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Leselupe.de > Science Fiction
Der Komet
Eingestellt am 29. 09. 2002 22:05


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flammarion
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Der Komet

Aus. Ende. Pleite. Alles verloren, alles. Sylvio leistet am Spieltisch den Offenbarungseid. Nils, der Kredithai, grinst in sich hinein: „Hab ich doch gewusst, dass du dein letztes Hemd verspielst! Na, ich werde es schon von dir eintreiben. Und wenn du wirklich nicht zahlen kannst, dann geht es dir wie den anderen – Finger ab.“
Sylvio ĂŒberlegt krampfhaft: „WĂŒrde mir noch irgendeiner was borgen? Nee, ich habe keine Freunde mehr und die Familie hat mich auch verstoßen. Verdammte Spielerei! Warum nur kann ich nicht rechtzeitig aufhören? Vorhin hatte ich doch mal gewonnen, da hatte ich fast wieder genau so viel wie am Spielbeginn, warum hab ich da nicht aufgehört? Nils wird mir nach und nach alle Finger abschneiden lassen, das ist bei ihm so ĂŒblich, wenn ein Schuldner nicht zahlen kann. Was mach ich nur, was mach ich nur?“
Er versuchte, sich nichts anmerken zu lassen und vertröstete den Kredithai auf nĂ€chste Woche. Eigentlich wollte er einen Monat Zeit haben, aber darauf ließ Nils sich nicht ein.
Zu Hause warf er sich in seinen Fernsehsessel, machte die Glotze an und sich ein Bier auf. Er wollte wenigstens einmal noch richtig besoffen sein, bevor das Unvermeidliche eintrifft.
In der Kiste flimmerte gerade Werbung. Sylvio wollte schon angewidert weiterzappen, da wurde seine Aufmerksamkeit doch gefesselt. 5000 Dollar sollte jemand bekommen, oder besser gesagt seine Angehörigen, wenn er sich fĂŒr ein wissenschaftliches Experiment fĂŒr hundert Jahre einfrieren ließe. Das wĂ€re doch die Lösung! Zu erfrieren tut wesentlich weniger weh, als wenn einem jeden Tag ein Finger abgeschnitten wird! Außerdem ist das Institut hier in der Stadt und sie haben noch eine Stunde geöffnet. Er schuldet Nils zwar mehr als 5000 Dollar, aber er wird sich begnĂŒgen mĂŒssen, der alte Geizkragen.
Sylvio beeilt sich, zu dem Institut zu kommen. Hier steht schon eine lange Warteschlange heruntergekommener Gestalten. Aber es geht zĂŒgig voran. „Menno,“ denkt Sylvio, „das Institut muss ja ĂŒber Knete ohne Ende verfĂŒgen! Man sieht ja gar keinen von den Wartenden wieder herauskommen!“
Endlich ist er an der Reihe und erfĂ€hrt nun, warum es so schnell gegangen war: die Suffis wurden gleich zur HintertĂŒr hinauskomplimentiert. Sylvio aber entspricht den Anforderungen und wird auf das Einfrieren vorbereitet. Unglaublich, welch eine Menge Papierkram zu unterschreiben ist, damit das Institut abgesichert ist! Aber Sylvio darf noch erleben, dass das Geld wirklich an Nils ausgezahlt wird.
Dann wird er – gut gebadet, gesalbt und geimpft – zur Cryokammer gefĂŒhrt, nur mit einem silbrigen Umhang bekleidet. Die Kammer hat eine GlastĂŒr, damit man den Vorgang sofort abbrechen kann, falls der Kandidat in letzter Sekunde doch noch einen RĂŒckzieher macht. Sylvio lĂ€chelt: „Jetzt machen sie ein Schneewittchen aus mir!“ Er steigt in die Kammer, faltet die HĂ€nde vor der Brust, schließt die Augen und spĂŒrt eine heiße Welle, die ihn erhebt und ins Nirwana schweben lĂ€sst.

