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Leselupe.de > Gereimtes
Der Regenwurm (Arche-Noah - Serie)
Eingestellt am 02. 04. 2008 14:16


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SuracI
Festzeitungsschreiber
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Der Regenwurm

Ihn gr├Ąmte, dass den Regen immer reger er versp├╝rte,
Nasses Tropfen, das mit Klopfen seinen Kopf ber├╝hrte
Und mitnichten nur die Pflichten eines Blumengusses tat,
W├Ąhrend er mit nackter Haut im feuchten Grase lag.

Diese fiese Wiese war der falsche Ort f├╝r eine Siesta,
Denn der Regen peitschte regelm├Ą├čig und schon immer fester.
W├Ąhrend Hagelk├Ârner H├Ârner ihm auf Stirn und Nacken schlugen
Und sich grobe Gr├Ąben neben seinem K├Ârper gruben.

Wie er sich auch zierte und zerm├╝rbt im Schlamme wand,
Ohne H├Ąnde hielt dem Guss er nicht mehr lange stand.
Und so sp├╝lte ihn die wilde Welle willenlos vom Rasen,
Was er sp├╝rte, denn zu Beulen kamen nun auch dicke Blasen.

Schmerzverzerrt und kraftlos lag er nun zwischen den Steinen.
Und so fing des Schicksals wegen er an, bitterlich zu weinen.
Denn noch immer tobte ├╝ber ihm ein schlimmer Sturm,
Dieser Regen wurmte ihn, den Regenwurm

03.03.08 von Marius Jacob

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JoteS
Foren-Redakteur - tippende Inquisition
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Hallo Marius

Eigentlich eine nette, gar nicht mal so schlecht erz├Ąhlte Geschichte. Trotzdem: Ein wenig mehr Sorgfalt in Sachen Handwerk t├Ąte dem Text gut. Ein wenig Silbenz├Ąhlen, ein bisschen auf die Metrik schauen.....

Gruss

J.
__________________
Oh lodernd Feuer! (Ustinov als Nero)

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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Hallo Marius,

Du hast sch├Âne Wortspiele und am├╝sante Wiederholungen in dem Text. Auch leidet man mit dem armen Wesen zum Schluss richtig mit.

Allerdings ist es wirklich schade um den Text, weil Du ├Âfter die Silbenzahl wechselst(Nur in der allerletzten Zeile finde ich das ok) und weil in der letzten Strophe auch der Rhythmus nicht mehr stimmt. Vielleicht kannst Du es ja ├╝berarbeiten. Ich wei├č, das macht viel M├╝he, aber es w├╝rde sich lohnen.

Liebe Gr├╝├če von Vera-Lena


__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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SuracI
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jan 2004

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Hallo,
danke schonmal f├╝r die Anmerkungen.
Ja, in manchen Zeilen bin ich noch nicht so sicher, wie ich die ab├Ąndern werde.

Gerade die letzte Strophe holpert etwas.
BSP diese fiese Wiese war KEIN Ort f├╝r eine Siesta.
oder Was er sp├╝rte, denn zu Beulen kamen nun auch Blasen.
W├Ąren dann beide 7hebig.

Ich wei├č, es ist immer schwer, einen Text, den man sich "vorgetragen" vorstellt, beim Lesen auch als solchen zu nehmen. (eigentlich ist es hier Strophenweise zu lesen, ohne gro├če Pausen zwischendurch) Dann stimmt der Lesefluss und der Rhythmus.
Es kann sein, dass ich zu viel durch franz├Âsische Poesie beeinflusst bin, denn dort gilt Metrum als "antike Form".
Klar bin ich gewillt, mich daran zu halten, aber nicht immer

Dieses Gedicht ist (wie die anderen dieser Serie) klar Nonsens. Und Siesta - fester hat mir einfach gut gefallen.

Zu den Blasen. Blasen bekommt man nicht nur beim Arbeiten.
Es gibt auch Brand- Sch├╝rfblasen oder durch Quetschungen.
Und mit den Blasen wollte ich verdeutlichen, wie der arme, kleine Wicht ganz hemmungslos ├╝ber den Boden und die Steine geschubst wird und nachher "ganz ramponiert" dreinschaut. (hier habe ich ├╝berlegt, "Und so fing er seines Schicksals wegen an zu weinen". Aber mir war das "bitterlich" hier wichtig. Daher habe ich eben wieder die 8 Hebungen hingenommen) Wenn Ihr Vorschl├Ąge habt, h├Âre ich sie mir gerne an.

Gru├č Suraci

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