Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂŒssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5531
Themen:   94506
Momentan online:
74 Gäste und 3 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Erotische Geschichten
Der Pavillon
Eingestellt am 31. 05. 2018 00:24


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
ackermann
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: Jul 2012

Werke: 26
Kommentare: 69
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um ackermann eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Ich habe mich erinnert - an damals. Man erinnert sich immer an damals, oder? Wie langweilig. Warum erinnert man sich nicht an das Jetzt? Oder an die Zukunft? Aber was soll das dumme GeschwÀtz.
Damals war ich jung, kraftvoll und hielt Ausschau nach Frauen. Nichts besonderes also, ich war wie der erste Beste. Ich hatte angefangen zu arbeiten, verdiente Geld und war frei wie ein Vogel; Verantwortung war mir fremd. Ich spielte Tennis, meine Muskulatur war fest, meine Libido am Maximum. Und nach Aufschlag, Satz und Sieg machte ich regelmĂ€ĂŸig einen Stich unter einem Tennisröckchen. Ich war ein Streuner, ein lĂ€ufiger Hund der ĂŒberall herumschnĂŒffelte und seine Duftmarken setzte. In kurzer Zeit hatte ich mir bei den weiblichen Mitgliedern des Tennis-Clubs den Beinamen „Der Hengst“ erarbeitet. Ich gebe gerne zu, dass es mir ein BedĂŒrfnis war rossige Stuten zu besteigen. Ich brauchte diesen „Sport“ fĂŒr mein körperliches und geistiges Wohlbefinden.
Heute bin ich ein grantiger, alter Mann und meine Libido ist meistens jenseits von Eden. Und dann erinnere ich mich – an damals. Manchmal hilft es.
Schon damals hatte ich ein Faible fĂŒr Frauen mit roten Haaren. In den langen Jahren meines Lebens habe ich mich oft gefragt, warum das so ist. Irgendwann habe ich es dann aufgegeben und die Frage zu den Akten gelegt. Ich hatte noch nie mit einer Rothaarigen geschlafen. Doch ich wusste, irgendwann wĂŒrde es soweit sein. Dann wĂŒrde ich meinen Mund auf ein feuchtes, rotes Schamvlies pressen, meinen Durst stillen und den wildesten Sex meines Lebens erleben. Wie dumm von mir.
Ich habe mich also erinnert, wie es damals war. Als ich sie traf – Leslie. Und ich habe mich entschlossen, Sie an meinen Erinnerungen teilhaben zulassen. Ich werde Sie alle in mein Nachtgebet einschließen. Aber keine Angst, Sie werden es ohne Schaden ĂŒberstehen, denn ich bete selten. Nur manchmal wenn 



Es war ein Samstagnachmittag und ich war unterwegs auf den Nebenstraßen der Region. Meine Fahrt ins Blaue hatte mich in einen Ort gefĂŒhrt, der dominiert wurde von einer recht imposanten Schlossanlage und der daran anschließenden schnurgeraden Straße, auf deren SĂŒdseite sich barocke HĂ€user aneinander reihten wie Perlen auf einer Schnur. Vielleicht sollte ich noch die ĂŒbermannshohe, zaunbekrĂ€nzte, bröckelnde StĂŒtzmauer erwĂ€hnen, die sich auf der Nordseite der Schlossstraße entlang zog und den dahinterliegenden verwilderten Park vom gemeinen Volk trennte.

Ich parkte am Kriegerdenkmal des Ortes, stieg aus und wurde fast erschlagen von einer klösterlichen Stille, die wie eine KĂ€seglocke ĂŒber dem Ort lag. Ich streunte ein wenig herum, setzte mich auf die Bank am Dorfbrunnen, genoss die Stille und rauchte eine Zigarette. Dann wandte ich mich dem verwilderten Park zu, der einen Naturburschen wie mich anzog wie das Licht die Motten. Das Schild „Zutritt verboten“ am offen stehenden Parktor ignorierte ich und ging langsam den verkrauteten Weg entlang. Durch BĂ€ume, StrĂ€ucher und BĂŒsche halb verdeckt, schimmerte, verfĂŒhrerisch wie eine schöne Frau, ein quadratisches GebĂ€ude, dessen Front durch SĂ€ulen gegliedert war. Ich nĂ€herte mich vorsichtig, doch nichts deutete auf die Anwesenheit von Menschen hin. Der Springbrunnen vor dem Hauptportal war ausgetrocknet, das Gras der Wiese viel zu hoch und meine Neugierde riesig. Ich umrundete das GebĂ€ude und blickte schließlich auf der Ostseite durch eines der Fenster in den dahinterliegenden Raum.

Und dann sah ich sie das erste Mal – Leslie. Sie lag nackt mit angewinkelten Beinen auf einem nackten Mann und stĂŒtzte ihren Oberkörper mit den HĂ€nden ab. ErgĂ€nzt wurde die Komposition auf dem ĂŒberdimensionalen, schlichten Bett durch einen zweiten Mann. Halb stehend, halb kniend presste er seinen Schoss an Leslies drallen Hintern und brachte mit seinen Stoßbewegungen die fleischigen, rosigen Pobacken zum Vibrieren. Ein seltsames rötliches Licht beleuchtete die Szene. Das Dreiergespann bewegte sich wie in Trance in einem seltsamen Rhythmus. Speichel troff aus Leslies Mund, ihr Kopf mit den wunderschönen, fuchsroten Haaren lag im Nacken. Der Mann der unter ihr lag saugte an den steifen, fast schon unanstĂ€ndig langen Nippeln ihrer strotzenden BrĂŒste.

