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Der Patriot der Diaspora
Eingestellt am 12. 01. 2012 11:51


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MDSpinoza
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Der Patriot der Diaspora

MDSpinoza 2012

I bear no hate against a living thing
I just love my country all above the King

The Croppy Boy, murdered 1798 at Geneva Barracks, Ireland, aged 18.


Da – mal wieder – eine Diskussion darĂŒber tobt, wer der eigentliche oder der bessere Patriot ist stellt sich – mal wieder – die Frage, was ist ein Patriot und was sind seine hervorstechendsten Eigenschaften – und die wesentliche Frage, ist der Wunsch nach Freiheit patriotisch?
Als Patriot gilt landlĂ€ufig, wer sein Land liebt. Sein Land. Das Land, das er besitzt? Bestimmt nicht, denn dann könnten nur Grundbesitzer Patrioten sein, der grĂ¶ĂŸte Teil der Bevölkerung besitzt kein Land. Und doch nennen sich viele Patrioten, die nicht wesentlich mehr besitzen als das Hemd auf dem Buckel.
„Mein Land“ - das Land, in dem ich geboren wurde? Das staatliche Territorium oder das ethnisch definierte Land, die Nation, so sie denn existiert, das Volk oder der Staat? Eine Kultur?
Was ist mein Land? Die wenigsten Landesgrenzen umfassen eine Region, in der ausschließlich eine einzige Ethnie lebt und sie sind selten so gestaltet, daß jenseits der Grenzen diese Ethnie nicht vorkommt. Sie sind reine Verwaltungsgrenzen. Das zu lieben fĂ€llt mir sehr schwer und verliert dann jeden Sinn, wenn man sieht, daß administrative Grenzen jederzeit verĂ€ndert werden können. Sei es durch Krieg, sei es durch friedliche Annexion wie seinerzeit nach dem Bankrott der DDR.
Das Resultat von mehreren Jahrhunderten Krieg und Annexion zu lieben? Ich bin mir sicher, es gibt bessere Projektionsobjekte fĂŒr meine GefĂŒhle.
Mein Volk! Ach, dieses so deutsche Wort, was fĂŒr GefĂŒhle es doch auslöst...
Deutschland ist ein gutes Beispiel. Es entstand aus dem Wunsch Karls des großen Mörders, ein vereintes Europa als Nachfolger des Römischen Reiches zusammenzustehlen. In der vorkarolingischen Zeit gab es seit etlichen Jahrhunderten auf dem Gebiet, das heute Mitteleuropa ist, eine bunte Vielzahl von StĂ€mmen, deren westlichste von den Römern unter dem Begriff Germanen zusammengefaßt wurden. Miteinander lagen diese StĂ€mme oft genug in Fehden, eine einheitliche Sprache gab es genausowenig wie eine einheitliche Kultur. In Sitten und GebrĂ€uchen spiegelt sich diese Vielfalt noch bis zum heutigen Tage wider, wenn wir einmal aufmerksam durch die regionalen Veranstaltungskalender gehen. Auch in den unterschiedlichen Dialekten, die – obwohl stark abgeschliffen – immer noch darauf hinweisen, daß „Deutsch“ sehr verschiedene Wurzeln hat. Alemannen, PfĂ€lzer, Franken, Sachsen, Hessen, Friesen, Mecklenburger, Schwaben, Bayern, sie alle sprechen Dialekte, die sich stark von denen ihrer Nachbarn unterscheiden, und doch nennt man das alles „Deutsch“. Österreicher und Schweizer sprechen ebenfalls Deutsch, auch wenn es deutlich anders klingt, es ist immer noch Deutsch.
Muß ich die als Patriot nicht auch liebhaben?

Das Volk als genetische EntitÀt
Hier haben in der Vergangenheit Leute, die sich fĂŒr Wissenschaftler ausgaben, Verheerendes geleistet. Der Versuch, eine Gruppe in Mitteleuropa als genetische EntitĂ€t zu definieren ist von vorneherein zum Scheitern verurteilt. 2000 und mehr Jahre von Völkerwanderungen, Austausch durch Wanderungen, Handel, Okkupationen und Arbeitsmigration haben ganze Arbeit geleistet. Bestenfalls in einigen Populationen am Rande der Zivilisation (gleich welcher Definition) gibt es Gruppen, die sich ethnisch und genetisch parallel einigermaßen definieren lassen, z. B. Samen, Sinti, Roma und Inuit. Allerdings auch dort verschwindet dieses Kriterium mit der Zeit. Ein Deutscher kann blond, brĂŒnett, rot- oder schwarzhaarig sein, mit glatten oder krausen Haaren, einen blassen oder krĂ€ftigen Teint haben und trotzdem exakt nachweisen können, daß seine Vorfahren seit der ReichsgrĂŒndung durch Karl den Großen im Lande gelebt haben.
Also taugt auch dieses Kriterium nicht.

