Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂŒssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5551
Themen:   95246
Momentan online:
109 Gäste und 3 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Kurzgeschichten
Der Liebesbrief
Eingestellt am 25. 06. 2015 10:20


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Benni
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jul 2013

Werke: 14
Kommentare: 20
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Benni eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Ich erhielt einen Brief mit den Worten „Ich liebe dich!“. NatĂŒrlich war ich hocherfreut, denn so etwas kriegt man nicht alle Tage zu hören. Um meiner Freude Luft zu machen, zeigte ich den Brief einem Freund. „Von wem ist er?“, fragte dieser Freund neugierig. „Von einer alten Freundin, die ich sehr mag, aber schon Jahre nicht mehr gesehen habe“, antwortete ich wahrheitsgemĂ€ĂŸ und immer noch ein wenig aufgeregt. Der Freund hob die Augenbrauen. „Ich wĂŒrde da sehr aufpassen“, riet er mir, „mit solchen Frauen ist nicht zu spaßen. Erst melden sie sich Jahre lang gar nicht und dann kommt so ein Brief. Die fĂŒhrt etwas im Schilde, sag ich dir. Ich kenne solche Frauen. Am besten gar nicht darauf antworten. Zerreiß den Brief und lass ihn nie gewesen sein!“ Dann legte er vĂ€terlich seine Hand auf meine Schulter. „Vertrau meinem Rat und lass die Finger von dieser Frau. Oder wenn du mir nicht vertraust, dann suche bitte diese befreundete Psychologin auf. Die kennt sich aus und wird dir schon sagen, was von solchen Briefen zu halten ist“. Er ĂŒberreichte mir eine Visitenkarte. „Sei bloß auf der Hut!“, mahnte er nochmals und ĂŒberließ mich meinem Schicksal.

Konzentriert und andĂ€chtig begutachtete die Psychologin den Brief. Ich dachte schon etwas ungeduldig, wie lange sie denn noch braucht, um drei Wörter zu lesen, da hob sich ihr Blick und sie schaute mir mit einer teils verstĂ€ndnisvollen, teils mitleidigen Miene tief in die Augen. „Und sie sagen, diese Frau wĂ€re eine Bekannte von damals?“ Sie fuhr fort, ohne meine Antwort abzuwarten. „ Aus meiner Erfahrung kann ich Ihnen sagen, dass Frauen dieser Art in den allermeisten FĂ€llen unzurechnungsfĂ€hig sind“. Ein kurzes, wohl abermals verstĂ€ndnisvoll gemeintes LĂ€cheln fuhr ĂŒber ihre Lippen, dann beeilte sie sich, mir die Sachlage zu erklĂ€ren. „Es gibt eigentlich nur zwei plausible ErklĂ€rungen fĂŒr solch einen Brief. Entweder die Frau will Sie zum Narren halten oder sie hat ernsthafte psychische Probleme. Nicht auszuschließen ist natĂŒrlich auch, dass beides zutrifft. In diesem Fall wird sich die Angelegenheit höchstwahrscheinlich dahingehend entwickeln, dass Sie es mit einem Stalker zu tun haben.“ Den Satz beendete sie einmal mehr mit dem fĂŒr sie so typischen LĂ€cheln. Obgleich ich mit ihrer Antwort keinesfalls zufrieden war, hatte ich doch Bedenken, meine Skepsis zu Ă€ußern. Nichtsdestotrotz fasste ich mir ein Herz und ließ sie an einem Gedanken teilhaben, der mir schon die ganze Zeit im Kopf herumschwirrte. „Und was ist, wenn sie mich einfach nur liebt?“ Meine Finger begannen sich nervös in die Armlehne zu graben. Die Psychologin schaute kurz irritiert, dann aber wieder gewohnt verstĂ€ndnisvoll. „Das, mein lieber Herr, ist das Letzte, was diese Frau fĂŒhlt. Nie im Leben wĂŒrde eine normale Frau so etwas schreiben. Eine normale Frau wĂŒrde sich erklĂ€ren. Sie wĂŒrde den Kontakt behutsam aufbauen. Um dann den richtigen Zeitpunkt abzupassen, Ihnen gegenĂŒber ihre GefĂŒhle zu Ă€ußern. Diese Frau jedoch ist, gestatten Sie, dass ich das so sagen muss, krank.“ Ihr LĂ€cheln wich einem nun wieder sehr konzentriertem Gesichtsausdruck. Kurz entschlossen nahm sie den Brief nochmals zur Hand und unterzog ihn einer zweiten, diesmal noch grĂŒndlicheren Inspektion. „Auch diese Schrift“, murmelte sie, mehr zu sich selbst, um mich dann mit fester Stimme wieder mit einzubeziehen: „Diese Schrift ist mehr als eigentĂŒmlich. Ich rate Ihnen sehr, diese von einem Graphologen untersuchen zu lassen. Der wird Ihnen sagen können, in welcher Verfassung die Frau diesen Brief geschrieben hat.“ Anschließend notierte Sie etwas auf einem StĂŒck Papier, erhob sie von Ihrem Stuhl und ĂŒberreichte mir lĂ€chelnd den Zettel. „Hier, rufen Sie diesen Mann an, der wird Ihnen gerne weiterhelfen!“ Dann fĂŒhrte sie mich zur TĂŒr und gab mir die Hand: „Alles Gute wĂŒnsche ich Ihnen!“

