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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Der Traumbalkon
Eingestellt am 06. 04. 2003 14:54


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Kabelkolb
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Mar 2003

Werke: 12
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Knochenfabrik

Seit ungef├Ąhr einem Jahr wohne ich in meiner derzeitigen Wohnung. Sie hat zwei Zimmer, ne K├╝che und ein Bad. Angenehmerweise ist dieses Bad in der Wohnung drin. Fr├╝her musste ich jedes Mal wenn es n├Âtig war die Treppe hinabsteigen und auf ein Klosett auf dem Hof gehen. Im Winter kostete das sehr viel ├ťberwindung. Auch das Aufstehen fiel deshalb sehr schwer. Immer erst die Treppe runter, raus, ├╝bern Hof, Klot├╝r aufschlie├čen, gesch├Ąftigen, fertig, Klot├╝r wieder aufschlie├čen, raus, ├╝bern Hof, hoch.
Aber diese Zeiten sind vorbei. Jetzt ist mein Bad in meiner Wohnung. Ich kann es gerade sogar sehen. ÔÇ×Hallo Bad...ÔÇť

Aber das Bad ist nicht das beste an dieser Behausung. Da ich im zweiten Stock wohne und beim Wohnungsaussuchen speziell darauf geachtet habe, bin ich nun Besitzer eines Balkons. Besetzer vielleicht. Wenn die Sonne scheint und drau├čen ein paar V├Âglein singen, sitze ich auf einem Ikea-Klappstuhl, bedecke Bein mit Beine und tr├Ąume vor mich hin.
Ah, wie sch├Ân k├Ânnte das sein, mit einem Balkon unterwegs durch die Welt. Wie so eine Art fliegendes Klassenzimmer, nur ohne K├Ąstner, ohne Lehrer und ohne Tafel, auf der stehen k├Ânnte: ÔÇ×Heute Schulfrei, fliegen mit Klassenzimmer nach Sri Lanka.ÔÇť

Nein, heute nicht nach Sri Lanka. Vorerst bleibe ich hier. Es gibt ja auch genug zu sehen. Meisers im Garten. Kabulkes auf dem Hof. Schmidts j├╝ngster steht schmiere, w├Ąhrend der Bengel von den ganz oben die Fahrr├Ąder um ihre Ventile erleichtert. Von hier kann ich es sehen. Von da unten sieht man nichts. Einer der Vorteile, wenn man den ganzen Tag auf seinem Balkon hockt. Man kriegt einfach mehr mit.
Die Stra├če liegt irgendwie sehr ruhig da. Heute ist Sonntag und ich hoffe, dass das M├Ądchen von nebenan wieder auf ihrem Balkon erscheint. Wenn sie so dasteht wandelt sich das alte Betongem├Ąuer um uns herum immer in ein Schloss und sie als das Burgfr├Ąulein wartet sehns├╝chtig auf mich, den Ritter, den Retter, der daherkommt mit seinem Schwert, einer Lanze vielleicht und einem wei├čen Ross. Ich verk├╝rze die Wartezeit und h├Âre Musik.
ÔÇ×Im Galopp auf nem Ross/ Ab ins goldene Schloss/
M├Âchte ich dich entf├╝hren/ Deine Z├Ąrtlichkeit sp├╝ren/
Doch auf nem Sockel aus Stein/ An einer Br├╝cke am Rhein/
Leide ich qualvoll mein Schicksal/ Den ich bin kein DenkmalÔÇť

Knochenfabrik hat es mir vorgemacht. Was fehlt ist die Laute. Ich, der Barde des Wohnviertels, sie meine angebetete Sch├Ânheit, die nicht aus noch ein wei├č vor Liebeskummer und ohne mich.
Wie gesagt: Ich tr├Ąume! Das Nachbarsm├Ądchen gibt es nicht. Ich lege die Beine wieder gekreuzt ├╝bereinander und hoffe auf andere Zeiten, die nicht unbedingt besser sein m├╝ssen. Ich will zur├╝ckkehren, vom Traumbalkon auf den Boden der Tatsachen,... Doch vorerst wir das nichts.










__________________
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kaffeehausintellektuelle
Guest
Registriert: Not Yet

lieber kabelkolb

ein bissl hab ich rumgestrichen, aber nach einem absatz hab ich wieder aufgeh├Ârt.

