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Leselupe.de > Humor und Satire
Der Kleiderberater
Eingestellt am 23. 04. 2010 12:54


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XBLiebig
Routinierter Autor
Registriert: Apr 2010

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Der Kleiderberater

Mein viel besseres Ich macht sich oft darĂŒber lustig, dass ich manchmal (zugegeben: tĂ€glich) ratlos vor meinem Schrank stehe und lauthals beklage, nichts zum Anziehen zu finden. Habe ich GlĂŒck, kommt sie kopfschĂŒttelnd herĂŒber, sucht in Sekundenbruchteilen ein paar Teile zusammen und prĂ€sentiert sie mir stolz. „Jaja“, murmle ich, um mein Gesicht zu wahren, „ja das hatte ich mir auch gerade gedacht, aber...“

    Seit sie meine Kleidung auswĂ€hlt, verliere ich meine frĂŒhere Sicherheit bei der eigenen Farb- und Kleidungszusammenstellung. Ich höre schon ihr helles, schallendes Lachen, wenn sie dies liest. „Deine Sicherheit? Du und Farbzusammenstellung? Als Mann?“ Okay, zugegeben, ich habe frĂŒher gelbe Stiefel zu meinen Jeans getragen, und meine Hemden waren ziemlich kleinkariert. Immerhin habe ich schon mehr als die ersten vierzig Jahre ĂŒberlebt. Aber Frauen fordern mehr. Sie lassen dich mit einer bewĂ€hrten Kombination monatelang umherwandern, um dir eines Tages mitzuteilen, daß diese Zusammenstellung einfach unmöglich ist. Sie werden es so formulieren: „Du warst doch hoffentlich nicht so auf der Straße“.

    Die Damen selbst stehen noch lĂ€nger vor dem Schrank, aber meist nur zum Jammern. Nehmen wir zum Beispiel mit viel besseres Ich. Sie schimpft lauthals vor sich hin, sagt, sie mĂŒsse dringend etwas Neues einkaufen; ĂŒberhaupt habe das Leben keinen Sinn. Dann geht sie noch einmal zurĂŒck und kommt Sekunden spĂ€ter mit einer Komplettkleidung zurĂŒck. Vom Slip bis zum Schal, alles perfekt aufeinander abgestimmt.

    Ist sie doch einmal unsicher: dann hĂ€lt sie mir zwei unterschiedliche Kombinationen vor die Nase und fragt mich, ja: MICH, wozu ich ihr raten wĂŒrde. Jetzt wird es schwierig. Man kann ja nie wissen, ob es sich jetzt um eine PrĂŒfung oder eine ernsthafte Frage handelt. Also versuche ich wie das Orakel von Delphi zu antworten, jedes der beiden sei gut, das eine klassisch, das andere sportlich. Es kĂ€me doch sehr darauf an, welchen Eindruck man erzeugen wolle, ob sie heute offizielle Termine in der Arbeit habe, blablabla. „Vergiss es“, sagt mein viel besseres Ich, „sag mir jetzt sofort, welches Kleid du jetzt tragen wĂŒrdest.“ 

    Junge, mach jetzt keinen Fehler und fang an zu witzeln, du wĂŒrdest als Mann sowieso kein Kleid tragen. Sie wĂŒrde dich in dieser Situation erschlagen und eine milde Richterin finden, alternativ dein heimisches Sexualleben fĂŒr Wochen zum Erliegen bringen. Also entscheide dich und erwarte dein Urteil. INSHALLAH! Aus meinem Mund entweicht ein: „Das blaue“. Sie schaut mich an, dann die Kleider auf ihren Armen an und lĂ€chelt mich zufrieden an: „Danke, mein Schatz, du hast mir sehr geholfen.“ Wortlos und mit einem seligen Ausdruck auf ihrem Gesicht hĂ€ngt sie die blaue Kombination fĂŒr immer und ewig in den Schrank zurĂŒck. Rrrumms. Der Schlag sitzt und trifft. Jedes Mal.

