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Leselupe.de > Kindergeschichten
Der Trompetenspieler (gelöscht)
Eingestellt am 21. 11. 2009 11:52


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Gernot Jennerwein
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flammarion
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Der Trompetenspieler
Veröffentlicht von Gernot Jennerwein am 21. 11. 2009 11:52
Die Nacht war längst hereingebrochen und der Mondschein erhellte gespenstisch den prachtvoll geschmückten Weihnachtsbaum im großen Saal. Das Feuer im Kamin war bis auf die Glut niedergebrannt und die Menschen waren zu Bett gegangen. Ein weißes Tuch aus Samt umhüllte den Stamm des Tannenbaums und ein wenig oberhalb am ersten Zweig hing ein kleiner, hölzerner Trompetenspieler. Barfuß (Barfuss), (kein Komma) und gekleidet in einem (ein) Jutegewand, hielt er die Trompete an seinem (seinen) Mund. Seine Augen sahen ehrfürchtig hinauf zu dem silbernen Weihnachtsstern, an dem ein papierenes Mädchen mit Engelflügel an hauchdünner Schnur sich leicht im Luftzug hin und her bewegte.
Nie zuvor hatte der Trompetenspieler das Mädchen gesehen und es war so liebreizend, dass er errötete, als sich ihre Blicke trafen. Das Papiermädchen lächelte und der Trompetenspieler war verzaubert von dieser Anmut und fühlte sein Herz bis zum Halse schlagen. Aber das Mädchen wandte seinen Blick bald wieder ab und sah verträumt zum Mond, der durch das große Fenster schien. So nahm er all seinen Mut zusammen und begann auf der Trompete zu spielen. Erst waren es nur einzelne, zaghafte Töne, aber nach einem Weilchen spielte er die schönsten Melodien, die er kannte. Das Mädchen fühlte sich von der Wehmut seiner Musik angetan und sah neugierig zu ihm hinunter. Der Trompetenspieler war aufgeregt und bemühte sich zu spielen, wie nie zuvor in seinem Leben. So blies er die ganze Nacht in seine Trompete, wurde nicht müde, bis in die frühen Morgenstunden, und war glücklich, wenn das Papiermädchen hie und da ein Lächeln zu ihm herunter (hinunter) warf.

Und so vergingen die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr. In den Nächten erklang im großen Saal die sehnsuchtsvolle Musik des Trompetenspielers. Der hölzerne Musikant freute sich auf die Zeit in der Schachtel mit dem Weihnachtsschmuck, in der er bis zum nächsten Heiligen Abend mit dem Papiermädchen beinahe ein ganzes Jahr verbringen würde. Er nahm sich fest vor, das Papiermädchen in der Schachtel anzusprechen und vielleicht gestattete es ihm sogar, es an den Händen zu halten.

Eines Morgens kam die Dienerschaft und räumte den Weihnachtsbaum ab. Der Weihnachtsschmuck wurde in die Schachtel gelegt und mit Entsetzen stellte der Trompetenspieler fest, dass man vergessen hatte, das Papiermädchen vom Baum abzunehmen. Er schaute über den Schachtelrand und schrie, aber die Menschen konnten ihn nicht hören. Er sah durch das Fenster, wie der Tannenbaum mit dem Mädchen in den Garten gebracht wurde. Stunden (Stundenlang) sah er hinaus und es begann fürchterlich zu schneien, bis das Mädchen unter dem Schnee verschwand und die Schachtel, in der er obenauf lag (Komma) mit einem Deckel verschlossen wurde.

