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Leselupe.de > Gereimtes
Der Kritiker
Eingestellt am 01. 06. 2006 23:32


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Alina
Manchmal gelesener Autor
Registriert: May 2004

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Der Kritiker

Ein Kritiker, der kritisiert.
Das ist man so gewohnt.
Erst wenn dein Text auch ihm gef├Ąllt,
hat M├╝he sich gelohnt.

Geht frisch ans Werk, ist nie verzagt,
wenn er sein Urteil f├Ąllt,
schreibt ein paar Zeilen noch dazu-
Erzittre vor ihm Welt!

Ist er in seinem Element,
ein J├Ąger auf der Spur,
dann sausen H├Ąnde pfeilgeschwind,
bis gl├╝ht die Tastatur.

Spricht irgend etwas ihn nicht an,
fehlt nur ein Kommata,
schon stellt er es als Machwerk hin,
und gro├čes Blablabla.

Der Inhalt z├Ąhlt f├╝r ihn nicht mehr,
ein Kritiker sucht Streit.
Er achtet nicht aufs Publikum,
tritt jeden Beifall breit.

Hast du als K├╝nstler nie Erfolg,
mein Freund , so rat ich dir
verwandle dich zum Kritiker-
Kannst w├╝ten wie ein Stier!

__________________
Ex oriente lux

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Lachmalwieder
Routinierter Autor
Registriert: Jan 2006

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Recht hast du!

Hallo Alina,
wie wahr, wie wahr. Sch├Ân hast du das geschrieben und absolut treffend.
Wenn du magst, schicke ich dir noch paar Vorschl├Ąge f├╝r meine(subjektiven) Verbesserungen - sind n├Ąmlich (ganz unter uns) paar kleinere Holperer bzw. verdrehte S├Ątze drin. Am Ende kommt es immer besser, wenn man das Gedicht liest, wie man auch sprechen w├╝rde. Dann wirkt es besonders fl├╝ssig. Aber mir gef├Ąllt es, auch so schon sehr gut wegen des treffenden Inhaltes.

Viele Gr├╝├če
Steffen
__________________
Besucht mich mal unter: www.lach-und-sachgeschichten.com

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JoteS
Foren-Redakteur - tippende Inquisition
Manchmal gelesener Autor

Registriert: Oct 2003

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Ein Lyriker, der lyrt wie bl├Âd
und seine Reime holpern
und weil die Story allzu ├Âd
bald L├Ąsterm├Ąuler poltern

Die lyren ja meist auch nicht gut
sind v├Âllig balla balla
meint jedenfalls vor lauter Wut
der Autor, (dieser Laller)

"Ich lyre g├Âttlich, lyre fein
das sagt mir auch mein Lobverein
was z├╝rnst Du so, du armes Schwein
sp├╝rst Du nicht wie die Muse fein
mich k├╝sste und durchdrang mein Sein
blies Sternenstaub mir hinten ein?
Verstehst Du Kunst? Ich meine: NEIN!

Mein Herr euch fehlt die Empathie!
Gar sch├Ân'res schrieb man hier noch nie
Sensiblere verstehnen sie
die einzig wahre Poesie!"


Das L├Ąstermaul sagt: "Mit Verlaub,
so tritt er wieder aus - der Staub
(der den die Muse blies dahie)
in Form von - hihi- Po-esie!"


Hallo Alina

Lustig aber holperig und der getroffene Hund bellt.

LG

J├╝rgen








__________________
Oh lodernd Feuer! (Ustinov als Nero)

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Alina
Manchmal gelesener Autor
Registriert: May 2004