Das Volk als kulturelle EntitÀt.
Die Kultur zeichnet sich grob gesagt erst einmal dadurch aus, daß eine gemeinsame Sprache benutzt wird. Im Falle Deutschlands ist dies das Hochdeutsche. Sprachliches Schaffen in dieser Sprache qualifiziert einen Schaffenden als Teil der deutschen Kultur. Herrlich! EIN klares Kriterium!
Seit der Entdeckung Amerikas und der darauf folgenden Kolonisierung mit europĂ€ischen Kolonisten gibt es ein kleines Problem: Millionen von Menschen in beiden Amerika sprechen Deutsch, und dies ĂŒber Generationen seit ihrer Übersiedlung. Ein reges Schaffen von Literatur in deutscher Sprache erreicht das Ursprungsland gar nicht erst, weil es in den USA, in Kanada, Uruguay, Brasilien, Chile oder Argentinien bleibt. Oder in anderen LĂ€ndern, diese Liste erhebt keinen Anspruch auf VollstĂ€ndigkeit. Musik und bildende KĂŒnste lassen sich sprachlich schwerer eingrenzen, Indianer können auch Polka tanzen, sich am Kubismus erfreuen oder an einer abstrakten Skulptur von Beuys. Damit lassen sich Grenzen bestenfalls nur sehr vage definieren.
EndgĂŒltig versaut wird dieser Versuch durch die Nazizeit, in der eine große Zahl von Kulturschaffenden Deutschland und Österreich verließ um am Leben zu bleiben. Diese Menschen haben im Exil weiter fĂŒr die Deutsche Kultur gearbeitet, denn sie ist ein wesentlicher Bestandteil ihrer IdentitĂ€t. Ihre Nachfahren tun es heute noch, und damit stellt sich die Frage neu: ist ein US-Amerikaner, der Lyrik ausschließlich auf Deutsch schreibt, nicht auch ein Deutscher? Kulturell mit Sicherheit.
Die Tradition, in beliebigen LĂ€ndern in einer Sprache Werke zu schaffen, die nicht oder nur selten in diesen LĂ€ndern gesprochen wird ist uralt. Durch die ewigen Wechsel der territorialen Grenzen wurde dies noch gefördert. Königsberg ist jetzt in Rußland, aber wer wĂŒrde Kant als Russen bezeichnen, nur weil ein paar Hundert Jahre nach seinem Tod die Amtssprache Russisch wurde?
Der versuch, Kultur auf nationale oder territoriale Grenzen zu beschrÀnken ist sinnlos.
Dazu kommt noch die Frage: was ist Kultur? SpĂ€testens hier treffen Altphilologen, Hiphopper, Existenzialisten, Hansi Hinterseer, Franz Kafka und Ernst Jandl aufeinander wie eine multidimensionale Frontalkollision schwerer GĂŒterzĂŒge. AnhĂ€nger der einen Richtung pflegen fĂŒr gewöhnlich die der anderen Richtungen aus ihrem Kulturbegriff auszugrenzen, und dies ist jetzt hier nur am Beispiel der Literatur und des Gesangs. Auch hier erhebe ich keinen Anspruch auf VollstĂ€ndigkeit, denn die VariabilitĂ€t des Kulturbegriffes ist gewaltig. Wenn man dann noch soziale Gruppen hinzunimmt, wird es klar, daß es eine einheitliche Kultur nicht gibt. Es gibt in Deutschland so unterschiedliche Gruppen wie SchĂŒtzen – die ihrerseits sich in sehr verschiedene Untergruppen aufspalten, die oft gegensĂ€tzliche Standpunkte vertreten – Musiker, fĂŒr die dasselbe gilt, Trachtengruppen, Flieger, TĂ€nzer, StammtischbrĂŒder und -schwestern, Kegler, Wanderer, Sammler, und was noch alles, ich will hier niemanden ausgrenzen, es sind einfach so viele, daß ich sie nicht aufzĂ€hlen kann, ohne alle Grenzen zu sprengen.
