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Leselupe.de > Kurzprosa
Der Zenmeister
Eingestellt am 12. 10. 2010 18:04


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eiros
Schriftsteller-Lehrling
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Sein rasendes Herz beruhigte sich. Mit jedem Atemzug schlug es langsamer. Er blickte fest auf die wei├če Wand. Jeden anderen Gedanken, jede Assoziation versuchte er schon im Entstehen fortzuwischen. Keine Vorstellung, kein Wunsch, keine Begierde sollte sich in diesen Zustand mischen. Es gab keine Bewegung, keine Richtung, kein Wohin. Die Welt war drau├čen, weit weg. Er war v├Âllig bei sich, in sich geschlossen. Reduziert auf diesen Punkt.
Es gab nur ihn und diese Wand, nichts sonst. Nur diese wei├če Wand. Nur das Wei├č. Das war seine objektive Realit├Ąt. Immer wieder musste er sich das vergegenw├Ąrtigen.
Irgendeine unbestimmbare innere Unruhe zog aber noch an ihm, verhinderte, dass er den Weg fand. Er versuchte, sich zu beruhigen, konzentrierte sich.
Mit der Zeit hatte er immer besser gelernt, mit seinem Willen alle Gedanken und Bilder von Dingen, die m├Âglicherweise Begierde, ├ärger oder Angst verursachen k├Ânnten, komplett aufl├Âsen, sobald sie auftauchten. Diese Bilder weckten n├Ąmlich die Begierden, waren die Begierden erst erweckt, war er ausgeliefert. Es war ihm erst vor Kurzem klargeworden, dass diese Gedanken und Bilder wie in einem Dauerfeuer auf den Geist einprasselten und wie machtvoll sie waren. Jeder kleine Gedankenfetzen konnte den Geist in grenzenlose, qu├Ąlende Unruhe versetzen. Dann explodierte er fast. Er war dann hilflos ausgeliefert. Wenn man aber seinen Geist soweit beherrscht, sich von den Bildern zu befreien, konnte man den Moment, die Situation einfach so nehmen wie sie war. Keine Unruhe, keine Trauer oder Verzweiflung mehr.
Man blickte auf sich selbst, war wirklich frei von Allem. Dann kam v├Âllige Ruhe ├╝ber einen. Zeit spielte keine Rolle, man stand jenseits davon. Stunden empfand man wie Minuten.
Man war ein wahrer Meister seiner selbst. Das war v├Âllige Freiheit von Sich, von der Welt des Sinnlichen, des K├Ârperlichen, deren Gefangene wir alle sind. Dann war man nicht weit entfernt, in das Nichts einzugehen, das Buddhisten und Hindus als Nirvana bezeichnen.
Ein sanftes Verl├Âschen im Nichts. Der Eingang in v├Âllige Ruhe. Ob ihm das jemals gelingen wird? Manchmal kam es ihm so vor, sein Herzschlag hatte sich dann soweit gesenkt, als k├Ânnte er einfach ├╝berwechseln. Dann w├Ąre er erl├Âst.
Die wei├če Wand. Wenn er sich voll auf sie konzentrierte, setzte sich dieser Prozess in Gang. Mit geschlossenen Augen ging das nicht. Das war wie beim Einschlafen. Wenn er die Augen schloss, fielen die wirren, zusammenhanglosen Bilder ├╝ber ihn her, machten ihn ├Ąrgerlich oder l├╝stern. Er brauchte das Wei├č, wenn es auch nur ein Symbol, quasi ein Vorgeschmack vom Nichts war.
Manchmal starrte er es einfach nur an, mit weit offenen Augen, bis sie tr├Ąnten, so wie jetzt.
Pl├Âtzlich sp├╝rte er, wie ein schwacher, k├╝hlen Hauch seinen Arm streichelte. Kaum h├Ârbar hatte sich die T├╝r ge├Âffnet. Schritte kamen auf ihn zu. Eine junge Frau, Anfang Zwanzig, schob sich sachte zwischen ihn und die Wand. Sie zwang sich zu einem L├Ącheln. ÔÇ×Hallo Herr Gr├╝nwald, wie geht es uns heute? Dann kreuselte sie sorgenvoll die Stirn. ÔÇ×Oh Gott, wer hat sie denn hier so liegen lassen? Sie haben doch nicht schon wieder geweint? Ihre Augen tr├Ąnen ja! Mit ernstem Gesicht nahm sie ein Taschentuch und beugte sich ├╝ber ihn, um sie abzutupfen. Ihre Oberk├Ârper ber├╝hrten sich. Er sp├╝rte das nur schwach, aber er roch den Duft ihres Parf├╝ms. Sie hatte ein h├╝bsches Gesicht, er sah ihren vollen, roten Mund, die leicht sommersprossige, zarte Haut. Ihre sch├Ânen dunkelgr├╝nen Augen versuchten, ihm nicht direkt ins Gesicht zu sehen. Sie richtete ihren Blick immer auf das, was sie gerade tat.
ÔÇ×SooÔÇŽ das ist doch besser. Wieso dr├╝cken sie denn nicht einfach den Knopf, dann komme ich doch schon! Der Schalter liegt in ihrer HandÔÇŽhier, ihren finger k├Ânnen sie doch noch bewegenÔÇť, er sp├╝rte schwach, wie sie seinen Handr├╝cken antippte. Dann vergewisserte sie sich, dass das Beatmungsger├Ąt richtig in seinen Nasenl├Âchern steckte, richtete seine Beine, richtete die F├╝├če auf, damit er durch das unbewegte Liegen keine Spitzf├╝├če bekam. Schlie├člich schaute sie ihn unschl├╝ssig an, als w├╝sste sie nicht, was sie ihm noch Gutes tun k├Ânnte. ÔÇ×Herr Gr├╝nwald, sie m├╝ssen doch nicht die ganze Zeit die Decke anstarren! Ich mache ihnen wieder den Fernseher an, dann haben sie eine sch├Âne Ablenkung bis zum Einschlafen.ÔÇť
Sie nahm vorsichtig seinen Kopf, legte ein Kissen darunter und drehte ihn sanft in Richtung des Bildschirms. H├Ątte sie beim Rausgehen noch einmal auf sein Gesicht gesehen, h├Ątte sie bemerkt, dass seine Augen sich wieder mit Tr├Ąnen gef├╝llt hatten.