Der Graphologe besaß ein gewaltiges Labor, vollgepackt mit allerlei Instrumenten, mithilfe derer sich selbst die krickeligste Handschrift entziffern ließ. Er begrĂŒĂŸte mich herzlich, gab mir aber auch gleich zu verstehen, dass er sich normalerweise eher mit „echten“ KriminalfĂ€llen beschĂ€ftigen wĂŒrde. Da er mich allerdings auch nicht gleich in Verlegenheit bringen wollte, fuhr er fort, mir zu versichern, vollstes VerstĂ€ndnis fĂŒr meine Situation zu haben. Wohl um das zu bekrĂ€ftigen, kam ein vielsagendes „Frauen, was?“ ĂŒber seine Lippen. Dabei seufzte er, rollte leicht mit den Augen und puffte mir freundschaftlich in die Seite, was ich als ĂŒberflĂŒssig empfand und mir zudem etwas peinlich war. Dann verlangte er den Brief und zog sich damit fĂŒr etwa eine halbe Stunde zurĂŒck. Als er wiederkam, hatte er etwas Triumphierendes in den Augen. Sofort begann er seine AusfĂŒhrungen. „Die Schrift ist auffallend unförmig, woraus ich schließe, dass der Brief unter einer hohen mentalen Anspannung geschrieben wurde. Zudem ist die Tinte sehr ungleichmĂ€ĂŸig verteilt, was wiederum darauf hindeutet, dass der Schreiber gezögert hat, die Worte niederzuschreiben. Wenn ich ehrlich bin, kenne ich diese eigentĂŒmliche Verteilung der Tinte sonst eher von EntfĂŒhrungsopfern, die in ihrer Gefangenschaft dazu gezwungen werden, einen Brief an ihre Familie zu schreiben. Ich gehe also davon aus, dass dieser Brief nicht freiwillig zustande gekommen ist. Ob ein innerer oder Ă€ußerer Zwang dazu gefĂŒhrt hat oder gar Gewalt im Spiel ist, das vermag ich natĂŒrlich nicht zu beurteilen“.
Zwar hatte ich mir von dem Treffen sowieso nicht viel versprochen, dennoch war ich an dieser Stelle enttĂ€uscht, denn bis auf bloße Vermutungen enthielt sein Gutachten nichts, was den anfĂ€nglich triumphierenden Blick hĂ€tte rechtfertigen können. Als ob mir meine EnttĂ€uschung anzusehen war, ergriff der Graphologe schnell wieder das Wort, wobei er mir dabei vorkam wie ein Kartenspieler, der unmittelbar davorstand, sein Ass auszuspielen. „Nebst der eigentĂŒmlichen Schrift habe ich allerdings noch etwas Anderes entdeckt. Sehen Sie die Stellen, an denen sich das Papier ganz leicht wellt? Das sind Feuchtigkeitsflecken, oder um genauer zu sein, getrocknete TrĂ€nen.“ Er legte eine kurze Pause ein, um sich zu vergewissern, dass die Botschaft auch angekommen war. Da meine Reaktion allerdings eher verhalten ausfiel, machte er sich schnell daran, das zweite Ass aus dem Ärmel zu ziehen. „Nun ist es natĂŒrlich nichts Besonderes, dass bei einem Brief mit solch emotionalem Inhalt TrĂ€nen fließen. Aber sehen Sie hier unten die Flecken? An diesen Stellen schlĂ€gt der Brief anderen Wellen als oben. Mir kam das verdĂ€chtig vor und ich habe daher auch diese Stellen untersucht. Statt TrĂ€nen haben wir es hier mit getrocknetem Wodka zu tun.“ Er schaute mich abermals erwartungsvoll an, doch noch immer war meine Reaktion wenig euphorisch. Also lag es an ihm, die Falle zuschnappen zu lassen. „Jetzt frage ich Sie, welche Frau trinkt beim Briefe schreiben Wodka? Und wer ist so dumm, den Wodka dann auch noch zu verschĂŒtten? Und dann die zittrige Handschrift. Mein Herr, ich leg mich fest, wir haben es hier mit einer Alkoholikerin zu tun!“ Ich nickte, allerdings wohl eher, um die MĂŒhe zu wĂŒrdigen, die er sich meinetwegen gemacht hatte. Da er jedoch mein Nicken als Zustimmung interpretierte und sich mittlerweile sowieso viel zu sehr in den Fall hineingesteigert hatte, als dass er mich jetzt einfach so hĂ€tte gehen lassen können, gab auch er mir eine Telefonnummer. „Dies ist die Nummer eines guten Bekannten, der eine anonyme Alkoholikergruppe leitet. Wenn Sie dem Ihren Fall erklĂ€ren, dann weiß er sicherlich, mit was fĂŒr einem Typ Mensch wir es zu tun haben“. Er wĂŒnschte mir noch „viel Erfolg“ und puffte mir zum Abschied ein letztes Mal in die Seite.

