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Leselupe.de > Gereimtes
Der Troll, der kein Troll sein wollte
Eingestellt am 05. 07. 2009 18:06


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Paragraphentigerin
Schriftsteller-Lehrling
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Der Troll, der kein Troll sein wollte

Dann war da noch der arme Troll,
der bettelte: „Nehmt mich für voll.
An sich bin ich halt ziemlich schlau.
Weil ich mich aber nicht recht trau,
zu zeigen, was ich alles kann,
meld ich für Blödsinn mich nur an.
Doch wenn ich euch den Nerv geraubt
und ihr mir trotzdem etwas glaubt,
dann bin ich bald wie alle hier
und denk und blödele wie ihr.
Dann haben wir zusammen Spaß.
Darum lasst bitte einfach Gras
nun wachsen über meinen Mist,
der nur aus Angst geboren ist.
Hat jemand dann mal ein Problem,
so werden wir gemeinsam sehn,
ob es nicht eine Lösung gibt.“
So sprach der Troll, der Menschen liebt.

Kyri Becker, 30.06.09

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Vera-Lena
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Liebe Kyri,

über Trolle sagt man allgemein, dass sie keine Moral besitzen und deshalb alles machen, was man ihnen sagt, denn sie können ja nicht unterscheiden, was gut und ungut ist.

Der von Dir beschriebene kleine Kerl scheint aber etwas tiefer in die Menschenwelt eingedrungen zu sein und nun möchte er, an dem, was die Menschen so machen einen Anteil haben und "mitspielen" dürfen. Solche Geschichten gibt es auch, in denen Trolle die Menschenwelt erobert haben und dort sogar als liebenswerte Geschöpfe einen Platz hatten.

So eine Geschichte erzählst Du hier und mir gefällt sie.

Liebe Grüße
Vera-Lena
__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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