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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Der Limbo König von Oer-Erkenschwick
Eingestellt am 25. 07. 2002 09:29


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nemo
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Registriert: Aug 2001

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Der Limbo-König von Oer-Erkenschwick

Alle Kinder haben die märchenhafte Kraft, sich in alles zu verwandeln, was immer sie sich wünschen.
Jean Cocteau (1889 - 1963)

Kinder sind eine Brücke zum Himmel.
Iranisches Sprichwort

Es ist ein wirklich schöner Samstag Nachmittag.
Der Himmel strahlt in seinem prachtvollsten Blau und nur eine vereinzelte Wolke schwebt träge vor sich hin. Überall bilden sich erste zarte Knospen und lassen erahnen, dass der Sommer sich mit großen Schritten nähert.
Wir befinden uns in Oer-Erkenschwick. Um genau zu sein in der Schillerstrasse.
Es ist eine typische, gutbürgerliche deutsche Wohngegend. Jedes Haus wird von einer Mauer, einem Zaun oder einer sauber geschnittenen Hecken umgeben, als fürchte man sich vor den Blicken der Nachbarn. Von den Grundstücken sind oft nur die Garageneinfahrten zu sehen, wo meist an Sonntagen das Auto, mit deutscher Gründlichkeit, von der Felge bis zur Antenne gereinigt, poliert und liebevoll gestreichelt wird. Ab und an steht ein verloren wirkender Gartenzwerg vor solch einer Einfahrt und nährt die Zweifel am Deutschen Geschmack. Nur lautes Kindergeschrei stört die fast idyllische Ruhe; scheinbar spielen sie, obwohl man von den Geräuschen her glatt vermuten könnte, dass sie gerade abgestochen werden. Aber irgendwie scheint es keinen zu stören.
Es ist immer wieder erstaunlich zu beobachten, wie das Wetter sich auf die Laune der Menschen auswirkt. Selbst Herr Ostersand, ein ehemaliger Major der Bundeswehr, der normalerweise mit einem Fernglas und einem Schreibblock bewaffnet die Autokennzeichen von Falschparkern und vermeintlichen Rasern notiert, sitzt auf der Veranda, tief versunken in seinem Ohrensessel und genießt die Sonnenstrahlen, die seinen knochigen Körper umgarnen. Sogar das Kratzen seines rechten Fußes – der sich zusammen mit seinem rechten Schienenbein und einem Teil seines Knies, in einem Radius von dreißig Metern verteilt, auf einer Wiese in der Nähe von Pristina befindet –, ist heute nicht ganz so schlimm. Ein paar Häuser weiter versucht Jens Heinemann gerade krampfhaft, ein Seil zwischen zwei Kirschbäumen zu befestigen. Jens ist dreizehn Jahre alt, von dürrer Gestalt und mit einer dunklen fülligen Haarpracht behaftet, die mehr Wirbel beherbergt als ein Flokatiteppich. Er trägt eine Fielmann-Brille, Modell Harry Potter, das dazu passende T-Shirt und hat im Augenblick einen ziemlich dämlichen Gesichtsausdruck, als er merkt, dass die Schnur ganze dreißig Zentimeter zu kurz ist. Nun steht er dort fast bewegungslos und starrt auf den Baum, als wolle er ihn durch die Kraft seines Geistes bewegen.
Wer ihn besser kennt, weiß, dass er nachdenkt.
Oberflächlich betrachtet bekommt man leicht den Eindruck, Jens sei etwas beschränkt.
Ist er auch.
Was aber nicht bedeutet, dass er dumm ist; er denkt halt nur ein wenig langsamer.
Wenn wir davon ausgehen, dass Gedanken wie einzelne Puzzleteile, zusammengesetzt ein Ganzes ergeben, so sind es bei Jens immer ein paar Teile mehr als bei Anderen.