„Maria, bist du schon wieder in der alten Stadt gewesen?“ fragt Simon seine Schwester. „Ja, und heute habe ich etwas ganz tolles entdeckt, da sind Keller, gaaanz tiefe Keller, so tief, dass wir morgen frĂŒher los gehen, um bis ganz nach unten zu kommen. Bin gespannt, was wir da finden!“ – „Dass nur die Eltern nichts davon merken! Oder gar der Priester, der lĂ€sst dich prompt als Hexe verbrennen, so, wie sie es mit Abigail getan haben. Du weißt doch, MĂ€nner dĂŒrfen nur das erforschen, was in der Bibel steht und Frauen dĂŒrfen gar nichts erforschen.“ Maria lacht: „Aber ich bin doch noch keine Frau. Solange ich nicht verheiratet bin, bin ich ein MĂ€dchen.“ Der Bruder legt den Kopf schief: „Ja, aber du bist schon zwanzig, das ist verdammt alt fĂŒr ein MĂ€dchen.“ Maria runzelt die Stirn: „Willst du jetzt auch schon anfangen, mich verheiraten zu wollen? Mir ist absolut nicht danach zumute, einen Mann und Kinder zu umsorgen. Ich denke, dass ich als Mensch auf die Welt gekommen bin und nicht als Dienerin.“ Sie wirft stolz ihre dichte HaarmĂ€hne zurĂŒck und geht ins Haus.
Simon wendet sich bekĂŒmmert seiner Arbeit zu. Wann wird endlich ein Mann kommen, der Maria den Kopf zurecht rĂŒckt? Seit sie in der alten Stadt herumstöbert mit diesen Jungforschern – die sie vielleicht nur deshalb in ihrer Mitte dulden, weil sie hĂŒbsch ist – hat sie sich sehr verĂ€ndert. Irgendwann haben sie dort in einem Keller eine Zeitung gefunden, da stand in der total veralteten Schrift ein Artikel ĂŒber Frauenrechte, davon ist Maria jetzt völlig verdreht im Kopf. Ach, wenn sie doch niemals gelernt hĂ€tte, die alte Schrift zu entziffern! Aber es gibt ja immer wieder dumme Lehrer, die meinen, wenn man nichts aus der Vergangenheit lernt, ist man gezwungen, alte Fehler zu wiederholen, so ein Unsinn! Es braucht doch nur ein jeder bibeltreu zu leben, und schon ist alles in bester Ordnung.

David, der Sternendeuter, legt dem Hohen Rat seine neuesten Erkenntnisse vor. Ob der Dringlichkeit hat er eine Audienz außer der Reihe erwirkt. Er berichtet, dass sich ein riesiger Komet der Erde nĂ€hert und dass der Komet in wenigen Wochen auf der Erde aufschlagen wird. Wo genau, das konnte er noch nicht berechnen, aber das wĂ€re auch egal, denn der Komet ist so riesig, dass ein Zusammenstoß mit ihm die Erde aus ihrer Bahn werfen wird. Es verging wertvolle Zeit, ehe ihm Glauben geschenkt wurde. Nun war guter Rat teuer. Was tun? Die Bevölkerung informieren oder sie im Ungewissen lassen? War Rettung ĂŒberhaupt möglich? Der Hohe Rat legte schlussendlich die Zukunft der Menschheit in Gottes Hand, dahin, wo sie schon immer gelegen hat.

