Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂŒssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5439
Themen:   92261
Momentan online:
365 Gäste und 9 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Erotische Geschichten
Der Kuss der Muse
Eingestellt am 28. 05. 2004 12:24


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Werner Friebel
Wird mal Schriftsteller
Registriert: May 2004

Werke: 5
Kommentare: -1
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Werner Friebel eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Der Kuß der Muse

Eine erotische Geschichte aus der Midlife-Crisis

Anna war eigentlich keine Frau, die ein Model-Agent in seinen Katalog aufnehmen wĂŒrde. Dazu war ihr Gesicht zu flĂ€chig, breit, ihre Nase zu groß und ihre Figur etwas zu barock.
Aber unter ihren langen, kastanienfarbenen Locken lag dieses dunkelgrĂŒne Augenpaar, das mich in sie hineinzog wie einen erhitzten Bergsteiger der Labsal verheißende See am Wegrand.
Und ihr volllippiger Mund erregte meine Phantasien in unzĂ€hligen NĂ€chten; sogar wenn, wie selten auch immer, ein anderes Weibchen in mein Bett geschlĂŒpft war.
Am meisten erstaunt aber war ich ĂŒber Annas Art, sich zu bewegen: Trotz ihrer erwĂ€hnten FĂŒlle hatte ihr Gang die laszive Geschmeidigkeit einer StriptĂ€nzerin, ihre Arm- und Kopfbewegungen waren wie bei einer ausgeklĂŒgelten Choreographie fein aufeinander abgestimmt und zogen immer wieder meine Aufmerksamkeit wie ein seltenes Naturschauspiel an.

Meine Faszination war ihr sicher nicht verborgen geblieben, auch wenn ich mir alle MĂŒhe gab, sie nur durch den Vorhang der Verstohlenheit anzudeuten.


***

WĂ€hrend meines Musikstudiums in dieser Stadt hatte ich öfter in dem Lokal, das Anna zusammen mit ihrem damaligen Partner betrieb, am Klavier gesessen, um mir ein paar Mark zu verdienen. Mehrmals hatte ich dafĂŒr schon lukrativere Jobs abgelehnt. Was ich Anna natĂŒrlich nicht sagte.
Denn außer der geringen Gage profitierte ich viel mehr von der Inspiration, die Anna auf mein Spiel ausĂŒbte.
Mein Anschlag wurde sicher und weich, meine Improvisationen in sich rund, wenn ich ihren Blick spĂŒrte, ihren vorbeiwehenden Geruch oder, in seltenen FĂ€llen, ihren HĂ€ndedruck auf meiner Schulter fĂŒhlte.
Vor allem aber verdankte ich dieser Inspiration einige Kompositionen, die ich ihr auch an die Ohren schmeichelte.

"Ah, das ist aber hĂŒbsch! Kenn ich ja gar nicht, wie heißt das denn?", hatte sie mich öfter gefragt, worauf ich ihr zwar den jeweiligen Titel nannte, die geheime Ursprungs-Beziehung aber nicht.
Am besten schien ihr "These alluring eyes" zu gefallen, das ich wegen der harmonischen Spannung und der klaren, eingĂ€ngigen Melodiebögen fĂŒr mein stĂ€rkstes StĂŒck hielt. Auch wenn der Kitsch mit einer leisen Drohung am Gehörgang lauerte.


So verbrachte ich Monate in meiner ungestillten Begierde und feilte immer wieder an weiteren Feinheiten ihrer StĂŒcke, um ihr damit, wenigstens heimlich, nahe zu sein und Liebesgaben zu erweisen.


***


Als meine Refendarzeit begann, wurde ich an zwei weiter entfernte Orte versetzt, und hatte danach das GlĂŒck, an einem musischen Gymnasium als Studienrat unterzukommen. Meine Vita schien sich in geordnetere Bahnen zu bewegen.
Ich war auch mehrmals in Versuchung, einen Familienstand zu grĂŒnden. Doch immer wieder fiel Annas Schatten ĂŒber meine Versuche emotionaler AnnĂ€herung an eine der Frauen, die mich wegen meiner behenden Finger bewunderten und mir recht offensichtlich mit der EinrĂ€umung gewisser Chancen eine Komplettmöblierung anboten.
Ein paar unwichtige Bettgeschichten, Abende beim Italiener, Party-Smalltalk und kreative Arbeiten als Begleit- und Studiopianist verschiedener Jazz-Combos (in denen ich Annas Themen zum Gefallen der anderen Musiker einbringen konnte) sind mir aus diesen Jahren in Erinnerung geblieben.

