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Leselupe.de > Fremdsprachiges und MundART (L)
Der Merderstei im Pfiiwald
Eingestellt am 16. 05. 2001 22:25


Autor
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Anna
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Feb 2001

Werke: 32
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Fam Merder Pisür het mu vill gcheert säge.
Emmal emal chumen ä Fröiw mit ämä Chind da verbii. Und düo heider gitaa, wien er schi wellti uberfallu. Und düo heigisch emmal härzlich gibättu, är selltine nix machu. Dä heigi dische Merder gseit: „Wemer das Chind cha drii Fragä biantwortu, so willi mu nix machu, aber di drii Fragä müosmer biantwortu.“
„Was de?“ Was de weicher siigi als Flaum. Und das Chind hei mu gseit: „Der Mutter Schoss!“ Das sii weicher. Und dernaa heiger gfregt: „Was ischt dä siesser als Honig?“ Und düo heigis gseit: „Der Mutter Milch!“ Und der nacher heigersus so in allum Ärescht gfregt: „Und was isch herter als Stei?“ – „Des Mörders Herz, das ischt herter als Stei!“
Und de heiger das Chind ggnu und uf de Stei üffgworfu, und der Stei ischt in dry Sticker zersprungu und der ischt no hittu da!

Eine Sage aus dem Kanton Wallis, Schweiz (Mundart von Salgesch)

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