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Leselupe.de > Kurzprosa
Der Tod - ein Traum des Malers
Eingestellt am 03. 11. 2005 17:02


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rmdp
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Daendlich. 1991

Daendlich rase Ich obenzu.
Gehetzte Seele, vergewaltigt
bis zum letzten Nano des Exist,
vom Schmerz und seinen sauberen Gesellen,
den finster leuchtend, dunkelhaft,
sanften Helfershelfern der Finalisierung.
Noch eng und plastikverschlaucht,
betasten sie mein dumpf schmerzendes Bio
mit ihren sterilfeinen, k√ľhlen Krallen,
durch die ich ihren vergänglichen
Triumph ersp√ľren kann,
den sie auskosten daso er meinen Zugang
zum Seelensaal eifers√ľchtig z√∂gert.
Ja - vern√ľnftige Wissenschaft,
rechte gnadenvolle Freigabe meines
entdunstenden Seins muß zögern
durch chemische Verschwörung.
Doch jetzt bin ich körperfrei,
schon im Sog des Seelensaales
auf dem Weg nach obenaussen.
Mit rasendem Lachen
verlasse ich die molenden K√ľle,
zerstreut aus der Dualität von
Bio und Psycho gerissen,
hintunter mir, streife ich sie ab,
die fragilen, fl√ľchtigen Schichten
des Lebensschleiers.
Berauscht vom lichtschnellen Aufwind,
heraushin zum dunkel strahlenden Seelensaal
wo ich zum erzitternden Lichtpunkt
unter unnichtzählbaren gleißweißen
Gleichquellen werde,
im immerewig zeitverkr√ľmmten Raum.
Verlassen nun das Bio das mich umkoste,
mit Wohl und Schmerz, verlockte mit Sein,
gegiertem Existieren, Gel√ľsten
und D√ľrsten gel√∂scht und auch nicht.
So erfährt sich selbst mein letzter Rausch
im Nova meiner explodierenden Bilder,
gemalt und nicht.
Sichtbar nur meiner verlöschenden
lichtfarbhungrigen Retina,
letzten Genuß gebend, Platz machend
meiner Sucht nach Absorbtion,
halluzinierend, finalisiert, entrophiert
Quant im Chaos das vorher Ich.
Nicht weniger als vorher und nachher
und ewigniewieder jubilant
endlich im Seelensaal.

__________________
Ich weiß, dass ich nichts weiß. (Sokrates)

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bonanza
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interessante wortplosionen.

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anemone
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hallo mdp

Das läßt mich nur seufzen. Wie einer, der redet, redet, redet. Vor dem man sich die Ohren zuhält (Ich glaube,
so etwas bin ich gar nicht mehr gewohnt)

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rmdp
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Re: hallo mdp

quote:
Urspr√ľnglich ver√∂ffentlicht von anemone
Das läßt mich nur seufzen. Wie einer, der redet, redet, redet. Vor dem man sich die Ohren zuhält (Ich glaube,
so etwas bin ich gar nicht mehr gewohnt)


wie kannst du dir die ohren zuhalten...? ich verstehe nur eines: als anemone ist es unter wasser sehr schwer - alles ist ganz einfach zu laut...man schreit die haie an und doch umkreisen sie uns weiter...und was bist du gewöhnt? nichts rein gar nichts...gwöhnung ist der tod der seele meine liebe condylactis gigantea...hoffe ich darf dich so nennen...wenn du acuh gross genug bist die träume unseres defacto-seins auch nur zu erhaschen.

lg
ralf




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rmdp
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Urspr√ľnglich ver√∂ffentlicht von bonanza
interessante wortplosionen.

und entzeihe meine wortwirren ich bin um diese zeit immer besoffen.

ralf
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anemone
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hallo mdp

Warum säufst du, hat das einen Grund? Lass es bitte mirzuliebe

willst du anemonen weinen sehn?

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