***


Irgendwann hat mich der Zufallsgenerator des Lebens ausgerechnet wieder in die Stadt, in der Anna ihr Lokal betrieben hatte, verschlagen - als Co-Rektor des dortigen musischen Gymnasiums. Also bezog ich Wohnung und ganz vorsichtig wieder ein wenig Hoffnung - ließ doch meine Stellung, mein Junggesellendasein und meine Bereitschaft, mich Anna endlich zu offenbaren, ein FĂŒnkchen Mut erglimmen.


Obwohl in meinen Gedanken lĂ€ngst wieder ganz bei Anna, mied ich doch wochenlang ihre Kneipe (gab's die ĂŒberhaupt noch?) oder ein Telefonat. Der Zustand von Unsicherheit und Vorfreude hielt mich öfter schlaflos, fĂŒgte aber dieser Zeit der Einarbeitung in einen neuen Lebensabschnitt eine wohltönende Note hinzu.


***


Eines Abends beschloss ich mit dem Mut mehrerer Cognacs im Hirn, Anna wiederzusehen, spielte mich warm auf der Tastatur, kleidete ich mich lĂ€ssig wie vor vielen Jahren und schlenderte zu Annas Lokal. Mein Herz hĂŒpfte bei jedem Schritt auf und ab, als ob es seine Arbeit auf diesem so lange gescheuten Weg fĂŒr ein ganzes Menschenleben erledigen wollte.


Als ich vor der TĂŒr des Lokals stand, ĂŒber dem immer noch in Leuchtbuchstaben "ANNA'S" flimmerte, spĂŒrte ich aufgrund der nachlassenden Wirkung des Cognacs diesen medizinisch noch ungeklĂ€rten, plötzlich auftretenden Druck in der Körpermitte und zögerte einen Moment, die einst und auch jetzt wieder so aufregende Messing-TĂŒrklinke zu drĂŒcken.




Das Problem erledigte sich aber von allein, als die TĂŒr von zwei GĂ€sten des Lokals von innen her aufgedrĂŒckt wurde, ich einen kleinen Rempler eines der beiden offensichtlich Angetrunkenen abbekam "Tschuldigung!" und freien Blick ins Lokal hatte.
Anna stand mit einem Serviertablett an einem Tisch, smalltalkte wie eh, lachte und glitt dann genau wie vor vielen Jahren mit gleicher lasziver LĂ€ssigkeit in ihr Thekenreich zurĂŒck.


Ich betrat das Lokal, hatte nur wenige Blicke fĂŒr die GĂ€ste an den Tischen, wohl aber ein aufmerksames Ohr fĂŒr die wunderbar melancholischen Töne, die ein junger Mann aus dem immer noch am selben Platz stehenden Klavier zauberte.
Ich musterte ihn im VorĂŒbergehen, verstohlen, eben darum aber umso genauer und mir fiel sofort auf, dass die SensibilitĂ€t seines Spiels mit seiner Erscheinung ĂŒbereinstimmte. Ein junger Farbiger, nicht zu dunkel, Mischling - und Schönling. Der Blues seiner Töne spiegelte sich in seinem Gesicht wieder, die zartgliedrigen HĂ€nde hĂ€tten bis auf die Farbe meine eigenen sein können, und seine Augen wanderten Anna immer wieder hinterher. Verdammt offensichtlich.


