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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Der Tyrannenmord
Eingestellt am 30. 12. 2001 16:36


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Antaris
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Der Tyrannenmord

Als anfangs ein leichtes Stechen durch meinen Leib zog glaubte ich an eine gewöhnliche Magenverstimmung, doch dann griff der Schmerz unerbittlich nach meinen Eingeweiden und mir wurde ĂŒbel. Ich hastete zum GĂ€steklo, doch meinen Mageninhalt wurde ich dort auch nicht wieder los. Die letzte Malzeit lag zu lange zurĂŒck. Da auch die Schmerzen nicht nachließen bemĂŒhte ich mich die Treppe hinauf zu meinem Schlafzimmer.
Das Haus war leer. Meine Frau war sonntagabends fĂŒr gewöhnlich im Theater. Sie besitzt seit Jahren ein Abonement. Dummerweise hatte auch unsere Maschenka um einen freien Tag gebeten und ihn auch bekommen. Die Deutschen können ja lĂ€ngst nicht mehr so schaffen wie die Leute aus dem ehemaligen Ostblock, aber auch die aus dem Osten sind lĂ€ngst nicht mehr so bescheiden wie frĂŒher. Im allgemeinen sind wir bis jetzt aber recht zufrieden gewesen, immerhin hatten wir schon die dritte Maschenka.
Als eine neue Schmerzwelle durch meinen Körper brannte ahnte ich Schlimmes und bereute, daß ich keine TelefonanschlĂŒsse in den Schlafzimmern zugelassen hatte. Der Akku in meinem Handy war nicht geladen, also mußte ich wohl oder ĂŒbel zum Apparat neben der Garderobe. Der Weg durch den Flur zog sich beachtlich, die Schmerzen drĂŒckten mich bleischwer zu Boden. Schließlich bewegte ich mich nicht in den Dimensionen eines gewöhnlichen Einfamilienhauses.
Die Nummern meiner Freunde hatte ich glĂŒcklicherweise auch in diesen Apparat einprogrammiert. Dr. Goebel war nicht zu Hause, was mich kaum ĂŒberraschte. Schließlich war Wahlkampfzeit. Ich wĂ€hlte erneut und der Hörer am anderen Ende der Leitung wurde gleich abgenommen.
„Maybach.“
„Udo, bist du da?“, sprach ich hastig.
„Wo soll ich sonst sein?“, brummte die mir so bekannte Stimme.
„Wie geht es dir, mein Freund?“
„Wie soll es mir schon gehen! So wie immer. Ist was mit dir?“
Endlich fragte er nach mir! „Mir ist nicht gut und ich glaube, das liegt am Mittagessen.“
„Na sowas!“ Er lachte kurz und blechern auf. „Hattest du dein JĂ€gerschnitzel dort nicht gelobt?“
„Verglichen mit euren leicht vergarten Kotlets und labberigen Steaks hat es einen recht passabelen Eindruck gemacht.“
„Ich wollte ja nicht ins Stadthallenrestaurant.“, nĂ€selte er ĂŒberlegen. „Die KĂŒche dort ist nun mal bestenfalls zweitklassig, das habe ich lĂ€ngst mitbekommen. Wir hĂ€tten uns ruhig etwas Besseres genehmigen können.“
„Ist dir dort schon mal was nicht bekommen?“
„Du ĂŒbertreibst. So schlecht ist die KĂŒche dort auch wieder nicht.“
„Mir ist speiĂŒbel und ich habe höllische Schmerzen.“
„Warum rufst du mich dann an?“, knurrte er gereizt. „Ich bin Notar und kein Arzt, außerdem habe ich zu tun. Ruf einen Doktor.“ Der Hörer am anderen Ende der Leitung fiel scheppernd auf die Gabel.
Udo Maybach prahlte gelegentlich damit, daß er seine lukrativsten GeschĂ€fte sonntagabends tĂ€tigte, und seit unserer Internatszeit wußte ich, daß er fast immer recht kurz angebunden reagierte, wenn er arbeiten mußte. Als nĂ€chstes rief ich Dr. Rupp an und er versprach, sofort zu mir zu kommen.
Zu den Leibschmerzen kam der quĂ€lende Durst. Ich kroch in die KĂŒche, fand zwei von Maschenkas Coladosen und eine halbe Flasche voll Multivitaminsaft, leerte sie umgehend und bemĂŒhte mich zurĂŒck in mein Schlafzimmer.