Das Jahr war dunkel und finster für den Trompetenspieler in der Schachtel. Er war traurig und sehnte den Tag herbei, an dem er wieder mit all dem anderen Schmuck hervorgeholt wurde (werden würde). Endlich war es soweit, und als er an dem frisch gefällten Weihnachtsbaum hing, blickte er nach oben auf den Weihnachtsstern. Vergeblich suchte er das Papiermädchen seines Herzens. Er schaute zum Fenster hinaus in den Garten; es lag kein Schnee mehr da und der Baum vom letzten Jahr mit dem Papiermädchen war verschwunden.
Als die Menschen schliefen, sah der Trompetenspieler zum aufgehenden Mond vor dem Fenster und er dachte (glaubte), das Papiermädchen im Mondschein lächeln zu sehen. Und er begann leise auf seiner Trompete zu spielen, während die Tränen der Sehnsucht über seine Wangen liefen.

Einfach zum Heulen schön.

__________________
Old Icke

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Gernot Jennerwein
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hallo flammarion,
ich freu mich riesig über dein "schönes heulen" und danke dir für die Korrekturen, hab sie übernommen, nur "barfuß" schreibt man auch in der neuen RS mit "ß"

liebe grüße
gernot

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Spaetschreiber
???
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Der Trompetenspieler (von G.Jennerwein)

Die Nacht war längst hereingebrochen. Der Mondschein, der durch die Fenster des Hauses fiel, erhellte gespenstisch den prachtvoll geschmückten Weihnachtsbaum im großen Saal. Im Kamin war das Feuer bis auf die Glut niedergebrannt und alle Menschen, die in dem Haus wohnten, schliefen schön längst. Doch halt, irgendjemand schlief nicht - dort drüben am Baum. Ein weißes Tuch aus Samt umhüllte den Stamm des Tannenbaums und ein wenig oberhalb am ersten Zweig hing ein kleiner, hölzerner Trompetenspieler, eine Weihnachtsbaumfigur. Barfuß war er und gerade aufgewacht. Er hielt seine Trompete an den Mund und war in ein Jutegewand gekleidet. Seine Augen sahen ehrfürchtig nach oben, zu dem silbernen Weihnachtsstern, an dem ein wunderschönes Papiermädchen mit Engelsflügeln hing. Befestigt war es an einer hauchdünnen Schnur und bewegte sich im Luftzug leicht hin und her.
Nie zuvor hatte er ein so liebreizendes Mädchen gesehen und er errötete, als sich ihre Blicke trafen. Das Mädchen lächelte und der Trompetenspieler war verzaubert von dieser Anmut und fühlte sein kleines Trompeterherz heftig schlagen. Aber das Mädchen wandte ihren Blick bald wieder ab und sah verträumt zum Mond, der durch das große Fenster schien. So nahm er all seinen Mut zusammen und begann auf der Trompete zu spielen. Erst waren es nur einzelne, zaghafte Töne, aber nach einem Weilchen spielte er die schönsten Melodien, die er kannte. Das Mädchen fühlte sich von der Wehmut seiner Musik angetan und sah neugierig zu ihm hinunter. Der Trompetenspieler war aufgeregt und bemühte sich zu spielen, wie nie zuvor in seinem Leben. So blies er die ganze Nacht in seine Trompete, wurde nicht müde, bis in die frühen Morgenstunden, und war glücklich, wenn das Papiermädchen hie und da ein Lächeln zu ihm hinunter warf.

Und so vergingen die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr. In den Nächten erklang im großen Saal die sehnsuchtsvolle Musik des Trompetenspielers. Der hölzerne Musikant freute sich auf die Zeit in der Schachtel mit dem Weihnachtsschmuck, in der er bis zum nächsten Heiligen Abend mit dem Papiermädchen beinahe ein ganzes Jahr verbringen würde. Er nahm sich fest vor, das Papiermädchen in der Schachtel anzusprechen und vielleicht gestattete es ihm sogar, es an den Händen zu halten.