Ich spĂŒrte die Hitze der Lust, die sie empfand, durch das Glas des Fensters hindurch. Ich weiß nicht mehr ob ich erregt war, aber ich war erstarrt, gebannt und unfĂ€hig mich zu bewegen. Der Mann hinter Leslie griff in ihre Haare, riss ihren Kopf nach hinten und verkrampfte sich. In diesem Moment drehte Leslie den Kopf und sah mich direkt an. Ihr Blick hatte nichts menschliches an sich, es war der Blick eines Raubtieres, das in einen Blutrausch verfallen ist nachdem es seine Krallen in seine Beute geschlagen hat; glĂŒhende Kohlen in einem vor Lust verzerrten Gesicht. Ich werde diesen Blick nie vergessen.
Ich glaube nicht, dass sie mich ĂŒberhaupt wahrgenommen hat, aber ihr Blick löste auf merkwĂŒrdige Weise meine Erstarrung und ich wusste, hier war ich absolut fehl am Platze. Schnellen Schrittes ging ich den Weg zurĂŒck. TĂ€uschte ich mich oder hörte ich ein hĂ€misches Lachen? Ich sprang in mein Auto und schaute zu, dass ich Land gewann. Auf einem Parkplatz an der Bundesstraße hielt ich an, schlug mein Wasser ab und schalt mich einen Narren.

Sie werden sich vielleicht fragen, warum macht der alte Mann so ein Theater wegen einer Doppelpenetration, einem Sandwich? Weiß heute doch jeder, hat jeder schon mal gesehen, vielleicht auch praktiziert – abgehakt. Aber ich versichere Ihnen, es war auch nicht diese spezielle Art Sex zu haben, die mich so geschockt und verwirrt hatte, es war einfach nur so, dass ich Leslie kannte. Ich hatte sie schon mal gesehen. Ich wusste nur noch nicht wo. Nun ja, auf der Heimfahrt ist es mir dann eingefallen, Leslie war zwar nicht das schöne MĂ€dchen von Seite eins, sie war auch nicht das Centerfold eines Playboy-Magazins, sondern ... Kaum war ich in meiner Wohnung, kramte ich die wenigen Pornohefte, die die „BĂŒcherverbrennung“ vor knapp einem Jahr ĂŒberlebt hatten, aus meiner Schatzkiste und blĂ€tterte durch die Seiten. Sie sah in den Heften etwas jĂŒnger aus, aber der Leberfleck am Hals ließ keinen Zweifel an ihrer IdentitĂ€t. Leslie, die Pornodarstellerin, war die Frau im Pavillon, die sich auf sehr lustvolle Art mir zwei MĂ€nnern vergnĂŒgt hatte. Sie war die Frau aus meinen feuchten TrĂ€umen.

Sie werden sich vielleicht fragen, warum macht der alte Mann so ein Gedöns wegen einer Porno-Tante? Ihre Frage ist berechtigt und meine Antwort lautet: Ich empfand eine gewisse Zuneigung zu Leslie, vielleicht war ich sogar verliebt. Leslie entsprach genau meinem Beuteschema und die fuchsroten Haare waren das TĂŒpfelchen auf dem i. Sie werden sich fragen, wie kann man so blöd sein, sich in eine Pornodarstellerin zu verlieben? Auf diese Frage weiß ich leider keine Antwort.

Die MĂ€nner, mit denen sie es in den Pornoheften trieb, fand ich allesamt hĂ€sslich und ihrer nicht wĂŒrdig. Leslie hatte etwas besseres verdient – mich. Ich fragte mich damals, was eine so schöne Frau wohl dazu bewogen hatte sich als Pornodarstellerin zu verdingen? Bestimmt war sie dazu gezwungen worden; von ihrem Mann oder ihrem ZuhĂ€lter. Ich hatte Mitleid mit Leslie. Meine wild wuchernden romantischen Anwandlungen hatten einen Preis verdient.

Was fĂŒr eine verquere Art zu denken. Finden Sie nicht? Auf der einen Seite ließ ich mich von Leslies Fotos inspirieren, auf der anderen Seite bemitleidete ich sie. Was fĂŒr ein Quatsch. Aber mein Entschluss stand fest, ich wĂŒrde diesen seltsamen Ort erneut besuchen. Und vielleicht in Kontakt mit Leslie kommen – Leslie mit den fuchsroten Haaren.

