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Leselupe.de > Gereimtes
Der Wind
Eingestellt am 18. 06. 2004 15:29


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Melchior
???
Registriert: Oct 2001

Werke: 30
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Der Wind

Vor Zeiten war der WĂŒste heißer Wind
Ein Mensch. Er jagte auf den Feldern und
Im Busch nach wilden Tieren. Plötzlich wurde
Zu einem Vogel er verwandelt. Eine
Versteckte Kluft in fernen Bergen wurde
Zu seinem Haus. VerlÀsst er die Berge,
Der Schwingen Kraft zu ĂŒben, fliegt er weit
Hin ĂŒber WĂŒsten, Felder, Dörfer. Unten
Die Menschen sehen nicht den Vogel. Sie
VerspĂŒren nur des Windes Schwingen Kraft.


(nach einem San MĂ€rchen)

__________________
Melchior

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Papyrus
Guest
Registriert: Not Yet

.............

wirklich sehr schön

ob san hier oder her,
was auch immer das ist.


Die Vertreibung aus dem Paradies?
Der mensch hats nicht gerafft, wind zu sein?
wurde daher der mensch wind,
der wind mensch?

der vogel wurde wind?

windbestÀubung -> menschwerdung?


die menschen spĂŒren die kraft ihres ursprungs?


tut mir leid,
zu viele fragezeichen.

ich bin verwirrt,

diese koans bringen mich echt um



gruß vati

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Melchior
???
Registriert: Oct 2001

Werke: 30
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...

Die San sind auch als bushmen bekannt, die Ureinwohner der Kalahari WĂŒste. Das ist in sofern von einiger Bedeutung, als sich der Aufbau des Textes daraus ergiebt.

Ich hatte das GlĂŒck vor kurzem zwei ErzĂ€hlbĂ€nde mit afrikanischen MĂ€rschen geschenkt zu bekommen. Bei der LektĂŒre fĂ€llt sofort auf, dass diese Texte mit MĂ€rschen, wie ich sie kannte wenig zu tun hatten. So gibt es zum Beispiel nicht zwingend eine Auseinandersetzung zwischen Gut und Böse - das als offensichtlichster Unterschied.

Die prosanahen Verse in der verarbeitung habe ich gewÀhlt, um den ErzÀhlcharakter beizubehalten. Die Unmittelbarkeit, mit der Natur erklÀrt wird, sollte im Mittelpunkt stehen. Die Leichtigkeit, mit der diese Völker Mystisches, in ihren Alltag integrieren (ohne selber in Mystik zu verfallen) hatte mich gereizt.
__________________
Melchior

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