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Lakritze
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... und reingefallen. Was sich erst las wie eine komplizierte Abhandlung ├╝ber den Nutzen der Meditation ... Klasse; wenn es mir auch im ersten Teil etwas langatmig war. (Ich wei├č, das hat alles seinen Sinn, aber das wei├č man ja erst hinterher ...)

Darf ich mal versuchen zu k├╝rzen?

Sein rasendes Herz beruhigte sich. Mit jedem Atemzug schlug es langsamer. Er blickte fest auf die wei├če Wand. Jeden anderen Gedanken, jede Assoziation versuchte er schon im Entstehen fortzuwischen. Keine Vorstellung, kein Wunsch, keine Begierde sollte sich in diesen Zustand mischen. Es gab keine Bewegung, keine Richtung, kein Wohin. Die Welt war drau├čen, weit weg. Er war v├Âllig bei sich, in sich geschlossen. Reduziert auf diesen Punkt.
Es gab nur ihn und diese Wand, nichts sonst. Nur diese wei├če Wand. Nur das Wei├č. Das war seine objektive Realit├Ąt. Immer wieder musste er sich das vergegenw├Ąrtigen.
IrgendeEine unbestimmbare innere Unruhe zog aber noch an ihm, verhinderte, dass er den Weg fand. Er versuchte, sich zu beruhigen, konzentrierte sich.
Mit der Zeit hatte er immer besser gelernt, mit seinem Willen alle Gedanken und Bilder von Dingen, die m├Âglicherweise Begierde, ├ärger oder Angst verursachen k├Ânnten, komplett aufzul├Âsen, sobald sie auftauchten. Diese Bilder weckten n├Ąmlich die Begierden, und waren die Begierden erst erweckt, war er ausgeliefert. Es war ihm erst vor kurzem klargeworden, dass diese Gedanken und Bilder wie in einem Dauerfeuer auf den Geist einprasselten und wie machtvoll sie waren. Jeder kleine Gedankenfetzen konnte den Geist in grenzenlose, qu├Ąlende Unruhe versetzen. Dann explodierte er fast. Er war dann hilflos ausgeliefert. Wenn man aber seinen Geist so weit beherrschte, sich von den Bildern zu befreien, konnte man den Moment, die Situation einfach so nehmen, wie sie war. Keine Unruhe, keine Trauer oder Verzweiflung mehr. [Aha, denkt der Leser: ein Verzweifelter.]
[Im folgenden Abschnitt stehen immer wieder W├Ârter wie v├Âllig, wahr, wirklich -- die w├Ąren sparsamer wirkungsvoller. -- Evtl. diesen und den n├Ąchsten Absatz ins Pr├Ąsens setzen?]
Man blickte auf sich selbst, war wirklich frei von allem. Dann kam die v├Âllige Ruhe ├╝ber einen. Zeit spielte keine Rolle, man stand jenseits davon. Stunden empfand man wie Minuten.
Man war eEin wahrer Meister seiner selbst sein: Das war bedeutete v├Âllige Freiheit von sich, von der Welt des Sinnlichen, des K├Ârperlichen, deren Gefangene wir alle sind[k├Ânnte weg?]. Dann war man nicht weit entfernt, in das Nichts einzugehen [Vorschlag: Dann war es nur noch ein Schritt in das Nichts,], das Buddhisten und Hindus als Nirvana bezeichnen.