Die darauffolgende Woche ging ihren gewohnten Gang. Ich ging in die Arbeit, spielte Tennis und hatte Sex. Ich pflegte damals eine AffĂ€re mit der Besitzerin eines Reiterhofes. Barbara hatte sich von ihrem Mann scheiden lassen, seitdem lief der Laden. Jeden Mittwochabend hatte ich einen feststehenden Termin bei ihr. Barbara zĂ€hlte zu dem erlauchten Kreis von Frauen, die meine QualitĂ€ten als Liebhaber erkannt und meine Standfestigkeit und Ergiebigkeit schĂ€tzten gelernt hatten. Barbara war einige Jahre Ă€lter als ich und das, was man gemeinhin ein Vollweib nennt. Mit den dicken, blonden Haaren und dem ausgeprĂ€gten Hintern erinnerte sie mich – mit Verlaub gesagt – an eine Haflingerstute. Und sie roch, wie soll ich sagen, ungewöhnlich, irgendwie speckig. Nun, ich will aus meiner Seele keine Mördergrube machen: Barbara roch nach Fett. Warum weiß ich nicht. Und je heißer sie beim Sex wurde, umso mehr schwitzte sie und roch dann nach heißem Fett. Man mag darĂŒber lachen man kann es aber auch bleiben lassen. Zum GlĂŒck hatte sich Barbaras „Gendefekt“ nicht auf ihre sĂŒĂŸe, 17-jĂ€hrige Tochter vererbt. Maja, die Biene Maja, schmeckte fruchtig und an bestimmten Stellen wĂŒrzig und wild. Wie immer trieb ich es mit Barbara auf dem BĂ€renfell vor dem Kamin. Sie liebte es von hinten genommen zu werden. Dagegen hatte ich nichts einzuwenden, denn ich liebte ihren breiten, schwitzenden Hintern. Wir ergĂ€nzten uns also hervorragend. Aber ich will Sie nicht mit meinen Sex-Geschichten langweilen.

Und dann war wieder Samstag. Ich parkte am Kriegerdenkmal, durchquerte den verwilderten Park und beobachtete den Pavillon. Wieder deutete nichts auf die Anwesenheit von Menschen hin. Ich mied die SĂŒdseite mit der zweiflĂŒgeligen EingangstĂŒr, umrundet das GebĂ€ude und stand schließlich, wie vor einer Woche, vor einem der Fenster auf der Ostseite. Ich blickte vorsichtig durch das Fenster. Obwohl draußen die Sonne hinter Wolken verschwunden war, wurde der Raum, in den ich schaute, von einem milden, goldenen Licht beleuchtet. Leslie saß, mit dem RĂŒcken zu mir, nackt auf einem Klavierschemel vor einer Staffelei. Der Schemel nahm die perfekte Rundung ihres GesĂ€ĂŸes auf und rundet sie ab – wie eine Vase auf einem runden Tischchen. Die fuchsroten Haare waren zu einem losen Knoten gewunden, die Farbpigmente ihrer Haare glommen und strahlten. Wie schön diese Frau doch ist, dachte ich. Dabei wusste ich doch lĂ€ngst, dass man von Ă€ußerer Schönheit nicht auf den Charakter eines Menschen schließen kann.

Leslie skizzierte mit Kohle die Umrisse eines Mannes auf die Leinwand. SchrĂ€g hinter ihr stand das große, quadratische Bett. Ein nackter, schlafender Mann lag in Seitenlage auf dem Bett. Der Penis des Mannes auf der Leinwand erschien mir deutlich ĂŒber proportioniert, der Gesichtsausdruck irgendwo zwischen debil und glĂŒcklich. Der schlafende Mann drehte sich auf den RĂŒcken und tatsĂ€chlich hatte sein Schwengel selbst im schlaffen Zustand beachtliche Ausmaße. Eine dicke Fleischwurst, ein Fleischpenis; die Penishaut durchzogen von einem Netzwerk von dĂŒnnen und dicken Adern. Der Mann richtete sich auf, Leslie drehte den Klavierschemel und ich blickte direkt zwischen ihre gespreizten Beine. Der Mann sagte etwas und deutete auf den Schemel. Leslie hauchte ihm einen Kuss zu, dann schaute sie an sich herab und wischte mit einem Lappen die PfĂŒtze zwischen ihren Schenkeln weg. Ihr lautes, ordinĂ€res Lachen, das durch das gekippte Fenster drang, fand ich abstoßend, den wild wuchernden, rostroten Feuerbusch, der ihre Möse bedeckte, jedoch faszinierend. Und dann flog etwas gegen das Fenster und hinterließ einen feuchten Fleck auf der Scheibe: Der Lappen, mit dem sie das Sperma des Mannes weggewischt hatte. Ein wĂŒtender Blick aus Leslie Augen folgte; der Mann sprang vom Bett. Ich duckte mich weg und schlug mich seitlich in die BĂŒsche. Diesmal hörte ich ihr hĂ€misches Lachen ganz deutlich. Es verfolgte mich bis zum Kriegerdenkmal.





Wieder hielt auf dem Parkplatz an der Bundesstraße und schlug mein Wasser ab. Der Mann im Bett - ich kannte ihn. Ein Schönling, muskulös, braungebrannt; lange, schwarze Haare, kantiges Gesicht. Er sah aus wie ein Grieche und er war Pornodarsteller. Ich hatte ihn und Leslie in Aktion gesehen, wie sie auf seinem dicken Ding ritt. Aber das war mir alles egal, meine Liebe zu Leslie war neu erwacht und ich wĂŒrde nĂ€chsten Samstag erneut vor Ort sein. Es lebe die Dummheit.

In der kommenden Woche lebte ich enthaltsam. Ich trieb weder Sport noch hatte ich Sex. DafĂŒr schlief ich viel. Selbst den Termin mit Barbara sagte ich ab. Aber sie war eh unpĂ€sslich. Fast schien es, als wĂŒrde sich mein Körper auf ein Ereignis vorbereiten von dem ich noch keine Kenntnis hatte.

