessern, aber die eigenen Fehler √ľberliest man ja bekanntlich...
Eine schöne Woche, voller viele schöne Gedanken...
Inga

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flammarion
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hm,

es war mir ein vergn√ľgen. das mit den eigenen fehlern stimmt . . . steht schon in der bibel: man sieht den splitter im auge des anderen, aber nicht den balken im eigenen.
ganz lieb gr√ľ√üt
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Old Icke

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Inga Rothe
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"Ein blindes Huhn findet auch einmal ein Korn", den Spruch gibt es auch....grins

Alles Liebe
Inga
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ja,

und der mit dem balken im auge d√ľrfte ziemlich blind sein, oder? lachende gr√ľ√üe aus berlin
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Old Icke

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