Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5439
Themen:   92276
Momentan online:
397 Gäste und 10 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Kurzprosa
Der Stuhl
Eingestellt am 12. 05. 2004 12:03


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
Hille
Hobbydichter
Registriert: May 2004

Werke: 1
Kommentare: 2
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Hille eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil


\"Ich... f├╝hle mich benutzt.... benutzt..... und.... versetzt\"!
\"Ich... f├╝hle mich benutzt.... benutzt..... und.... versetzt\"!

Immer wieder hallten diese Worte in jener Nacht von den kalten und feuchten W├Ąnden der Yelory-Street. Die Stimme welche die Worte ummantelte und durch die Nacht trug, klang weinerlich und verzweifelt. Schon zu lange hatte sie in dieser Nacht ihre Arbeit verrichtet.
Unaufh├Ârlich prallten ihre Worte von Wand zur Wand bis sie das Ende der Yelory-Street erreichten, weiter, vom Wind getragen, von einem Block zum n├Ąchsten ziehend , auf der Suche nach einem geeigneten Geh├Âr.

Dem Hohn der Stra├čenverwaltung hat die Yelory-Street ihren Titel "Street" zu verdanken.
Denn an statt den Anforderungen einer richtigen Street zu entsprechen, verbirgt sich hinter dem Schild "Yelory-Street" eine schmale Gasse, die sich bescheiden zwischen den gro├čen, sich breit machenden H├Ąusern entlang zieht, um dann, abrupt an einer Mauer zu enden, - Sackgasse. In dieser Sackgasse, vom Nebel umh├╝llt -von Regen gepeinigt, war es ein alter in die Jahre gekommener Stuhl mit zerbrochenen Bein, der unaufh├Ârlich, im Takt bleibend, einem Klagelied gleichend diese Worte auf die Reise schickte. Bedauerlicherweise erreichten sie niemals ihr Ziel. So geschah es, als der zu Tag zu erwachen begann, dass sich ein gro├čes, orangefarbenes Etwas durch den letzten Schleier der Nacht dr├╝ckte. Schnaufend, haltend, hungrig gierend, wartend auf das bevorstehende. Jene Helfe die von dem orangefarbenen Etwas herab stiegen, zielstrebig den in die Jahre gekommenen Stuhl anwiesierten, ohne zu z├Âgern, ihm seinem Platz entrissen, emotionslos dem orangen, ins gierende Maul geworfen, machten sich schuldig, ohne zu wissen warum.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Zur├╝ck zu:  Kurzprosa Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!