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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Der Regenbogenmann
Eingestellt am 28. 08. 2009 14:04


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leonmicha
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Aug 2009

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(C) Leonhard Michael Seidl

DER REGENBOGENMANN

Sie steht am Fenster. Die Scheiben weinen, denn draussen regnet es. Nichts besonderes f├╝r November, denkt sie. Und: H├Ątte nicht besser laufen k├Ânnen: Die Schl├Ąge, die Hiebe, die kleinen psychologischen Tricks und Gemeinheiten, die sie so sehr unter der G├╝rtellinie getroffen haben. Im Krieg ist alles erlaubt.
Tapfer l├Ąchelt sie in den Regen hinaus. Sie l├Ąchelt die Fensterscheibe an und die Fensterscheibe wirft ihr Bild in aller Naivit├Ąt zur├╝ck. Sie betrachtet ihr Gesicht. Das Gesicht einer Frau. Letzten Montag ist sie einundvierzig geworden. Noch schlank, die Augen seltsam matt. Vielleicht liegt das an der Fensterscheibe. An der weinenden Fensterscheibe, die ihre Augen matt und grau erscheinen lassen, wie zwei alte Kieselsteine.
Sie blickt hinunter. Vom achten Stock sehen die Autos in M├╝nchen-Neuperlach klein aus. Wie Spielzeugautos. Wie kleine Plastikger├Ąte, deren R├Ąder sich drehen und deren T├╝ren sich ├Âffnen lassen. Spielzeugautos eben.
F├╝r ihn war sie Spielzeug gewesen, nichts weiter. F├╝r ihn war sie die Hausfrau gewesen, die Hure. Mutter sollte sie auch noch werden. Zum Gl├╝ck hatte sie gerade noch begriffen, wie der Hase lief. Sollte ihren Job als Fremd-sprachenkorrespondentin aufgeben. Sollte amerikanische Billigromane ins Deutsche ├╝bersetzen, zuhause nat├╝rlich. Neben der Schreibmaschine den Laufstall. Neben dem Laufstall den Wickeltisch. Neben dem Wickeltisch im Papierkorb die gebrauchten Windeln des Kindes. Seines Kindes.
Nicht, da├č sie etwas gegen Kinder hat. Sie hasst sie nicht direkt. Wie k├Ânnte sie. War ja selber mal Kind gewesen. Doch je ├Ąlter sie nun wird, desto mehr kommen ihr Kinder wie halslose Monster vor. Sie hasst Kinder nicht direkt, aber sie sind ihr absolut unheimlich. Absolut unheimlich. Wie Monster eben. Unberechenbar schiessen sie um Stra├čenecken, laufen vors Auto und beschmeissen einen mit halbvollen Colabechern von McDonalds.
Monster haben alles. Monster haben die Jugend im ├ťberflu├č. Auch die Kraft haben sie im ├ťberflu├č. Ein stetiger Strom von Energie scheint von ihnen auszugehen. Zuweilen kommt es vor, da├č die Monster ihr die eigene, m├╝hsam gespeicherte Energie entziehen.
Die Stra├če ist so unendlich still, wie gel├Ąhmt. Der Nieselregen macht alles schmutzig und leer und l├Ą├čt sie ihre innere Leere und all den Seelendreck sp├╝ren, der sich nach der Scheidung angesammelt hat.
Schmutzige W├Ąsche wollten sie vor dem Scheidungsrichter nicht waschen. Niemals, so hatte ihr Noch-Ehemann damals gesagt, w├╝rden sie schmutzige W├Ąsche vor dem Scheidungsrichter waschen. Denn sie schieden in wahrer Freundschaft. In bester, harmonischer Freundschaft. Gro├čes Indianer-Ehrenwort, Herr Richter. Meine Noch-Ehefrau war, nein, sie ist der beste Mensch, den man sich denken kann. Allerdings...
Er lie├č das schmale, schwere Wort zwanzig Sekunden in der Luft schwingen. Und bevor es in der trockenen Luft des Gerichtssaales verdorrte, begann ihr Noch-Ehemann loszulegen. Von Mann zu Mann. Von Noch-Ehemann zu Richter-Mann.
Der Richter-Mann zeigte das gro├če, das humanistisch-juristisch-religi├Âse, von unverbr├╝chlicher Menschenliebe gepr├Ągte Verst├Ąndnis f├╝r den talentierten L├╝gner vor ihm. Er g├Ąhnte nur zweimal. G├Ânnte sich nur dreimal einen Blick zur Uhr. Dann dankte er dem Kerl und bat ihn, sich zu setzen.
Jetzt war sie dran. Sie, das arme, geschundene Lamm. Das Opfertier. Sexuell ausgebeutet. Mit Beruf und Hausarbeit g├Ąnzlich ├╝berfordert, eine Intellektuelle eben, man wei├č ja, wie die sind...
Von Zukunfts├Ąngsten und Mutter├Ąngsten und Existenz├Ąngsten ge-beutelt. Frauen und ihre ├ängste. Ein Thema f├╝r viele lange Winterabende in vielen langen nordischen Wintern.
Der Herr Scheidungsrichter sah siebenmal zur Uhr und g├Ąhnte so ausdauernd, da├č sie seine vergoldeten Z├Ąhne einzeln betrachten konnte. Sp├Ąter brach sie in Tr├Ąnen aus und lie├č sich vom Gerichtsdiener zwei Beruhigungstabletten geben, die sie trocken hinunterw├╝rgte.
Dann kam sie zur├╝ck in diese Wohnung. Sie hatte es vers├Ąumt, zu k├╝ndigen. Er, der Nicht-mehr-Ehemann war fortgezogen, zu einer Frau, die er ├╝bers Internet, beim Chatten kennengelernt hatte. Sie wohnte weit weg, in einer anderen Stadt. Wenigstens blieb ihr das erspart, da├č sie ihn mit der neuen Frau durch die alten Stra├čen laufen sah. Dadurch war die Fremde f├╝r sie gesichtslos geblieben. Welch gro├če Gnade!
Es ist so ruhig dort unten. Sonntagnachmittag. Ob ich auf den Balkon hinausgehe, mich ├╝ber die Br├╝stung lehne und einfach falle...
Eine Warnlampe leuchtet auf. In ihrem Kopf summt es. Sie nimmt sich zur├╝ck. Und wenn sie es t├Ąte? Wen w├╝rde das interessieren? Die Bild-Zeitung vielleicht. Vielleicht, ja. Vielleicht auch nicht, nein. Sie springt nicht. Gibt sich noch eine Chance. Sie will das ├ťberleben suchen.