Endlich traf Dr. Rupp ein, untersuchte mich und ich fĂŒhlte mich sogar ein wenig besser. „Du hast dir aber heftig den Magen verdorben.“, meinte er schließlich.
„Das soll bloß ein verkorkster Magen sein?“, erwiederte ich. „Bist du dir sicher, daß nicht mehr dahinter ist?“
„Ich sehe keinen Grund zur Beunruhigung.“ Dr. Gerhard Rupp kniff seine Augen zusammen. „Falls du auf das Stadthallenrestaurant anspielst darf ich dich wohl daran erinnern, daß ich am Mittag schließlich neben dir gesessen habe. Du willst hoffentlich nicht andeuten, daß ich dir Gift ins Essen gestreut habe? Ich will dir etwas sagen, mein Freund. Dir ist die Lesung heute morgen nicht bekommen.“
„Lesung, pah! So ein Unsinn!“ Ich wand mich in Schmerzen. „Diesem Schreiberling traue ich alles zu. Das sind doch alles linke SĂ€cke. Mann mĂŒĂŸte die Erteilung der BĂŒrgerrechte an das Vorhandensein von Privatvermögen knĂŒpfen damit nicht jeder glaubt, er habe hier was zu sagen. Sollen diese SchwĂ€tzer doch erst mal was leisten! Wer nicht mindestens dreißigtausend auf der hohen Kante hat soll gar nicht erst wĂ€hlen dĂŒrfen.“
„Mir hat die Lesung recht gut gefallen.“ Dr. Rupp zog ein Exemplar jenes Schriftwerkes mit dem Titel ‚Der Tyrannenmord‘ aus seinem Arztkoffer und begann darin zu blĂ€ttern. „Gut dreihundert Seiten starker Historienschinken.“, murmelte er gedankenversunken. „Nicht schlecht fĂŒr einen, der nicht einmal Abitur hat.“ Er klappte das Buch wieder zu. „Sag mal, beißt dich vielleicht dein Gewissen weil der Autor mal in deinem Betrieb ausgeholfen haben soll?“
„Daran kann ich mich nicht erinnern.“, stöhnte ich. „Es heißt aber, daß er gelegentlich auf Aushilfsbasis in der KĂŒche des Stadthallenrestaurants beschĂ€ftigt sein soll und wer weiß woher die Pilze auf meinem JĂ€gerschnitzel gekommen sind.“
„Aus der Dose natĂŒrlich.“, brummte er. „Du wirst doch nicht paranoid auf deine alten Tage, oder? Warum sollte dir jemand etwas tun? Wir leben schließlich in einem modernen Rechtsstaat und der Autor ist gewiß genau so rechtschaffend wie du und ich.“
Ich fand diesen Gedanken ĂŒberhaupt nicht beruhigend denn ich fand daß meine gesellschaftliche Stellung und mein Vermögen mich geradezu verpflichteten, mitzubestimmen, was Recht und Unrecht zu bedeuten hatte und dies war ein Punkt, ĂŒber den ich grundsĂ€tzlich mit niemandem diskutierte. „Hier hast du etwas gegen die KrĂ€mpfe.“, brummelte Dr. Rupp. Er hatte bereits eine Spritze aufgezogen. Den Einstich der Nadel spĂŒrte ich nicht. Dr. Rupp schloß seinen alten Koffer und schlĂŒpfte in seinen Mantel. „Ich lasse dir etwas gegen Übelkeit da. Bald wird es dir besser gehen.“, sagte er ehe er ging. „Wenn nicht, ruf mich ruhig nochmal an.“
Es ging mir schlechter. Die KrĂ€mpfe kehrten zurĂŒck und verstĂ€rkten sich bis zur UnertrĂ€glichkeit. Dazu quĂ€lte mich der Durst. In der KĂŒche fand ich etwas abgestandenen Kaffee, im KĂŒhlschrank wartete noch etwas Malventee vom Vortag, Buttermilch mit Orangen und eine halbvolle Flasche Eierlikör. Dazu trank ich noch etwas Leitungswasser und schon bereute ich, daß Dr. Rupps Medizin auf dem Nachttisch fast außer meiner Reichweite war.
Ich hastete also zum Bad und hĂ€tte fast ins Bidet gekotzt. Maschenka wĂŒrde hier wohl frĂŒhestens am nĂ€chsten Morgen putzen können. Die Zeit bis dahin wĂŒrde sich unangenehm in die LĂ€nge ziehen und ich fĂŒhlte bereits jenen unheilvollen Sog, der mich aus dem Lauf der Zeit zu reißen drohte. Die perlmutfarbene Deckenlampe leuchtete noch nie finsterer als an in diesem Augenblick und erste Zweifel, die Morgensonne je wieder zu sehen regten sich in mir.
So schnell ich konnte verließ ich das Badezimmer, krabbelte zum Telefon und wĂ€hlte die Notrufnummer. Normalerweise hĂ€tte mir die Stimme der jungen Dame am anderen Ende der Leitung gefallen, aber nun Ă€rgerte ich mich ĂŒber die offensichtliche Begriffsstutzigkeit als ich ihr meine Beschwerden und den Weg zu meinem Anwesen so ausfĂŒhrlich erklĂ€ren mußte. Immerhin versprach sie, mir unverzĂŒglich Hilfe zu schicken.