Mir schien, dass Anna die Jahre nichts angetan hÀtten - so genau entsprach ihre Erscheinung, ihr Gesicht, dem Bild meiner Erinnerung.
Sie erkannte mich, als ich an der Theke Platz nahm, nicht sofort, "Was hĂ€tten Sie gern?". Doch das hatte ich auch nicht erwartet, da im Gegensatz zu ihr mich die Zeit Ă€ußerlich verĂ€ndert hatte. Eine Brille war nötig geworden und die Grautönung meiner Haare wies auf die Überschreitung der statistischen Lebensmitte hin.
"Ein Pils, bitte!"
Und als sie es vor mich hinstellte: "Mein Gott, Markus! Dich gibt's auch noch. Was machst'n jetzt, verdammt lang nicht gese\'n..." und sie wies ihre Bedienung an, die nur halbvolle Kneipe vorĂŒbergehend allein zu schmeißen.

Anna und ich unterhielten uns ĂŒber die Dinge, die uns beiden in den letzten Jahren so an die Köpfe und Herzen gestoßen waren - und bei alledem traute ich mich nicht, mit der Wahrheit herauszurĂŒcken, dass ich sie liebte und diese Musik damals fĂŒr sie geschrieben hatte und dass ich eigentlich gekommen war, um ihr all das zu sagen und das GANZE DING mit ihr wollte...


Sie erzĂ€hlte mir, dass sie in all den Jahren immer wieder Musikstudenten am Klavier hatte, von ihrem damaligen Partner lĂ€ngst getrennt lebe, bald mit der Kneipe aufhören wolle und zu einer griechischen Freundin, die frĂŒher im Lokal bedient hatte, auswandern werde.

Der junge Farbige am Klavier spielte wunderbar, er untermalte unser GesprĂ€ch mit seiner Lyrik, zauberte Standards in Vollendung und ließ es sich nicht nehmen, zweimal eine Komposition fĂŒr Anna anzusagen.
Sie wandte beide Mal den Kopf zu ihm, lĂ€chelte ihn an und schien mir dabei so gelassen, wie nur eine Muse sein kann, die sich ihrer Wirkung auf den KĂŒnstler sicher ist.


Als der Pianist eine Pause machte, setzte er sich zu uns an die Theke. Anna stellte uns lĂ€chelnd einander vor. Er heiße AndrĂ©, stamme aus der Dominikanischen Republik, studiere am selben Konservatorium Musik wie ich damals und er wohne hier bei ihr.
Dann bat Anna mich, auch ein paar Takte zum Besten zu geben, "These alluring eyes" wenigstens.
Ich war sehr ĂŒberrascht, dass sie sich noch an den Titel erinnerte, freute mich aber ĂŒber die Einladung und nahm nach einem kurzem Blick des EinverstĂ€ndnisnehmens mit AndrĂ© am Klavier Platz.

Eine Aufforderung aus Annas Bergseen zerriss den gordischen Knoten der jahrelangen Unaufrichtigkeit und bar jeder NervositÀt, hörte ich mich selbst wie ein fremder Moderator zu den GÀsten sagen:
"Hallo zusammen! Ich freue mich, nach vielen Jahren wieder mal an diesem Klavier zu sitzen und fĂŒr Sie und Anna ein paar StĂŒcke spielen zu dĂŒrfen, die ich vor langer Zeit fĂŒr die Chefin des Hauses komponiert hatte."

Endlich war es heraus, das Teufelsteil! - und wĂ€hrend des kurzen Beifalls der wenigen noch verbliebenen GĂ€ste entging mir nicht, daß Annas Gesicht sich in ein Relief verwandelt hatte und ihre Augen starr auf irgendeinen Punkt hinter mir an der Wand gerichtet waren.
Dann begann ich zu spielen, lĂ€nger als eine halbe Stunde die StĂŒcke fĂŒr Anna, ineinander als Potpourri verwoben, und versank in sie, in meine GefĂŒhlswelt, die sich aus ihrer Vergangenheit in das Jetzt ĂŒbertrug.
Es gab freundlichen Applaus und Zugaberufe, worauf ich AndrĂ© mit ans Klavier bat, um noch einige Jazz-Standards vierhĂ€ndig zu spielen. Wir hatten sofort die Übereinstimmung im Groove, lĂ€chelten uns öfter mal an und ich empfand Spaß beim Spiel wie seit Langem nicht mehr.


