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Leselupe.de > Gereimtes
Der Stoff, aus dem die Träume sind
Eingestellt am 26. 07. 2001 20:16


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Feder
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Morgen. Landschaft liegt im Nebel.
Baumumsäumt - die Stadt im Licht.
Nähe. Vertrautheit greift zum Hebel.
Wenn’s Rot der Dächerspiegel bricht.

Azur. Fast Kitschpostkartenhimmel.
Columbuswölkchen – kissengleich.
Kulisse für Remarque und Simmel.
Vertrautheit schwingt hier überreich.

Die kleinen Gassen dieser Altstadt.
Nostalgisch schönes Ansichtsbild.
Vom Heger Tor umrahmte Landschaft.
Romantik. Sehnsucht wird gefühlt.

Gedanken wandern in die Ferne.
Der Süden taucht im Fenster auf.
Mein Osnabrück, ich hab dich gerne.
Du warst ein Teil vom Lebenslauf.

Ein kleiner Teil wirst du stets bleiben.
Was man so liebt, vergisst man nicht.
Nur etwas kannst du mir nicht zeigen.
Drum muss ich fort – auf kurze Sicht.

Zwar wurden Wurzeln hier geschlagen.
Doch jede gräbt sich selber aus.
Will fort. Will neuen Boden wagen.
Fühlt sich schon jetzt, weit weg, zuhaus.

Ein Ort – von Waldhügeln umgeben.
Baumkronen schimmern grün zurück.
Mein Echo folgt. Es ruft mein Leben.
Durch Mark und Bein pulsiert das Glück.

Beim Abschied stellt man viele Fragen.
Doch nicht, wenn man die Antwort kennt.
So mag ich auch nur DANKE sagen.
Das Schicksal hat mir viel geschenkt.

So geh ich nicht, wie einst gekommen.
Beseelt von Träumen – doch ganz still.
Der Traum vom Hier ist fortgenommen.
Verwob sich längst durchs Glücksgefühl.

Ein Webstuhl spann den besten Faden.
Aus Sehnsucht flocht er Liebe ein.
Er schillert bunt. An allen Tagen.
Sein Werk galt mir. Er rief mich heim.

__________________
copyright by Feder______________________Die Dinge sind nie so, wie sie sind.Sie sind immer das,was man aus ihnen macht.*Jean Anouilh*http://www.feder-online.de

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Brigitte
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Den weiten Weg, du willst ihn wagen,
läßt nun zurück, was dir einst lieb.
Wo du gelebt an so vielen Tagen
nun etwas NEUES dich zu sich trieb.

Und dieses NEUE ist das Leben,
von dem du geträumt schon lange Zeit,
Seinem Ruf willst du dich nun hingeben,
er führt dich hinweg schon recht weit.

Magst du die alte Heimat auch lieben,
doch in der Neuen da wartet das Glück.
Und die Menschen, die zurück dann geblieben,
werden stets denken an dich von Osnabrück.

Denn man kann niemals jene vergessen,
mit denen man lebte und lachte manches Jahr.
Die Leute, deren Freundschaft man besessen,
mit denen man immer eng verbunden war.

Und man wird dich ganz sicher vermissen,
Briefe werden geschrieben, gemailt.
Wie es dir so geht - will man ja wissen,
und auch am Telefon man sich viel erzählt.

Doch auch da, wo du ferner wirst leben,
gibt es Menschen mit Freundschaft im Blick
Sind dir wohlgesonnen, stets zugegen,
verlasse dich nur auf dein Geschick

So kann`s beginnen das SCHÖNE, das NEUE,
so kann`s beginnen dein Leben zu Zweit
Und dass ich mich recht mit euch freue,
wenn es demnächst ist dann so weit

Liebe Grüsse und auf bald
Deine Brigitte

__________________
Brigitte

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar.

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Feder
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Ich dachte nach über das „Wagen“.
Es scheint das falsche Wort dafür.
Denn, es ist so, das muss ich sagen.
Das Beste ruft mich zu sich her.

So bin ich mir auch mehr als sicher.
Ein Wagnis, das ist nicht dabei.
Denn, was hier lacht, das lacht viel frischer.
Gut! Garantiert! Was wichtig sei!

Der Weg ist weit. Gar keine Frage.
Das Ziel ist neu. Doch so bekannt.
Vertrauen tritt hier groß zu Tage.
Denn alles scheint mir längst verwandt.

Dort ist Familie. Sind Menschen.
Sie sind viel Wert. Wir sind uns nah.
Nichts bleibt hier offen. Nichts zu wünschen.
Vermisse sie. Bin ich nicht da.

Die Freunde hier können’s verstehen.
Freuen sich mit und wünschen Glück.
Können sie auch nicht mit mir gehen,
bleiben sie doch auch nicht zurück.

Kontakt und mehr. Man wird sich schreiben.
Das Telefon wird Helfer sein.
Was jetzt schon ist wird weiter bleiben.
Besuche folgen. So trifft’s ein.

Auch neue Freunde wird es geben.
Visionen gibt es schon dafür.
Bestimmt auch welche für das Leben.
Mag man sich, fällt dies ja kaum schwer.

Was kommt, das hat schon längst begonnen.
Was ist, hat Macht – fern von Gewalt.
Das macht sehr reich. Man hat gewonnen.
Und dieser Reichtum hat „GESTALT“!

Der Wert tritt täglich neu vor Augen.
Schon sagt das Herz, da ist noch mehr.
Man muss nur fühlen, handeln, glauben.
Gewinnt dabei und gibt nichts her!

Es war ein Mann. Es war kein Mädchen.
Jener Akteur – der „Hans im Glück“!
Doch hier drehte nicht nur das Rädchen!
Die Zeit sagt: "Vorwärts" nicht "zurück"!

Liebe Grüße,
deine Feder
___________________________________
„Man sieht nur mit dem Herzen gut.
Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar ...“

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