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Leselupe.de > Gereimtes
Der Wahrheit echtes Bild
Eingestellt am 13. 05. 2010 13:37


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Ysha
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: May 2010

Werke: 5
Kommentare: 15
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Einst träumte mir
ich träfe meinen Engel…
Im Traum begegnete er mir.
War das fĂĽr meinen Engel
wahrhaft im Jetzt und Hier?
Wer bin ich fĂĽr den Engel,
der ganz nur Wesen ist
Dem fehlt die kalte HĂĽlle
die blind macht und verletzt?
Ist ihm wie Traum
was mir als Wahrheit gilt;
und ist mein Traum fĂĽr ihn
der Wahrheit echtes Bild?
:




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Odilo Plank
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2007

Werke: 58
Kommentare: 295
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Der Wahrheit echtes Bild

Der Titel zeigt, worum es geht; um das Erkennen der Wahrheit, aus einer ganz und gar persönlichen Sichtweise.
Das Gedicht weist nach Inhalt und Form keinerlei Bezug zu Vorlagen auf, zu keinem, der zahlreichen Engelgedichte.
Die kreuzreimartige Gestaltung gibt sich nüchtern und anspruchslos, was die subjektive, kindlich anmutende Grundhaltung verstärkt. Mein Engel.
„Einst träumte mir/ ich träfe…“ Damit ist die Aussageebene klar: Es geht um Geträumtes, Ersehntes, etwas, das der Wirklichkeitserfahrung des Wachzustandes nicht stand hält; Konjunktiv 2; den benutzen Kinder beim Rollenspiel.
Die scheinbare oder doch anscheinende Wahrheit, geprägt von der „kalten Hülle“, macht blind, verletzt; hier Anlass zum Dichten – Erfinden, Vorgaukeln? Tagträumerei?
Gesunde Menschen bewegen sich doch im „Jetzt und Hier“! Die drei Fragezeichen des Textes haben ihre Berechtigung.
Wer hat die Lufthoheit über die Sicht auf Menschen und Zustände?
Hier geht es nicht nur um der „Wahrheit echtes Bild“.
Ich lese das Gedicht als Schrei nach Gerechtigkeit.

__________________
Odilo P.
"Wer über sein Leid spricht, tröstet sich bereits." A. Camus

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