Während er dort steht und nachdenkt, telefoniert seine Mutter mit Frau Borchers - ihres Zeichens Schriftführerin des Bridgeclubs und überzeugte Pelzträgerin -, und schwärmt von den Vorzügen von Fruchtenzym Peelings.
Wer Fr. Heinemann kennt, weiß, dass dieses Thema nur ein Vorgeplänkel ist; eine Art Tratsch-Aufwärmtraining bis die wirklich wichtigen Neuigkeiten ausgesprochen werden.
Der Thailand Urlaub von Herrn Dorner, ledig, aus der Goethestrasse.
Warum kinderlose Frauen, die Schönheit einer Geburt gar nicht nachvollziehen können.
Die Frage, ob Frau Hutmacher ihre schlanke Figur dem Training und der richtige Ehrnährung oder, wie vermutet wird, der geschickten Hand eines Schönheitschirurgen zu verdanken hat.
Warum Barbara es einfach nicht schafft, von ihrem widerlichen Ehemann wegzukommen.
Und so weiter. Und so weiter.
Britta Heinemann liebt zwei Sachen über alles : Talk-Shows und Tratschen.
Sie gehört zu der Sorte Frau, der man besser kein Geheimnis anvertraut.
Das weiß auch ihr Mann.
Bernd Heinemann vögelt gerade ein junges Ding, dass vor wenigen Wochen die Ausbildung als Anwaltsgehilfin in seiner Kanzlei begonnen hat. Sie liegen beide auf dem großen Schreibtisch aus Erlenholz, den Herr Heinemann zum Vierzigsten von seiner Frau geschenkt bekommen hat. Sein Gesicht im Busen der jungen Frau vergraben, verspürt er keinerlei Gewissensbisse. Die kommen erst später. Mittlerweile kann er damit ganz gut umgehen.

Aber kehren wir zurück in die Schillerstrasse. Zurück zu Jens. Das Problem mit der Schnurr hat er unter Mithilfe seiner Schnürsenkel gelöst.
Während um ihn herum das Leben tobt, ist Jens tief in seine eigene Welt versunken. Dort riecht es nach gebratenem Apfel, Zimt und Gewürzen. Vom Meer kommt eine zarte Brise herüber und erfüllt die Luft mit einem leicht salzigen Hauch. Ein Tohuwabohu von Gelächter, exotischen Gesängen und kreischenden Anfeuerungsrufen preschen auf Jens ein. Aber er ist ein Profi und bleibt cool. Er lässt seinen Blick durch die Tribünen der Arena schweifen und, obwohl er sich nichts anmerken lässt, ist er wirklich beeindruckt von der gewaltigen Zuschauermenge, die sich zum diesjährigen Limbo-Wettbewerb eingefunden hat. Jens ist erstaunt, wie viele bekannte Gesichter er in der Menge sieht. Dort, gleich neben dem Imbissstand, steht Pippi Langstrumpf und unterhält sich mit Justus Jonas von den drei Fragezeichen. Nicht weit von ihnen sitzt eine ganze Horde Kinder mit den typischen Schulanzügen der Hogwarths und ein paar Ränge weiter unten, Son-Goku, Chichi und Kuririn. Alle sind sie gekommen, um zu sehen, wie die besten und beweglichsten Limboathleten der Welt, ihre Künste demonstrieren und um die Kristalltrophäe kämpfen; alle bis auf seine Eltern.
Plötzlich setzt lautes Trommeln ein, gefolgt von einem Chor von Trompeten. Alle Blicke richten sich auf die Ehrentribüne und ein Raunen geht durch das Publikum, als König Artus erscheint. In einem purpurnen Umhang gehüllt, sein langer schneeweißer Bart im Rhythmus seiner Schritte baumelnd, bewegt er sich zum Rand der balkonartigen Tribüne, wo er stehen bleibt, seine Arme in den Himmel hebt und mit tiefer, ehrfurchtgebietender Stimme verkündet : „Der Wettbewerb ist eröffnet !“
Die Menge bricht in einen ohrenbetäubenden Jubel aus. Konfetti wirbelt durch die Luft und bildet ein buntes Farbenmeer. Eine Band fängt an, die Titelmelodie vom A-Team zu spielen und Jens spürt, wie sich seine Nackenhaare aufrichten und er eine Gänsehaut bekommt.
In der Mitte der Arena wird gerade, von emsigen Kobolden, die Limbostange aufgebaut. Jens, der jetzt langsam die Anspannung fühlt, sieht sich prüfend seine Gegner an. Sechzig Personen treten an, aber Jens weiß, dass sich schnell die Spreu vom Weizen trennen wird und in der entscheidenden Endrunde, höchsten fünf Wettbewerbsteilnehmer übrig bleiben werden. Er rechnet sich gute Chancen aus und auf den ersten Blick sieht er nur eine Gegnerin, die ihm gefährlich werden könnte: Lara Croft, Abenteurerin, Archäologin und begabte Limbotänzerin. Aber er weiß auch, dass bei so einer Veranstaltung viel passieren kann und man niemanden unterschätzen darf.