Draußen hatte die mondlose Nacht bereits den Garten und das Wohnhaus umschlossen und die uralte Vision von dem Wolf, der am Ende das Sonnenlicht fĂ€ngt um es zu verschlingen durchdrang mein Bewußtsein.
Ich weiß nicht wieviel Zeit verstrich, bis der Notarzt und die SanitĂ€ter eintrafen. Erst der Klang der TĂŒrglocke holte mich zurĂŒck in diese Welt. „Da sind wir wohl gerade noch mal rechtzeitig gekommen.“, beschwichtigte der Notarzt nachdem er mich untersucht hatte. „Keine Angst, wir kriegen Sie durch.“ Ich hatte aber Angst, alleine schon, weil der Notarzt so seltsam archaische GesichtzĂŒge trug. Wahrscheinlich war es Thor selbst und der Krankenwagenfahrer mußte Loki sein, der KapitĂ€n aus der Unterwelt.
„Nein“, schrie ich und wand mich als Wotans Gehilfen mich auf der Trage festschnallten. Sie schleppten mich die Treppe hinunter zum Rettungswagen, verstauten mich und wisperten etwas von Vergiftungssymptomen. Der Rettungswagen setzte sich in Bewegung und schaukelte durch die Kurven wie ein Schiff bei schwerer See, das Martinshorn heulte oder war es Fenrir, Lokis riesiger Wolf? „Kaum Puls und Atmung.“, stellte der SanitĂ€ter neben mir fest. „Mit der Reanimation brauchen wir hoffentlich nicht anzufangen.“, sprach Wotan, „Wir sind so gut wie am Krankenhaus.“
Loki bremste heftig, die Trage wurde gelöst und jemand riß die HecktĂŒr auf. „GlĂŒcklicherweise ist unser Krankenhaus fĂŒr solche NotfĂ€lle besonders gut ausgerĂŒstet. Wir haben schon ganz andere Patienten in Nullkommanix wieder auf die Beine gekriegt.“ versuchte Thor mich zu beschwichtigen als sie mich vom Schiff hoben. Ich hob meinen Kopf so gut ich konnte, doch statt das Krankenhausportal zu erkennen blickte ich direkt in Fenrirs bluttriefenden Rachen. Das war dann wohl das Ende aller Zeit und ich fĂŒhlte, wie seine FĂ€nge mich umschlossen, meine Eingeweide packten und mich zerrissen.

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Ralph Ronneberger
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Hallo Antaris,

ich finde es unverantwortlich von dir, mich so jĂ€h und brutal aus nachweihnachtlicher und immer noch seelig verklĂ€rter Stimmung gerissen zu haben. Plötzlich spĂŒrte ich die seit Tagen verdrĂ€ngte Boshaftigkeit wieder in mir, als ich mich bei dem Wunsch ertappte, die von Dr. Rupp verabreichte Spritze möge nicht helfen. Schlimmer noch - ich fand die ganze Geschichte sehr vergnĂŒglich und trotz eines vergifteten JĂ€gerschnitzels ungemein bekömmlich. Nun hat mich also der Alltag wieder eingeholt, und so sitze ich hier und mache mir ernsthaft Gedanken, wie Du wohl an das Manuskript des Verblichenen gekommen bist. E-Mail direkt aus der Hölle? Gibt es das bereits?


Gruß Ralph
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flammarion
Foren-Redakteur
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ach,

bitte laß den armen kerl wieder gesund werden. der schluß ist ja richtig gruselig. haste gut gemacht. ganz lieb grĂŒĂŸt
__________________
Old Icke

