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Leselupe.de > Kindergeschichten
Der Mondbaum
Eingestellt am 26. 11. 2013 13:54


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Megina
Schriftsteller-Lehrling
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Der Mondbaum

Vor langer Zeit war es so, dass der Mond allabendlich seine Runden drehte und zunehmend mĂŒder wurde. Da beschloss er, nicht jede Nacht und nicht den ganzen Monat in voller Pracht zu scheinen.

Die Menschen auf der Erde genossen aber das helle Licht in der Nacht, denn es leuchtete ihnen den Weg. Doch der Mond verlor immer mehr an Kraft und sein Leuchten ließ nach. So fragte er seine Freunde, die Mondvögel, was er denn tun könne. „Ich bin so mĂŒde“, sprach er zu ihnen, „mein Glanz geht dadurch verloren und ich möchte so gern ausruhen und selbst einmal schlafen.“ Die Mondvögel antworteten: „Lieber Freund, wir werden eine Lösung finden. Vertraue uns. Wir werden jetzt vier Wochen fort sein und wenn wir zurĂŒckkommen, ist alles gut.“ Sprachen sie und flogen davon.

Der Mond seufzte und versprach zu warten. Es war fĂŒr ihn eine lange Zeit und er verlor noch mehr an Leuchtkraft. Die Menschen auf der Erde bemerkten dies an dunklen Schatten, die sie sehen konnten und machten sich große Sorgen.

Nach vier Wochen kehrten seine Freunde zurĂŒck und erzĂ€hlten dem Mond freudig: „Es ist alles vorbereitet. Komm mit und du wirst es sehen.“ Der Mond verließ seinen Platz am Himmel und auf der Erde wurde es zunehmend dunkler. Nach fast zwei Wochen gelangten die drei Freunde auf eine Himmelslichtung. Ganz ruhig war es dort und wunderschön. Auf der Lichtung stand ein stattlicher Baum, umgeben von Himmelsgrass, das in der Dunkelheit leicht silbrig leuchtete. Der Baum streckte dem Mond seine Äste entgegen und sprach: „ Komm lieber Mond, lass dich auf meinen Armen nieder, auf mir kannst du dich ausruhen.“ Das ließ sich der Mond nicht zweimal sagen. Als er von den Ästen des Baumes sanft gehalten wurde, fiel er in einen tiefen Schlaf.

Die Mondvögel bestĂ€ubten ihn mit Sand, so dass er angenehme TrĂ€ume hatte. Der Mond schlief sehr lange. Nach zwei Wochen wachte er auf und fĂŒhlte sich erholt. „Nun muss ich wieder los“. Ich muss doch wieder fĂŒr die Menschen auf der Erde leuchten.“

So kam es, dass der Mond nur alle vier Wochen in voller Pracht am Himmel steht. Danach gönnt er sich eine Pause und zieht sich langsam zurĂŒck. In dieser Zeit haben die Menschen den Eindruck, er nehme ab.
Der Mondbaum erwartet ihn regelmĂ€ĂŸig und hĂ€lt seine Äste fĂŒr ihn bereit. Hier kann er ausruhen und trĂ€umen, hier fĂŒhlt er sich wohl. Wenn er ausgeschlafen hat, kehrt er zum höchsten Punkt am Himmel zurĂŒck. In dieser Zeit wird er wieder voller und die Menschen sprechen vom zunehmenden Mond.

Wenn du am Abend an den Mond denkst, kommen die Mondvögel auch zu dir und bestÀuben dich mit Sand. Denn die Mondvögel sind diejenigen, die uns die TrÀume bringen.

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Megina
Schriftsteller-Lehrling
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Hallo Ciconia,

auch dir herzlichen Dank fĂŒr deinen Kommentar. Mein Absicht war es auch, eine Geschichte zum Vorlesen fĂŒr die Kleinen zu schreiben. Dazu gibt es, wie schon erwĂ€hnt ein Bild. Nicht nur auf Leinwand, sondern zum Text. So möchte ich nach und nach kleine Vorlesegeschichten kreieren. Ein Bild und eine Geschichte dazu.

Wichtig fand ich deinen Hinweis mit den kurzen, klaren SĂ€tzen. Da war ich mir nicht sicher, ob mir das gelungen ist.

Lg Megina

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