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Leselupe.de > Kurzprosa
Der Klang der Harfe
Eingestellt am 21. 12. 2002 12:17


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Sch├Âner, als der zarte Klang einer Harfe, …Giselle!

Sie tanzte nur einen Sommer, einen Sommer mit mir!
Wir ├╝bten die ersten Schritte, sie waren sehr schwierig, … es waren die Letzten, … der Schatten!
Ich nahm ihre Hand, zog, nur ein wenig, ganz vorsichtig, bestimmt!

Ihre Augen! Das Dunkel, so sinnlich, die Tiefe unendlich, … sie trafen mein Herz, mehr noch, … die Quelle meines Lebens. Ich ber├╝hrte ihre Wangen, so sanft ich nur konnte, nicht sanft genug.
Warm ihr Herz, weich das Gem├╝t.
Sie verlor sich in Gedanken. Ich hauchte „Du!“, sie kehrte zur├╝ck, zu mir, und l├Ąchelte. Dieses L├Ącheln, himmlisch. Die G├Âtter, sie schenkten es ihr. Ihre Aura. Sinn und Sinnlichkeit. Sch├Âner, als die Ornamente im Rosenholz der keltischen Harfe.
Das Zupfen weicher Nylon-Saiten, es gibt der Harfe den Klang. Zartes Melodienspiel, das mich verzauberte, … Giselle auch!

Ihr Herz schlug nur f├╝r mich …und nur f├╝r ihn, … ja!
Ich bemerkte es. Zu sp├Ąt!
„Ich kann nicht…“, sie sprach den Rest nicht aus, schaute mich an, senkte den Kopf, hob ihn wieder, die Augen, sie fanden meine Seele, ein zweites Mal, die gleichen Augen!
„Ich kann nicht…“ Die n├Ąchsten Schritte, sie konnte sie nicht setzen.

Die Guillotine.
Sie stand bereit, vom ersten Tage an. Das Fallbeil, es wartete, … wartete auf mich! Ich schob meine Seele selbst darunter … ich sah es doch, das Fallbeil, die ganze Zeit.
Es fiel, Gott! Die Erde, …die Erde, sie drehte sich nicht mehr.

Der Morgen! Ich wachte auf, trotzdem.
Der Raum! Die Molek├╝le, sie standen still. Die Decke! Kahl und wei├č, dazu ein Grau. Dort haftete mein Blick, er starb am Abend.
Die Seele hing in Fetzen. Schmerz und Angst, im Duett. Die Gewissheit, sie hatte gesiegt. Herzschlag auf der Nulllinie. Einziger Impuls, … die K├╝gelchen! K├╝gelchen unter meiner Haut, gef├╝llt mit Kohlens├Ąure. Sie explodierten, eins nach dem anderen, Tausende, in jeder Minute, an endlosen Tagen.

Ach! … Ach h├Ątte ich doch am Tage unserer ersten Begegnung von ihrem heimlichen Herzschlag erfahren, ein wunderbar freundschaftliches Verh├Ąltnis, … wir w├╝rden es f├╝hren. Wirklich?
Nein, … zu sp├Ąt!

Herrje, … ich kann von Gl├╝ck sagen, dass sich unsere Lippen nur kurz ber├╝hrten. Die Zeit, sie verrinnt sehr schnell, die Wunde schlie├čt sich, Krustenbildung. Die ehrliche Fr├Âhlichkeit, sie lebt schon wieder, meine Nachbarn, sie verrieten es mir!
Der Tag, die Stunden, jede Einzelne, die lebe und erlebe ich. Der Schalk, er sitzt im Nacken, sattelfest, … ich schw├Âre!
Zeilen, die ihr gelten, … niemals w├╝rde ich sie schreiben, kein Gedanke.
Die Liebe, vor Jahren gestorben,

…nur den zarten Klang der Harfe, ich h├Âre ihn, noch immer!

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Andrea
???
Registriert: Aug 2000

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Sehr gef├╝hlvoll, dennoch griffig, aber die vielen Punkte und Ausrufezeichen lassen einen beim Lesen stolpern. Rausstreichen. Die Guillotine und den Morgen danach begreife ich nicht so ganz, aber das ist auch eigentlich nicht meine Sorte Text. Dennoch war es ganz nett zu lesen.
__________________
Andrea Rohmert

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