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axel
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Hallo Antaris.
Ich muss gestehen, dass dieser Text in mir nur ganz viele Fragen aufwirft, auf die ich auch nach mehrmaligem Lesen keinerlei Antwort finde.
Möglicherweise gibt es ja ein ganz berĂŒhmtes literarisches Werk mit gleichnamigem Titel und deine Geschichte steckt voller Analogien, die ich alle nicht erkenne, da mir dieses Werk unbekannt ist.
Von meinem Kenntnisstand aus hat sich meine Stirn beim Lesen des ersten Teils mehrere Male in tiefe Falten gelegt: Da gibt es also eine Clique von alten Freunden, aber der Rechtsanwalt legt einfach auf, weil er in seinem Arbeitseifer auch von der Notlage eines Freundes nicht gestört werden möchte?
Der Arzt ist dem Protagonisten immerhin soweit gewogen, dass er sich auch zu spÀter Stunde noch auf den Weg zu ihm macht, aber dann erkennt er den Ernst der Lage (bewusst?) nicht, stattdessen hat er den Roman in seinem Arztkoffer? Hatte er diesen Koffer auch bei der Lesung dabei?
Der Protagonist kann sich vor Schmerzen und KrĂ€mpfen kaum noch bewegen, aber dann fĂŒhlt er sich doch stark genug, um seine archaischen Ansichten gegenĂŒber dem Arzt (dem diese doch lange schon bekannt sein mĂŒssen) abzusondern?
Hat es einen gemeinsamen Mordversuch der Freunde gegeben?
Wenn nicht, dann erscheint mir alles ziemlich unlogisch. Und wenn doch, warum?
Die Ansichten des Protagonisten mögen ein Grund sein, die Freundschaft aufzukĂŒndigen, aber reichen sie fĂŒr ein Mordmotiv?
Warum bei einem gemeinsamen Essen in einem vielleicht nicht gerade erstklassigen Restaurant? Wenn der Arzt daran beteiligt war, warum macht er sich dann noch auf den weiten Weg? Wenn er nicht beteiligt war, dann muss er das erste Telefonat mit dem Rechtsanwalt mitgehört haben.
Den zweiten Teil (im Notarztwagen) habe ich dann gar nicht mehr verstanden. FiebertrÀume? Oder doch literarische Analogien? Ich dachte die ganze Zeit: Im letzten Satz kommt irgend eine Auflösung nach dem Motto: Nur getrÀumt, vielleicht sogar die ganze Geschichte. Stattdessen kam: gar nichts ...
Da blieb mir dann nur die aus dem Deutschunterricht immer so gefĂŒrchtete Frage: „Was will uns die Autorin damit sagen?“
KlÀr mich auf.
Schöne GrĂŒĂŸe und einen guten Rutsch,
axel

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Antaris
Routinierter Autor
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Hallo allerseits,

danke schön fĂŒr Eure Stellungnhmen zu dem Text.

@Axel: Also, Du hast mich echt in Verlegenheit gebracht. Was will die Autorin denn nun damit sagen? Ich muss selbst noch darĂŒber nachdenken. Der Text entstand vor fast zwei Jahren als Hausarbeit einer Schreibwerkstatt. Die Aufgabestellung war: SchlĂŒpfe in die Perspektive von jemandem den du nicht magst, möglichst jemand, den du hasst und erzĂ€hle eine beliebige Geschichte. Da ich nicht will, dass es Leuten, die ich hasse, gut geht bin ich die Aufgabe sehr konsequent angegangen...Der Autor vom
Tyrannenmord (es exitiert kein Vorbild in der Weltliteratur) hat den Protagonisten vergiftet. Wer gezwungen ist, in der drittklassingen KĂŒche vom Stadhallenrestaurant seine Kröten mĂŒhsam zusammenzukratzen mag keine großkotzigen Neureichen. Der Rechtsanwalt legt auf, weil er gerade an seinem Freund nichts verdienen kann. Dr. Rupp ist ein Freund des Protagonisten, einer von dieser Sorte wĂŒrde jederzeit eine Oma mit Oberschenkelhalsbruch in ihrem kalten Flur liegen lassen, wenn einer der Seinen (die ihn privat bezahlen können) ein Wehwehchen hat. Dieser Art von Mensch will ohnehin ĂŒberall dabei sein, um gesehen zu werden, und geht zum Konzert des MGV ebenso wie auf eine Lesung eines nicht so bekannten (und womöglich noch linken ) Autors. Ich gebe zu dass ich ein paar Sachen noch ĂŒberdenken sollte und bin Dir fĂŒr Deine Anregungen dankbar.
@Ralph: Vor zwei Jahren hatte ich noch keinen Intenetanschluss. Ich habe es per GedankenĂŒbertragung direkt aus der Hölle bekommen.
@flammarion: ne, ich werde einen Teufel tun und den Saukopp (universell einsetzbares WÀller Schimpfwort) tunlichst in der Hölle lassen. Es geht ihm relativ gut dort. Nach und nach trudeln alle seine Spezies, GeschÀftspartner, etc. dort ein.

Guten Rutsch ins neue Jahr

Mit feurigen GrĂŒĂŸen

Antaris

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Lukas L.
Hobbydichter
Registriert: Dec 2001

Werke: 1
Kommentare: 8
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Hallo Antaris,

an der Geschichte gefĂ€llt mir, wie am Anfang viele Fragen aufgeworfen werden, die der Leser beantwortet haben will: Wo kommen die Bauchschmerzen her? Wurde er vergiftet? Usw. Problematisch finde ich aber, daß die ErzĂ€hlung in der ersten Person geschrieben ist. In der dritten Person könnte man mehr Spannungselemente einfĂŒgen und vor allem mehr ĂŒber die Hauptperson erzĂ€hlen, um den Leser zu ködern, damit er bis zum Ende liest. Am Anfang erfĂ€hrt man bloß, daß jemand Bauchschmerzen hat und das ist nicht unbedingt sehr interessant.

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