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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Der Klang des Eiskristalls
Eingestellt am 02. 06. 2003 20:42


Autor
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Klabautermann
???
Registriert: Feb 2003

Werke: 4
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hallo zusammen,

es gibt mal wieder eine kleine Geschichte von mir, w├╝rde mich sehr freuen ├╝ber konstruktive, ehrliche und schonungslose Kritik.
Im voraus lieben Dank

Klabautermann
***********************************************************

Der Klang des Eiskristalls

Eines Morgens, als noch glitzernde Eiskristalle Perlen in den Spinnweben bildeten, machte sich die junge Elfe auf den Weg und lie├č sich von den ersten Sonnenstrahlen w├Ąrmen, die durch die schneebedeckten ├äste der Eschen fielen. Sorgf├Ąltig putzte sie ihre Fl├╝gel, brach sich den kleinen Eiszapfen von einer Knospe und hauchte ihn an. Mit dem k├╝hlen Tropfen wusch sie sich den Schlaf aus den Augen und wurde munter. Die Elfe liebte den Tanz, die Musik und den Gesang. Stets tr├Ąllerte oder summte sie fr├Âhlich vor sich hin. Gut gelaunt pustete sie den Schnee auf einem kleinen Zweig davon, setzte sich darauf und schaukelte ausgelassen hin und her.
Und wie sie so mit ihren Beinen schwang, h├Ârte sie unten am Wegesrand jemanden, der gerade Holz hackte.
Neugierig geworden hielt sie inne und beugte sich weit vor, um zu sehen, wer die morgendliche Ruhe st├Ârte. Doch sie konnte nur eine gr├╝ne Zipfelm├╝tze erkennen.
Pl├Âtzlich knackte die Kiefernnadel, die sie mit ihren H├Ąndchen umfasste. Erschrocken spreizte sie ihre Fl├╝gel, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Als sie wieder nach unten blickte, sah sie, dass der Zwerg seine Zipfelm├╝tze nach hinten schob und nach oben schaute.

In dem Moment, als die Elfe in seine Augen blickte, fiel ein funkelnder Eiskristall vom Himmel und zersprang mit einem hohen, hell klingenden Ton.
Der Klang erschuf eine neue Welt. Er legte sich auf die B├Ąume, den Wald und den Himmel. Der Morgen und das Licht waren pl├Âtzlich erf├╝llt von dieser Melodie.
Hingerissen verharrte die Elfe in der Luft, auch der Zwerg bewegte sich nicht, Entz├╝ckung war auf sein Gesicht gezaubert.
Da flatterte die Elfe t├Ąnzelnd auf den Mann des Waldes zu, nahm ihn bei den H├Ąnden und drehte sich strahlend mit ihm im Kreis, bis ihnen schwindlig wurde.
Und diese Musik umfing die beiden noch immer, trug sie Hand in Hand ├╝ber die Lichtung. Da nahm der Zwerg eine Schneeflocke und setzte sie der Elfe wie eine Krone auf das goldene Haar. In harmonischem Takt spielte die Melodie der Liebe, lie├č ihre Schritte wiegen und f├╝hrte sie durch den schneebedeckten Wald hinaus an den Rand eines zugefrorenen Sees. Sanft pustete der Klang den Schnee vom Eis. Eine Tanzfl├Ąche aus glitzerndem Glas lag nun vor ihnen, tausend Kristalle fingen das Sonnenlicht ein und umgaben sie wie reflektierende Sterne.
Sie sahen nur einander, nicht den Wald, nicht das Glitzern und nicht die Sonne. In inniger Umarmung tanzten sie auf dem Parkett des Wassers den uralten Tanz der Erde. Grazi├Âs und leichtf├╝├čig lag die Elfe in den Armen des Zwerges. Sie erreichten miteinander verbunden die Mitte des Sees und vollendeten ihre Schritte, ihr Gleiten und Schweben.

Und der Klang umfing sie noch, als das Eis brach und die Elfe und der Zwerg, die durch das Zerspringen eines Eiskristalls ihre Liebe gefunden hatten, vom Wasser verschlungen wurden.


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gox
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Registriert: Jun 2002

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Sch├Ân,
aber weshalb ist das Wasser im Spinnennetz gefroren und im Bl├╝tenkelch nicht ?
Ach, M├Ąrchen sind schon schwer zu verstehen ;-)
Gr├╝├če !
__________________
Das Unm├Âgliche ist immer denkbar und das Denkbare ist immer m├Âglich

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Klabautermann
???
Registriert: Feb 2003

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Lieber Gox,

ups, sorry. Danke f├╝r den Hinweis, werde es sofort plausibel machen!
├ťbrigens, es ist nicht alles Gold was gl├Ąnzt, und manche M├Ąrchen haben durchaus ihren wahren Charakter :-)

Ganz lieben Gru├č

Klabautermann

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Quidam
Guest
Registriert: Not Yet