Wenn nur die laute Stille nicht w├Ąr.
Sie geht zum Fernsehger├Ąt, schaltet es ein, zappt stehend durch die Kan├Ąle. Hinsetzen mag sie sich nicht. Die Programme sind es nicht wert. Kein Programm der Welt ist es wert, da├č man sich daf├╝r hinsetzt.
Sie ahnt, wie es f├╝r die alten Leute sein mu├č, die nicht mehr gut lesen k├Ânnen, denen man die Konzentration im Krieg aus dem Kopf geschossen hat. Sie k├Ânnen nur noch fernsehen. Was f├╝r eine grausame Strafe.
Sie knipst den Apparat mit einem w├╝tenden Laut aus, legt die Fern-bedienung auf ihren Platz.
Sie will weg. Sie will augehen. Irgendwohin. In ein Cafe, in ein Lokal. In einen dieser schummrigen Tanzschuppen, wo die Telefonapparate in Pl├╝sch auf den Tischchen stehen und wo man angerufen werden kann. Wenn sich was ergibt. Ein Rendezvouz. Eine Liasion. Ein Techtelmechtel.
Wie schamhaft der Mensch doch ist, wenn es um das Paarungsverhalten geht.
Sie hasst es, angestarrt zu werden. Taxiert. Beurteilt. Gewogen wie ein St├╝ck Fleisch. Wie ein St├╝ck Vieh. Sie ist etwas in die Breite gegangen. Aber das reicht schon.
Es reicht, um nicht mehr aller Herren Blicke auf sich zu ziehen. Fr├╝her, ja fr├╝her. Vielleicht h├Ątte sie weiterrauchen sollen. Mehr Gymnastik. Ein Fitnessstudio.
Das hatte er nicht gewollt. Du gef├Ąllst mir so, wie du bist. Jedes Pfund an dir liebe ich. Er hatte auf dem Boden vor ihr gesessen, sie mit Gummib├Ąrchen gef├╝ttert, bis sie fast vom Kanapee gefallen war. Und dann hatten sie sich geliebt, und er schwor ihr ewige Liebe.
Wenn sie jetzt an seine Liebe denkt, wird ihr ├╝bel vor Sehnsucht. Ein Mann. Etwas Zuneigung, ein L├Ącheln, eine Gegenwart, ein Nur-f├╝r-sie-dasein. Eine Stunde w├╝rde ihr gen├╝gen.
Nicht allein sein. So schmerzhaft allein mit sich und dem blinden Fernsehger├Ąt, mit der leeren K├╝che, dem leeren Wohnzimmer, mit dem leeren Flur und dem leeren Schlafzimmer.
Sie konnte sich selbst befriedigen. Aber das war es nicht. Der beste, der teuerste, der anschmiegsamste Vibrator kam nicht an die Wirklichkeit heran, nie und nimmer. Und wer behauptete, eine Frau brauche keinen Sex, keinen harten, liebevollen, brutalen, z├Ąrtlichen Sex, der log ganz einfach...
Sie tritt an das kleine B├╝cherregal. Werke der Weltliteratur stehen da. ÔÇ×Moby DickÔÇť und ÔÇ×Jenseits von AfrikaÔÇť. Das ÔÇ×DecameroneÔÇť und ÔÇ×Gullivers ReisenÔÇť. Ein Kochbuch f├╝r den Wok. Die besten Erz├Ąhlungen von Edgar Allen Poe. Die hat sie nie gelesen. Zu gruselig. Auch die gesammelten Gedichte von Ingeborg Bachmann l├Ąsst sie seit Jahren verstauben. Eine Goethe-, eine Schiller- und eine Lessing-Biografie in einem Band. Zw├Âlfhundert Seiten in Schweinsleder. Von ihrer Mutter. Zum Abitur.
Sie nimmt es aus dem Regal, es wiegt schwer in ihrer Hand. Sie riecht daran. Es riecht gut. Aber lesen mag sie nicht darin. Vielleicht ein andermal.
Nicht an diesem Sonntag. Nicht heute.
Sie geht wieder zum Fenster. Wenige Schritte. F├╝nf sind es. Sieben, wenn man m├╝de ist und kleine Trippelschritte macht. Ein weiterer Schritt auf den Balkon, auf dem die Ruine eines Steingartens welkt.
