Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5437
Themen:   92201
Momentan online:
51 Gäste und 0 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Ungereimtes
Der Tod vor dem Haus
Eingestellt am 12. 06. 2002 14:20


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
Estragon
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jun 2002

Werke: 1
Kommentare: 7
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

Der Tod vor dem Haus

Der Tod klopft drau├čen an mein Tor.
Ich steh' dahinter, er davor.
Kann ich denn von Sinnen sein?
Hol ich den Tod ins Haus mir rein?

Er klopfet st├Ąrker, lauter nun.
Soll ich's lassen, soll ich's tun?
Soll ich ihm ├Âffnen die T├╝r zum Haus?
Kann z├Âgern ich den Tod hinaus?

Nun klopfet er, so stark er kann,
Der grimmig schwarze Sensenmann.
Er kommt, um mir Geleit zu geben.
Ist hier am Ende schon mein Leben?

So mach' ich auf die h├Âlzern Pforte
Zu diesem heimeligen Orte.
Ich blicke hoch, ich seh hinaus-
Der Vater ist's, der steht daraus.

Starr die Augen, kalt der Leib,
Von Frost und Eis zerfressen's Kleid.
Hab den Tod nicht zu mir gelassen,
Damit den Vater sterben lassen.


EDIT: ├ťberschrift gesetzt. Ein Artikel ge├Ąndert (Rechtschreibung), ein "auf" umgeschrieben, ganz nach Vorschlag jeweils.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Haget
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Dec 2001

Werke: 280
Kommentare: 1613
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Haget eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

MoinMoin Estragon,
herzlich willkommen in der Truppe der "Reimer" - wir freuen uns immer ├╝ber Verst├Ąrkung - auch, um gegenseitig zu lernen.

Dein Gedicht ist zwar mit sehr traurigem Ende, aber es gef├Ąllt mir sehr gut.
Wenn Du Tipps zu deinen Werken bekommst: Es sind stets nur EINZEL-Meinungen! Denke nach und entscheide stets selbst nach Deinem Gef├╝hl!
Wenn Du fett schreiben m├Âchtest, zentriert usw., nachlesen unter vB-Code auf dieser Seite!

Mein Vorschlag (Titel immer zum Gedicht!):

Der Tod vor dem Haus

Der Tod klopft drau├čen an mein Tor.
Ich steh' dahinter, er davor.
Kann ich denn von Sinnen sein?
Hol ich den Tod ins Haus mir rein?

Er klopfet st├Ąrker, lauter nun.
Soll ich's lassen, soll ich's tun?
Soll ich ihm ├Âffnen die T├╝r zum Haus?
├ľffnen ihm die T├╝r zum Haus?
Soll ├Âffnen ihm die T├╝r zum Haus?

Kann z├Âgern ich den Tod hinaus?

Nun klopfet er, so stark er kann,
Der grimmig schwarze Sensenmann.
Er kommt, um mir Geleit zu geben.
Ist hier am Ende schon mein Leben?

So mach' ich auf der die h├Âlzern Pforte
Zu diesem heimeligen Orte.
Ich blicke auf, ich seh hinaus-
Der Vater ist's, der steht daraus.
Ein AUF zuviel! "..blicke hoch"?

Starr die Augen, kalt der Leib,
Von Frost und Eis zerfressen's Kleid.
Hab den Tod nicht zu mir gelassen,g'lassen
Damit den Vater sterben lassen.


WENN Du mal nachtr├Ąglich etwas ├Ąndern m├Âchtest: Unter Deinem Werk steht neben einem aufgeschlagenen Buch EDIT. Dort anklicken! (Nicht das Zeichen unter den Antworten!)

__________________
Haget w├╝nscht Dir Gutes!
Selbst d├╝mmste Spr├╝che machen oft Sinn
- auch krumme Pfeile fallen irgendwo hin!

Bearbeiten/Löschen    


Estragon
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jun 2002

Werke: 1
Kommentare: 7
Die besten Werke
 
Email senden
Profil

Hei├čen Dank erstmal f├╝r das Feedback und das Willkommen. Ich freue mich auch, hier zu sein.

Mit Literaturkritik und Foren bin ich vertraut, aber auch hier danke f├╝r die M├╝he.

Ich habe mir schon einige deiner Tipps zu Herzen genommen.

Noch eine Frage von mir: Welche Aussage ist dem Gedicht zu entnehmen? Welches Motiv?

Bearbeiten/Löschen    


Haget
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Dec 2001

Werke: 280
Kommentare: 1613
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Haget eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

MoinMoin Estragon,
es gibt Gedichte, die den gewollten Inhalt w├Ârtlich und somit offen widergeben; quasi eine Beschreibung.
Andere legen den tats├Ąchlichen oder einen zweiten "Inhalt" zwischen die Zeilen. Oder sie beschreiben Dornen und meinen ganz bestimmte und allgemeine Stacheln des Schicksals.
Ob Du ein bestimmtes "Ziel" hattest, wei├č der Leser nicht. Ich habe entnommen, man solle sich nicht misstrauisch einer nur vermuteten Gefahr verschlie├čen - man k├Ânnte leicht sein Gl├╝ck dabei aussperren oder andere nicht an sich "ranlassen", die nur das Beste wollen.

Oft kann und darf der Leser sich aber auch selbst seine "Bilder" machen; darum in meinem Buch nachfolgender Vers:

Ich habe die meisten Geschichten erfunden,
erdichtet - die Worte gereimt in Stunden;
doch wozu, wof├╝r und was ich empfand,
das legÔÇÖ ich in kl├╝gerer M├Ąnner ÔÇťHandÔÇť!





__________________
Haget w├╝nscht Dir Gutes!
Selbst d├╝mmste Spr├╝che machen oft Sinn
- auch krumme Pfeile fallen irgendwo hin!

Bearbeiten/Löschen    


Zur├╝ck zu:  Ungereimtes Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!