    Ende der Geschichte? Keineswegs, denn wir sind noch lange nicht auf der sicheren Seite. Da sie mit Kleidungsauswahl so viel Zeit verloren hat, muss sie sich beeilen. Panik bricht aus. Im besten Falle duscht sie, schminkt sich und verlĂ€sst mit genervtem Ausdruck hastig die Wohnung. Soviel zum seltenen Fall, der eigentlich kaum eintreten kann.

    Variante 2: sie duscht und schminkt sich, erzĂ€hlt mir dabei wichtige Dinge, die ich erledigen muss, und erklĂ€rt, dass sie jetzt beim besten Willen keine Zeit fĂŒr mich habe, sobald ich auf ihre Fragen zu antworten versuche.

    Sie zieht sich an... und entdeckt eine Laufmasche in der Strumpfhose. Wissen Sie, was das bedeutet? Diese Strumpfhose war einzigartig und nur dazu bestimmt, genau in dieser Kombination an diesem Tag zu existieren. Durch nichts zu ersetzen als dieselbe Strumpfhose, von der sie allerdings nur eine besitzt.

    Vergleichbare GegenstĂ€nde mit ebenso außerordentlichen Existenzen sind Wimperntuschen, Lippenstifte, Nagellacke, Nagelscheren, HaarbĂŒrsten etc. Sie alle unterliegen engen Zweckbestimmungen. „Wenn ich das blaue KostĂŒm anhabe, kann ich doch unmöglich die grĂŒne HaarbĂŒste benutzen!“

    Was folgt, ist der Gang zum Schrank, das Austauschen der Kleidung, der Accessoires... Wenn sie jetzt die von dir ausgewĂ€hlte Kombination doch anzieht (was unwahrscheinlich ist, da sie durch deine sichere Auswahl fĂŒr immer geĂ€chtet sein sollte), dann halte die Klappe, wenn deine Beziehung zu ihr Ă€lter werden soll.

    Preisfrage am Schluss. Denn jetzt kommt der Super-GAU, die Variante 3: Angenommen, nicht sie, sondern DU siehst die Laufmasche, sobald sie das Haus verlassen will. Nach all den geschilderten Erfahrungen: Wirst du es ihr sagen oder nicht? Sie wird am Abend mit Sicherheit wissen, dass ihr das Missgeschick zu Hause passiert sein muss. Schaust du sie etwa nicht mehr richtig an? Liebst du sie nicht mehr?

1.Preis: Deine Ruhe bis zum Abend. Und keine Sekunde lÀnger, besonders, wenn sie dir auf die Schliche kommt. 
2.Preis: Deine Hölle sofort. Auf alle FÀlle musst du es ausbaden.

Aus der Serie Der kleine Eheberater
__________________
I'll let you be in my dreams if I can be in yours
Bob Dylan

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Dominik Klama
???
Registriert: Nov 2008

Werke: 40
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"Real life" (bob dylan)

Nun ja, du kannst schreiben. Aber das wusstest du natĂŒrlich schon, wenn du bereits vor 30 Jahren schon was in einer viel gelesenen Publikumszeitschrift veröffentlichen durftest. Der Text ist nicht zu lang, flĂŒssig erzĂ€hlt, unterhaltsam und einigermaßen amĂŒsant. Du bist neu hier und hast anscheinend in deinem ersten Monat schon drei von dieser Art humoristischer Kolumnen hier veröffentlicht. (Die anderen zwei habe ich noch nicht gelesen.) Ich denke, auf diese Art kannst du hier weitermachen und wirst Anklang finden. Schließlich könnte der Text genau so ja in diversen aktuell verkauften Zeitschriften als launige Kolumne auftauchen. Da frage ich mich eher, was du dir von der LL eigentlich versprichst. Eigentlich mĂŒsstest du lĂ€ngst viel zu professionell sein fĂŒr diese Leselupe.