Und dann war wieder Samstag. Ich parkte am Kriegerdenkmal, ging die Gasse hoch und fand das schmiedeeiserne Parktor verschlossen vor. Ich fluchte wie ein Rohrspatz und blieb unschlĂŒssig stehen. Verdammt, warum gerade heute? Ein Ă€lterer, dickbauchiger Mann mit Vollglatze kam die Gasse herunter. Er nahm die Zigarre aus dem Mund und brummte: „Oben ist offen.“ Er ging an mir vorbei und deutete mit der Zigarre die Gasse hinauf. Ich schaute ihm erstaunt nach und lief dann weiter. Und tatsĂ€chlich, nach wenigen Metern sah ich das obere Tor. Es war schmaler als das untere und es stand offen.
Ich ging durch einen halbdunklen Tunnel aus wild wuchernden BĂŒschen und StrĂ€uchern. Und obwohl die Temperatur an diesem Tag auf fast 30 Grad gestiegen war, fröstelte ich in meiner kurzen Jeans und dem Polohemd. Dann stand ich in der Wiese, spĂŒrte die Grashalme an meinen Unterschenkeln und blieb nach wenigen Metern abrupt stehen.

Ein weinroter Sonnenschirm vor dem Eingangsportal des Pavillon ĂŒberspannte einen runden Tisch und zwei StĂŒhle. Es war keine Menschenseele zu sehen, die zweiflĂŒgelige EingangstĂŒr war weit geöffnet. Der trocken gefallene Springbrunnen, den ich bei meinen vorhergegangen Besuchen beilĂ€ufig registriert hatte, plĂ€tscherte. Der Phallus des bronzenen JĂŒnglings, der als Brunnenfigur diente, spuckte in unregelmĂ€ĂŸigen Intervallen Wasserklumpen aus, die sich zu silbernen Schlangen streckten und dann Hals ĂŒber Kopf in das wie eine Muschel geformte Brunnenbecken platschten.

Eine zierlich Frau mit kurzgeschorenen roten Haaren kam aus dem Pavillon. Die schwarzen Pumps bildeten einen starken Kontrast zu ihrer blassen Nacktheit. Sie ging die Stufen hinunter und setzte sich in den mit einem jadefarbenen Badetuch ausgeschlagenen Stuhl. Sie zĂŒndete sich eine Zigarette an, sog den Rauch tief ein und stieß ihn durch die Nase aus; schlug die nackten Beine ĂŒbereinander und wippte mit dem Unterschenkel.
Wer war diese Frau? Leslie? Ich zweifelte an meiner Wahrnehmung, wollte es nicht wahrhaben, doch der Leberfleck am Hals der dĂŒnnen Frau ließ mir keine Wahl. Tiefe Mundwinkelfalten hatten sich in ein ausgezehrtes Gesicht gegraben, ihre BrĂŒste waren nur noch kleine HĂŒgel auf denen die Warzenhöfe wie flache HĂŒtchen saßen, ihre HĂŒften schmal und die Beine dĂŒnn; ein fast knabenhafter Körper. Obwohl Leslie nur noch ein Schatten ihrer Selbst war, spĂŒrte ich Erregung in mir aufsteigen. Unsere Blicke trafen sich, doch sie sah regungslos durch mich hindurch als wĂ€re ich Luft. Sie schien aus der Zeit gefallen.

Ich weiß nicht welcher Teufel mich ritt, aber ich ging ĂŒber die Wiese, vorbei an Leslie, und stieg die flachen, breiten Stufen hoch. Ich betrat einen großen, hohen, quadratischen Raum. Die VorhĂ€nge der hohen Fenster auf der SĂŒdseite waren zugezogen, die der anderen Fenster zur HĂ€lfte. Es herrschte ein angenehmes, mildes Licht. Helles Holz dominierte den Raum und natĂŒrlich das ĂŒbergroße Bett, das ich schon kannte.
Unter den Fenstern lehnten reihum Bilder von nackten MĂ€nnern. Achtlos ĂŒbereinander gestapelte Bilder wechselten sich mit einzelnen, gerahmten Bildern ab. Im Hintergrund entdeckte ich große Holzkisten, die voll mit Bildern waren. Ich wanderte langsam durch den Raum und betrachtete die naiven GemĂ€lde. Allen war eines gemein: Die Gesichter hatten einen glĂŒckseligen, leicht debilen Ausdruck und die Geschlechtsteile waren hervorgehoben und detailliert ausgearbeitet.
Was trieb diese Frau hier? Und was trieb sie an? Hatte sie einfach nur Spaß am Sex oder waren diese Bilder die Erinnerungen einer sexsĂŒchtigen Frau? Waren diese Bilder, dieser Pavillon, Leslies Archiv, in dem sie ihre erotischen Abenteuer ablegte? Mir wurde plötzlich klar, dass niemand Leslie je zum Sex gezwungen hatte, was immer sie tat, sie tat es aus eigenem Antrieb, wenn vielleicht auch zwanghaft. Sie brauchte mein Mitleid nicht. Diese Erkenntnis ließ das GebĂ€ude aus verqueren, romantischen GefĂŒhlen, die ich fĂŒr diese Frau hegte, zusammenfallen wie ein Kartenhaus. Hatte ich mich selbst zum Narren gehalten? Ich lachte bitter.
Die Staffelei in der NĂ€he eines der Fenster weckte mein Interesse. Das Bild auf dem Gestell war mit einem Tuch abgedeckt. Ich schlug das Tuch hoch. Das Bild war unfertig, es zeigte nur den Kopf eines Mannes. Ich stutzte, denn ich kannte diesen Mann. Ich kannte ihn so gut wie keinen Anderen. Es war mein Gesicht. Ein kalter Schauer rieselte ĂŒber meinen RĂŒcken.