Ihnen allen gemein ist, daß sie eine Subkultur darstellen, die ihrerseits mehr oder weniger Bestandteil der Kultur ist, die man so leicht unter dem Begriff Deutsch zusammenfaßt. Dasselbe gilt fĂŒr jeden anderen Kulturbegriff, was es nicht einfacher macht. Eine Gun Culture gibt es ebenso wie eine verschworene Gemeinde der Sammler von DDR-Briefmarken oder Bierseideln aus der Kaiserzeit.
EndgĂŒltig zu Ende geht es, wenn Mischkriterien zulĂ€ssig sind. Ein SportschĂŒtze, der nichts von Biertischromantik und MilitĂ€r hĂ€lt kann ohne Probleme gleichzeitig römisch-katholischer Christ, TangotĂ€nzer, Altphilologe, Kafkafan, Gourmet mit Fachrichtung französische KĂŒche und Europaabgeordneter sein.
Religiöse EinflĂŒsse auf das individuelle Kulturempfinden komplizieren dies Bild weiterhin. Allein der Kampf zwischen Protestanten und Katholiken fĂŒllt Bibliotheken. Der Einfluß der jĂŒdischen Tradition auf das, was wir heute so eben mal unter „Deutsche Kultur“ subsumieren ist bisher kaum untersucht. Bis in die Nazizeit hinein – und im Ausland durchaus immer noch – definierten sich sehr viele Juden in erster Linie als Deutsche, was auch Sinn hat, denn sie lebten seit Jahrhunderten hier und haben sich am Leben beteiligt. Handwerk und Landwirtschaft waren ihnen lange Zeit verwehrt, Handel, Gewerbe, Wissenschaft und Kultur wurden ihre starken Seiten. Dabei hilft auch, daß das Streben nach Erkenntnis im Kontext der jĂŒdischen Tradition einen wesentlich höheren Stellenwert hat als in der christlichen. In der jĂŒdischen Tradition fĂŒhrt Erkenntnis zu Gott, in der christlichen Tradition behindert Erkenntnis die Treue zur Amtskirche. Das IST ein Unterschied. Ein Unterschied, der dafĂŒr gesorgt hat, daß die deutsche Kultur mit einem gewaltigen kreativen Potential beschenkt wurde, dessen Verlust in Deutschland heute noch spĂŒrbar ist.
Auch damit hat sich wieder ein Kriterium fĂŒr Patriotismus als wertlos erwiesen. Man kann Kafka lieben ohne Hansi Hinterseer oder GĂŒnter Grass zu mögen. Trotzdem ist man deutsch. Man kann Beethoven hören und Mozart unertrĂ€glich finden, von Ralph Siegel mal zu schweigen. Oder umgekehrt.
Max Beckmann und Lukas Cranach sind keine GegensÀtze, auch nicht Paul Klee oder Oskar Schlemmer. Oder Beuys. Breker vs. Hrdlicka? Pina Bausch oder Marika Rökk? Kein Problem.
Bei KĂŒnstlern, die sich in den Dienst eines Regimes, seien es die Nazis oder die DDR, gestellt haben, wird es schon komplizierter, da beide Regimes versucht haben, Teile der deutschen Kultur zu unterdrĂŒcken, wenn möglich sogar zu vernichten. Andere sind heute noch kontaminiert, auch wenn sie erst posthum von diesen Regimes vereinnahmt wurden, siehe Wagner. Man kann von seiner Person und seiner Musik halten was man mag, er war tot als Hitler an die Macht kam und deswegen kann ihm keine Schuld an Hitlers Taten gegeben werden.
Nichtsdestoweniger erfĂŒllen selbst die Regimehuren ĂŒbelster Art das Kriterium „Deutsch“. Ebenso wie ihre Opfer.