Auf Grund deiner ProfessionalitĂ€t hast du bestimmt auch schon herausgehört, dass ich persönlich mich vom „Kleiderberater“ nicht so unheimlich gut unterhalten fĂŒhle, wie vermutlich aber noch viele andere Leser nach mir sein werden. Als Jugendlicher hatte ich eine Phase, wo ich in Serie die sogenannten „Satiren“ von Ephraim Kishon verschlungen habe. Eines Tages hatte ich die Nase aber voll und seither habe ich nie wieder etwas gelesen von dem Mann und stufe ihn in der RĂŒckschau eher als „rotes Tuch“ ein fĂŒr mich. Beim Kleiderberater dachte ich sogleich an Kishon, der ja auch recht hĂ€ufig das Zusammenleben eines Ehepaares aus der mĂ€nnlichen Perspektive heraus aufgespießt hat. Und zwar immer so, dass sich die Leser in seinen, erst sanft, dann rapide ĂŒbertriebenen Alltagsbeobachtungen schnell wiedererkennen, dass aber niemand jemals wirklich böse auf ihn werden konnte, vor allem nicht die Ehefrau, die in den Texten vorkam, die „beste Ehefrau der Welt“, wie es immer hieß. Das wurde mir zum Problem mit Kishon, er war einfach viel zu brav, er wollte es allen recht machen, er traute sich zu wenig. Satire hat ja was mit Übertreibung zu tun. Die gab es bei Kishon (und dir) auch, aber Satire hat eigentlich immer auch was mit Kampfwille zu tun, mit einem Gegner, den man fertig machen will, den man zumindest erbarmungslosem GelĂ€chter aussetzen möchte. Das tat Kishon nie. Und du auch nicht. Darum, obwohl immer „Satiren“ auf Kishons BĂŒchern stand, waren es fĂŒr mich „nur“ Humoresken, launige Nettig- und Nichtigkeiten. Hier in der Leselupe musst du dich gar nicht entscheiden, musst das nicht deklarieren: „Humor und Satire“ heißt hier das gemeinsame Fach fĂŒr alles.

Diese Situation, dass eine Frau einen Mann um Rat bei der Wahl ihrer Garderobe bittet, dabei aber eigentlich nicht gewillt ist, in dessen Geschmack in Modeangelegenheiten das geringste Zutrauen zu setzen, scheint etwas zu sein, was im „wirklichen Leben“ hĂ€ufig vorkommt. (Ich kenne sie nicht, weil ich nie in meinem Leben mit einer Frau zusammengelebt habe.) Dies fĂŒhrt aber dazu, dass das Thema schon vielfach abgehandelt worden ist. Fast möchte ich wetten, dass auch von Kishon. Mir dagegen kommt einer dieser Sketche von Loriot in den Sinn, wo das Ehepaar zu einer Abendgesellschaft will, sie nicht fertig wird, weil sie sich nicht fĂŒr eine von mehreren Varianten des Kleidungsauftritts entscheiden kann. Also fragt sie ihn, den Mann, dem eigentlich vollkommen wurscht ist, was sie trĂ€gt, und der wohl auch ahnt, dass sie nachher das, was er hier empfehlen wird, ja sowieso nicht macht. Er laviert also bloß herum, aber das macht sie allmĂ€hlich wĂŒtend; sie fĂŒhlt sich von ihm nicht genug ernst genommen. Sie versucht ihn festzunageln, was ihm nun wirklich besser gefallen habe, das zweite vor dem hier oder das dritte oder das vierte, welches genau und warum? Und das weiß er dann nicht mehr. Also sucht er sich zu retten, indem er auf ein ganz bestimmtes Kleid deutet und sagt: „Das hier!“ Woraufhin sie ihm genau erzĂ€hlen kann, warum das ĂŒberhaupt nicht geht. Also sagt er, na, dann das andere, das von vorhin, sie will es aber nun genau wissen: „Hast du vorhin nicht gesagt, dass braune sei besser als das blaue und sagst mir jetzt plötzlich das genaue Gegenteil? Passt du eigentlich gar nicht auf, wenn ich dich was frage? Hörst du mir nicht zu? Bin ich dir so egal?“ Loriots Schlusspointe ist dann, sie verzweifelt ausrufen zu lassen: „Mit euch MĂ€nnern kann man ĂŒber alles reden, Kriege, Atomkraftwerke, Wirtschaftskrise... Aber nie ĂŒber was, was wichtig ist!“