„Und, gefĂ€llt es dir?“
Ich drehte mich ruckartig um. Leslie mit den kurzgeschorenen, fuchsroten Haaren stand im Eingang, eine Zigarette in der einen, einen Aschenbecher in der anderen Hand. Das Sonnenlicht zeichnete ihren Umriss hell, zwischen ihren Beinen ein brennender Busch. Die schwarzen Pumps klackten auf dem Parkett als sie einen Schritt auf mich zuging.
„Wie du siehst ist es unfertig. Wir mĂŒssen noch etwas daran arbeiten“, sagte sie mit sĂŒffisantem LĂ€cheln. Ihr hypnotischer Blick hatte mich fest im Griff, sie musterte mich ungeniert. Ich starrte sie aus zusammengekniffenen Augen an.
Leslie wirkte verwundert: „Was ist? Stört dich meine Nacktheit, bin ich dir zu dĂŒnn?“ Asche von ihrer Zigarette fiel auf den Boden. Es kĂŒmmerte sie nicht. „Ich habe dich erwartet, ich wusste, du wĂŒrdest wiederkommen. Und wie du siehst hatte ich recht.“
Mit einer Kopfbewegung deutete ich auf die Bildergalerie an der Wand: „Hatten die alle das VergnĂŒgen?“
Leslie blieb mir die Antwort auf meine Frage schuldig, aber ihr Blick sprach BĂ€nde.
„Es geht mich nichts an, oder?“
„Da hast du recht“, sagte sie wie aus der Pistole geschossen.
„Sie sehen alle so glĂŒcklich aus.“
„Ja, natĂŒrlich. Sie sehen nicht nur so aus, sie sind es. Bei mir ist noch jeder Mann auf seine Kosten gekommen. Möchtest du nicht auch so glĂŒcklich sein?“ Leslies dunkle, schmeichelnde Stimme hĂŒllte mich ein wie ein Kokon.
„Das weiß ich noch nicht.“, sagte ich mit schiefem Grinsen. „Auf keinen Fall möchte ich aber als Bild an einer Wand in diesem Pavillon enden.“
Leslie schĂŒttelte den Kopf: „Warum bist du so kompliziert? Entspann dich doch. Wir mĂŒssen doch nicht vögeln, wir können auch einfach nur reden. Willst du vielleicht etwas trinken und dann heimgehen zu Mama, SĂŒĂŸer?“, sagte Leslie mit gelangweilter Stimme. Sie drĂŒckte die Zigarette aus und stellte den Aschenbecher auf den Boden, kam langsam auf mich zu, umrundete mich und presste sich an meinen RĂŒcken. Ich spĂŒrte ihren Atem im Nacken, ihre harten Nippel im RĂŒcken und ihre Hand auf meinem Hintern. „Es wĂ€re schade, wenn du gehen wĂŒrdest. Du bist nĂ€mlich ein ganz sĂŒĂŸer Typ, weißt du“, gurrte sie. „Und du hast einen ganz sĂŒĂŸen Knackarsch. Und was du sonst noch zu bieten hast, werde ich gleich wissen. Ich hoffe, du enttĂ€uscht mich nicht.“

Sie haben vielleicht schon bemerkt, dass Leslie nicht ganz dem Bild entsprach, das ich mir von ihr gemalt hatte. Traum und RealitĂ€t klafften weit auseinander, so wie Leslies Schamlippen in den Pornoheftchen. Leslie war nicht das arme MĂ€dchen vom Lande, das in die FĂ€nge eines Porno-Produzenten gefallen war, der sie zum Sex mit fremdem MĂ€nnern zwang, der die fette Kohle mit ihrem Körper verdiente wĂ€hrend fĂŒr Leslie nur ab und zu ein paar Brotkrumen abfielen. Das alles traf auf sie nicht zu. Leslie war ein mĂ€nnerverschlingender Vamp, eine Femme fatale: erotisch, verfĂŒhrerisch, kalt, berechnend und manipulativ. Und ich war nur ein weiteres Opfer ihrer Gier. Aber das wusste ich damals noch nicht.

Leslie schob ihre HĂ€nde unter mein Shirt, streichelte meine Brust und öffnete dann meine Hose. Ich spĂŒrte ihre HĂ€nde ĂŒber den Slip gleiten, spĂŒrte die Hitze die sie ausstrahlte. Aber in meinem Penis spĂŒrte ich - nichts. NervositĂ€t befiel mich, denn die unmittelbare NĂ€he einer nackten Frau hatte mich noch immer in sekundenschnelle auf die Palme gebracht. Plötzlich stand Leslie vor mir, ging in die Hocke und riss mir unsanft den Slip herunter. Doch selbst die „Behandlung“, die sie mir mit ihrem Mund angedeihen ließ, Ă€nderte nichts am Zustand meines Gliedes: Ich kriegte keinen hoch.
„Bist du impotent?“ Leslie klang schrill, fast schon hysterisch. Ich schĂŒttelte wortlos den Kopf und zog den Slip ĂŒber meinen lustlos herabhĂ€ngenden, schrumpeligen Penis. Ich kam mir lĂ€cherlich vor.
„Ich glaube es ist besser wenn ich jetzt gehe.“
„Warum bist du dann ĂŒberhaupt gekommen?“
„Das weiß ich nicht mehr“, brummte ich, „ich glaube, es ist alles nur ein großer Irrtum.
„Lass uns etwas trinken, ja? Warte.“ Leslie durchquerte den Raum mit forschem Schritt und verschwand in einem Nebenraum.