Mit dem gekrĂŒmmten Gang und der leicht fettigen Frisur hatte der Mann eher etwas von einem zu Therapierenden als von einem Therapeuten. Aber das musste natĂŒrlich nichts heißen, denn bekanntermaßen sind Betroffene nur allzu oft die besseren Ratgeber. „Frauen, die Wodka trinken, davon habe ich hier viele sitzen“, meinte er, nachdem ich ihn ĂŒber die Vermutung des Graphologen in Kenntnis gesetzt hatte. „In den allermeisten FĂ€llen sind zerrĂŒttete BeziehungsverhĂ€ltnisse die Ursache“, fuhr er fort, „hĂ€ufig hat der Mann dabei die Frau betrogen, manchmal verhĂ€lt es sich auch andersherum.“ Dann stockte er kurz, wohl um zu ĂŒberlegen, wie weit er sich angesichts der ihm nun bekannten Indizien aus dem Fenster lehnen sollte. „Ich kann hier natĂŒrlich nur raten, aber meiner Meinung nach ist der Brief ein Hilfeschrei. Die Frau wurde möglicherweise verlassen, Familie und Freunde haben sich von ihr abgewandt und Sie sind der letzte Strohhalm, den sie nun verzweifelt zu greifen sucht“. Wieder nickte ich eifrig. „Der Brief“, fragte er, „Kokainspuren wurden nicht zufĂ€llig darauf gefunden?“ Ich verneinte und hatte dabei fast das GefĂŒhl, jemanden enttĂ€uschen zu mĂŒssen. „Nun, was kann ich Ihnen sagen?“, setzte er erneut an, „seien Sie auf jeden Fall vorsichtig, im besten Fall sucht die Frau lediglich jemanden, mit dem sie sich ĂŒber das Geschehene hinwegtrösten kann, im schlimmsten Fall ist sie nicht nur psychisch am Ende, sondern auch pleite und hat es daher auf ihr Geld abgesehen. So oder so sind Sie nicht die Hilfe, die sie jetzt braucht. Wenn Sie also einen Rat von mir haben wollen, dann tun Sie gut daran, den Kontakt nicht zu vertiefen. Heute reichen Sie ihr den Finger und morgen ist der Arm weg. Geschichten solcher Art kann ich Ihnen viele erzĂ€hlen und glauben Sie mir, nur die allerwenigsten gehen gut aus.“ Mit diesen Worten geleitete er mich nach draußen. „Ich hoffe, Sie treffen die richtige Entscheidung!“, rief er mir noch hinterher.