Seit ungef├Ąhr einem Jahr wohne ich in meiner (derzeitigen) Wohnung. Sie hat zwei Zimmer, (ne) K├╝che und (ein) Bad. Angenehmerweise (ein schreckliches Wort) ist dieses Bad in der Wohnung drin. (klingt nicht gut, das drin) Fr├╝her musste ich jedes Mal wenn es n├Âtig war KOMMA die Treppe hinabsteigen und auf ein Klosett auf dem Hof gehen. Im Winter kostete das sehr viel ├ťberwindung. Auch das Aufstehen fiel deshalb sehr schwer. Immer erst die Treppe runter, raus, ├╝bern Hof, Klot├╝r aufschlie├čen, gesch├Ąftigen, fertig, Klot├╝r wieder aufschlie├čen, raus, ├╝bern Hof, hoch. ( ja, wir habens kapiert)
Aber diese Zeiten sind vorbei. Jetzt ist DAS Bad in meiner Wohnung. Ich kann es gerade sogar sehen. ÔÇ×Hallo Bad...ÔÇť (???)

aufgeh├Ârt hab ich nicht nur, weil viele fehler drin sind und es auch stilistisch nicht sehr ansprechend ist, sondern auch, weil mich der inhalt uns├Ąglich gelangweilt hat. obwohl die geschichte nur so kurz ist, musste ich mich wirklich ├╝berwinden, sie weiterzulesen. aber es kam nichts neues. nichts ├╝berraschendes. den titel konnte ich nicht wirklich in zusammenhang mit dem rest der geschichte bringen, au├čer dass es wahrscheinlich der name der band ist, die dieses lied singt.
das ende hat mich auch nicht wirklich ├╝berrascht.

hei├čt die geschichte jetzt traumbalkon oder knochenfabrik?

zur├╝ck bleibt eine ratlose
k.

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Denschie
Guest
Registriert: Not Yet

hallo kabelkolb,

also, sooo schlecht ist die Story eigentlich nicht. Man k├Ânnte einiges daraus machen.
Die lange Einleitung ├╝ber das Bad w├╝rde ich weglassen und einfach nur ├╝ber den ich-Erz├Ąhler auf dem Balkon schreiben. Etwas mehr darauf eingehen, was er tut und nicht nur alles anreissen. Ich finde, es m├╝sste auch nicht erw├Ąhnt werden, dass das M├Ądchen nur ein Traum ist. Das ergibt sich doch aus dem Titel "Traumbalkon". Insgesamt die Tr├Ąume ausf├╝hrlicher beschreiben, damit der Titel auch Sinn macht.
So S├Ątze wie:"Die Stra├če liegt irgendwie sehr ruhig da." sind nicht sonderlich aussagekr├Ąftig. Oder ist das eine Metapher f├╝r:"Heute tr├Ąume ich nicht sehr viel"?
Wie gesagt: wenn du mehr auf den "Traumaspekt" eingehen w├╝rdest, f├Ąnde ich die Idee deiner Geschichte super!
Gru├č, Denschie

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Kabelkolb
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??

Entschuldige KHI, dass ich die Geschichte sooo langweilig gemacht habe... Ich weiss gar nicht, warum?

Ich habe halt einfach Lust gehabt, etwas zu tippen und habe es getan. Nur ne kurze Story, eigentlich nur ein Text.

Ich habe auch nicht den Anspruch literarische Bestseller abzuliefern. Ich wollte einfach nur schreiben...

Nun weiss ich ja, wie du das findest...

Ich habe dich nicht dazu gezwungen dich uns├Ąglich zu langweilen und ich wollte auch nicht, dass du dich ├╝berwindest dieses b├Âsartige Machwerk zu lesen. Du verdirbst mir irgendwie echt den Spass an der Sache.
Spass! Wei├čt du was das ist?

...

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blaustrumpf
???
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nanu?

Gesch├Ątzter Kabelkolb

Lese ich das richtig aus deinem nachfassenden Kommentar, dass du f├╝r etwaig aufkommende Langeweile nicht verantwortlich zu machen bist, da die Lesenden selber Schuld sind, wenn sie sich deinem Text widmen?

Mit freundlichem Gru├č
blaustrumpf

__________________
Daf├╝r bin ich nicht aus dem Schrank gekommen, um mich in eine Schublade stecken zu lassen.

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Kabelkolb
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NEIN NEIN NEIN

"...dass ich die Geschichte sooo langweilig gemacht habe... Ich weiss gar nicht, warum?"

Ich wollte damit nur sagen, dass ich die Geschichte keineswegs langweilig finde. Ich weiss gar nicht, warum?

Daraus geht doch hervor, dass ich es eigentlich ganz spannend, zumindest aber nicht ├Âde schreiben wollte. Ich habe nur gesagt, dass ich meiner Meinung nach nichts f├╝r die subjektiv empfundenen Gef├╝hle kann.
Egal ob sie langweilig, interessant oder ├Ąhnlich sind...

Wenn ich eine Geschichte langweilig finde, schreibe ich das auch hin, aber nicht so wie es meine Kritikerin tat... Das hat so etwas Von-Oben-Herab-M├Ą├čiges...

Versteht mich nicht falsch! :-)
__________________
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