Ich war so klar im Kopf wie schon lange nicht mehr und erkannte, ich war einem Phantom nachgejagt, einer wilden Fantasie von Liebe und Lust. Ich zog die Jeans hoch, knöpfte sie zu und wanderte durch den Wohnraum. Es gab nichts, was mich mit dieser seltsamen Frau verband – nichts. Ich blieb vor dem ĂŒberbreiten Bett stehen. Was hatten sich darin wohl fĂŒr Szenen abgespielt? Aber was ging mich das an, warum verschwand ich nicht einfach aus dem Leben dieser Frau? Und dann war es zu spĂ€t und meine Chance vertan. Leslie kam mit zwei GlĂ€sern Weißwein zurĂŒck. Ich hatte mir mit meiner UnschlĂŒssigkeit selber ein Bein gestellt.

„Hier, nimm.“ Ich drehte mich um. Mit lauerndem Blick reichte sie mir das Glas und ich nahm den Schierlingsbecher aus ihrer kalten Hand; ein letztes Glas im Stehen. Ich war durstig und unter Leslies aufmerksamen Blick goss ich den Wein in großen Schlucken in mich hinein. Ich legte meine Hand auf Leslies HĂŒfte. Ihre Haut fĂŒhlte sich glatt, trocken und kĂŒhl an, wie die Haut einer Schlange. Schwindel erfasste mich, meine Knie wurden weich, mein Blick trĂŒbte sich.
„Ist dir nicht gut? Setzt dich doch.“ Ich hörte Leslies Stimme, spĂŒrte noch, wie sie mir das fast leere Glas entwand. Warum redete sie so leise? Dann spĂŒrte ich die Bettkante und plumpste schwer auf die Matratze. Durch den Schleier vor meinen Augen sah ich Leslies Möse direkt vor mir. Der Duft, der ihrem Geschlecht entströmte, blĂ€hte meine NĂŒstern und verdrĂ€ngte fĂŒr Sekunden den dumpfen Nebel in meinem Kopf. Ich presste mein Gesicht auf die wild wuchernde, rostrote, feuchte Matte, die Leslies ausgeprĂ€gten VenushĂŒgel bedeckte. Wie von Sinnen wĂŒhlte ich mich durch den rotglĂŒhenden Hotspot, cremte mein Gesicht mit ihrem Sekret ein und stieß meine Zunge in ihre Scheide. Dann schwanden mir die Sinne.

Ich erwachte in fast völliger Dunkelheit. Lautes, ekstatisches Stimmengewirr maltrĂ€tierte meine Ohren, flackernder, roter Lichterschein drang durch die EingangstĂŒr; warf bizzare Schatten an die Wand und an die Decke. Ich versuchte mich aufzurichten und fiel sofort wieder auf den RĂŒcken. Meine Kehle war völlig ausgetrocknet und mein Kopf drohte zu zerspringen. Ich fĂŒhlte mich wie eine Marionette, deren FĂ€den man gekappt hatte. Oder wie eine Puppe, die nach dem Spielen achtlos in eine Ecke geworfen worden war. Ich spĂŒrte einen ziehenden Schmerz zwischen den Beinen. Ich ertastete meinen Penis, er war völlig verkrustet, schrumpelig und zu einem Winzling geschrumpft. Mein Hodensack war nur noch ein ledriger Hautlappen, die Hoden auf die GrĂ¶ĂŸe von Erbsen reduziert. Seltsamerweise war ich nicht nackt. Ich hatte mein Poloshirt an, und Slip und Jeans-Shorts hingen in den Kniekehlen. Selbst die Sandalen steckten noch an meinen FĂŒĂŸen. Ich schloss die Augen, wollte einfach nur weiterschlafen und alles vergessen; aufwachen im Sonnenschein bei einem kĂŒhlen Bier in einem Biergarten. Nach einer Weile gelang es mir, noch im Bett liegend, die Hosen hochzuziehen. Ich schwang die Beine vom Bett, versuchte mich hinzustellen, stellte aber fest, dass Kriechen meinem Zustand wohl eher angemessen war. Erschöpft kauerte ich schließlich im Eingang auf der obersten Treppenstufe und starrte unglĂ€ubig auf das Bild das sich mir draußen bot.

Im blakenden Fackelschein tobte eine wĂŒste Orgie. Dutzende ineinander verkeilte, nackte Leiber in allen erdenklichen Kombinationen lebten ihre Lust – oder das, was sie dafĂŒr hielten – aus. Der steil aufgerichtete Phallus der dunkelrot glĂŒhenden Brunnenfigur stieß in schneller Folge Wasserstrahlen aus, die weit ĂŒber das Brunnenbecken hinaus schossen und den Leib einer Blondine, die auf einem Mann saß, einnĂ€sste, was von ihr mit einem irren Lachen quittiert wurde. Und inmitten des derben Treibens – Leslie auf dem jadefarbenen Badetuch, auf das Innigste verbunden mit dem geilen Fleisch dreier MĂ€nner. Ihre BrĂŒste strotzten und die fĂŒlligen HĂŒften und ihre saftigen Arschbacken wogten unter den heftigen StĂ¶ĂŸen des Mannes hinter ihr. FĂŒr einen kurzen Moment traf mich ihr Blick – es war nichts menschliches darin.

