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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Der Job
Eingestellt am 01. 06. 2007 21:58


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Allina
AutorenanwÀrter
Registriert: Jul 2005

Werke: 12
Kommentare: 4
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Ich will, ich muß diesen Job haben. Know-how, Kontakte, Biographie – alles stimmt. Aber nicht lĂ€uft ohne die Empfehlung von K. Kein ĂŒbler Mensch eigentlich, aber er macht nichts „umsonst“ – wie in der Firma vage definiert wird. Jedenfalls nicht, wenn es um die Karriere von Frauen geht.

K. besucht routinemĂ€ĂŸig unser BĂŒro in G. Er wird mit mir ĂŒber meinen neuen Job reden. GesprĂ€ch mit dem Team, hinter Kritik verstecktes Lob fĂŒr alle. Ob ich am Abend noch Zeit hĂ€tte, er möchte seinen Eindruck von mir „abrunden“. Er sei ja geneigt, meinen neuen Verantwortungsbereich zu befĂŒrworten. Restaurant der gehobenen Klasse. Alkohol in homöopathischen Dosen. Keinen Fehler machen! Noch ein abschließendes GesprĂ€ch im Hotel...? Ich sei offenbar eine intelligente Frau, fĂŒr die erfolgsorientierte Arbeit und Lebensgenuß kein Widerspruch bedeuteten.

Eigentlich ist K. ganz locker, umgĂ€nglich, nichts von Macho-Gehabe. Mir beginnt die Situation Spaß zu machen. Mein Gott, ich weiß genau, was jetzt passieren wird, aber warum soll ich da herauskommen wollen, warum ĂŒberhaupt? Seine Hand auf meinem Arm, sein Arm um meine Schultern, ein Kuß auf die Wange, ach ja, ich war fast 10 Jahre meinem Ehemann treu. K. hat nichts an sich von diesen widerlichen Herrenparfums, besudelt mich nicht mit schleimigen Komplimenten. Und er lĂ€ĂŸt weder Langeweile noch Verlegenheit aufkommen.





Doch im einzigen Moment, wo nichts mehr zu sagen gewesen wĂ€re, schaut er mich einfach an, drei Sekunden vielleicht, als ob er Sicherheit oder Zustimmung in meinen Augen suchte. Lippen finden Lippen, öffnen sich, Zungen tasten einander, umspielen sich, erlauben sich das Eindringen ins flĂŒssigwarme Körperinnere.

Lippen trennen sich, aber seine HĂ€nde umfassen mich, eine Hand unter die Bluse geschoben entlastet mit flinken Fingen meine BrĂŒste vom Zug des BHs. Mehr als eine Anflug von fragendem Protest bringe ich nicht in mein Gesicht, wĂ€hrend er das Teil vorn davonzieht und meine weichen BrĂŒste freilegt, um sie sofort unter seinen HĂ€nden zu versenken. Mein Herzschlag schmerzt fast in seiner Heftigkeit, hoffentlich merkt er mein feines Vibrieren, mein Zittern nicht, das mein ĂŒbererregtes Nervensystem verrĂ€t.

Jetzt erst zieht er mir die Bluse ĂŒber den Kopf, streift den BH wie ein lĂ€stiges Band auf den Boden. „Was hast du vor“, frage ich ĂŒberflĂŒssig blöd, und er schiebt eine Hand zwischen meine strumpfhosengeschĂŒtzten Beine, streicht nachdrĂŒcklich ĂŒber die Stelle, wo meine Panty feucht wird. „Das“, sagt er, öffnet meinen Rock, dessen Bund herabsinkt.

Ein paar Tage spĂ€ter wird mir der Vertag zugestellt. Ich bin allein und kann mir ein breites Grinsen leisten. „Nicht schlecht“, denke ich, „und so einfach also.“

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no-name
Guest
Registriert: Not Yet

Liebe Allina,

interessant, dass du ausgerechnet heute diesen Text einstellst, denn ich arbeite gerade an einem ganz Ă€hnlichen Thema, allerdings unter einem völlig anderen Ansatz. ZurĂŒck zu deinem Text, den ich sowohl handwerklich als auch stilistisch gut geschrieben finde.

Ein paar kleine (fett markierte) textbezgene VorschlÀge/Korrekturen von mir:

quote:
Aber nichts lÀuft ohne die Empfehlung von K.
quote:
Ein GesprĂ€ch mit dem Team, hinter Kritik verstecktes Lob fĂŒr alle.
quote:
Wir treffen uns in einem Restaurant der gehobenen Klasse und trinken Alkohol in homöopathischen Dosen. Jetzt bloß keinen Fehler machen!
quote:
Eigentlich ist K. ganz locker, umgĂ€nglich, nichts zu spĂŒren von Macho-Gehabe.
quote:
...als ob er Sicherheit oder Zustimmung in meinen Augen suchte suchen wĂŒrde.
quote:
...eine Hand unter die Bluse geschoben, entlastet mit flinken Fingen meine BrĂŒste vom Zug des BHs.
quote:
„Was hast du vor?“, frage ich ĂŒberflĂŒssig und blöd,...

Mein Problem mit deinem Text ist es, dass ich mich leider so gar nicht mit deiner Protagonistin identifizieren kann. Bitte nimm' es mir nicht ĂŒbel, aber ich finde gerade als Frau auch die Aussage deines Textes sehr poblematisch.

Freundliche GrĂŒĂŸe von no-name.

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no-name
Guest
Registriert: Not Yet

Liebe Allina,

klar, ich versuche mich immer ernsthaft mit den Texten aon anderen Autoren auseinanderzusetzen - das ist doch der Sinn eines solchen Forums, wie der Leselupe, oder?! ;-)

Es stimmt schon, dass mir dein Schreibstil nicht so sehr liegt, und ich vor allem deswegen oft Probleme damit habe, weil dieser mich an wörtliche Rede erinnert, in der wir ja auch hÀufig grammatikalisch unvollstÀndige SÀtze von uns geben.

quote:
Die Personen hingegen, â€žĂŒber“ die ich durchweg in der 1.Sg.PrĂ€s. schreibe, verstehe ich meist auch nicht. In der Ich-Form darstellend komme ich ihnen wohl irgendwie nĂ€her, setze ich mich auf meine Art auseinander mit dem, was ich von ihnen oder ĂŒber sie erfahren habe.
Das finde ich interessant, Allina, und ich kann das auch sehr gut nachempfinden. Das ist sicher nicht die schlechteste Herangehensweise an einen Text.

Weißt du, frau muss nicht alles selbst erlebt haben, um darĂŒber schreiben zu können, auch wenn gerade diese selbst gemachten Erfahrungen oft dabei helfen, eine Situation authentischer darstellen zu können. Ich selbst schreibe auch nicht ausschließlich ĂŒber Dinge, die ich selbst erlebt habe. Ich erwĂ€hne das jetzt nur, weil ich so ein bisschen das GefĂŒhl habe, dass du dich dafĂŒr entschuldigst, aber vielleicht verstehe ich das in diesem Zusammenhang auch falsch.

Liebe GrĂŒĂŸe von no-name.

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