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Leselupe.de > Ungereimtes
Der Nagel
Eingestellt am 20. 01. 2009 17:06


Autor
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Honey
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Nov 2005

Werke: 58
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Der Nagel sollte
dein Bild halten
an meiner Wand

Nun liegt er da
krummgeschlagen
von meinem Hammer

Und mein Daumen
wird auch wieder
Heilen

┬ęHoney


Version vom 20. 01. 2009 17:06

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Chrisch
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2009

Werke: 23
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Hallo Honey,

ich finde den Text einfach toll!
Der Vergleich mit der Verletzung zur Beziehung ist geradezu genial einleuchtend und einfach.
Das ist der Hammer

Herzlich
Chrisch

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lapismont
Foren-Redakteur
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Registriert: Jul 2001

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Na ja, Honey,

recht simples Bild, einfach umgesetzt. Keine H├Âhepunkte, weder sprachlich noch melodisch.

Zwar er├Âffnest Du dem Leser einige M├Âglichkeiten der Interpretation, aber wer ist Ich oder Du und worum geht es?
Was bringt die Interpretationsvielfalt? War Ich sauer? Warum h├Ąngt Ich ├╝berhaupt das Bild auf? Wenn der Daumen heilt, biegt sich der Nagel wieder gerade? Oder Du? Will Ich warten oder die Welt zusammenkloppen?

Nicht falsch verstehen, etwas Inhalt ist schon herleitbar, aber eindeutig zu wenig, um mir als Leser mehr als ein "ach so" zu entlocken.


cu
lap

__________________
Kunst passiert.

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bluefin
Guest
Registriert: Not Yet

ich interpretiere den text so, dass sich ein lyrich vergeblich um eine beziehung bem├╝ht hat - wahrscheinlich hat er's mit zuviel gewalt versucht. jetzt sind die eingesetzten mittel zwar f├╝r immer verdorben (der nagel krumm und f├╝rderhin unbrauchbar); die wunde am daumen aber wird ebenso heilen, wie sich das loch in der wand (resp. dem herzerl) wieder wird schlie├čen lassen.

sowas nenn ich so recht ein "gedicht" - an dem text ist nicht ein gramm fett dran. gut so!

liebe gr├╝├če aus m├╝nchen

bluefin

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Honey
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Nov 2005

Werke: 58
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Hallo lapismont,

ich verstehe dich bestimmt nicht falsch, ich selbst bewerte Texte oft genug nach ihrem Inhalt. Nicht jeder f├╝hlt sich von so kurz gehaltenen Worten angesprochen.

Man kann hier ja die unterschiedlichsten Reaktionen auf das Gedicht lesen. Mir gef├Ąllt am besten die Sicht von @bluefin

"An dem text ist nicht ein gramm fett dran"

wenn es mir eingefallen w├Ąre, h├Ątte ich es wohl so ausgedr├╝ckt. Und in diesem Sinne ist es ja grade das was dich st├Ârt lapismont, oder?

Ein Danke sch├Ân f├╝r beide Kommentare und Bewertungen :-)

lg Honey

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bluefin
Guest
Registriert: Not Yet

ich glaube, @wipfel, hier geht's nicht um den hammer, sondern darum, wer ihn so ungeschickt benutzte: um den schuldigen.

so wie's bei einer zeichnung nicht so sehr um den stift geht, der verwendet wurde, sondern eher darum, wer ihn f├╝hrte. da kann es gro├če unterschiede geben! ich hab auch schon mal versucht, einen hasen zu zeichnen...*├Ąchts*...

ich lese @honeys letzte strophe so, dass der daumen wieder wird; das gro├če heilen am ende steht f├╝r alles, auch f├╝r das loch in der herzwand. ist halt ein gedicht, kein geprosa.

liebe gr├╝├če aus m├╝nchen

bluefin

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bluefin
Guest
Registriert: Not Yet

nat├╝rlich geht's um den hammer, @wipfel: um honeys hammer. ohne den l├Ąuft gar nichts in diesem gedicht. hmmm...vielleicht will's ja gar kein hammer sein und das krumme ding gar kein nagel? sollten's gar sinnbilder gewesen sein f├╝r was anderes? f├╝r zuviel gewalt und f├╝r etwas darob verkorkstes?

jetzt liegt noch ein "nagel" in der gegend herum. den hast du mit deinem hammer krumm gehauen. tu dir jod auf den blutenden daumen oder steck ihn dir in den mund.

loch hats keins in der herzwand gegeben. jedenfalls nicht in bluefins...

...*bubbles*...

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