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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Der Kuss
Eingestellt am 21. 10. 2001 21:30


Autor
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robbi
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2001

Werke: 5
Kommentare: 17
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Dein Gesicht in den H├Ąnden halten, als w├Ąre es der gr├Â├čte Schatz der Menschheit, und leicht, wie der erste Fl├╝gelschlag eines Schmetterlings, einen Kuss auf deine samtenen Lippen hauchen. Und dann Zeigefinger und Mittelfinger in die Kuhle legen, die sich auf dem Schulterblatt bildet, und ├╝ber die Schulter leicht wie ein Sommerwind hinabgleiten bis zu jeder Fingerspitze; den Arm wenden und dort,wo dein Puls wie ein wildes Tier flattert, einen weiteren Kuss hinhauchen.
Mit festen Fingern nachher die Schultern umfassen, zu den Br├╝sten hinabgleiten, mit hei├čen Handfl├Ąchen das s├╝├če Gewicht st├╝tzend. Mich festsaugen dann mit hungrigen Lippen an den braunen Brustwarzen, als w├Ąre es mein letzter Atemzug. Und abwechselnd die Nippel in der hohlen Hand spitz wachsen lassen, mir w├╝nschend mit diesen N├Ągeln an das Kreuz der Sehnsucht geschlagen zu werden. Die ungeduldigen Finger in das feste Rund deiner H├╝ften vergraben, als sollte es f├╝r ewig sein, den hungrigen Mund hinabrollen lassen, am Stern deines Nabels vorbei und mich dann st├╝rzen in den Sog deines Geschlechts. Mit fester Zunge dich spalten, tief, als wollte ich zwei von dir mein Verlangen zu stillen. Eintauchen in den geheimnisvollen Schacht der Liebe, irgendwo an der seidigen Wand mich festkrallen und nicht mehr herauswollen aus diesem K├Ąfig.




Dann doch wieder zur├╝ckgleiten, dein Inneres aufsaugend, auf der Zungenspitze dich balancieren, dich verschlucken mit Haut und Haar. Dein herber Geruch nach Himbeer und Moos str├Âmt bis in die entfernteste Zelle meines K├Ârpers. Bet├Ąubt mit den Z├Ąhnen ertasten das feste Fleisch deiner Schamlippen, spielen damit wie ein K├Ątzchen mit der ersten Maus, mit der Zunge jede Spalte dieser Landschaft der Lust immer wieder neu entdecken und auf ewig sie kreisen lassen um den Knopf der Wollust.
Und dann, wenn der neunte Berg der Sehnsucht erklommen ist, hinabteigen ins Tal deiner Kniekehlen, um den Aufstieg zu beginnen auf die Berge der Wollust.

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Kadra
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo robbi!

Ich bin platt! Du hast es geschafft, in wundersch├Ânen Worten und dabei denoch sehr direkt und ohne Umschweife eine Szene zu beschreiben, die leider in den meisten Texten peinlich ins Pornografische abgleitet oder aber noch peinlicher ins Kitschige. Schade, dass es nur eine Szene bleibt.. ohne Geschichte und damit ohne Sinn. Wie sch├Ân w├Ąre es, wenn ich als Leserin mehr ├╝ber diese Liebe erfahren d├╝rfte...

Lieben Gruss von
Kadra

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robbi
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2001

Werke: 5
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Der Kuss

Liebe Kadra,erstmals vielen Dank f├╝r deine Antwort. War leider f├╝r einige Tage weg von zu Hause, darum die versp├Ątete R├╝ckmeldung. Selbstverst├Ąndlich freut es mich, dass dir der Text gefallen hat. Ausl├Âser sind ein Bild von G. Klimt und ,na ja, auch was ganz Pers├Ânliches. Die Geschichte dazu w├Ąre bitters├╝├č und auch sehr traurig, da selber erlebt, aber f├╝r Au├čenstehende bestimmt recht banal. Und was nach dem Kuss folgt, ist eigentlich so viel Gef├╝hl, und so schwer in Worte zu kleiden, dass hier wirklich die Gefahr besteht, ins Pornografische oder gar ins Kitschige abzugleiten.Mehr dazu vielleicht per e-mail.
Liebe,liebe Gr├╝├če,
robbi

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Cassandra
Guest
Registriert: Not Yet

hi robbi!

wundersch├Ân geschrieben....

<mir w├╝nschend mit diesen N├Ągeln an das Kreuz der Sehnsucht geschlagen zu werden>...find ich einfach genial.

w├╝nsche dir noch viel schaffenskraft

gruss Cass.

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robbi
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2001

Werke: 5
Kommentare: 17
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Hi,Cass,
danke f├╝r die riesengro├če Anerkennung! Was die Schaffenskraft anbelangt, solange ich noch den Kuss der Muse sp├╝re, kann ich auch ├╝ber K├╝sse und Sehns├╝chte schreiben.
Liebe Gr├╝├če dir,
robbi

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ingridmaus
Hobbydichter
Registriert: Oct 2001

Werke: 2
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zuviele Bilder

Mir gefaellt die Szene ehrlichgesagt nicht so gut. Die Verwendung der Metaphern (Stern des Nabels etc) erscheint mir zu erdrueckend - das wuerde in einem Gedicht durchaus passen, aber in einem Prosatext liest es sich ein bisserl zu schwerfaellig. Diese fast erzwungene Flut von Bildern verdraengt irgendwie die Erotik aus dem Text.
Ausserdem beschreibst steht - wie schon vor mir gesagt - die Szene zu alleine, um wirklich Erotik auszustrahlen. Man kann sich mit den Protagonisten nicht identifizieren, da man gar nichts von ihnen weiss.
Und noch was: Waehrend der ganzen Szene ruehrt sich die Frau kein bisschen - es koennte sich genauso - entschuldigung im voraus - um eine Puppe handeln. Wie waere es denn mit ein bisschen Reaktion von ihr auf all Deine - zugegebenermassen aeusserst erotischen und einfuehlsamen - Aktivitaeten?
Gruss
Ingrid
__________________
Never wake a sleeping dragon!

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