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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Der Tod
Eingestellt am 09. 06. 2001 10:19


Autor
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Lady Darkover
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Jun 2001

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Gehetzt von panischer Angst komme ich endlich an den heiligen Ort, wo ich mich f├╝r einige Minuten sicher f├╝hlen kann. Es dauert aber nicht lange, denn schon beim n├Ąchsten Atemzug, sp├╝re ich dein Anwesenheit. Unter der alten Holzt├╝r sehe ich dich kriechen als ├╝belriechendes Gas, gefolgt von mattem, roten Licht. Meine Glieder erstarren und ich wei├č, wenn ich nichts unternehme und keinen klaren Kopf behalte, ist es zu sp├Ąt. Mit letzter Kraft tragen mich meine Beine auf den Kirchturm. Doch ich wei├č, du l├Ąsst dich nicht aufhalten, du wirst nie aufgeben mich zu holen !
Meine Gedanken ├╝berschlagen sich, wie ein gehetztes Tier welches von den J├Ągern verfolgt wird. Der R├╝ckweg ist jetzt abgeschnitten und die T├╝r ist so hei├č, dass ich mir schon ausmalen kann, wie viele Brandblasen sich auf meiner Haut ausbreiten w├╝rden, wenn ich sie ber├╝hre.
Das Licht wird immer greller und das Knirschen der T├╝r, verr├Ąt mir, dass sie bald zerbersten und den Druck nicht mehr lange standhalten wird.
Ein letzter Gedanke und ich schlie├če meine Augen. Ich versuche mich zu konzentrieren, doch es ist zu sp├Ąt. Mit einer gewaltigen Explosion stehst du vor mir und zeigst dich mir in deiner wahren Gestalt. Dein Anblick l├Ąsst meine Haut fahl erscheinen und nimmt mir alles Blut aus den Adern, meine Haare ergrauen und mein Adrenalin wei├č nicht ob es steigen oder sinken soll.
Langsam merke ich wie die K├Ąlte sich meiner Glieder bem├Ąchtigt und ich starr, wie ein Eisberg, da stehe. Es f├Ąllt mir schwer ├╝berhaupt einen klaren Gedanken zu fassen; alles ist so kalt.
Ich bemerke wie du mir meinen letzten Lebenswillen stehlen willst und m├Âchte meine Augen schlie├čen, doch meine Augenlider sind gefroren und so wei├č ich, dass mein letztes St├╝ndlein geschlagen hat.
Du siehst mich grinsend an, es ist ein h├Âhnisches Grinsen, denn du wei├čt, dass du immer siegreich sein wirst.



__________________
Ich bitte um eure Meinung zum Text.

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flammarion
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das

ist ja wohl eine sehr faszinierende beschreibung eines gr├Ą├člichen albtraums. wennste n├Ąmlich wirklich tot w├Ąrst - oh, wies mir gruselt! ganz lieb gr├╝├čt
__________________
Old Icke

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