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Leselupe.de > Gereimtes
Der Schild der Liebe
Eingestellt am 15. 05. 2001 10:05


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Feder
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Ein Traum von einer grĂĽnen Wiese.
Der Horizont weist Baumbestand.
Wo es sich sehr gut leben lieĂźe,
fällt nun der Blick zur Panzerhand.

Es scheint die Zeit der kalten Kriege.
Das Mittelalter hält Gericht.
Die Neuzeit lebt im WortgefĂĽge.
Wer ist es, der das Urteil spricht?

Ist es – wie seinerzeit – die Meute?
Gilt heute noch, was damals galt?
Sind sie nicht weiser, diese Leute?
GefĂĽhl regiert, nicht die Gewalt!

Dann streift ein Adler ihre Häupter.
Er schwebt hinab zur Panzerfaust.
Was will er hier und was betreibt er?
Er tauscht doch irgendetwas aus!

Steigt nun empor - wie er gekommen.
Ganz plötzlich und sehr sonderbar.
Das Kriegsbeil hat er mitgenommen.
Statt seinem liegt ein Schild nun da.

Er zeigt ein Lable – das verblichen.
Die Menschen nähern sich im Kreis.
Das Wappen ahnen sie inzwischen.
Der Schild erglĂĽht wie auf GeheiĂź.

Der Wind hat aufgehört zu wehen.
Die Vögel singen auch nicht mehr.
Ein Jeder scheint es zu verstehen.
Was hier passiert, ist lange her.

EXCALIBUR – Sinn der Geschichte.
Es kämpfte und es hielt Gericht.
Sein Motto: „Wehre dich! Vernichte!
Zeig Feind und Lüge dein Gesicht!“

Der Schild – für alle voll Interesse.
Sein Lable zeigt noch die Gravur.
Die Hand berührt die Oberfläche.
Was bleibt zurĂĽck? Nur die Kontur!

Die Menschen bilden eine Gasse.
Der Eingangsweg, er ist geschafft.
Verschworenheit prägt diese Masse.
Doch dieser Schild hat eigne Kraft.

Gedanken an EXCALIBUR.
Gedanken im Vergleich zum Leben.
Neuzeitbegriff: die INVENTUR.
Der Mut kann diesen Schild bewegen.

Alles ist still – dann dieser Ton.
Den Schild berĂĽhrt die eigne Hand.
Der Griff zum Herz, er ist synchron.
Der wahre Wert ist von Bestand.

Liebe und Krieg – es ist zu schaffen.
Die Demut legt ihr Zepter auf.
GefĂĽhle sind die Wunderwaffen.
Der Seelenfriede wartet auf.

Ein Kämpfer, Ritter, ein Begleiter.
Ein Kamerad, kein Don Quichott.
Aus Ăśberzeugung geht man weiter.
Ziel ist der Weg, nicht das Schafott.

Man sieht den Menschen fĂĽr das Leben.
Man spĂĽrt Bestimmung und VerheiĂź.
Man ahnt hieraus das Kraftergeben.
Zu zweit unschlagbar, was man weiĂź.

__________________
copyright by Feder______________________Die Dinge sind nie so, wie sie sind.Sie sind immer das,was man aus ihnen macht.*Jean Anouilh*http://www.feder-online.de

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moloe
Schriftsteller-Lehrling
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das schild der liebe

hey federchen,

ein langes und doch gutes gedicht, ein text der einem über den inhalt wahrlich denken lässt, ein text voll anmut und vielen wunderbaren bildern, ein text der sich selbst am besten schildert...

mfg & all goodness

manfred loell
>moloe<

ps: aus deiner hand sind texte eine wahre freude, sie zu lesen ist eine freude, sie, zu verstehen, ist manchmal nicht sehr leicht und doch gilt dir ein preis...
__________________
liebe ist wie ein klarer sternenhimmel bei mondesschein, so wunderschön zu geniessen und doch so unerreichbar fern…

© 2001 by manfred loell

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Brigitte
Autorenanwärter
Registriert: Dec 2000

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Schild der Liebe.........

Guten Morgen, liebe Feder,

alles, was ich sagen könnte, hat Moloe schon gesagt, wirklich wieder wunderbar herübergebracht........

Liebe GrĂĽsse
Deine Brigitte
__________________
Brigitte

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist fĂĽr das Auge unsichtbar.

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Feder
Häufig gelesener Autor
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Hallo Manfred, hallo Brigitte !
Einen schönen guten Morgen und ganz lieben Dank! Euere Zeilen waren das Dessert für mein Frühstück !

Lieben Gruß und schönes Wochenende!

Euere Feder

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