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Leselupe.de > Kurzprosa
Der Zirkel um den Tempel (gelöscht)
Eingestellt am 07. 07. 2011 01:41


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Nax
Hobbydichter
Registriert: Feb 2011

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Rose
Guest
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Hallo Nax,

sehr beeindruckt ist meine Seele in deinem Text versunken. Gierig saugte sie das vergessene/verdrängte Wissen auf ...

Der Text würde noch mehr gewinnen, wenn ein paar weniger "und" vorhanden wären. Ein paar Kommata fehlen, aber das hat diesem wahnsinnigen Leseerlebnis keinen Abbruch getan.

Ganz liebe Grüße
Manuela

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Ralf Langer
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2009

Werke: 304
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hallo nax,

mir gefällt dein Sprachstil in dieser Geschichte.
Das subtile Unbehagen in einer Umgebung, die der Prot nicht durchschaut, kommt gut zum Ausdruck.

ein dicker Wermutstropfen bleibt aber:

das erinnert doch stark an Roland den Revolverhelden,
und die Saga vom dunklen Turm, bei King.

Aber das mußt du selbst entscheiden

Nachsatz:

Spannend für den Leser wäre, wenn du dem Prot, mehr menschlich verständliche Züge geben würdest.
Wer ist er?
Wie ist er dahin gekommen?
Was denkt er?
Warum ist er allein?

lg
Ralf
__________________
RL

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Nax
Hobbydichter
Registriert: Feb 2011

Werke: 5
Kommentare: 33
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Hallo Rose und Ralf,

ich danke euch für die Komplimente und die konstruktive Kritik.
Den Revolvermann habe ich vor Jahren angefangen, aber nur wenige Seiten. Muss ich mal nachholen. Aber an den Text gedacht habe ich beim Schreiben nicht. Muss Zufall sein, auch wenn ich King sehr mag.
Deine Ratschläge, Ralf, nehme ich gerne an.
Freut mich, dass es euch so weit gefallen hat.
Ich wollte den Prot eigenschaftslos lassen, so dass jeder sich mit ihm identifizieren kann.

Lieben Gruß,
Nax

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anbas
Häufig gelesener Autor
Registriert: Mar 2006

Werke: 718
Kommentare: 4501
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Hallo Nax,

ich bin mal korrigierend durch den Text gegangen, der durchaus seinen Reiz hat. Außerdem habe ich noch ein paar Vorschläge:

quote:
(...)Seltsame Wolken schmückten die mondlose Nacht. Und seltsame Kreaturen den Wegesrand (ich weiß, was Du meinst, finde diesen Staz aber stilistisch nicht so glücklich). Waren es Tiere, die er kannte, die nur durch seine getrübten Sinne und die Dunkelheit fremd erschienen,(Punkt?) oder waren es wirklich unentdeckte Spezien, die nur hier lebten. Oder besser, erschienen.(Hier muss ein "?" hin) Er strich die Idee mit einer Handbewegung aus seinen Kopf und versuchte (Komma) einen klaren Gedanken zu fassen. Weiter. Immer weiter, hämmerte er in seinen Hirn, und begann sich, dadurch, dass er sein Schritttempo erhöhte, den Türmen entgegen zu zwingen (dieser Satz ist zu verschachtelt. Mach lieber zwei draus).
Zwischen den verwachsenen und mit anderen Pflanzen, Insekten und Tieren übersäten Bäumen sah er ab und zu Frauen mit schwarzen und weißen Gewändern tanzen, doch sobald er den Blick zulange auf sie richtete oder einen in (mit den???) die Augen einfangen wollte, verschwanden sie tänzelnd, mit anmutender Leichtigkeit in den Wäldern. Halluzinierte er, oder konnte dies alles Wirklichkeit sein, ("?" und dann neuer Satz) echt in der Wirklichkeit, die er betreten hatte (Komma) als er die Pforte zum Wald durchschritt, fragte er sich, konzentrierte sich dann sofort wieder verbissen auf sein Ziel, den Tempel (wie gesagt, zwei Sätze draus machen. Den zweiten Teil würde ich anders formulieren, da zu verschachtelt). Er wusste (Komma) jeder Gedanke, jede kleine Angst konnte ihn in ein Loch des Wahnsinns werfen (Komma oder Punkt) und so versuchte er (Komma) seinen Kopf angestrengt klar zu halten und alle Gedanken zu unterdrücken.
Der Wald war überwältigend, man könnte sagen gewalttätig und hätte ihn beim geringsten Zeigen von Schwäche, im physischen sowie psychischen Sinn, vernichten können, einfach dadurch, dass er ihn in den bodenlosen Realitätsverlust drückte (auch hier könnte der Text gewinnen, wenn Du aus diesem langen Satz mehrere machen würdest).
Er musste weiter. Immer weiter dem Tempel entgegen. Immer weiter in das Unausweichliche.
Rechts und Links des Pfades spürte er Grauenvolles, Entsetzliches,(Punkt) aber er verbot sich ein Hinsehen, das ihn vom Weg abringen könnten, und so starrte er auf sein Ziel und quälte sich erbarmungslos darauf zu (Vorschlag: Aber er verbot sich hinzusehen. Das könnte ihn vom Weg abbringen. So starrte er weiter auf sein Ziel und quälte sich erbarmungslos darauf zu).
Von den Seiten schienen sich Blicke in seine Haut zu bohren, aber er gab dem Drang (dort?) hinzuschauen nicht nach. Schritt für Schritt stampfte er sich vorwärts.
Nach Stunden, die für ihn wie Tage waren, erreichte er das Ziel.
Entkräftet und ausgekämpft fiel er auf die Knie. Den Kopf zwischen den Händen stieg Dankbarkeit in ihm hoch (An dem Satz würde ich noch mal feilen. Er wirkt auf mich sehr gestelzt). Er sah hinauf. Das große Tor. Er war angekommen.
Nachdem er sich aufgerichtet hatte (Komma) kam das Verlangen (Komma) sich noch einmal umzudrehen, zurückzublicken, (Punkt) doch er wusste, dass dies das Ende der Reise bedeuten könnte, und so ging er langsam auf das Tor zu. Die riesigen Türen öffneten sich (Punkt, Nächsten Satz ohne "und" beginnen) und er trat ein.
Sonnenlicht durchflutete den Tempel. Doch es schien (Komma) als wäre es (er?) hier am falschen Ort. Es kam einem nicht so vor, es schien wirklich anders. Es schien blutrot und die schwarzen Wände saugten es in sich hinein (zu viele "es" hintereinander).
Als er in der Mitte ankam (Komma) durchströmte das blutrote Licht auch ihn und gab ihm Antwort.
Er erkannte, nun von grellem weißen Licht erfüllt und geblendet, dass er nicht zum ersten Mal den Weg zum Tempel hinter sich gebracht hatte. Nicht einmal oder zweimal, sondern unzählige Male, immer unwissend warum er zum Tempel musste, immer ohne Erinnerung an seine Vergangenheit, nur angetrieben von dem fanatischen Verlangen und Zwang (Komma, glaube ich ) ihn zu erreichen. Ihn zu besiegen.
Es wurde ihm weiterhin klar, dass jedes Mal (Komma) wenn er am Ziel war, seine Erinnerung getauscht wurde (dieses "wurde" könnte gestrichen werden) und er vor die Pforte zum Wald zurückversetzt wurde. Ein sinnloses Unterfangen, dass er unzählige Male durchstehen musste. Dann sah er (Komma) wer ihm diese Hölle auferlegt hatte.
Was er nicht mehr sah, war dass letztendlich er selbst es war und die Mächte Gnade walten lassen werden (An den Satz geh noch mal ran. Zu viel "war", zu sehr verschachtelt). Irgendwann. Doch bevor er dies hätte erkennen können (Komma) wurde sein Gedächtnis gelöscht und damit sein Wissen um sein Schicksal,(Punkt) nur mit dem unwiderstehlichen Verlangen anzukommen wurde er zurückgeschickt (Komma) und vor ihm ragte der Tempel empor.
Die Vorschläge sind natürlich völlig unverbindlich. Vielleicht regen sie ja auch zu anderen Lösungen an. Insgesamt würde ich vielleicht auch noch an anderen Stellen darüber nachdenken, kürzere Sätze zu bilden. Gerade, wenn es darum geht, Spannung aufzubauen, können kurze Sätze sehr wirkungsvoll sein.

Liebe Grüße

Andreas
__________________
Wenn der Weg das Ziel ist, kann man nicht falsch abbiegen. (anbas)

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