Eines Morgens kam die Dienerschaft und räumte den Weihnachtsbaum ab. Der Weihnachtsschmuck wurde in die Schachteln gelegt und vorerst am Fensterbrett abgestellt. Mit Entsetzen stellte der Trompetenspieler fest, dass man vergessen hatte, das Papiermädchen vom Baum abzunehmen. Er schaute über den Schachtelrand und schrie, aber die Menschen konnten ihn nicht hören. Er sah durch das Fenster, wie der Tannenbaum mit dem Mädchen in den Garten gebracht wurde. Bald begann es draußen zu schneien und er sah stundenlang hinaus, bis das Mädchen am Baum langsam unter dem Schnee verschwand und die Schachtel, in der er obenauf lag, mit einem Deckel verschlossen wurde und auf ihren Stammplatz auf den Dachboden kam.

Das Jahr war finster und einsam für den Trompetenspieler in der Schachtel. Er war traurig und sehnte den Tag herbei, an dem er wieder mit all dem anderen Schmuck hervorgeholt werden würde. Endlich war es soweit, und als er an dem frisch gefällten Weihnachtsbaum hing, blickte er nach oben auf den Weihnachtsstern. Vergeblich suchte er das Papiermädchen seines Herzens. Er schaute zum Fenster hinaus in den Garten; es lag kein Schnee mehr da und der Baum vom letzten Jahr mit dem Papiermädchen war verschwunden.
Als die Menschen schliefen, sah der Trompetenspieler zum aufgehenden Mond vor dem Fenster hinauf. Endlich fielen die ersten Flocken und sie wirbelten so sehr in der Luft herum, dass er glaubte, das Papiermädchen im Mondschein lächeln zu sehen. Und wieder, wie schon vor einem Jahr, begann er leise auf seiner Trompete zu spielen, während Tränen über seine Wangen liefen. Freudentränen!

__________________
Nur ein mittelmäßiger Literat ist immer in Höchstform. (W.S. Maugham)

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Spaetschreiber
???
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Der Trompetenspieler

Die Nacht war längst hereingebrochen. Der Mondschein, der durch die Fenster des Hauses fiel, erhellte gespenstisch den prachtvoll geschmückten Weihnachtsbaum im großen Saal. Im Kamin war das Feuer bis auf die Glut niedergebrannt und alle Menschen, die in dem Haus wohnten, schliefen längst. Ein weißes Tuch aus Samt umhüllte den Stamm des Tannenbaums und ein wenig oberhalb am ersten Zweig hing eine kleine Weihnachtsbaumfigur, ein hölzerner Trompetenspieler.
[Hier musste ich umstellen, weil sonst der Nachfolgende Satz ein falsches Geschlecht beschrieben hätte] . Barfuß war er und gerade aufgewacht. Er hielt seine Trompete an den Mund und war in ein Jutegewand gekleidet. Seine Augen sahen ehrfürchtig hinauf zu dem silbernen Weihnachtsstern, an dem ein wunderschönes Papiermädchen hing. Es hatte Engelsflügel und an hauchdünner Schnur bewegte es sich im Luftzug leicht hin und her.


Nie zuvor hatte er ein so liebreizendes Mädchen [an seinem Weihnachtsbaum] gesehen und er errötete, als sich ihre Blicke trafen. Das Mädchen lächelte und der Trompetenspieler war überwältigt von der zauberhaften Anmut des wundervollen Geschöpfes. [Als ?] Wie er es länger betrachtete, bemerkte er, dass es sich um ein richtiges [kleines] Fräulein handelte, und sein kleines Trompeterherz fing an schneller zu schlagen. Aber das schöne Fräulein wandte [ihren] seinen Blick bald wieder ab und sah verträumt zum Mond, der durch das große Fenster schien. So nahm er allen Mut zusammen und begann auf seiner blechernen Trompete zu spielen. Erst waren es nur einzelne, zaghafte Töne, aber nach einem Weilchen spielte er die schönsten Musikstückchen, die er kannte. Berührt von der Wehmut seiner Musik drehte sich das zarte Wesen bald im Kreis, als tanzte es zu seinen Melodien. Den Trompetenspieler [als er es bemerkte,] überkam ein Glücksgefühl, wie er es bisher nicht kannte, und er spielte so hingebungsvoll, wie nie zuvor in seinem Leben. Ohne das Fräulein aus den Augen zu lassen, blies er die ganze Nacht unverzagt in seine Trompete, bis hin in die frühen Morgenstunden. Jeder flüchtige Blick, jedes kleine auffordernde Lächeln, das ihm das Fräulein schenkte, ließ ihn vor Glück fast taumeln.