Der Loriot, der war damals, als diese Fernsehauftritte entstanden, schon dermaßen Everybody’s Darling (und, na ja, es war halt schon auch eine andere Zeit, vor dreißig Jahren oder so), dass er sich offenbar solche Pointen und (wenn man so will) Aussagen erlauben konnte, ohne in der Luft zerfetzt zu werden. Denn natĂŒrlich ließ er sich mit der Szene recht wenig ein auf die unterschiedliche Weise von Frauen und MĂ€nnern zu denken und zu kommunizieren, also, er beschrieb sie, teilte mit, was er sah, das war ja das eigentliche Thema des Sketches, wie es dasjenige deiner Kolumne ist, aber doch voll und ganz aus der Sichtweise des Mannes heraus. Und das ist bis heute so geblieben. Du machst es wieder so. Was du dir nun nicht mehr erlaubst, ist diese Schlusspointe von Loriot, dass Kriege und Wirtschaftskrisen komplett vernachlĂ€ssigbar seien im Vergleich zu der Frage: „Womit kleide ich mich wohl am besten fĂŒr den heutigen Anlass?“ Was ja eine Pointe ist, die irgendwie andeuten könnte, das Frauen manchmal schon ein wenig dĂŒmmer sind als MĂ€nner. (Du hörst den Aufschrei auch, der durchs Land braust?) Allerdings, mag dem sein, wie ihm möchte, diese Art von Geschichten belegt das eigentlich ja nicht. Denn es hat tatsĂ€chlich eine konkrete Auswirkung, in welchem Aufzug ich bei einem gesellschaftlichen Anlass erscheine, wĂ€hrend es ziemlich egal ist, was ich denke, weiß oder meine ĂŒber irgendwelche großen Probleme draußen in der Welt. Das Ă€ndert an denen nĂ€mlich gar nichts.

Und natĂŒrlich ist es relevant, ob ich das GefĂŒhl habe, mein Partner ist an meinem Rat tatsĂ€chlich interessiert, oder aber, er ist es in Wirklichkeit schon lang nicht mehr, oder, vielleicht noch schlimmer: es interessiert ihn, weil er dann das Gegenteil macht, weil er denkt, alles, was ich fĂŒr gut halte, ist sowieso von vornherein falsch. Genauso wie es relevant ist, ob ich denke, mein Partner hört mir zu, wenn ich ihn an meinen kleinen Sorgen des Alltags teilnehmen lasse, oder eher, er hĂ€lt alle meine kleinen Sorgen fĂŒr klein und unbedeutend, weil er offenbar mich selbst nicht mehr fĂŒr so bedeutend hĂ€lt, wie frĂŒher vielleicht mal. Man merkt, hinter solchen Winz-Streitereien können sich tief gehende eheliche ZerrĂŒttungen verstecken. Und dann wĂ€re es ja völlig „normal“, das solche GesprĂ€che stĂ€ndig scheitern. Es ist einigermaßen sinnlos sich zu unterhalten ĂŒber, was bedeutet dir mein blaues Kleid, wenn ich mich eigentlich lĂ€ngst unterhalten sollte ĂŒber, was bedeute ich dir noch!