Es war schon spĂ€tabends und alle hatten sich schon Sorgen um Maria gemacht, als sie endlich hochrot vor Aufregung in die Stube stĂŒrzte. Sie wollte sich nicht ausschelten lassen, sondern ganz schnell und sofort von der unglaublichen Entdeckung erzĂ€hlen, die sie in der alten Stadt gemacht hatten. Aber man ließ sie nicht zu Wort kommen. „Der Weltuntergang ist nahe!“ donnerte ihr Vater. „Auf die Knie, Tochter! Bete zu Gott, wie wir alle es tun! Vielleicht ist Gott gnĂ€dig und lĂ€sst den Kelch an uns vorĂŒbergehen.“
Die alte Tante Delila zischelte in ihrer Ecke: „Das kommt nur von den hoffĂ€rtigen Studenten, die alles ganz genau wissen wollen. Nur Gott weiß alles, der Mensch kann nicht alles wissen und der Mensch soll nicht alles wissen! Die Scheiterhaufen vor der Siedlung sind schon errichtet, bald werden sie alle brennen, die BĂŒcher und die, die sie lesen! Genauso, wie es nach dem großen Krieg gewesen ist.“
Der Vater blickte nur kurz unwillig auf die Alte, dann betete er weiter sein Vaterunser und fĂŒgte eine Bitte um Schutz fĂŒr seine Tochter an. Es war ihm nicht entgangen, dass sie entgegen allen Gottesgesetzen der Forschung huldigte.
Maria beendete sittsam ihr Gebet und bat dann um Gehör. Sie erzĂ€hlte, dass sie in den tiefen Kellern der alten Stadt Kammern gefunden hatten, in denen hinter Glas Menschen lagen, deren Leichen noch sehr gut erhalten sind. Einer aber schien noch zu leben. Er war der einzige, der die HĂ€nde gefaltet hatte, bei allen anderen lagen sie neben dem Körper. Vielleicht, wenn sie ihn ins heutige Leben holen könnten, vielleicht wĂŒsste er, wie die Katastrophe abzuwenden wĂ€re? Die Familie beschloss, sich am nĂ€chsten Tag den Jungforschern anzuschließen und zu sehen, was zu machen ist.
Sie standen sehr frĂŒh auf, doch Delila war bereits auf dem Wege zum Priester, um ihm von dem Wunder zu berichten, dass da ein Mensch aus der Vergangenheit auferstehen soll wie einst Jesus und vielleicht das Unheil abwenden könnte. Der Priester meinte zuerst, dass die alte Frau verwirrtes Zeug redet, dann aber ging er in die alte Stadt und stieß auf die Gruppe, die zu den tiefen Kellern eilte. Er schloss sich ihnen an und sah, dass der Vorkriegsmensch ein blonder JĂŒngling war mit sanften GesichtszĂŒgen. Er versammelte die Gruppe zu einem Dankgebet und beobachtete gespannt den Erweckungsvorgang, stĂ€ndige „Ave Maria“ betend. Der AnfĂŒhrer der Jungforscher hatte Aufzeichnungen gefunden, nach denen er jetzt den Eingefrorenen ins Leben zurĂŒck holen wollte.
Endlich tat Sylvio den ersten Atemzug in seinem neuen Leben. Zuerst glaubte er gar nicht, dass er lebt, denn um ihn her sah er Menschen knien, die beteten und unter ihnen einen Pfarrer. Also war er doch wohl im Himmel, oder? DarĂŒber war er sehr froh. Er hatte schon nicht mehr daran geglaubt, dass so ein notorischer Spieler in den Himmel kommt.
Als er aber den Grund fĂŒr die Gebete erfuhr und in welcher Gefahr die Erde sich befindet, fiel auch er jammernd auf die Knie: „Ogottogottogott, o Jesusmariaundjosef, o Himmelundalleheiligen, o Herrgottimhimmel, auweia verdammte Scheiße!“
Alle blickten ihn entsetzt an. Dass er den Herrn anrief, war ja das Erwartete, aber der Fluch am Ende? Was haben sie da aufgeweckt? Soll das wirklich der Erlöser sein? Sylvio merkte, dass er einen Fehler gemacht hatte und sagte rasch: „Ich hatte das GefĂŒhl, dass sich der Teufel meiner bemĂ€chtigen wollte. Ich konnte ihn nicht anders vertreiben.“ Er neigte den Kopf zu einem frommen Vaterunser – schließlich war er einst katholisch getauft worden – und die Leute beruhigten sich. Sie gaben ihm zu essen und zu trinken und auch KleidungsstĂŒcke. Er konnte doch nicht in diesem sonderbaren Kittel bleiben.
Auf dem Weg in die Siedlung ĂŒberlegte Sylvio hin und her, wie er wohl seine Rolle weiterspielen sollte. Welchen Rat konnte er den Leuten geben? Wohin könnte er sie fĂŒhren, damit sie geschĂŒtzt seien vor dem Kometen? Er hat den Atomkrieg tief unter der Erde ĂŒberlebt, aber wenn die Erde aus ihrer Bahn geworfen wird, dann nĂŒtzt es nichts, sich in ihr zu verkriechen, die KĂ€lte des Weltraums wird auch dorthin gelangen.
Ach, wĂ€ren doch die Menschen nach dem Krieg vernĂŒnftiger geblieben und hĂ€tten nicht alle Wissenschaftler umgebracht! Ihnen schob der Plebs nĂ€mlich die schlimmen Kriegsfolgen zu. Wenn die Wissenschaftler nicht die Atombombe entwickelt hĂ€tten, hĂ€tte sie auch niemand zĂŒnden können. Man muss das Übel immer an der Wurzel packen und ausrotten, jaja! Geköpft haben sie sich, diese Idioten.
Ruhig und vernĂŒnftig bleiben, mit Anstand aus der Welt scheiden, das hatte Sylvio schon einmal getan – so glaubte er zumindest – und genau dazu wird er raten, wenn er gefragt wird. Bloß nicht von alleine den Mund aufmachen, schön im Hintergrund und bescheiden bleiben!

