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Leselupe.de > Gereimtes
Der Sommerflieder
Eingestellt am 02. 08. 2009 16:10


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Walther
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Der Sommerflieder


Es tanzen taumelnd viele Schmetterlinge
Rund um den violetten Sommerflieder.
Erinnerungen kommen langsam wieder;
Ich h├Âre mich, wie ich ganz selig singe.

Es sind die alten Hits, die Sommerlieder,
Die uns umgaben wie jetzt Eheringe:
Sie spielten sich in einer Endlosschlinge.
Du trugst das rote Kleid mit engem Mieder.

Ich schaue in den Garten: Dieser Traum
Spinnt sich noch weiter, und ich lache leise.
Die Zeit, die schnell vergeht, ber├╝hrt uns kaum:

Die Liebe schreibt sich selbst auf ihre Weise.
Als Du Dich zu mir setzt, bemerkÔÇÖ ichÔÇÖs kaum;
Und doch versp├╝re ich des Gl├╝ckes Saum.

__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

Version vom 02. 08. 2009 16:10

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label
Guest
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hallo Walther
du hast einen unbeschwerten Moment und aufsteigende Erinnerungen
eingefangen.
Bis auf die Endlosschlinge die sich zwar auf die Eheringe reimt (l├Ąsst kurz eine andere Wahrnehmung aufblitzen) wirkt das ganze harmonisch.
Insgesamt wirken diese Zeilen

quote:
Die uns umgaben wie jetzt Eheringe.
Sie spielten sich in einer Endlosschlinge
im Vergleich zum Rest des Gedichtes auf mich anders.
Wolltest du andeuten, dass unter dem "gl├╝ckliche Ehe Stereotyp" etwas rumort?
So liest es sich f├╝r mich.

Gr├╝├če
label

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Heidrun D.
Guest
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Guten Morgen, Walther,

dir ist ein leichtf├╝├čiges Sonett gelungen! Das ist schwierig, weil die Form so starr daherkommt. -

Hier w├╝rde ich aber eine etwas andere Zeichensetzung empfehlen, weil sich der Text m. E. dann besser spricht & liest. Beispielsweise:

quote:
quote:
Der Sommerflieder


Es tanzen taumelnd viele Schmetterlinge
rund um den violetten Sommerflieder,
Erinnerungen kommen langsam wieder;
ich h├Âre mich, wie ich ganz selig singe.

Es sind die alten Hits, die Sommerlieder,
die uns umgaben wie jetzt Eheringe;
sie spielten sich in einer Endlosschlinge,
Du trugst das rote Kleid mit engem Mieder.

Ich schaue in den Garten: Dieser Traum
spinnt sich noch weiter, und ich lache leise.
Die Zeit, die schnell vergeht, ber├╝hrt uns kaum:

Die Liebe schreibt sich selbst auf ihre Weise.
Als Du Dich zu mir setzt, bemerk ichÔÇÖs kaum
und doch versp├╝re ich des Gl├╝ckes Saum.


Au├čerdem w├╝rde ich nicht grunds├Ątzlich die Gro├čschreibung am Versanfang w├Ąhlen, denn dadurch ver├Ąndern sich Klang und Sinn.

Herzliche Gr├╝├če
Heidrun

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Walther
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Hallo Label,

danke f├╝r Deinen Eintrag. In der Tat macht dieser Vers wegen seines offensichtlich unklaren Bezugs ein wenig Probleme. Ich habe das oben etwas ausgebessert, so da├č dieses jetzt klarer sein sollte.

Es freut mich, Dich erfreut zu haben.

LG W.

Liebe Marie-Luise,

es ist sch├Ân, wenn ein kleines Gedicht wie dieses, eher fluffige Sommerlyrik, weniger etwas f├╝r sp├Ąter sozusagen, eine wunderbare Erinnerung ansto├čen konnte. Dann hat sich das Schreiben und Ver├Âffentlichen bereits gelohnt.

Lieber Gru├č W.

Hallo Heidrun,

manchmal gelingt es, manchmal nicht. Diesmal wohl eher schon. Man darf sich nicht zu sehr in eine Form verbei├čen.

Ich habe einige Deiner Zeichensatzvorschl├Ąge umgesetzt, weil es sich in der Tat so leichter liest. Lieben Dank daf├╝r.

Bester Gru├č W.
__________________
Walther
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Walther
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Liebe Marie-Luise,

wo Du recht hast, hast Du recht, und das in beiden hier getroffenen Einsch├Ątzungen.

Danke Dir und frohes Schaffen!

Gru├č W.
__________________
Walther
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