Von Blumen hat sie nie viel verstanden. Wer B├╝cher ├╝bersetzt, versteht nichts von Blumen. Und er, er hat ihr nie welche geschenkt.
Ihr Blick streichelt wieder die Stra├če. Sie ist nicht mehr so leer wie zuvor. Da steht ein wei├čes Auto. ÔÇ×Pizza-DienstÔÇť steht mit gro├čen roten Buchstaben an der Seite. Ihr Blick will weiter wandern.
Aus dem Auto steigt ein Mann. Er ist schlank und schwarzhaarig. Jung. Ein wei├čes Hemd mit kurzen ├ärmeln, muskul├Âse Arme. Vermutlich ein Italiener.
Der Mann verschwindet unten im Haus, einen flachen Pizza-Karton in der Hand.
Sie denkt an Italien, an Florenz. An Siena, Lucca. San Gimignano mit den Geschlechtert├╝rmen. Br├╝tende Hitze. Liebe am Nachmittag.
Auch jetzt ist Nachmittag. Keine Hitze und keine Liebe. Das ferne Meer rauscht in ihren Ohren wie in einer wei├čen Muschel.
Die K├╝ste bei Portofino. Schwere silbergestreifte Hochseejachten mit exotischen Namen. Zugelassen auf den Cayman Islands. Eine leichte Brise f├Ąhrt durch die blonden Haare der jungen Stewardess, die dem Eigner den Nachmittagstee auf dem Oberdeck serviert. La dolce vita...
Die Klingel an der T├╝r schellt. Holt sie aus ihren Tr├Ąumen zur├╝ck in den achten Stock. Sie dreht sich ab vom Fenster, geht zwei Schritte, bleibt dann stehen. Wer sollte an diesem Sonntagnachmittag...
Es schellt ein zweites Mal.
Ich werde nicht ├Âffnen. Immer wieder liest man, da├č einsame Frauen ausgesp├Ąht und vergewaltigt werden, wenn sie arglos die T├╝r hrer Wohnung ├Âffnen. Immer wieder liest man das. Wie es wohl ist, vergewaltigt zu werden?
Sie kann nicht dar├╝ber nachdenken, denn es schellt ein drittes mal und nun geht sie, wie an einem Faden entlanggezogen, ├Âffnet die T├╝r und...
Vor ihr steht der h├╝bsche Italiener, kein wenig ungeduldig; er l├Ąchelt und h├Ąlt ihr die flache Schachtel unter die Nase.
ÔÇ×Buon giorno - Pizza Margherita f├╝r die Senora, subito!ÔÇť sagt er mit tiefer, kehliger Stimme, die ihr den R├╝cken hinunterf├Ąhrt.
Sie bittet ihn mit verlegenen Worten herein, sie m├╝sse ihr Geld suchen; ihre Geldb├Ârse liege auf dem Wohnzimmertisch und er tritt ein, schlie├čt die T├╝r, sie sind allein.
Er kann mich vergewaltigen, denkt sie, und, als sie ihn ansieht, w├Ąhrend er das Geld nimmt, das sie ihm anbietet, was f├╝r ein h├╝bscher Junge, k├Ânnte mein Sohn sein, wenn ich einen h├Ątte.
Dann ├╝berf├Ąllt sie ein Gedanke, ein aberwitziger Gedanke, der sie ins Schwitzen bringt, der ihr ├ťbelkeit verursacht, aber nur f├╝r einen kurzen Augenblick und sie sagt mit ihrer weichsten, ihrer sanftesten Stimme:
ÔÇ×M├Âchten Sie sich nicht einen Augenblick setzen?ÔÇť
Er setzt sich tats├Ąchlich, wohlerzogener Junger einer resoluten italienischen Mamma, verbirgt seinen Blick vor dieser f├╝r ihn alten Frau, denn er wei├č, was kommt, was nun unausweichlich kommen mu├č. Es h├Ątte keinen Zweck, ihr zu erkl├Ąren, da├č er ein M├Ądchen hat, Maria hei├čt sie, da├č er bald heiraten will und sich viele Bambini w├╝nscht. Da├č er mit seiner jungen Frau dieses kalte Land bald verlassen wird, dieses Land, in dem der Regen ekelhaft und der Wind streng und die Winter so trist und unbarmherzig sind, wie es auch die Menschen hier mitunter sein k├Ânnen.