Mein Volk. Meine Familie.
Autsch. Hier erweist sich eine Betrachtung selbst ĂŒber recht kurze ZeitrĂ€ume als interessant. Nur noch wenige Familien haben eine ortsfeste Tradition ĂŒber Jahrhunderte. In fast allen Familien gibt es Spuren von Migration, und sei es nur ĂŒber die Kreis- und Konfessionsgrenzen in all ihrer WillkĂŒrlichkeit. Dazu kommen noch Traditionen wie die Wandergesellen, die sich durchaus nicht immer in ihrer Heimat niederließen, diverse Kriege und die Massenflucht nach dem II. Weltkrieg. Wer hier keine Migrationsspuren in der Familie hat, muß sich schon fast der Inzucht zeihen lassen. Eine klare Definition ergibt sich her ebenfalls nicht.

Was bleibt?
Das letzte Kriterium fĂŒr den Patrioten ist der Staat, sei es als Objekt der Liebe Vaterland geheißen oder als andere StĂŒtze. Ein irischer Patriot betrachtet sich als Opfer der britischen Besatzung, ein baskischer der spanischen. Interessanterweise kochen solche Konflikte besonders da hoch, wo kulturelle KĂ€mpfe ausgefochten werden. In Frankreich gelang es, die Basken ohne die Preisgabe ihrer Kultur zu „Franzosen“ zu machen, in Spanien wurden sie ausgegrenzt. Die hat letztendlich ihre kulturelle IdentitĂ€t gestĂ€rkt. Der Kampf um IdentitĂ€t ist eine der Wurzeln fĂŒr den Kampf der Basken fĂŒr einen eigenen Staat – besser – fĂŒr ein eigenes Land, in dem sie ihre Kultur pflegen können.
Kurden haben dasselbe Problem, sie sind auf vier Staaten aufgeteilt und haben bestenfalls im post-Saddam-Irak etwas kulturelle Autonomie. Andere Ethnien fallen erst gar nicht auf, die Friesen und Sorben zum Beispiel, beides ethnische Minderheiten in Deutschland mit eigener Sprache, werden fĂŒr gewöhnlich geflissentlich ignoriert. FĂŒr die Friesen gilt noch, daß ihre Sprache, anders als in der niederlĂ€ndischen Provinz Vriesland, nicht als Amtssprache anerkannt ist und damit die Politik der Nationalsozialisten, Kulturelle Abweichungen zu beseitigen, fortgesetzt wird. Die Sorben haben immerhin in der DDR den Status einer gleichberechtigten Amtssprache bekommen, und dies ist eines der wenigen positiven Überbleibsel der DDR.
Trotzdem spricht immerhin noch eine Gruppe von ĂŒber 10.000 Menschen in Deutschland Friisk als Muttersprache. Sind die jetzt keine Deutschen mehr? Doch. Sicher. Warum nicht? Ihre Vorfahren lebten schon dort, bevor Deutschland erfunden wurde.

Also was soll's. Eine klare Definition fĂŒr das, was den Patriotismus ausmacht gibt es somit nicht. Kultur lebt im Geist dessen der sie betreibt, und das sind immer Individuen. Jeder von uns hat seine ganz persönliche Auswahl von Aspekten, die er fĂŒr kulturell wichtig hĂ€lt, und dies mit Recht. Werte können nur von einem Individuum bewertet werden, denn jeder Mensch hat andere Erfahrungen, andere Vorlieben, andere GefĂŒhle und andere Ausbildungen (nicht nur beruflicherseits) als jeder andere.
Ein klares Bild einer Leitkultur gibt es ausschließlich im Bereich der Politik, und dort dient es als Mittel, gewachsene und wachsende Bestandteile der Kultur auszugrenzen und zu vernichten. Mit mehr als drei Millionen Menschen tĂŒrkischer und kurdischer Herkunft im Lande, die hier jetzt zum Teil schon in vierter und fĂŒnfter Generation leben, sollte jedem klar sein daß, wenn er ein Dönersandwich ißt, er ein Produkt der deutschen Kultur in der Hand hĂ€lt, denn soetwas wird er in der TĂŒrkei nicht bekommen. Das Dönersandwich ist ein Produkt aus dem Zusammentreffen deutscher und tĂŒrkischer Kultur.
Kultur lebt, und sie entwickelt sich stĂ€ndig weiter. Wer die Entwicklung einer Kultur stoppen will, verurteilt sie zum Untergang. Zu studieren aktuell in Mordkorea. Eine lebende Kultur lĂ€ĂŸt sich auch nicht staatlich lenken, denn sie ist kein Instrument des Staates. Auch in Zeiten massiver UnterdrĂŒckung wird sich eine Kultur weiterentwickeln, in der DDR ebenso wie in der UdSSR gut zu studieren.
Was bleibt fĂŒr den Patrioten? Je schĂ€rfer er die Kriterien definiert nach denen er „sein“ Land liebt, desto isolierter steht er da. Er findet sich im Zentrum seiner individuellen Sichtweise und je weiter er die einschrĂ€nkt, desto isolierter steht er da, denn zum Schluß schließt er ALLE aus, die nicht so sind wie er. Dann gilt Ehlermann's Satz: „Ein Standpunkt ist ein Horizont mit Radius Null.“
Wer fĂŒr sich selbst die Freiheit beansprucht, seine Kultur zu leben, kann nur damit auch die Freiheit aller anderen anerkennen, ihre Kulturen zu leben. Damit befindet sich jeder Mensch in einer Diaspora, denn irgendwo gibt es immer Leute die seine Werte teilen, jedenfalls einige, und ebenso welche, die seine werte genauso vehement ablehnen wie er ihre.
Überall ist Diaspora, und das ist gut so.
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Lieber ein verfĂŒhrter Verbraucher als ein verbrauchter VerfĂŒhrer...

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