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Leselupe.de > Kurzprosa
Der Steppenwolf
Eingestellt am 09. 05. 2004 13:08


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Blackmail
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Schriftsteller-Lehrling

Registriert: May 2004

Werke: 45
Kommentare: 73
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Der Steppenwolf

Der Blick trüb und das Feuer erlöscht
das einst mit Leidenschaft in Ihm loderte.
Jetzt ist er gezähmt der Wolf in Ihm.
Ruhig gestellt, stellt er sich seinem Schicksal.
Es war wohl nicht seine Wahl
und sein bestreben das Leben das er lebte aufzugeben.
Zu weit weg von jeder Heimat
und seiner Natur die er so sehr vermisst.
Er ist einer der wenigen die von seiner Rasse übrig sind,
seine Art am aussterben.
So sitzt er da, in seinem Käfig und sehnt sich nach der Steppe
und mit der damit verbunden Freiheit.
Doch jetzt wird Ihm alles vorgegeben, keine Chance zu jagen.
Kaltes Fressen und kaltes Blut das in den Wähnen fließt!
Vielleicht ist er verflucht,
vielleicht hat er nur nach etwas Aufmerksamkeit gesucht.

Keine Träne zu viel,
denn er war ein Raubtier.
Seine Stärke schwindet,
überwindet er sich oder lassen Ihn seine Kräfte in Stich.

Kein Zähne fletschten mehr,
nie mehr wird es sein wie es war.
Mit langsam schlagendem Herzen wird Ihm das klar.
Wo ist all die Kraft und die Wut.
Der Zorn der einst in Ihm tobte.
Was Ihm blieb sind blase Erinnerungen an bessere Zeiten,
einst schlich er sich wie ein Dieb an seine Beute
und die Leute verachteten Ihn.
Heute erntet er Bewunderung,
denn er ist nur noch ein Objekt.
Wo ist der Wolf der in Ihm steckt,
ist er bereits elendig verreckt.
Keine Hoffnung in sicht und er zerbricht…
Ja, des Wolfs stolzes Herz es brach in zwei,
wie wir wissen ist er nicht mehr frei.

Keine Träne zu viel,
denn er war ein Raubtier.
Seine Stärke schwindet,
überwindet er sich oder lassen Ihn seine Kräfte in Stich.

Mr. Blackmail²




__________________
Wer kämpft, kann verlieren, doch wer nicht kämpft,hat bereits verloren.

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