Der junge Italiener wei├č, was die Frau will. Er wei├č es, denn er hat es immer wieder erlebt. Und immer wieder hat er nein gesagt, aber heute, an diesem langweiligen Sonntagnachmittag, an dem sie die erste Kundin des Tags ist, da denkt er nicht lange nach und setzt sich auf die kleine Ikea-Couch.
Sie bringt ihm ein Glas Wein, nachdem sie die Pizza samt der Ver-packung in die K├╝che gestellt hat.
Dann sitzt sie ihm gegen├╝ber, prostet ihm zu.
ÔÇ×Wie hei├čt du?ÔÇť
ÔÇ×Gaetano.ÔÇť
ÔÇ×Dein Gesicht?ÔÇť
ÔÇ×Was ist mit meinem Gesicht?ÔÇť
ÔÇ×Dein Gesicht gleicht einem Regenbogen...ÔÇť
Sie kichert. Er erkl├Ąrt, da├č der Heimpizza-Service, bei dem er arbeitet, einem Amerikaner geh├Ârt. Der Amerikaner hat sie auf ÔÇ×Rainbow-PizzeriaÔÇť getauft und zugleich verlangt, da├č alle Mitarbeiter im Au├čendienst ihr Gesicht mit Regenbogenfarben bemalen.
ÔÇ×Dann bist du also der Regenbogen-Mann?ÔÇť
ÔÇ×Si.ÔÇť
Eine Pause entsteht. Sie trinkt ihren Wein aus. Gro├če Schlucke, die sie husten lassen. Der Husten wird st├Ąrker. Sie hat sich verschluckt.
Er springt auf, klopft zaghaft auf ihren R├╝cken. Sie hustet st├Ąrker, er klopft st├Ąrker und sie rennt mit hochrotem Gesicht ins Bad, um sich zu ├╝ber-geben.
Als sie zur├╝ckkommt, ist er verschwunden. Sie hat das Gesicht gewaschen. Mit h├Ąngenden Armen steht sie da. Der Regennbogenmann ist also tats├Ąchlich fort.
Sie geht in die K├╝che. Da steht die flache Schachtel mit der Pizza Margherita. Sie entnimmt die Pizza, wirft die Verpackung fort, w├Ąrmt sie in der Microwelle und will sich an den Tisch setzen.
Sie besinnt sich, zerschneidet die Pizza auf einem Teller in acht gleiche Teile, f├╝llt Wein in das Glas und stellt alles zusammen auf ein Tablett. Dann geht sie ins Bad und l├Ąsst hei├čes, dampfendes Wasser einlaufen. W├Ąhrenddessen sucht sie nach einer CD des S├Ąngers Angelo Branduardi. Sie geht ins Schlafzimmer, zieht sich vollkommen aus.
Als das erste Canzone des italienischen Cantautore erklingt, liegt sie bis zum Hals im Lavendelschaum der Badewanne. Sie schiebt ein St├╝ck der Pizza in den Mund, nimmt dazu einen Schluck Wein und versinkt in den Armen des Italieners mit den schwarzen Locken und der rauhen Stimme.
Und w├Ąhrend sie tr├Ąumt und tr├Ąumt und nicht verlegen wird dabei, trinkt sie einen weiteren Schluck des roten, schweren Weines und stellt sich dabei vor, wie er bei ihr liegt und sie mit seinen Lippen am ganzen K├Ârper verw├Âhnt.
Dann wird sie fortgetragen, fort, weit hinaus in die Brandung, fort aus ihrer grauen, einsamen Welt und hinein in das glei├čende, s├╝dliche Licht, das ihr die Erf├╝llung bringt, die Erf├╝llung durch Gaetano, den Regenbogenmann, der eine Pizza lieferte, obwohl sie keine bestellt hatte.

__________________
Leonhard Michael Seidl
Autor

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