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Leselupe.de > Krimis und Thriller
Der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht
Eingestellt am 11. 06. 2002 22:07


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STEFANIE
Festzeitungsschreiber
Registriert: May 2002

Werke: 4
Kommentare: 2
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Sie war ihm selbstverständlich geworden. Mach mal, hol mal waren seine ständigen Anweisungen.
Leichtfertig daher gesprochen Versprechen, sind dazu da nicht gehalten zu werden. Sie wird sich schon wieder beruhigen, schließlich wusste sie ja, dass er ein schwieriger Mensch war. Er betonte es ja schließlich, nicht ohne Stolz, bei jeder sich bietenden Gelegenheit.
Ihm fiel es schwer sich zu entschuldigen, sie wusste ja eigentlich immer, dass er es so nicht gemeint hatte. Und wer wird schon ernstlich sauer sein, nur weil man ihn einen unfähigen Menschen nennt, einen Menschen der sich anstellt wie der erste Mensch, der nie mitdenkt.
Au√üerdem sollte sie sich doch nach so langer Zeit daran gew√∂hnt haben immer der Prellbock f√ľr seine Launen zu sein, immer alles schuld zu sein. Egal ob bei n√ľchterner Betrachtung die Schuld bei ihm lag.
In sch√∂nen Momenten sch√∂pfte sie Hoffnung, glaubte seinen Beteuerungen. Er w√ľrde sich bem√ľhen nicht mehr so ungerecht zu sein und nicht mehr so j√§hzornig, nachtragend und gemein. Dann sah er sie durchdringend an und sprach von seiner Liebe, einer Liebe wie er sie noch nie empfunden hatte und die neu f√ľr ihn war. Er bat um Zeit sich an das gemeinsame Leben zu gew√∂hnen.
In einem solchen Augenblick beschloss sie sich dieses Gef√ľhl der Verbundenheit zu bewahren, es einzufrieren und sich an dem gefangenen Moment immer wieder zu erfreuen.
Nach dem liebevoll zubereiteten Essen gab es einen Cocktail. Ganz nach seinem Geschmack mit Campari, der leicht bittere Geschmack machte ihn nicht argw√∂hnisch, er l√§chelte ihr liebevoll zu, dann l√§chelte er verwundert, griff sich an den Hals und sank mit erstaunetem Blick vorn√ľber auf den Tisch.



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feufollet
Hobbydichter
Registriert: May 2002

Werke: 0
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ich gebe zu, ich bin hin- und hergerissen

.. nicht in der frage der bewertung, ich denke es ist ausgesprochen gut gelungen, ein weiter spannungsbogen, der in einen quasi beil√§ufigen mord m√ľndet ..

nein vielmehr im urteil √ľber jemanden, der dir m√∂glicherweise reales vorbild war ...

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Renee Hawk
???
Registriert: Jan 2001

Werke: 17
Kommentare: 1142
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*grins*, wenn es Arsen war, war es eine unmenge und sehr wirkungsvoll.

Fl√ľssig erz√§hlt und gelungen dargestellt. Hat mir gut gefallen.

liebe Gr√ľ√üe
Reneè

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GabiSils
???
Registriert: Mar 2002

Werke: 1
Kommentare: 1405
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Liebe Stefanie,

ein beachtlicher Text; der Schluß (die letzten beiden Absätze) gefällt mir besonders gut.

Darf ich ein paar Fehler verbessern? (Ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

Sie war ihm selbstverständlich geworden. Mach mal, hol mal waren seine ständigen Anweisungen.
Leichtfertig daher gesprochene Versprechen,sind dazu da, nicht gehalten zu werden. Sie wird w√ľrdesich schon wieder beruhigen, schlie√ülich wusste sie ja, dass er ein schwieriger Mensch war. Er betonte es ja schlie√ülich, nicht ohne Stolz, bei jeder sich bietenden Gelegenheit.
Ihm fiel es schwer, sich zu entschuldigen, sie wusste ja eigentlich immer, dass er es so nicht gemeint hatte. Und wer wird schon ernstlich sauer sein, nur weil man ihn einen unfähigen Menschen nennt, einen Menschen, der sich anstellt wie der erste Mensch unschöne Wiederholung: dreimal Mensch,der nie mitdenkt.
Au√üerdem sollte sie sich doch nach so langer Zeit daran gew√∂hnt haben, immer der Prellbock f√ľr seine Launen zu sein, immer allesan allem schuld zu sein. Egal ob bei n√ľchterner Betrachtung die Schuld bei ihm lag.
In sch√∂nen Momenten sch√∂pfte sie Hoffnung, glaubte seinen Beteuerungen. Er w√ľrde sich bem√ľhen nicht mehr so ungerecht zu sein und nicht mehr so j√§hzornig, nachtragend und gemein. Dann sah er sie durchdringend an und sprach von seiner Liebe, einer Liebe, wie er sie noch nie empfunden hatte und die neu f√ľr ihn war. Er bat um Zeit, sich an das gemeinsame Leben zu gew√∂hnen.
In einem solchen Augenblick beschloss sie, sich dieses Gef√ľhl der Verbundenheit zu bewahren, es einzufrieren und sich an dem gefangenen Moment immer wieder zu erfreuen.
Nach dem liebevoll zubereiteten Essen gab es einen Cocktail. Ganz nach seinem Geschmack mit Campari, der leicht bittere Geschmack machte ihn nicht argw√∂hnisch, er l√§chelte ihr liebevoll zu, dann l√§cheltezweimal l√§chelte er verwundert, griff sich an den Hals und sank mit erstaunetem Blick vorn√ľber auf den Tisch.



Gruß
Gabi

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