Wieder zu Hause fĂŒhlte ich mich dermaßen erschöpft, dass ich geradewegs meinen Lieblingssessel ansteuerte, um mich dort mit einem leichten Seufzen niederzulassen. Da ich jedoch viel zu aufgewĂŒhlt war, um stillzusitzen, war ich in der nĂ€chsten Sekunde schon wieder auf den Beinen. Nachdenklich zog ich meine Runden um den Wohnzimmertisch. Dann setzte ich mich wieder. Dann stand ich auch schon wieder. Und so ging das noch eine Weile hin und her, bis ich mich schließlich dazu durchrang, einen Antwortbrief zu verfassen. Nach zwei missglĂŒckten AnlĂ€ufen war ich mit der finalen Version sehr zufrieden. Ich schrieb: „Ich bin nicht der, den du suchst. Ich bin auch nicht das, was du brauchst. Ich bitte dich daher, mir nicht mehr zu schreiben.“ GlĂŒcklich darĂŒber, die treffenden Worte gefunden zu haben, lief ich gleich zur Post, um den Brief abzuschicken. Als ich wiederkam fiel mein Blick auf die geöffnete, halbleere Wodkaflasche, die ich wohl vergessen hatte, wegzustellen.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


FrankK
Autor mit eigener TV-Show
Registriert: Nov 2006

Werke: 22
Kommentare: 2737
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um FrankK eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo, @Benni

Eine traurige Geschichte ĂŒber Misstrauen und völlig ĂŒberqualifizierten Fachidioten, die hinter jeder Ecke nur Probleme sehen, mitsamt ihren Fehlurteilen.

Nicht wirklich "schön", die Geschichte, aber dennoch "gut" geschrieben.

An einzelnen Stellen leichte ÜberlĂ€ngen, die aber durchaus die aufsteigende Frustration des Liebes-Brief-EmpfĂ€ngers unterstreichen.

SpÀtestens nach dem Graphologen hÀtte ich die Dame aufgesucht.

quote:
„Ich bin nicht der, den du suchst. Ich bin auch nicht das, was du brauchst. Ich bitte dich daher, mir nicht mehr zu schreiben.“

Knallharte Abfuhr. Passt perfekt in das verzweifelte Bild, das Er jetzt von Ihr hat. Nach all diesen Fachleuten.


Schau Dir doch bitte nochmal die Zeichensetzung, vor allem rings um die wörtliche Rede, an. Da gibt es Korrektur-Potenzial.


GrĂŒĂŸe aus Westfalen
Frank
__________________
Leben und leben lassen.

Bearbeiten/Löschen    


aligaga
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Sep 2014

Werke: 78
Kommentare: 4661
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um aligaga eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo @Benni,

ich sehe in dieser leider recht zusammenkonstruierten Geschichte anders als der Vorkommentator nur einen Idioten, nÀmlich den BriefempfÀnger, der nicht Manns genug ist, es darauf ankommen zu lassen und stattdessen "fachliche Hilfe" in Anspruch nimmt.

Fachgutachter erstellen Fachgutachten nach bestem Wissen und Gewissen und lassen sich dafĂŒr bezahlen. Deswegen sind sie aber noch keine Fachidioten. Das wĂ€ren sie nur, wenn sie darĂŒberhinaus nichts drauf hĂ€tten. Eine seriöse Psychologin wĂŒrde sich allerdings nicht zu derart plumpen, an den Haaren herbeigezogenen Schlussfolgerungen hinreißen lassen; auch der Graphologe ĂŒberschreitet mit seinen gewagten Theorien ganz klar die ihm gesteckten Grenzen.

