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Leselupe.de > Gereimtes
Der Rosengarten
Eingestellt am 14. 09. 2003 17:07


Autor
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Asfalon
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2003

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Der Rosengarten

Zwischen Bergen aus Beton
erbl├╝ht ein wilder Garten;
eingez├Ąunt von Gusseisen
erf├╝llen hundert Arten
aufgehetzte Gro├čstadtluft
mit ihrem nie gekannten Duft.

Wei├če Kiesel f├╝hren mich
zu einem stillen Teiche;
durch das gr├╝ne Bl├Ątterdach
von zeitbefleckter Eiche
malt die Sonne ungenau
ihr Spiegelbild aufs klare Blau.

Auf der alten Marmorbank,
im Schatten gro├čer B├Ąume,
sitz ich manchmal stundenlang,
gebannt in Bild und Tr├Ąume.
Und so wart ich auf die Nacht,
die Rosen mir unnahbar macht.



[14-09-03]

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Edgar G├╝ttge
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo,
das ganze Gedicht ├╝ber habe ich gedacht, wie fl├╝ssig das Ganze doch ist, ich habe mich dabei schon ertappt, wie ich den Rhythmus mitklopfte.
Und dann die letzte Zeile: die ungew├Âhnliche Satzstellung, Reihenfolge der W├Ârter, und das letzte Wort die Verbform "macht".
Den Rhythmus abrupt abgemurkst, ein Stilbruch gegen├╝ber dem Rest des Gedichts.
War das beabsichtigt?
Wenn ja, fehlt mir die Begr├╝ndung daf├╝r. Vielleicht ist mir auch irgendeine zus├Ątzliche Bedeutung der Rosen entgangen.
Gru├č
Edgar

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Asfalon
Manchmal gelesener Autor
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Vielen lieben Dank erstmal Und nein, das ist nat├╝rlich nicht beabsichtigt, aber ich finde einfach nichts, was dort passt, und so habe ich diesen Schluss genommen. Ich habe mir wirklich den Sch├Ądel dr├╝ber zermartert, aber mir ist einfach nichts Passendes eingefallen. Wenn also jemand vielleicht eine Anregung hat, dann w├╝rde ich mich sehr dar├╝ber freuen

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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

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Vorschlag

Hallo Asfalon,

mit meinem Vorschlag wollte ich m├Âglichst nah an Deinen beiden Zeilen bleiben, deshalb dieses:

erwarte sinnend still die Nacht,
die ├╝ber meinem Garten wacht.

Sicher findet sich noch etwas viel Besseres.

Liebe Gr├╝sse Vera-Lena
__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Asfalon
Manchmal gelesener Autor
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Danke, so schlecht finde ich den Vorschlag gar nicht Ich werde mir da am Wochenende nochmal n├Ąhere Gedanken zu machen.

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Shaiku Narim
???
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Hallo Asfalon, was zerbrichst du dir den Kopf? Als du die letzte Zeile geschrieben hast, bist du sicher deiner Intuition gefolgt, und die gef├Ąllt mir. Ich dachte beim Lesen eher: sch├Ânes Bild, einf├╝hlsam, aber auch ein wenig oberfl├Ąchlich, fast langweilig. Bis ich den Schluss gelesen habe. Der macht alles wett, denn er zeigt, dass es die ganze Zeit eine Spannung gegeben hat, ein Geheimnis, das der letzte Satz wiederspiegelt wie der Teich die Sonne (Ist der Teich wirklich blau? Oder war das der Reim, der das gesagt hat?).
Nein wirklich, f├╝r mich ist es sch├Ân, am Ende ein Geheimnis zu haben. Ich finde, ein gutes Gedicht zeichnet sich dadurch aus, dass man es immer wieder lesen m├Âchte, und immer neues entdeckt, Shainu

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