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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Der Mann (2. Fassung)
Eingestellt am 06. 05. 2002 10:46


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Bernd
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glatze
ein hut mit breiter krempe
stirn
augen
wimpern
lang und l├Ąnger die nase
schnurrbart
mund
unterlippe
das kinn
hals
schulter
die stolzgeschwellte
brust, dir eigen, dir,
nat├╝rlich, wem auch
sonst, wenn ich's
nur w├╝├čte.
der bauch.
der nabel.
das unaussprechliche (ja, das)
erblick's
und
nun
die
Knie
1 2
3
nun
der schuh,
fertig bist du.

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Klaus Ant
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Ich empfehle - nicht nur in diesem Zusammenhang - folgende Jahres(zeit)schrift:

"Das Gedicht - Zeitschrift f├╝r Lyrik, Essay und Kritik - Hier klicken 10.Jahrgang, Nr. 10

Auf dein Gedicht beogen, Bernd, schau Dir auf der Beilage der gedruckten Ausgabe, "Der Zettel", die Beitr├Ąge von Andreas Noga an.

Klaus

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Bernd
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Lieber Klaus,

Danke f├╝r den Link. Leider habe ich das Heft nicht. Die Reihe scheint aber interessant zu sein. Vor vielen Jahren habe ich mal ein Probeexemplar erhalten.
Danke f├╝r den Hinweis auf Andreas Noga, er schreibt recht interessant, ich habe ein paar seiner Gedichte im Internet gefunden.

Leider sind die Angaben zu kurz, die Du gemacht hast. Schreibt Andreas Noga ebenfalls "Fig├╝rliche Gedichte"? Oder ├╝ber ├Ąhnliche Themen?

Viele Gr├╝├če von Bernd
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Klaus Ant
Guest
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Ich hoffe ich verletze das Urheberrecht nicht, wenn ich Dir ein Gedicht von Andreas Noga hier wiedergebe.
Falls ich seine Rechte doch verletzen sollte, will ich zum Ausgleich, seine biographischen Angaben hier wiedergeben, wie ich sie auf "Der Zettel" in "DAS GEDICHT-Flugblatt" Nr.105 gefunden habe, wo auch das im Folgenden zitierte Gedicht abgedruckt ist.

Noga, Andreas: *1968 in Koblenz, lebt in Alsbach (Westerwald). Versicherungskaufmann. Ver├Âffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien. Lyrischer Einzeltitel: "Hinter den Schl├Ąfen", Lyrische Reihe Edition Bauwagen (2000).
Die bibliographischen Angaben zu "DAS GEDICHT" entnehme man bitte der site: Hier klicken



 +                        D                                                       D
 +                      em                                i e g e g e n ├╝ b e r
 F                     dess                                                    spen
 +                    enBli                                                      denS
 I                    cksich                                                      cha
 +                   tr├╝btw                                                      tten
 N                    irdes                                                      noch
 +                      schw                                                  eh   ed
 A                      arzm                                                 er      Sc
 +                       itof                                                  ha         l l
 L                      fen                                                     ve         rs
 +                    enL                                                       an        de
 E                    idern                                                    tim       Ohr



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Bernd
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Figurengedichte

Lieber Klaus,

Figurengedichte haben eine langj├Ąhrige Tradition, sind aber selten, wharscheinlich wegen drucktechnischer Schwierigkeiten. Als Mischformen sind es oft eher Spielformen.
Ein paar wenige aus verschiedenen Jahrhunderten gibt es in dem Buch "Spielformen der Poesie" von Gerhard Gr├╝mmer.

Ein Gedicht, bei dem Inhalt und Form sich grafisch vereinigen, ist "Die Trichter" von Morgenstern

quote:

Die Trichter

Zwei Trichter wandeln durch die Nacht.
Durch ihres Rumpfs verengten Schacht
flie├čt wei├čes Mondlicht
still und heiter
auf ihren
Waldweg
u. s.
w



In meinem Gedichtheft "Weltende" - das ich zu Ehren von Jakob van Hoddis so genannt habe - aus der Binokelreihe kommen auch Figurengedichte vor, was aber die meisten nicht bemerken ...

Hier klicken

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die wahren
die wahren
die wahren wahren
die wahren

die wahren
die wahren wahren
die wahren wahren waren
die wahren wahren
die wahren

die wahren
die wahren wahren
die wahren wahren waren
die wahren wahren waren waren
die wahren waren waren
die waren waren
die waren

die waren
die waren waren
die waren waren waren
die waren waren
die wahren

die waren
die waren wahren
die waren
die waren


------------------------------------------------------------

die m├╝he der ebene
ebene
zeit raum
raum zeit ebene raum
ebene raum zeit ebene raum
raum zeit ebene traum zeit ebene gerade
zeit ebene traum zeit ebene
traum zeit ebene traum
zeit traum
ebene
die ebene der m├╝he

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die sehen
die
die sehen
die sehen die
die die sehen sehen
die die sehen die sehen
die die sehen die sehen die
die die sehen die sehen die die sehen
die die sehen die die sehen die sehen die
die die sehen die die sehen die sehen die sehen
die die sehen die die sehen die sehen
die sehen die sehen die die sehen
die sehen die die die sehen
die die sehen die sehen
die sehen die sehen
sehen die die
sehen die
die
sehen die

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Viele Gr├╝├če von Bernd
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