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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Der Traum
Eingestellt am 01. 07. 2003 07:39


Autor
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Lucia Brandes
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Jun 2003

Werke: 21
Kommentare: 4
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Galant schwebte sie ├╝ber das Eis. Die kleine Eisprinzessin.
Wei├čes Kleidchen, wei├čes Pelzj├Ąckchen.
Weich glitt sie dahin, wie eine Schneeflocke.
Ein paar kichernde M├Ądchen wollte sie erhaschen und zu Fall bringen. Sie griffen nach ihr, konnten sie aber nicht greifen.
Erstaunt runzelte sie die Stirn und konnte das nicht glauben.
Es ging nicht, sie war frei.

Pl├Âtzlich schwebte sie irgendwo anders.
Drei M├Ąnner wollten sie anhalten und sie zu Fall bringen. Sie wollten so gerne mit ihr schweben.
Aber es ging nicht, sie fielen auf den Bauch und wunderten sich doch sehr, dass diese kleine zarte Frau so stark war.

Sie war frei. Frei von der Welt.
Denn diese Welt bot ihr keinen Schutz an.
Lichtermeer , rief eine g├Âttliche Stimme und sie entschwand und kehrte heim. In die Sph├Ąren des Weltalls.

Im Sommer tr├Ągt sie ihr sch├Ânstes Kleid, es ist ein wei├čes Hochzeitskleid.
Es ist fedrig und schneewei├č und sieht sehr sch├Ân auch pr├Ąchtig aus.
Am blauen Himmel kannst du sie entdecken.
Dort schwebt sie weich im Himmelsblau.
__________________
Lucia Brandes

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Pengoblin
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Jun 2003

Werke: 1
Kommentare: 2
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Wie jedes Traumbild...

...ist Dein Text sehr subjektiv und sollte in erster Hinsicht so gelesen werden.

Du verwendest kraftvolle Bilder und Bewegungen, gibst den Assoziationen einen kraftvollen 'Schubs' und l├Ą├čt sie dann weitgehend f├╝r sich wirken. Die sprachlichen ├ťbersteigerungen - die Wiederholungen insbesondere - zeichnen die Wahrnehmungsvariante eines Traumerlebens nach.

Dennoch hat sich der Text, wie ich finde, noch nicht 'zurechtgesetzt'. Zum einen sind das Kleinigkeiten (wie das dreimal kurz hintereinander stehende 'fassen'), welche die Wirkung beeintr├Ąchtigen, zum zweiten ist es stets schwer, Stilmittel von Prosa und Poesie zu vermischen. Und so stehen Narration und lyrische Verdichtung nebeneinander, ohne sich wirklich zu erg├Ąnzen.

In der Regel hilft es, das Ganze erst ein wenig 'gehen zu lassen' und nach einiger Zeit zu sehen, was sich als ├╝bersch├╝ssig abgesetzt hat.

Die Bilder gefallen mir, klingen aber f├╝r mein Gef├╝hl noch zu programmatisch und in ihrer Subjektivit├Ąt noch zu wenig eindringlich: mir hat der Text noch nicht ganz klarmachen k├Ânnen, was er von mir m├Âchte. Dabei hat er eine so nette Stimme...
__________________
"Alle K├╝nste, die kleinen wie die gro├čen, sind die Beseitigung von ├╝berfl├╝ssiger Bewegung zugunsten der pr├Ązisen Aussage." (Ray Bradbury)

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flammarion
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Jan 2001

Werke: 278
Kommentare: 8208
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hm,

selten eine so ausf├╝hrliche lyrische beschreibung einer wolke gelesen.
nur eine kleine anmerkung - man kann nicht galant schweben, du meinst vielleicht elegant.
ganz lieb gr├╝├čt
__________________
Old Icke

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Zefira
???
Registriert: Jan 2001

Werke: 14
Kommentare: 1113
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Ich habe dreimal "fassen" nicht mehr finden k├Ânnen - nachtr├Ąglich berichtigt? Daf├╝r steht jetzt da
>>Sie griffen nach ihr, konnten sie aber nicht greifen.<<
... was auch eine st├Ârende Wortwiederholung ist.

├ťberhaupt solltest Du die Wortwahl noch einmal ├╝berpr├╝fen. "Eine Herde gestylter Weiber" z.B. pa├čt nicht in die lyrische Sprachebene, ebenso das Wort "stoppen".

lG, Zefira

__________________
schmollfisch

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