Die Regeln sind leicht erklärt.
Die Athleten müssen versuchen, unter der Stange hervorzukommen, ohne sie zu Fall zu bringen. Der Oberkörper wird dabei nach hinten gebogen und die Füße müssen sich parallel zum Boden bewegen. Die Stange wird nach jeder Runde um fünf Zentimeter nach unten verschoben. Wer die Stange umwirft oder mit dem Rücken den Boden berührt, scheidet aus.
Während Jens sich gerade mit Dehnübungen aufwärmt, versuchen sich schon die ersten Kämpfer. Mit einem Auge beobachtet er das Geschehen, studiert die Technik seiner Gegner. Als er an der Reihe ist, nimmt der Applaus um einige Dezibel zu. Er bedankt sich artig bei seinen Fans und nimmt die erste Hürde des Wettkampfes mit Bravour.
Auch die nächsten Runden sind kein Problem für Jens. Souverän meistert er jede neue Tiefe, während die Anzahl der anderen Teilnehmer rasch abnimmt.
Die Stimmung in der Arena wird mit jedem neuen Durchlauf ekstatischer.
Wie Jens erwartet hat, sind nach der zehnten Runde, nur noch drei Anwärter übrig. Jens, Lara Croft, die bisher fehlerfrei und mit erstaunlicher Gewandtheit das Turnier gemeistert hat, und ein Zwerg namens Allgunder, der aufgrund seiner Größe gewisse Vorteile mitbringt.
Die Vorbereitungen für die Endrunde sind in vollem Gange. Die Band spielt im Hintergrund exotische Rhythmen, während riesige Menschenmengen sich vor den Imbissbuden sammeln. Jens sucht sich eine ruhige Ecke und knabbert unmotiviert an einem Schokokeks rum. Er würde sich gerne etwas ablenken, um nicht zu verkrampft das Finale anzugehen, kann aber die Augen nicht vom Zentrum der Arena lassen, in der die Turnierstange gerade gereinigt und neu aufgebaut wird. Er riskiert einen Blick zu König Artus, der sich gerade angeregt mit einer wunderhübschen Prinzessin unterhält. Er wünschte sich, er könnte auch ein König sein.
Fünf kaugummiartige Minuten vergehen; zäh und nach Jens Empfinden, langgezogen, wie es sonst nur Schultage sind.
Erneuter Trommelwirbel, blecherne Trompeten und Jubel.
Jetzt geht’s los.
Die Limbostange wird mit einer schwarzen Flüssigkeit überzogen und in Brand gesetzt.
Lara Croft ist als erste dran.
Mit ernster Miene, näherte sie sich dem Limbostab. Ihr Körper verbiegt sich wie ein Bambusrohr im Wind und ganz behutsam scheint sie am Boden entlang zu gleiten, ihren Kopf nur eine Haaresbreite unter den Flammen herziehend. Das war verdammt knapp, aber sie hat es geschafft.
Jetzt ist Jens an der Reihe.
Er stellt sich vor die brennende Stange und holt drei Mal tief Luft.
Die Zeit scheint sich zu dehnen und es kommt Jens so vor, als würde er sich selbst, von oben herab, beobachten. Die Hitze des Feuers nimmt er kaum wahr und auch der Applaus lässt ihn kalt. Erst, als er auf der anderen Seite des Sportgeräts steht, spürt er die Erleichterung und den Stolz. Er reißt die Hände in die Luft und winkt den Zuschauern.
Als nächster ist der Zwerg dran.
Klein ist er wirklich, allerdings aufgrund seiner kräftigem Körpermasse, nicht sehr gelenkig. Das wird ihm auch zum Verhängnis, als er, wie ein Sack Kartoffeln, einfach nach hinten kippt. Grosses Gelächter geht durch die Reihen und Allgunder verschwindet mit rot glühendem Kopf in den Katakomben der Arena. Das Publikum beruhigt sich und als Lara sich für den nächsten Durchlauf bereit macht, legt sich eine unheimliche Stille über die Sportstätte. Man kann die Spannung schon fast greifen.
Dann passiert etwas, mit dem Jens nicht gerechnet hat: Lara, die bisher einen steinharten und selbstsicheren Eindruck machte, verschätzt sich und stößt mit ihrer rechten Schulter gegen die Stange. Sie erschrickt sich, zuckt kurz und fällt hin.
Totenstille. Nur leises Tuscheln ist zu hören.
Lara kniet auf dem Boden, die Hände vor das Gesicht haltend und schluchzend. Jens sieht große schimmernde Tränen zwischen ihren Fingern gleiten.
Sie tut ihm Leid und er fängt an zu klatschen.
Nach und nach stehen die Zuschauer auf und tun es ihm gleich. Lara rafft sich auf und verbeugt sich in alle Richtungen. Die Tränen sind verschwunden und sie lächelt verlegen.
Der Beifall zieht sich minutenlang hin.
Als es allmählich abklingt, kommt Lara zu Jens, umarmt ihn und wünscht ihm viel Glück.
Falls es Jens beim nächsten Anlauf auch nicht schaffen sollte, wird es dieses Jahr keinen Limbomeister geben. Das klingt hart, so sind aber die Regeln; nur wer besser ist als alle anderen, hat die Kristalltrophäe verdient.
Jens schließt die Augen und versucht den Druck und die Anspannung zu vergessen.
Er leert seinen Geist und konzentriert sich vollkommen auf die Aufgabe, die vor ihm liegt. In Gedanken führt er jede Bewegung im voraus schon einmal durch.
Er ist soweit und schreitet zur Tat.
Er beugt sich nach hinten und nähert sich der Stange.
Sein Rücken schmerzt, aber da muss er jetzt durch.
Die Flammen streifen sein Gesicht. Er dreht sich leicht zur Seite und berührt dabei den Stab.
Die Menge schreit laut auf.
Jens hält den Atem zurück und bleibt regungslos stehen.
Das Ding wackelt, bleibt aber liegen.
Ganz vorsichtig, setzt er sich wieder in Bewegung.
So, der Körper ist schon auf der anderen Seite; jetzt muss Jens sich nur noch aufrichten.
Ein letzter Kraftakt und er steht.
Die Begeisterung des Publikums ist kaum noch im Zaum zu halten; die bunte Schar von Kindern, Zeichentrickfiguren und seltsamen Märschchenfiguren stürmt den Innenhof der Arena und es dauert keine Minute, da wird Jens von Hunderten Armen in die Luft gehoben. Er wird zur Ehrentribüne gebracht, wo König Artus ihm die Trophäe überreicht.
Jens nimmt sie mit Stolz geschwellter Brust entgegen und stemmt sie, unter tosendem Beifall, zum Himmel.