Ich weiß schon, das hattest du ĂŒberhaupt nicht im Sinn, es ging dir niemals um die Verbrauchtheit einer Beziehung, es ging dir nur drum, dass MĂ€nner und Frauen manchmal so seltsam vorbeireden aneinander. Was sie im Grunde beide nicht erklĂ€ren können, wie das kommt. Noch einmal: MĂ€nner und Frauen fĂŒhlen, denken und kommunizieren verschieden. Es ist zwar leidlich lustig das einfach mal zu protokollieren, wie das manchmal ablĂ€uft, wer mag, darf viel drĂŒber lachen. Mir ist das aber allmĂ€hlich, zumal es so oft schon gemacht wurde, grade von MĂ€nnern immer wieder mal gemacht wird, etwas zu wenig. Darum ist dein Text mir zu wenig – und ich mag ihn nicht besonders, obwohl er formal perfekt ist. Was jetzt endlich mal passieren mĂŒsste, ist, dass der Mann, der so etwas erzĂ€hlt, aus seiner mĂ€nnlichen Beobachter- und Kommentatorrolle heraussteigen mĂŒsste und sich anstrengen wĂŒrde, halbwegs zu begreifen, was in den Frauen eigentlich vor sich geht, wenn sie so sind. Also nicht nur: „Das sind zwei Sprachen; die da verstehen sich nicht; das ist lustig.“ Sondern: „Das sind zwei Sprache. Die eine geht so. Die andere geht so.“ Kannst du aber so wenig wie Kishon.

Und vermisst eigentlich niemand den Gegen-Text? Dieselbe Grundsituation, aber aus Sicht einer Frau geschrieben. Wie dumm sich die MĂ€nner immer anstellen, wenn sie einem bei der Auswahl der Anziehsachen zur Seite stehen sollen... Also, ich kenne das Thema jetzt von dir, von Loriot, bin mehr oder weniger felsenfest ĂŒberzeugt, dass ich es vor 35 Jahren auch von Kishon schon mal gelesen habe. Aber mir fĂ€llt keine einzige Geschichte von einer Frau mit dieser Situation ein. Warum nur?

[Übrigens hatte ich etwas MĂŒhe mit diesem „mein viel besseres Ich“. Einfach, weil das so schnell kommt und man da noch gar nicht ahnen kann, auf was sich das bezieht. Von Renate Rubinstein, ich hoffe, ich sage jetzt nichts Falsches, gibt es ein Buch mit dem Titel „Mein besseres Ich“ – und das bessere Ich ist dann der Mann, mit dem sie zusammen ist oder war. Da kapiere ich, was gemeint ist, wenn ich den Klappentext oder die Verlagswerbung lese. Hier, ganz am Anfang kapiere ich es nicht. HĂ€ttest du das ganz traditionelle „meine bessere HĂ€lfte“ benutzt, das nicht zu benutzen, du bestimmt wohl abgewogene GrĂŒnde hattest, hĂ€tte ich es gleich kapiert gehabt.

Noch mal ĂŒbrigens: Glaubt ihr das eigentlich wirklich, das eure Frauen so viel besser sind als ihr selbst? Oder sagt ihr das nur immer, weil Frauen sich gern was vorschmeicheln lassen? Na, ich jetzt, ich war halt zu wenig und zu selten und viel zu kurz im Leben „in festen HĂ€nden“, dass ich das groß vergleichen könnte. Dennoch kommt mir vor, wĂ€re ich mit jemand fest zusammen, ich wĂŒrde nicht eigentlich denken, der sei viel besser als ich. Nur manchmal ein bisschen, auf den Feldern, wo er halt ein besserer Spieler ist als ich. Aber doch nicht immer und ĂŒberall. Und auch nicht im Allermeisten. Aber, dass euer viel besseres Ich, die Partnerin, in Wahrheit eine viel schlechtere Person sei als ihr, diese radikale Ironie, die meint ihr doch auch nicht, oder?]

Und noch was: Wenn das schon „aus dem Eheberater“ sein soll, dann will ich von dir auch einen Rat bekommen. Da ist aber keiner. Also, wenn du mir nicht sagen kannst, wie man als Mann heil aus solchen GesprĂ€chen rauskommt, dann kannst du mir wahrscheinlich auch nicht sagen, welches Kleid ich anziehen soll. Da hat die Dame wohl Recht gehabt.
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14.11.2015 Forum Lupanum Threads Höhe Zeit AufklÀrung Verteidiger: Es ist genug.

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