Dass jemand einem s. o. erst nach vielen Jahren - brieflich oder mĂŒndlich - gesteht, verliebt zu sein oder verliebt gewesen zu sein, ist eigentlich nichts so sehr Besonderes. NatĂŒrlich kommt es darauf an, was davor alles gewesen und erlebt worden ist (davon erfahren wir leider nichts), aber dass sich erklĂ€rende, sehr offene Briefe plötzlich im Briefkasten liegen, kommt vor. @Ali kennt Beispiele sowohl aus seinem persönlichen Umfeld als auch aus der Literatur.

Ein sehr schöner Liebesbrief z. B. ist der, den Willie Seward Keith seiner May Winn am Ende des zweiten Weltkrieges schreibt, nachdem er sie zu Beginn seiner Karriere weggeschickt hat, weil er sie fĂŒr ein Flittchen hielt.

May hat den Brief nicht beantwortet, auch ohne dass sie psychologische oder graphologische Hilfen in Anspruch genommen hat. Sie hatte eben Format - und als Willie sie spĂ€ter persönlich aufsuchte, hat sie dann doch ja gesagt. Beinahe, jedenfalls. Cecil S. Forester hat fĂŒr diesen Roman den Pulitzer-Preis bekommen.

Fazit: Eine leider wenig authentische, recht langweilig erzÀhlte Geschichte mit einer ziemlich banalen Pointe.

Tipp: Aus so einem Brief etwas Spannenderes herausholen. Etwas geschehen und gut oder schlecht ausgehen lassen. In deinem Text kann nichts ausgehen, weil gar nichts anfÀngt.

Gruß

aligaga

Bearbeiten/Löschen    


Benni
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jul 2013

Werke: 14
Kommentare: 20
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Benni eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo @Frank,
vielen Dank fĂŒr deinen Kommentar, dein erster Satz fasst das Thema ziemlich gut zusammen. BezĂŒglich der ÜberlĂ€ngen habe ich mich tatsĂ€chlich gefragt, wie viele Szenen der Geschichte gut tun, im Grunde hĂ€tte man den Prot ja noch sonst wo antanzen lassen können, aber spĂ€testens nach der Alkohol-Szene dachte ich mir auch, dass das Thema nun ausgereizt ist.
Die „Abfuhr“ fĂ€llt natĂŒrlich sehr sachlich aus, ohne persönliche Note, ganz so also, wie es jemand ausdrĂŒcken wĂŒrde, der sich lĂ€ngst hinter seiner AutoritĂ€tsglĂ€ubigkeit verloren hat.
Die Zeichensetzung schaue ich mir noch einmal an, danke fĂŒr den Hinweis.
Viele GrĂŒĂŸe
Benni

Bearbeiten/Löschen    


Benni
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jul 2013

Werke: 14
Kommentare: 20
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Benni eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo @Aligaga,
ich kann nachvollziehen, dass du eine gewisse AuthentizitĂ€t, bzw. inhaltliche / emotionale Tiefe vermisst. Aufgrund des Episodencharakters war ich allerdings gezwungen, mich auf was Wesentliche zu konzentrieren. Zudem ging es mir eher darum, die Handlung ĂŒberspitzt, im Stil einer Parodie, zu erzĂ€hlen. Auf der anderen Seite ist dies natĂŒrlich keine Ausrede fĂŒr eine, deiner Ansicht nach, langweiligen ErzĂ€hlweise, ich wollte in der Tat einen sachlichen Ton anschlagen, aber man mĂŒsste noch mal sehen, welche Stilmittel der Geschichte gut getan hĂ€tten.
Deine Romanempfehlung klingt interessant, dieser werde ich beizeiten mal nachgehen.
Viele GrĂŒĂŸe
Benni

Bearbeiten/Löschen    


15 ausgeblendete Kommentare sind nur fĂŒr Mitglieder und nur mit eingeschaltetem Javascript erreichbar.
ZurĂŒck zu:  Kurzgeschichten Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Werbung