Es ist wirklich ein schöner Abend.
Die untergehende Sonne taucht die Schillerstrasse in ein feuriges Orange und der Geruch von frisch gegrilltem Fleisch weht durch die laue Abendluft.
Major Ostersand macht sich für seinen monatlichen Freudenhausbesuch fertig. Seine Prothese hat er gewienert und mit Parfum eingerieben, den schönen dunkelblauen Anzug gebügelt und jetzt steht er vor dem Spiegel und verteilt die paar Haare, die er noch hat, so dass man möglichst wenig Haut auf seinem Kopf sieht.
Bei Heinemanns ist bald Essenszeit angesagt.
Während Vater Heinemann sich die Börsenkurse im Handelsblatt zu Gemüte führt, steht Britta Heinemann in der Küche und brät Rinderleber. Obwohl es erst sieben Uhr ist, liegt Jens bereits im Bett; er hat beim Spielen im Garten eine teure Vase aus Kristall zerbrochen und muss zur Strafe ohne Abendessen in die Kiste.
Es stört ihn aber nicht besonders, da er eh keine Leber mag. Als er seiner Mutter von seinem triumphalen Erfolg bei der Limbomeisterschaft erzählen wollte, winkte sie nur ab und sagte genervt :
„Ja, ja, du bist der Limbo-König von Oer-Erkenschwick !“

__________________
:nemo

Version vom 25. 07. 2002 09:29
Version vom 05. 09. 2008 10:56
Version vom 06. 09. 2008 21:35

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knychen
Routinierter Autor
Registriert: Feb 2002

