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Leselupe.de > Ungereimtes
Der Traum
Eingestellt am 08. 01. 2003 12:55


Autor
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Andrea1694
Hobbydichter
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Der Traum

Schweigend lehnte sie
an des Baumes Stamme,
legte ihren Kopf weit in den Nacken,
um zu des Baumes Krone emporzublicken.

Die kahlen Äste schienen das
R├Âtlichbraun des Horizontes zu ber├╝hren,
sie schlo├č ihre Augen
und stellte sich vor,
ein Falke zu sein.

Der Wind blies sanft ├╝ber ihr Federkleid,
sie hob ihren Kopf
und breitete ihre Schwingen aus,
um sich in die L├╝fte zu erheben.

Die B├Ąume wurden immer kleiner,
entfernten sich mit jedem Fl├╝gelschlag von ihr,
es schien sie in die w├Ąrmenden Strahlen der Sonne
zu zieh`n.

Felder und Wiesen unter ihr
wirkten aus der H├Âhe wie ein Gem├Ąlde,
strahlten Ruhe und Frieden aus.

Ihr Traum zerbrach j├Ąh,
als eine Schneeflocke leicht ihre Nase ber├╝hrte,
doch sie verga├č ihn nie!

Andrea
08/01/03




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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Tiere und Pflanze

Liebe Andrea,

von Tieren und Pflanzen zu schreiben, das gelingt Dir immer gut. Auch die Sache als Traum hinzustellen und dadurch mit dem Vogel zu verschmelzen, ist ein guter Kunstgriff. Geschickt auch, da├č Du dann daraus erwachst.

Eine Kleinigkeit: Natur und Fauna kann man nicht nebeneinander benennen, weil die Fauna eine Spielart der Natur ist. Ich schlage Dir an der Stelle vor: "Strauchwerk und Felder unter ihm". Ein lateinisches Wort wie Fauna pa├čt da nicht so gut hin, finde ich.

Ein paar Kommafehler hast Du auch noch, aber ich denke, die findest Du selbst. Wenn nicht, sag mir Bescheid.

So ein sch├Âner Traum ist eine Perle im Alltag.

Ganz liebe Gr├╝├če Vera-Lena
__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Duisburger
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Hallo Andrea,

eine gute Idee, aber nicht so gut umgesetzt, da es einige unstimmigkeiten gibt.

"Dicht gedr├Ąngt,
an des Baumes Stamme,
stand sie da,"

Zum dichten Dr├Ąngen geh├Âren mehrere. Sie ist aber allein.
Vorschlag: "Ganz nah bei ihm.."

"Der Wind blies sanft ├╝ber dessen Federkleid,
er hob seinen Kopf
und breitete seine Schwingen aus
um sich in die L├╝fte zu erheben."

Warum nicht:
"Der Wind blies sanft ├╝ber ihr Federkleid,
sie hob ihren Kopf.."

Du sagst doch ,das sie ein Falke sein will. Dann sprich auch weiter von ihr. Der Falke wirkt unpers├Ânlich.


"Natur und Fauna unter ihm,.."
Die Fauna geh├Ârt zur Natur, also doppelt gemoppelt.


├ťberarbeite es.

Gru├č

Uwe

__________________
Unter den Kastraten ist der eineiige K├Ânig (unbekannter Gas- und Wasserinstallateur).

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Cassiopeia
???
Registriert: Jul 2002

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Hi Andrea,

inhaltlich empfinde ich es als einen wunderbaren Traum. Auch die Umsetzung finde ich gut. Es ist ein Text, in den ich mich fallen lassen kann. Allerdings ist es in meinen Augen kein Gedicht. Dazu ist es mir zu wenig verdichtet, l├Ąsst mir zu wenig f├╝r meine eigenen Gedanken offen. Du erz├Ąhlst und ich folge dir. Sonst finde ich ihn, als Text, wirklich "traumhaft".

Gr├╝├če
~Cassiopeia~
__________________
No Surrender

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Andrea1694
Hobbydichter
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Der Traum

Liebe Vera-Lena,
lieber Uwe und liebe Cassiopeia,

zun├Ąchst einmal danke ich Euch allen f├╝r Eure Kommentare und Verbesserungsvorschl├Ąge.

Einige habe ich versucht in die Tat umzusetzen und w├╝rde mich sehr dar├╝ber freuen, wenn ihr mir noch einmal ein Feedback, im Zuge meiner Ver├Ąnderungen, geben k├Ânntet.

Liebe Vera-Lena,
habe versucht einmal in der K├╝rze der Mittagspause nach den entscheidenden Komma-Fehlern zu suchen, so recht mag es mir jedoch in der Hektik des B├╝ro`s nicht gelingen.
W├Ąre Dir daher dankbar, wenn Du mir den ein oder anderen Tip geben w├╝rdest.

W├╝nsche Euch dreien einen wundervollen Tag und bin dankbar, da├č es Menschen wie Euch gibt!

Herzlichst,
Andrea

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Duisburger
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Hallo Andrea,

die jetzige Fassung ist hervorragend.
Bravo. Es freut mich, das du Kritik annimmst und auch umsetzt.

lieben Gru├č

Uwe

__________________
Unter den Kastraten ist der eineiige K├Ânig (unbekannter Gas- und Wasserinstallateur).

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