[Die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr vergingen] Und so vergingen die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr. [und in] den Nächten erklang im großen Saal die sehnsuchtsvolle Musik des Trompetenspielers. Der hölzerne Musikant freute sich [schon] auf die Zeit in der Schachtel mit dem Weihnachtsschmuck, in der er bis zum nächsten Heiligen Abend mit dem Papiermädchen beinahe ein ganzes Jahr verbringen würde. Er nahm sich fest vor, das Papiermädchen in der Schachtel anzusprechen und vielleicht gestattete es ihm sogar, es an den Händen zu halten.

Eines Morgens, [im neuen Jahr,] kam die Dienerschaft und räumte den Weihnachtsbaum ab. Der Weihnachtsschmuck wurde in die Schachteln gelegt und vorerst am Fensterbrett abgestellt. Mit Entsetzen stellte der Trompetenspieler fest, dass man vergessen hatte, das Papiermädchen vom Baum abzunehmen. Er schaute über den Schachtelrand und schrie, aber die Menschen konnten ihn nicht hören und so blies er verzweifelt Alarm auf seiner Trompete [vielleicht würden sie ihn ja hören]. Doch alle Mühe war vergebens. Er [musste zusehen] sah durch das Fenster, wie der Tannenbaum mit dem [Papiermädchen] Mädchen in den Garten gebracht wurde. Bald begann es draußen zu schneien und er sah stundenlang hinaus, bis das Mädchen am Weihnachtsbaum unter dem Schnee verschwand und die Schachtel, in der er obenauf lag, mit einem Deckel verschlossen wurde und auf den Dachboden kam.

Das Jahr war finster und einsam für den Trompetenspieler in der Schachtel. Er war traurig und sehnte den Tag herbei, an dem er wieder mit all dem anderen Weihnachtsschmuck hervorgeholt werden würde. Er träumte Tag und Nacht von seinem Papiermädchen, und manchmal zitterte er am ganzen Körper vor Angst und Ungeduld.
Wochen und Monate vergingen und endlich war es soweit. Als der Trompetenspieler an dem neuen, frisch gefällten Weihnachtsbaum hing, blickte er nach oben auf den Weihnachtsstern. Vergeblich suchte er das Papiermädchen seines Herzens [denn er hatte gehofft, dass man es doch noch gerettet hatte]. Er schaute zum Fenster hinaus in den Garten; es lag kein Schnee mehr da und der Baum vom letzten Jahr mit dem Papiermädchen war verschwunden.
Als die Menschen schliefen, sah der Trompetenspieler zum aufgehenden Mond vor dem Fenster und er glaubte, das Papiermädchen im Mondschein lächeln zu sehen. Und er begann zaghaft und leise auf seiner Trompete zu spielen, während Tränen über seine Wangen liefen.

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Nur ein mittelmäßiger Literat ist immer in Höchstform. (W.S. Maugham)

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suzah
Guest
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hallo gernot,
eigentlich fand ich die erste version teilweise besser:

"draußen auf einem noblen Anwesen, inmitten der Nacht."
"nobel" ist nicht ganz kindgemäß, später kommt ohehin "herrenhaus", besser ist "mitten in der nacht" (inmitten ist m.e. in einer mnschenmenge z.b.)

es sind einige wiederholungen darin, zart und vor allem schachtel, schachtel, schachtel-

"Betend sehnte er den nächsten Weihnachtstag herbei, der ihn aus der Finsternis befreien würde.
Das Jahr verging und endlich ..."

besser: das nächste weihnachtsfest
dass "jahr" wurde schon vorher erwähnt.

trotzdem eine schöne geschichte.

liebe grüße suzah

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