Werke: 51
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Die etwas lange Einleitung deiner wirklich originellen Geschichte hat mich an den Beginn des Romans "Wolf unter Wölfen" von Fallada erinnert. Der Mann hat sich auch immer sehr viel Zeit genommen, aber auf eine angenehme Weise. Auf diese Art wird man mit dem Stil vertraut und verpaßt den eigentlichen Anfang der Geschichte nicht.
Was ist es ?
Eigene Erinnerung, Beobachtung oder reine Fantasie?
In Sachen Rechtschreibung müßte aber noch so einiges überarbeitet werden, speziell die Großschreibung und diverse Kommafehler.
Nichtsdestotrotz (watt für'n blödet Wort), sieben Punkte von mir.
Weil ich nämlich den Jungen, die Straße, den Major deutlich vor mir gesehen habe; sogar den Bäcker an der einen Ecke und den Zeitungskiosk an der Anderen konnte ich erkennen.
gruß knychen
__________________
kny

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Rainer
???
Registriert: Jul 2002

Werke: 0
Kommentare: 791
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hallo nemo,

sehr gute geschichte - hat mir bis jetzt am besten gefallen, ein bißchen rechtschreibung, ein bißchen grammatik - passiert halt im eifer des "gefechts"
ich wünsche mir noch viele solcher "alltagsbeobachtungen" von dir; danke

gruß

rainer

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flammarion
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Jan 2001

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Kommentare: 8208
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hm,

ich schließe mich den worten meiner vorredner an. wenn du magst, gehe ich mal mit m stift über deinen text. ganz lieb grüßt
__________________
Old Icke

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nemo
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Aug 2001

Werke: 59
Kommentare: 88
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Hallo !

Vielen Dank für die nette Kritik.
Ich freue mich, dass euch meine Geschichte gefallen hat.

@ Flammarion
Es wäre sehr lieb, wenn du das machen könntest !!

Merci beaucoup

Nemo
__________________
:nemo

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Miss Marple
???
Registriert: Oct 2002

Werke: 0
Kommentare: 0
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Hat mir sehr gut gefallen, nemo!

Ich fand den Text toll und freue mich, dass du mich auf ihn aufmerksam gemacht hast!
Du führst uns in ein kleinbürgerliches Milieu und blickst hinter die, von dir, aufgebaute Fassade. Wir tauchen ein in die Phantasie von Jens Heinemann, die, auf mich, keineswegs beschränkt wirkt.
Alles in allem hast du mir, mit deinem originellen Text, ein außergewöhnliches Lesevergnügen bereitet!
Jedoch müßtest du, wie schon von flammarion angemerkt, noch an deiner Grammatik pfeilen.

Hier ein paar Beispiele aus deinem Text plus Verbesserungsvorschläge:

quote:
“Sechzig Personen treten an, aber Jens weiß, dass sich schnell die Spreu vom Weizen trennen wird und in der entscheidenden Endrunde, höchstens fünf Wettbewerber Konkurrenten übrig bleiben werden.“
Dazu würde ich dann noch, statt "entscheidende Endrunde", das Wort "Finale" benutzen.
quote:
“Die Athleten müssen versuchen unter der Stange herzukommen durchzukommen, ohne sie zu fall zu bringen.“
quote:
“Mit ernster Miene, näherte sie sich dem Limbostab.“
Bleib hier im Präsens!
quote:
“Seine Prothese hat er gewienert und mit Parfum eingerieben, den schönen dunkelblauen Anzug gebügelt und jetzt steht er vor dem Spiegel und verteilt die paar Haare die er noch hat, so dass man möglichst wenig Fleisch Haut auf seinem Kopf sieht.“
Was mir noch in deinem Text fehlte, ist z. B. der Satz: "Mit der Startnummer ... ist jetzt Jens an der Reihe." So was gehört zu einem sportlichen Wettbewerb, für mich, einfach dazu.

Die Komma-Fehler, in den Beispiel-Sätzen, habe ich jetzt unberücksichtigt gelassen. Aber du brauchst wirklich jemanden (wenn du selbst es nicht noch machst), der den Text auf Grammatikfehler nochmal durchsieht. Da gibt es nämlich noch ein paar...

Ich wünsche dir dann eine gute Zusammenarbeit mit flammarion, wenn das klappt. Und es sei dir versichert, dein Text hat, trotz der Grammatik-Fehler, einen positiven Eindruck auf mich hinterlassen (das wird sich dann auch in meiner Benotung ausdrücken .

Grüße
Jane

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