Danach hatten AndrĂ© und ich an der Theke Gelegenheit, um bei den von den GĂ€sten spendierten Drinks ĂŒber Musik und das Leben halt so oder haltlos zu quatschen.
Anna nahm zwischendurch den restlichen GĂ€sten die Zeche ab und schloss hinter dem Letzten die LokaltĂŒr.

Ob ich noch auf ein Glas, auf die alten Zeiten, mit nach oben kommen wolle, fragte Anna.
In ihrem ĂŒber dem Lokal liegenden Wohnzimmer goss sie uns drei GlĂ€ser Wein ein und verschwand fĂŒr einige Minuten ins Bad.
AndrĂ© und ich prosteten uns auf das gelungene Spiel zu "Let's swing together again!" und er lehnte sich lĂ€ssig in seinen Sessel zurĂŒck, wĂ€hrend ich noch etwas unruhig auf dem Sofa saß und den geschmackvoll, in fernöstlichem Stil gehaltenen Raum betrachtete.


Als Anna zurĂŒckkam, trug sie einen hellen Seiden-Kimono, setze sich neben mich, legte mir eine Hand auf meinen Schenkel und sagte, wie mir vorkam, mit leicht spöttischem Tonfall:

"Mark, ich wusste schon immer, dass du diese StĂŒcke fĂŒr mich geschrieben hattest. Aber ich habe immer darauf gewartet, dass du den Mut aufbringst, es mir zu sagen."
Bevor ich eine, wahrscheinlich sehr verlegene und verworrene Antwort herausbringen konnte, kĂŒsste sie mich kurz auf den Mund und drĂŒckte mich sanft in SchrĂ€glage. Dann öffnete sie lĂ€ssig meine Jeans und zog sie etwas nach unten, ihren Blick in meinen verhakt.
Sie begann, mein steifes Glied mit ihren HÀnden sanft zu massieren und umfasste es erst mit ihren warmen krÀftigen Lippen, als André ihr den Kimono hochschob und mit einem sanften Rhythmus von hinten in sie eindrang.

Ich schloss benommen die Augen und ließ mich in den Groove hineingleiten, den AndrĂ© durch Annas Körper und Lippen auf mich ĂŒbertrug.


Nach einem zeitlosen Gleitflug begann Annas Körper sich wie eine Schlange zu winden, sie bÀumte sich auf "Ja, ja, jetzt!" und biss dann sanft in mein Glied. André und ich explodierten gleichzeitig.
Dann blieben wir, ineinander verknÀult, lange wortlos liegen.
Ich genoss es, Annas warmen, weichen Körper an meinem zu spĂŒren, die Sehnsucht all der Jahre erfĂŒllt zu bekommen, bis Anna sich aus unser beider Umklammerung löste, mich, wie bei einem freundschaftlichen Abschied, auf die Wangen kĂŒsste und dann in ihr Schlafzimmer verschwand.

André und ich sahen uns einen Moment etwas verlegen an, dann lÀchelte er, prostete mir mit dem restlichen Schluck Wein zu "Good groove again!" und folgte Anna in ihr Zimmer.
Etwas ratlos brachte ich meine Kleider in Ordnung, zog die CD mit Annas StĂŒcken nebst Widmung aus der Jackentasche, legte sie auf den Tisch und bewegte mich wie in Trance zum nĂ€chsten Taxistand, da meine Knie zu weich waren, um den ganzen Heimweg mein immer noch vibrierendes Herz zu tragen.


***

In den folgenden Wochen lief ich wie auf einer Schmalspurbahn durch meine beruflichen Verpflichtungen, rein mechanisch, Gedanken nur bei Anna und AndrĂ©. Ich traute mich nicht in ihre Bar oder sie anzurufen - eine Mischung aus GlĂŒck, Scham und Hoffnung ließ mich ihren Anruf erwarten.
Doch nach bald zwei Monaten, nachdem sich meine Erwartungshaltung nicht erfĂŒllte, kramte ich aus der Zauberkiste der GefĂŒhle einen Rest Mut und ging in die Kneipe.