David gönnte sich keine ruhige Minute mehr. Er beobachtete stĂ€ndig den Kometen und berechnete seine Bahn, um den Aufschlagsort möglichst genau zu ermitteln. Er war sehr erstaunt, als der Komet auf einmal langsamer wurde. Das widerspricht allen Naturgesetzen! Er fiel ohnmĂ€chtig vor GlĂŒck von seinem Sitz. Der Herrgott hat die weltweiten Gebete erhört! Es gibt ihn wirklich! Halleluja!
Schnell eilte er zum Hohen Rat, um das Wunder zu verkĂŒnden. Bald lĂ€uteten auf der ganzen Welt die Glocken und die Menschen lachten und weinten, waren schier blöd vor GlĂŒckseligkeit. Sylvio wurde gefeiert wie Gottes Sohn, denn man glaubte, seine Erweckung habe das Wunder bewirkt.
Ein paar Tage spÀter raufte David sich die Haare. Der Komet hatte seinen alten Kurs auf die Erde wieder aufgenommen. Er flog langsamer, ja, aber die Bedrohung blieb. Er musste es dem Hohen Rat melden. Danach erhÀngte er sich, weil er ahnte, was kommen wird.
Das Volk raste. Der Zorn richtete sich gegen alle UnbotmĂ€ĂŸigen. Die Scheiterhaufen loderten. Weltliches Schriftgut aller Art brannte und jene, die es gelesen hatten. Etliche fromme Leute sprangen ebenfalls in die Flammen, um durch ihren Opfertod die Welt zu retten. Einige fromme Leute erschlugen eigenhĂ€ndig ihre allzu wissbegierigen Kinder.
Auch Maria brannte und Sylvio, der falsche Prophet. Beinahe hĂ€tte Marias ganze Familie dran glauben mĂŒssen, aber der Vater und der Bruder waren sehr angesehene Gemeindemitglieder. Da sie die ungehorsame willig herausgaben, wurden sie verschont. Man muss das Kranke entfernen, damit der Stamm gesund bleibt.

Der „Komet“ landete weich in der WĂŒste von Florida. Kleine grĂŒne MĂ€nnchen stiegen aus und nahmen Kontakt mit den Menschen auf . . .

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Old Icke

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Lord Stark
Festzeitungsschreiber
Registriert: Oct 2002

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hi, interessante ErzÀhlung.

Frage nur, ist sie als Einleitung zu verstehen oder als selbststÀndige Kurzgeschichte?

mach weiter,

Lord Stark
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"They say all friends must part one day - so why not you and I?"

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flammarion
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hm,

die frage hab ich mir auch schon gestellt. aber ich glaube eher, es bleibt so kurz. danke fĂŒr dein interesse. lg
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Old Icke

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borax
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Sehr schön, sehr schön,

kann ich nur sagen wenn ich diese Geschichte lese obwohl es soweit ja nicht hergeholt scheint, oder? Wie auch immer deine Sci-Fi Geschichten sind ja alle eine Klasse fĂŒr sich, kann man nicht meckern.
Besonders interressant ist das Ende der Geschichte, welches Lord Stark bei mir auch Ă­n den Vordergrund hob, zwar nicht fies allerdings Saukomisch...

lieben gruß borax.

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flammarion
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Registriert: Jan 2001

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danke,

lieber borax. ja, an und fĂŒr sich könnte man die geschichte weiterspinnen. mal sehen. ganz lieb grĂŒĂŸt
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Old Icke

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jon
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Nö, nich weiterpinseln



die Geschichte ist ziemlich rund, so wie sie ist – abgesehen von dem grammatikalischen Zeit-Kuddel-Muddel, das noch behoben werden mĂŒsste. Der lakonische Ton gefĂ€llt mir

__________________
Es ist nicht wichtig, was man mitbringt, sondern was man dalÀsst (Klaus Klages)

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