Ein sanftes Verl├Âschen im Nichts. Der Eingang in v├Âllige Ruhe. Ob ihm das jemals gelingen w├╝rde? Manchmal kam es ihm so vorschien ihm, sein Herzschlag habe sich dann so weit gesenkt, als k├Ânnte er einfach ├╝berwechseln [dass er einfach ├╝berwechseln k├Ânne]. Dann w├Ąre er erl├Âst.[W├╝rde ich auch streichen -- der Schock f├╝r den Leser kommt ja erst noch.]
Die wei├če Wand. Wenn er sich voll auf sie konzentrierte, setzte sich dieser Prozess in Gang. Mit geschlossenen Augen ging das nicht. Das war wie beim Einschlafen. Wenn er die Augen schloss, fielen die wirren, zusammenhanglosen Bilder ├╝ber ihn her, machten ihn ├Ąrgerlich oder l├╝stern. Er brauchte das Wei├č, wenn es auch nur ein Symbol, quasi ein Vorgeschmack vom Nichts war.
Manchmal starrte er es einfach nur an, mit weit offenen Augen, bis sie tr├Ąnten, so wie jetzt. [Evtl. weg?]
Pl├Âtzlich sp├╝rte er, wie ein schwacher, k├╝hler Hauch seinen Arm streichelte. Kaum h├Ârbar hatte sich die T├╝r ge├Âffnet. Schritte kamen auf ihn zu. Eine junge Frau, Anfang Zwanzig, schob sich sachte zwischen ihn und die Wand. Sie zwang sich zu einem L├Ącheln. ÔÇ×Hallo Herr Gr├╝nwald, wie geht es uns heute?" Dann kr├Ąuselte sie sorgenvoll die Stirn. ÔÇ×Oh Gott, wWer hat Sie denn hier so liegen lassen? Sie haben doch nicht schon wieder geweint? Ihre Augen tr├Ąnen ja!" Mit ernstem Gesicht nahm sie ein Taschentuch und beugte sich ├╝ber ihn, um sie abzutupfen. Ihre Oberk├Ârper ber├╝hrten sich. [Zu aktiv f├╝r ihn: Ihr Oberk├Ârper ber├╝hrte den seinen.] Er sp├╝rte das nur schwach, aber er roch den Duft ihres Parf├╝ms. Sie hatte ein h├╝bsches Gesicht, er sah ihren vollen, roten Mund, die leicht sommersprossige, zarte Haut. Ihre sch├Ânen dunkelgr├╝nen Augen versuchten, ihm nicht direkt ins Gesicht zu sehen. Sie richtete ihren Blick immer auf das, was sie gerade tat.
ÔÇ×Soo ÔÇŽ das ist doch besser. Wieso dr├╝cken Sie denn nicht einfach den Knopf, dann komme ich doch schon! Der Schalter liegt in Ihrer Hand ÔÇŽ hier, Ihren Finger k├Ânnen Sie doch noch bewegen.ÔÇť Er sp├╝rte schwach, wie sie seinen Handr├╝cken antippte. Dann vergewisserte sie sich, dass das Beatmungsger├Ąt richtig in seinen Nasenl├Âchern steckte, richtete seine Beine, richtete die F├╝├če auf, damit er durch das unbewegte Liegen keine Spitzf├╝├če bekam. Schlie├člich schaute sie ihn unschl├╝ssig an, als w├╝sste sie nicht, was sie ihm noch Gutes tun k├Ânnte. ÔÇ×Herr Gr├╝nwald, Sie m├╝ssen doch nicht die ganze Zeit die Decke anstarren! Ich mache Ihnen wieder den Fernseher an, dann haben Sie eine sch├Âne Ablenkung bis zum Einschlafen.ÔÇť
Sie nahm vorsichtig seinen Kopf, legte ein Kissen darunter und drehte ihn sanft in Richtung des Bildschirms. H├Ątte sie beim Rausgehen noch einmal auf sein Gesicht gesehen, h├Ątte sie bemerkt, dass seine Augen sich wieder mit Tr├Ąnen gef├╝llt hatten.
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┬╗Die einzig normalen Menschen sind die, die man nicht besonders gut kennt.┬ź