Über dem Eingang flimmerte "Piano-Ba" und als ich das Lokal betrat, sah und hörte ich AndrĂ© am Klavier.
An der Theke wurde ich von einer jungen schwarzen Schönheit bedient, und als André mich sah, unterbrach er sein Spiel und setzte sich zu mir.
"Anna had gone to Greece!", war seine lĂ€chelnde BegrĂŒĂŸung. Dann erzĂ€hlte er mir, daß sie drei Tage nach unserem Zusammensein ihre Sachen gepackt habe und mit ihrem Kleinbus abgereist sei, um auf irgendeiner griechischen Insel eine Musikkneipe zu eröffnen. Er hĂ€tte weder Telefonnummer noch Adresse von ihr, wohl aber meine von Anna zurĂŒckgelassene CD.
Nachdem er mich noch aufgeklĂ€rt hatte, dass die kleine Schwarze seine Schwester und jetzt PĂ€chterin des Lokals sei, setzten wir uns ans Klavier, warfen uns vierhĂ€ndig den Blues zu und betranken uns danach fĂŒrchterlich.


***


Das liegt nun auch schon wieder ĂŒber vier Jahre zurĂŒck, mit AndrĂ© bin ich immer noch gut befreundet, wir spielen auch öfter zusammen.
Seit kurzem bin ich mit einer Lehrerkollegin liiert, mit der ich mich gut verstehe. Vielleicht liebt sie mich sogar.

Aber jedes Jahr mache ich fĂŒr drei Wochen allein Urlaub auf verschiedenen griechischen Inseln. Und davon gibt's verdammt viele...
________________________________________________

Aus dem LitMag <a href="http://www.schnipsel.de.vu">"Schnipsel"</a>


Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Cirias
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: May 2004

Werke: 49
Kommentare: 113
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Cirias eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo Werner,
eigentlich finde ich deine Geschichte vom Thema her ganz toll- es ist eine schöne Geschichte, die du da erzÀhlst.
Gestört hat mich jedoch der oftmals umstĂ€ndliche, sehr um ErklĂ€rungen bemĂŒhte Stil- du bist bemĂŒht, alles auf den Tisch zu legen, du lĂ€sst deinen Figuren keine Geheimnisse und manchmal wirkt dieser Stil auch unfreiwillig komisch und auch ironisch distanzierend, was aber zu dieser Geschichte nicht passt. So kommt auch die Sex-Szene sehr unvermittelt- sie wirkt an dieser Stelle nicht, weil dein Sprachstil den Leser vorher aus der Geschichte zieht, jedenfalls ging es mir so. Außerdem gibt es eine ganze Menge Rechtschreibfehler-vielleicht schaust du noch mal drĂŒber? -Aber wie gesagt, ich finde die Geschichte sehr originell,auch sprachlich und erzĂ€hlerisch gar nicht schlecht, sie ist fĂŒr mich aber durch gewisse sprachliche UmstĂ€ndlichkeiten nicht flĂŒssig,
herzliche GrĂŒĂŸe, Cirias

Bearbeiten/Löschen    


Werner Friebel
Wird mal Schriftsteller
Registriert: May 2004

Werke: 5
Kommentare: -1
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Werner Friebel eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
Der Kuss der Muse

Hallo Cirias,

besten Dank fĂŒr deine Aufmerksamkeit.
Die Orthographie habe ich korrigiert und zwei gekĂŒnstelte Wendungen verĂ€ndert.
Der von dir bemÀkelte ironisch-geschwollene Sprachstil ist aber absichtlich gewÀhlt, um die leicht autistische, selbstreflektierende Introvertiertheit des musisch-intellektuellen Protagonisten zu karikieren.
Die schnelle Entwicklung der Sex-Szene ist auch beabsichtigt, um eben den Gegenpol der ungehemmten, lustvollen SexualitĂ€t der Frau hervorzuheben. Und gerade dadurch entsteht ein neues Geheimnis: Wie hat sie es denn wohl die Jahre ĂŒber gehalten, wie wohl nach ihrer Auswanderung?
Übrigens ist die Geschichte nicht autobiographisch - geschrieben habe ich sie allerdings in Griechenland ;-)

Beste GrĂŒĂŸe, Werner

Bearbeiten/Löschen    


ZurĂŒck zu:  Erotische Geschichten Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!