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getroffne Hunde bellen

Hallo J├╝rgen,
nur nicht zu laut bellen und wenn, dann mit einem L├Ącheln.
Ich m├Âchte mein Gedicht, oder, was immer es geworden ist, eher als Satire verstanden wissen.Bei der Erarbeitung stellte ich mir solche Typen vor, die bei Buchvorstellungen, Theaterpremieren und anderen Events unangemeldet auftauchen und das sprichw├Ârtliche Haar in der Suppe suchen.Meist erscheint dann schon am n├Ąchsten Tag ein Artikel in der Zeitung, der je nach Bekanntheitsgrad des Autors mit gro├čen Lettern oder als kleine Einlassung aufgemacht ist.
Das Grundanliegen solcher Beitr├Ąge ist sehr oft, das Werk und den Autor erst einmal richtig "niederzumachen".
Es gibt jedoch auch andere Kritiker, die das Positive sehen und gezeigte Schw├Ąchen objektiv darstellen, ohne gleich alles "grottenschlecht" zu finden.
Am liebsten lese ich, und das gebe ich gern zu, Kritiken mit einem humoristischen oder leicht satirischen Hintergrund.
├ťber die eigenen Fehler lachen zu k├Ânnen, hilft mehr, als sich den ganzen Tag ├╝ber sie zu ├Ąrgern.
Dein Kommentar zu meinem Beitrag verstehe ich genau so.
Du hast auf Deine Art, auch mich, als Verfasser eines nicht vollkommenen Gedichtes so richtig sch├Ân auf die Schippe genommen.

quote:
Das L├Ąstermaul sagt: "Mit Verlaub,
so tritt er wieder aus - der Staub
(der den die Muse blies dahie)
in Form von - hihi- Po-esie!"
Astrein gedichtet, treffend und komisch dazu.
Manchmal sitzt der "Sternenstaub" eben nicht im Kopf sondern an bzw. in ganz anderen K├Ârperstellen.
Das, was dabei heraus kommt, sollte man entweder mit Nichtachtung strafen oder als das, was es ist, kommentieren.
Manchmal reicht daf├╝r ein Satz (oder die entsprechende Punktezahl) schon aus.
Ewige Beifallst├╝rme, bei noch so gro├čem vorhandenen Talent erzeugen keine neuen Gedanken.(Meine ganz pers├Ânliche Meinung).
Du siehst mich jetzt hoffentlich in einem anderen Licht.
Ich setze mich gern mit anderen, aber noch viel lieber mit meinen eigenen Texten auseinander. Was n├╝tzt das Schreiben im stillen K├Ąmmerchen, wenn es der ├ľffentlichkeit nicht stand h├Ąlt?
Lob und Tadel im richtigen Ma├č zueinander gesetzt, f├Ârdern den Autor.
Doch nun genug geschwatzt und weiter gearbeitet.
LG Ilona


__________________
Ex oriente lux

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Ralph Ronneberger
Foren-Redakteur
Autor mit eigener TV-Show

Registriert: Oct 2000

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Hallo Alina,

wie kann ein Kritiker dieses Gedicht kritisieren, wenn er dabei st├Ąndig nur in den Spiegel schauen muss, um sich zu fragen: ÔÇ×Bin ich das?ÔÇť
Ich enthalte mich daher jeglicher Kritik ÔÇô hm ÔÇô sie w├╝rde sich ja eh in Grenzen halten und nagele mir ├╝ber den Schreibtisch den letzten Vers, der da lautet:

Hast du als K├╝nstler nie Erfolg,
mein Freund , so rat ich dir
verwandle dich zum Kritiker-
Kannst w├╝ten wie ein Stier!


Dieser Rat erscheint mir so verlockend, dass ich ernsthaft dar├╝ber nachdenke, ihn zu meinem Wahlspruch werden zu lassen.

Grinsende Gr├╝├če von
Ralph.

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Alina
Manchmal gelesener Autor
Registriert: May 2004

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Hallo Alina

Was f├╝r ein k├╝hner Gedanke Ralph! Die letzte Strope meines Gedichtes ├╝ber Deinen Schreibtisch h├Ąngen zu sehen. Das w├Ąre schon fast so eine hohe Auszeichnung, wie einen Literaturpreis zu gewinnen.
Vor allem stelle ich mir jedoch Deine ├ťberraschung vor, wenn Du in den Spiegel schaust und Dir ein fremdes Gesicht entgegen blickt.
Muss ich noch mehr sagen? Ich glaube nicht.
Liebe Gr├╝├če aus meinem "Dornr├Âschenschloss".
Ilona


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Ex oriente lux

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