Ich rutschte die Stufen hinunter und kroch schwer atmend und schwitzend ĂŒber die Wiese; durch den Tunnel aus BĂŒschen und StrĂ€uchern und langte schließlich nach einer Ewigkeit – so schien es mir – zitternd am Parktor an. Ich richtete mich auf und lehnte mich erschöpft an den Torpfosten. Die ganze Zeit ĂŒber, eine halbe Ewigkeit lang, dröhnte das Stöhnen, die lustvollen Schreie und das Klatschen der dampfenden Leiber in meinen Ohren. Doch jetzt, als ich in der Gasse stand – Stille, nĂ€chtlich Stille.
Auf der anderen Seite stand der dickbauchige Glatzkopf unter einer der wenigen Straßenlaternen. Er kam auf mich zu: „Junge, du siehst aus als wĂ€rst du dem Leibhaftigen begegnet. Hier, trink. Most aus heimischen Äpfeln.“ Dankbar nahm ich den Krug aus der Hand des Mannes und trank als wĂ€re ich ein verirrter Wanderer in der WĂŒste, der endlich eine Oase gefunden hat.
„Danke.“ Ich gab ihm den leeren Krug zurĂŒck.
„Nichts los da drinnen, oder?“
„Was?“ Ich sah den Glatzkopf entgeistert an.

Taumelnd ging ich die Gasse hinunter, spĂŒrte die Blicke des Dickbauchigen in meinem RĂŒcken, setzte mich in mein Auto, verriegelte die TĂŒren und schlief sofort ein. Im frĂŒhen Morgengrauen wachte ich auf und fuhr langsam und immer noch leicht benebelt nach Hause zurĂŒck.

Die nĂ€chsten Tage ging es mir schlecht, nein, es ging mir dreckig. Es ging mir so dreckig wie noch nie in meinem Leben. Ich fĂŒhlte mich schlapp, hatte SchĂŒttelfrost und SchweißausbrĂŒche. Sobald ich im Bett lag, fing ich an zu schwitzen. Ich konnte zusehen, ich konnte es geradezu hören, wie das Wasser aus meinen Poren rann. Nachts musste ich mehrmals die durchgeschwitzte WĂ€sche wechseln. Es dauerte dann fast zwei Wochen bis ich mir Leslie durch die Rippen geschwitzt hatte und wieder einigermaßen hergestellt war.

Und dann kam wieder ein Samstag 
 Ich parkte wie ĂŒblich am Kriegerdenkmal. Ein strahlend blauer Himmel wölbte sich ĂŒber mir. Das untere Parktor stand offen. Ich ging den verkrauteten Weg entlang und fragte mich warum ich nun schon wieder hier war. Wollte ich Leslie zur Rede stellen? Mich irgendwie an ihr rĂ€chen? Und wenn ja, wie? Eine alte, schwarzgekleidete Frau kam mir entgegen und sagte im VorĂŒbergehen mit krĂ€chzender Stimme: „Beeil dich, sie wartet schon auf dich.“ Ich blieb stehen und schaute der Alten nach. Ein kĂŒhler Wind, der von Sekunde zu Sekunde stĂ€rker wurde, kam auf und wirbelte Staub und die BlĂ€tter vom letzten Herbst auf. Ein unheimliches GefĂŒhl stieg in mir hoch. Hier stimmte etwas nicht. Die Alte lief erstaunlich schnell den Weg entlang. Sie langte am Tor an und schob die TorflĂŒgel zu. Über dem Pavillon bildete sich eine schwarze, drohende Windhose. Ich fing an zu rennen, stieß am Tor die alte Frau zur Seite und schlĂŒpfte nach draußen. Ich rannte die Gasse hinunter, sprang in mein Auto und verließ diesen seltsamen Ort mit quietschenden Reifen und hoher Geschwindigkeit. Als ich in die Bundesstraße einbog, hörte ich einen lauten Knall. Es war mir egal. Ich kam erst wieder zu mir als ich Zuhause war.

Abends vermeldeten die lokalen Nachrichten einen schweren Unfall. Als ich den Namen des Ortes, in dem sich der Unfall ereignet hatte, hörte, sackte ich zusammen und schlug die HĂ€nde vors Gesicht. Ein GebĂ€ude im Park des Ortes war in die Luft geflogen. Die Ursache war noch völlig unklar, vielleicht eine Gasexplosion. Bei dem GebĂ€ude handelte es sich um das ehemalige Lustschloss der FĂŒrsten im hinteren Bereich des Parks. Das GebĂ€ude wurde durch die Explosion fast völlig zerstört. Personen waren nicht zu Schaden gekommen, das GebĂ€ude war seit Jahren unbewohnt.

Ich bin jetzt mĂŒde und werde diese Geschichte deshalb beenden.