Der Klang des Eiskristalls

Eines fr├╝hen<-streichen Morgens, als noch glitzernde<-streichen. (Eiskristalle glitzern doch immer.) Eiskristalle Perlen in den Spinnweben bildeten,w├╝rde sich sch├Âner lesen: als sich noch Eiskristalle in den Spinnweben perlten... machte sich die junge Elfe auf den Weg und lie├č sich von den ersten Sonnenstrahlenw├Ąrmen, die durch die schneebedeckten ├äste der Eschen fielen, w├Ąrmen<-hier streichen.. Sorgf├Ąltig putzte sie ihre Fl├╝gel und wusch sich am Rande eines Bl├╝tenkelches, in dem sich von der Sonne<-streichengetautes Wasser gesammelt hatte, den Schlaf aus den Augen.Sch├Ân niedlich! Die Elfe liebte den Tanz, die Musik und den Gesang. Stets tr├Ąllerte oder summte sie fr├Âhlich vor sich hin. Dann flog sie guten Mutesgutgelaunt auf einen kleinen Zweig, pustete den Schnee davon und schaukelte ausgelassen hin und her.Wie kann sie den Schnee wegpusten, wenn sie doch schon darauf sitzt.
Und wie sie so mit ihren Beinen schwang, entdeckte sie unten am Wegesrand einen Zwerg, der gerade Holz hackte. Nun muss man wissen, dass Elfen und Zwerge sich eigentlich nicht ausstehen k├Ânnen.Diesen Satz anders formulieren. Vielleicht: Zwerge und Elfen k├Ânnen sich ja bekannterweise nicht ausstehen. Doch in dem Moment,als die Elfe den Zwerg arbeiten sah<-streichen fiel ein funkelnder<-streichen Eiskristall aus dem Himmel auf den Zweig und zersprang mit einem hohen, hell klingenden Ton.Sch├Ân. Allerdings k├Ânntest du bevor das passiert, ihr eine mimik, od. gestik verleihen, die ihre Antipathie zum Ausdruck bringt. Dieser Klang umfing die Elfe wie in einem Traum,und hier k├Ânnte eben die Gestik und Mimik umschlagen. schwebte hinab zum Zwerg und erf├╝llte dessen Herz.Mit was? In der Luft t├Ąnzelnd flatterte die Elfe auf den Mann des Waldes ?├č lieber: flatterte sie auf ihn zu..zu, nahm ihn bei den H├Ąnden und drehte sich strahlend mit ihm im Kreis, bis ihnen<-streichen beiden schwindlig wurde. Der Zwerg blickte die Elfe nur an, sah in ihr das zarteste Wesen, das seinen Augen je untergekommen war.
Und der Klang umfing die beiden noch immer, trug sie der Klang trug die beiden? er lockte sie wohl eher..Hand in Hand ├╝ber die Lichtung und f├╝hrte sie durch den schneebedeckten Wald hinaus an den Rand eines zugefrorenen Sees. Die beiden waren v├Âllig erf├╝llt von diesem Klang, der in ihrem Herzen wohnte,der Seiten in ihren Herzen zum schwingen brachte... im gleichen Takt die Melodie der Liebe spielte und ihren Schritt ihre Schrittewiegen lie├č. Sanft pustete der Klang den Schnee vom Eis des Sees. Eine Tanzfl├Ąche aus glitzerndem Glas lag nun vor ihnen, tausend Kristalle fingen das Sonnenlicht ein und umgaben das Paar wie reflektierende Sterne.Sehr sch├Ân.
Und der Klang umfing die Elfe und den Zwerg noch immer. Diesen Satz streichen. Wenn man es zu oft liest, verliert es an Klang.Sie sahen nur einander, nicht den Wald, nicht das Glitzern und nicht die Sonne. In inniger Umarmung tanzten sie auf dem Parkett des Wassers den uralten Tanz der Erde, der von Harmonie und Vollkommenheit erz├Ąhlt.Sch├Ân. Grazi├Âs und leichtf├╝├čig lag die Elfe in den Armen des Zwerges, der vom Klang des Eiskristalls getragen wurde. Sie erreichten die Mitte des Sees und vollendeten ihre Schritte, ihr Gleiten und Schweben.
Und der Klang umfing sie noch, als das d├╝nne<-streichen Eis brach und die Elfe und der Zwerg, ,das Paar<-streichen das durch das Zerspringen eines Eiskristalls ihre Liebe gefunden hatten, vom Wasser umschlungen wurden. Nicht umschlungen. Schreib es dramatischer. Vielleicht: verschlang. oder sowas.

Lieber Klabauti,
diese Geschichte war nicht so fl├╝ssig zu lesen, wie deine anderen, aber das ist ja leicht zu beheben. Ein glitzerner Zauber wohnt diesem Text inne. Sch├Ân ist es auch, dass du mal dramatischer wirst!
Viele Stellen haben Kraft, die sich aber noch etwas entfalten k├Ânnten!
Ich hoffe, meine Anmerkungen sind dir eine Hilfe!

*winke*
quid

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Klabautermann
???
Registriert: Feb 2003

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Lieber Quidam,

ich danke Dir f├╝r die Kritik, f├╝r das Lektorat und Deine ehrliche Meinung. Du hast Deine eigene Art, auszudr├╝cken, wenn es Dir nicht (so) gef├Ąllt, ich danke Dir auch f├╝r diese Offenheit.

Vielleicht habe ich es, dank Deiner Vorschl├Ąge verbessern k├Ânnen.

Liebste Gr├╝├če

Klabautermann

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Quidam
Guest
Registriert: Not Yet

Lieber Klabauti,

jetzt liest es sich SUPER!
Einzig den Zwerg w├╝rde ich entz├╝cken lassen, indem Moment, in dem der Eiskristall zerspringt.
Ansonsten: Ich glaub, ich hab den Ton heraus h├Âren k├Ânnen.

Gl├╝ckwunsch zu dieser zauberhaften Geschichte!
*winke*
quid

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