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Lakritze
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Ich hoffe, das habe ich klar gemacht: mir gef├Ąllt die Geschichte, und sie hat f├╝r mich funktioniert. Arbeit machen alle Texte, deshalb sind sie ja hier. :)

Ich habe noch einmal dr├╝ber nachgedacht, wie die Schwerpunkte liegen. Teil 1 (Zen) ist relativ ausf├╝hrlich, was vom Spannungsbogen her sinnvoll ist. Teil 2 (Leben) allerdings auch: da wird die Schwester genau beschrieben, die Pflege, sein Zustand wird genauer beleuchtet. Wenn Du auf all das verzichten w├╝rdest, liefe es auf Folgendes hinaus:

┬╗Pl├Âtzlich sp├╝rte er, wie ein schwacher, k├╝hler Hauch seinen Arm streichelte. Kaum h├Ârbar hatte sich die T├╝r ge├Âffnet. Schritte kamen auf ihn zu. Eine junge Frau, Anfang Zwanzig, schob sich sachte zwischen ihn und die Wand. ÔÇ×Herr Gr├╝nwald, Sie m├╝ssen doch nicht die ganze Zeit die Decke anstarren! Ich mache Ihnen wieder den Fernseher an, dann haben Sie eine sch├Âne Ablenkung bis zum Einschlafen.ÔÇť
Sie nahm vorsichtig seinen Kopf, legte ein Kissen darunter und drehte ihn sanft in Richtung des Bildschirms. H├Ątte sie beim Rausgehen noch einmal auf sein Gesicht gesehen, h├Ątte sie bemerkt, dass seine Augen sich wieder mit Tr├Ąnen gef├╝llt hatten.┬ź

Ich wei├č nicht, ob Dir das reicht; f├╝r den Spannungsbogen w├Ąre es genug.
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eiros
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Hallo Lakritze!
Abermals Dank f├╝r die Vorschl├Ąge. Ich brauche einfach jemanden als Korrektiv, ich bin v├Âllig betriebsblind.
Ja, der Anfang ist lang, liest eher wie eine gef├╝hrte Meditation ,das war beabsichtigt. Mir war klar, dass da manche nicht mitgehen werden, weil zu "trocken". Die "Spannung" liegt ausschlie├člich in diesen rein innerlichen Prozessen.
Freut mich, wenn es dich trotzdem in die Geschichte "hineingezogen" hat.
Der 2. Teil: Stimmt schon, ich h├Ątte die Schwester gar nicht n├Ąher beeschreiben m├╝ssen. Es gibt ja eigentlich keine Beziehung. Wenn ich es jetzt lese, finde ich es auch ├╝berfl├╝ssig, aber beim Schreiben kam es mir irgendwie notwendig vor.
Ich werde die Geschichte nochmal gem├Ą├č deiner Hinweise umarbeiten.
LG

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Franka
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Routinierter Autor

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Hallo eiros,
wenn du dir nicht sicher bist, ob dein Text schon "fertig" ist, dann kannst du die Schreibwerkstatt nutzen. Im Forum sollen bitte nur "fertige" Texte stehen. Hier soll dann nur noch der "Feinschliff" erfolgen.

LG Franka,

__________________
Man probiert. Vielleicht klappt es. Wenn nicht, dann probiert man was Neues. (frei nach Antje Joel)

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