Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂŒssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5552
Themen:   95266
Momentan online:
375 Gäste und 8 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Kurzgeschichten
Der Sturm der Befreiung
Eingestellt am 27. 01. 2018 21:18


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
TheoDoridis
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Sep 2013

Werke: 9
Kommentare: 4
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um TheoDoridis eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Einst war dieses Land friedlich und die Menschen lebten im Miteinander. SelbstverstÀndlich gab es auch Auseinander­setzungen untereinander, die dennoch respektvoll und mit gewahrtem Gesicht der Streitpersonen geklÀrt wurden.
Dieses respektvolle Miteinander wollte aber ein kleiner Kreis von arroganten reichen Menschen zerstören, um mehr Platz in diesem Land fĂŒr sich zu beanspruchen und diese Men­schen ausbeuten.

Ein Kampf gegen die im Miteinander friedlich lebenden Menschen in diesem Land begann.
Zuerst nahmen diese arroganten und respektlosen reichen Menschen Einfluss auf die Regierung. Sie kauften sich eini­ge Regierungsmitglieder und brachten diese dazu, kein ei­genes von der Regierung geschaffenes Geld in Umlauf mehr zu bringen, sondern dieser Aufgabe den Geldinstituten in Verantwortung zu geben.
Dann ĂŒbernahmen diese Reichen die Geldinstitute und zwangen die Regierung, sich bei den Reichen ĂŒber Kredite bei den Geldinstiuten sich zu verschulden. Dabei belegten die Reichen der Regierung noch eine Zinslast um sich dabei zu bereichern. Der Regierung wurde die RĂŒckzahlung ihrer Schuld immer mehr erschwert, weil durch die hohe Schul­dentilgung kein Geld mehr fĂŒr die soziale Belange ihres Staates war.
Die Regierung bĂŒrdete ihren BĂŒrgern immer mehr Lasten auf und am meisten spĂŒrten es die Kinder. Ihre Eltern hatten auf einmal immer weniger Zeit fĂŒr sie. Warum? Durch die Zahlungslasten durch immer höhere Steuern hatten die El­tern immer weniger Geld zum Leben und verarmten.
Mit Medien wie Tageszeitungen und Fernsehnachrichten be­gannen die Reichen, die friedvollen Menschen einander auf­zuhetzen, damit sie sich nicht gegen die Reichen und ihrer arroganten und respektlosen Haltung wehren. Streit und Hass verbreitete sich in diesem Land und alle bekÀmpften sich gegeneinander. Das Volk war abgelenkt und in Zahlungsknechtschaft verfallen.

Einige Kinder sammelten sich deshalb auf einem Spielplatz und wĂŒnschten sich, daß Ihre Eltern wieder mehr Zeit fĂŒr Sie hatten und alle wieder im Miteinander friedlich leben wĂŒrden.
Traurig versammelten sie sich und bildeten einen Kreis. Da­bei nahmen sie sich an die HĂ€nde und schlossen ihre Au­gen. Sie stellten sich vor wie sie ihre MĂŒtter und VĂ€ter um­armten, dabei sich geborgen fĂŒhlten und mit ihren Eltern lachten.
Als die Kinder sich gerade in den HĂ€nden hielten spĂŒrten sie dabei wie ein leichter Wind durch ihre Arme bließ. Sie bemerkten dann im nĂ€chsten Moment, wie der Wind immer stĂ€rker wurde und auf einmal ein Leuchtlglocke sich um sie bildete.
Es stĂŒrmte und sie sahen in der Ferne ein Geldinstut sich auflösen und die Menschen darin wurden sanft auf den Bo­den gelegt. Immer weitere Ă€hnliche GebĂ€ude wurde in den Himmel gezogen und verschwanden.
Als die Leuchtglocke auf einmal fort war sahen sich die Kin­der einander ĂŒberrascht an.
Nichts hatte sich verĂ€ndert dem Anschein nach verĂ€ndert, außer dass ihre Haare durch den Sturm durchgewirbelt wur­den und an der Ecker jener Straße an dem dieser Spielplatz sich befand, ein Geldinsitut nicht mehr stand. Dann rannten sie alle zu Ihren Eltern nach Hause und freuten sich sie an­zutreffen.

Der plötzliche Sturm hatte alle Geldinstute plus alles Geld, das ĂŒberall im Umlauf war, in nichts aufgelöst. SĂ€mltiche Geldautomaten waren nicht mehr da. Die Kredit- und EC-Karten verschwanden sowie Bankkonten gab es auf einmal nicht mehr.
Und nach einer Weile hatte sich ein Tauschhandel entwik- kelt und die Menschen konnten mit Ihren Talenten das ar­beiten, was sie am besten konnten. Trinken und Essen war in HĂŒlle und FĂŒlle vorhanden und ein Zuviel und ein Zuwe­nig gab es nicht mehr.
Die Reichen waren auf einmal ganz normale Menschen und verloren mit der Zeit Ihre arroganz und begannen mit ihrem Herzen zu Leben.
Die Menschen konnten von nun an alles so verbrauchen, wie sie zum Leben benötigten. Die Erde wurde von nun an nicht mehr ausgebeutet und schonend mit ihr umgegangen.
__________________
Theo Doridis

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Maribu
???
Registriert: Jun 2012

Werke: 70
Kommentare: 224
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Maribu eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
Der Sturm der Befreiung

Hallo TheoDoridis,

"Einst war dieses Land friedlich und die Menschen lebten im Miteinander." - Wann war das? Waren die Menschen nicht schon immer zĂ€nkisch und abgĂŒnstig?
Es ist ja eine schöne Metapher, dass Kinder den "Sturm der Befreiung" mit UnterstĂŒtzung der Natur, des Sturmes, ausgelöst haben. So schön wie die Vorstellung ist, wĂŒrde ich diesen Text in das Forum 'Fantasy und MĂ€rchen' verschieben lassen!
Der Aufbau und der Stil hat mir aber gefallen.

Freundliche GrĂŒĂŸe
Maribu

Bearbeiten/Löschen    


1 ausgeblendete Kommentare sind nur fĂŒr Mitglieder und nur mit eingeschaltetem Javascript erreichbar.
ZurĂŒck zu:  Kurzgeschichten Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Werbung