Ich stehe auf und schaue aus dem Fenster. Vage erkenne ich die Ruine in der mondlosen Nacht. Es ist nicht weit. Ich drehe mich um, gehe zu der Staffelei in der Mitte des Raumes und betrachte das Bild. Ein glĂŒckseliger, leicht debiler Ausdruck liegt auf dem Gesicht des Mannes. Leslie hat das Bild fertiggestellt bevor der Pavillon in die Luft flog; es hat die Explosion ĂŒberlebt. Durch Zufall fand ich es, eingeklemmt zwischen einer Scheune und einem Holzstapel.
Es ist kalt, das Feuer im Kamin fast erloschen. Ich nehme das Bild, werfe es in die Glut und starre in die auflodernden Flammen. Ein letztes Mal wĂ€rmt sie mich – Leslie.

PS: Wenn Sie mal zufĂ€llig in der Gegend sind, dann besuchen Sie doch einfach diesen merkwĂŒrdigen Ort, dieses Kleinod. Am besten, Sie parken am Kriegerdenkmal. Von dort sind es nur wenige Schritte bis zum Eingang des Parks. Vielleicht haben Sie GlĂŒck und das schmiedeeiserne Tor ist offen. Gehen Sie einfach hinein, ignorieren sie das Hinweisschild „Betreten verboten“ und folgen Sie dem verkrauteten Weg bis zum Ende. Und dann sehen Sie ihn schon – den Pavillon. Oder das, was von ihm nach der Explosion damals noch ĂŒbrig ist. Aber ich gebe Ihnen einen guten Rat: Seien Sie auf der Hut. Ich glaube, Leslie treibt dort noch immer ihr Unwesen.

__________________
Freiheit, Gleichheit, Mahlzeit!

Version vom 31. 05. 2018 00:24
Version vom 31. 05. 2018 22:26
Version vom 31. 05. 2018 22:28
Version vom 11. 06. 2018 20:54
Version vom 18. 06. 2018 12:04
Version vom 13. 07. 2018 09:43
Version vom 11. 08. 2018 22:55

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


joecec
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: Dec 2017

Werke: 18
Kommentare: 44
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um joecec eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

First things first: Die Idee gefÀllt mir und du hast ein paar stimmige Bilder geschaffen.
ABER: Wenn ich dir einen Rat geben darf, dampfe die Geschichte mal ordentlich zusammen. Da sind einige LĂ€ngen drin, die einerseits durch die (bewusst inszenierten) Wiederholungen entstehen, aber auch durch allzu ausschweifende Formulierungen und Gedanken. Das erschwert das "Dranbleiben", was sehr schade ist.

Ein paar FundstĂŒcke habe ich, die du beim Überarbeiten sicher selber finden oder die dem Rotstift zum Opfer fallen werden. Daher nur zwei Stellen, die mich störten.

quote:
Schauer der Lust rieselten wie ein sanfter Wasserfall ĂŒber ihren Körper
Das kann dein Prota durch das Fenster sehen/fĂŒhlen/wissen? Eher nicht, oder?

quote:
ihre HĂŒften waren fĂŒllig und sĂŒĂŸer als tĂŒrkischer Honig
Das gleiche Spiel (davon abgesehen, das HĂŒften in meiner Vorstellung nicht sĂŒĂŸ sind), er sieht sie ja nur an, er schmeckt nichts.

Dein Schreibstil gefĂ€llt mir. Daher warte ich mit einer "Bewertung" auf die ĂŒberarbeitete Fassung. ;-)

LG
Joyce
__________________
"Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt."
Ludwig Wittgenstein

Bearbeiten/Löschen    


ackermann
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: Jul 2012

Werke: 26
Kommentare: 69
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um ackermann eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

@Susie M. Paul, danke fĂŒr deinen lobenden Kommentar. Freut mich, dass dir mein Text gefĂ€llt.

@joecec, freut mich, dass du dich mit meinem Text beschÀftigt hast. Deinen Ratschlag, den Text krÀftig einzudampfen kann ich leider nicht annehmen. Dann wÀre der Text nicht mehr das was ich haben wollte: einen langen, ausschweifenden Text ;-) Ein bisschen habe ich trotzdem "eingedampft".

Die anderen Unstimmigkeiten habe ich beseitigt. Da hattest du völlig recht.

LG
ackermann
__________________
Freiheit, Gleichheit, Mahlzeit!

Bearbeiten/Löschen    


fnsuf
Hobbydichter
Registriert: Feb 2009

Werke: 1
Kommentare: 5
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um fnsuf eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
3. Person Einzahl weiblich

"Sie" ist eine höfliche Anrede. Aber was du in

quote:
ch spĂŒrte die Hitze der Lust, die Sie empfand,
meinst, ist das persönliche FĂŒrwort in der 3. Person Einzahl, weiblich, und das lautet "sie", klein geschrieben. Ebenso an ein paar anderen Stellen. Korrigiert, wĂŒrde es den Lesefluß nicht dauernd stolpern lassen...

Bearbeiten/Löschen    


ackermann
HĂ€ufig gelesener Autor
Registriert: Jul 2012

Werke: 26
Kommentare: 69
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um ackermann eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Okay @fnsuf, ich glaube ich habe es jetzt kapiert. Es war auch fast alles richtig :-)

Danke und Gruß
ackermann
__________________
Freiheit, Gleichheit, Mahlzeit!

Bearbeiten/Löschen    


2 ausgeblendete Kommentare sind nur fĂŒr Mitglieder und nur mit eingeschaltetem Javascript erreichbar.
ZurĂŒck zu:  Erotische Geschichten Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.



Werbung