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Leselupe.de > Ungereimtes
Der Tod
Eingestellt am 12. 06. 2008 20:47


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Meral Vurgun
Routinierter Autor
Registriert: Dec 2004

Werke: 141
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Tod

Feuerberge reihen sich aneinander
Wolke ĂŒber Wolke
meine Mutter lĂ€ĂŸt den Tod in ihrem Kopf wachsen
ich kann nicht gehen
meine HĂ€nde sind im Blut


ich legte die Freundschaftslieder neben einander
meine kaputte drahtige Gitarre
los weine doch
alle meine Hoffnungen hÀngen an dir

mein Gesicht schaut nach oben
Regen tropft auf meine Stirn
wartend
auf das Fallen eines Sternes
plötzlich brennt mein Herz
strahlend

das sich nicht treffen heisst auch Tod
vielleicht sagte ich dir vorher nicht
solange ich diese Berge nicht umwerfe
lassen wir es, dass sie meine HĂ€nde und FĂŒsse binden
lassen wir, dass sie mich nicht als lebende annehmen

meine Mutter gebar mich gegen Nordwind
sie fÀrbte ihre HÀnde damals mit Henna
ihre zehn Finger waren zehn Rosenknospen
der Schnurrbart meines Vaters duftete nach Tannenbaum
es war alles einmal...
das kann nicht wahr sein
das ist der Tod...



__________________
Wir mĂŒssen lieben, bevor es zu spĂ€t ist.

Version vom 12. 06. 2008 20:47
Version vom 13. 06. 2008 15:50

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Joh
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Registriert: Mar 2008

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Hallo Meral

ich habe Deinen Text nur ein wenig korrigiert, vielleicht gefÀllt Dir diese Version

Tod

Feuerberge reihen sich aneinander
Wolke ĂŒber Wolke
meine Mutter lĂ€ĂŸt den Tod in ihrem Kopf wachsen
ich kann nicht gehen
meine HĂ€nde sind voller Blut

ich legte die Freundschaftslieder neben einander
meine kaputte drahtige Gitarre
los weine doch
alle meine Hoffnungen hÀngen an dir

Ich sehe nach oben
Regen tropft auf meine Stirn
wartend
auf das Fallen eines Sternes
plötzlich brennt mein Herz
strahlend


das sich nicht treffen heisst auch Tod
vielleicht sagte ich dir vorher nicht
daß ich diese Berge nicht umwerfe
lassen wir es, dass sie meine HĂ€nde und FĂŒsse binden
lassen wir, dass sie mich nicht als lebende annehmen

meine Mutter gebar mich gegen Nordwind
sie fÀrbte ihre HÀnde damals mit Henna
ihre zehn Finger sind zehn Rosenknospen
der Schnurrbart meines Vaters duftet nach Tannenbaum
es war einmal...
das kann nicht wahr sein
das ist der Tod...


ein Gruß an Dich, Johanna

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Franka
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Feb 2006

Werke: 208
Kommentare: 2387
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Hallo Meral,

ich habe mich auch einmal versucht, aber Joh war schneller, nun hast du zwei VorschlÀge:


Feuerberge sind Reihen
Wolke ĂŒber Wolke
meine Mutter zieht den Tod groß in ihrem Kopf
ich kann nicht gehen
meine HĂ€nde sind im Blut

legte die Freundschafslieder
neben meine kaputte drahtige Gitarre
los weine doch
alle meine Hoffnungen hÀngen an dir

mein Gesicht schaut nach oben
Regen tropft rinnend auf meine Stirn
wartet
auf das Fallens eines Sternen
und dessen strahlendes Brennen
bis in mein Herz

das nicht Treffen heißt auch Tod
vielleicht sagte ich es dir vorher nicht
wenn ich diese Berge nicht umwerfe
lassen es zu
dass sie meine HĂ€nde und FĂŒĂŸe binden
sie mich nicht als Lebende annehmen

meine Mutter gebar mich gegen Nordwind
sie fÀrbte ihre HÀnde damals mit Henna
ihre zehn Finger sind Roseknospen
meines Vaters Schnurbart riecht nach Tannenbaum
er war ein Mal...
das kann nicht wahr sein
das ist der Tod...


Übrings, schön, dass du wieder da bist.

Lieben Gruß
Franka


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Meral Vurgun
Routinierter Autor
Registriert: Dec 2004

Werke: 141
Kommentare: 1012
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Liebe Franka und Joh,

ich danke euch sehr fĂŒr eure BemĂŒhĂŒngen.

Ich von beiden Korigiertn Texkten etwas raus genommen und gespeichert.



Lieber Perry, dir auch herzlihen Dank.


Liebe GrĂŒsse an euch.


__________________
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Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

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Kommentare: 10342
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Liebe Meral,

jetzt, nachdem Du die ÄnderungsvorschĂ€ge ĂŒbernommen hast, finde ich Deinen Text großartig.
Ich sehe alles vor mir, was Du beschreibst. Was vor allem deutlich herauskommt, finde ich, ist die Unmöglichkeit diesen ganzen Schmerz schon zu empfinden. Das entspricht, wie ich aus eigenem Erleben weiß, den Tatsachen. Zuerst steht da alles im Vordergrund, was sich ereignet, und wenn man dann begriffen hat, dass das wirklich alles wahr ist, erst dann kommt der Schmerz mit fĂŒrchterlicher Gewalt und wenn einem niemand beisteht ,sogar ĂŒber Jahre hinweg. Wie an HĂ€nden und FĂŒĂŸen gebunden fĂŒhlt man sich dann. Man geht durch die Welt und kann an gar nichts Anderes mehr denken. Das hast Du in der vorletzten Strophe gut ausgedrĂŒckt, auch wenn gerade dort das Deutsche sprachlich noch nicht richtig ist.

Auch die Schlussstrophe finde ich sehr gut, dass man zunĂ€chst zurĂŒckschaut, auf das, was heil und in Ordnung und schön war.

Es tut mir sehr leid, dass dieser Text auf Tatsachen basiert.
Vielleicht hilft es Dir, wenn Du öfter darĂŒber hier schreibst.

Ganz liebe GrĂŒĂŸe von Vera-Lena
__________________
Der Mensch ist sich selbst das grĂ¶ĂŸte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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