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Leselupe.de > Ungereimtes
Der alte Hund, die Stadt
Eingestellt am 27. 03. 2004 02:19


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Papalagi
???
Registriert: Sep 2003

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Der alte Hund, die Stadt
Zerreist die TrÀume
Wie einen Knochen grÀbt sie ihn tief ein
Sie denkt ans Alte und sie schmeckt die BrÀune
Des Schmutzes und des Rauchs
Schluckt in sich hinein.


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Schakim

Wird mal Schriftsteller

Registriert: Jan 2002

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Hi, Papalagi!

Irgendwie stimmt Dein Gedicht nicht in der Wortwahl ...


Der alte Hund, die Stadt -
Zerreisst die TrÀume.
Wie einen Knochen vergrÀbt sie diese
tief in der Stille.
Sie denkt ans Alte
und sie schmeckt die BrÀune
des Schmutzes und des Rauchs,
schluckt alles in sich hinein
wie eine Pille.



Ich habe mir erlaubt, Deine Gedanken etwas zu verÀndern, umzuformen ... Eine Ausnahmesituation - ich verÀndere sonst anderer Autoren ihre Gedichte nicht.

Einen schönen Sonntag!
Schakim
__________________
§§§> In jeder Knospe zeigt sich ein kleines Wunder beim AufblĂŒhen <§§§

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Papalagi
???
Registriert: Sep 2003

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Hallo Schakim

Danke fĂŒr deine Hilfe,
vielleicht ist die Formulierung, die ich im Gedicht gewÀhlt habe doch zu unverstÀndlich.
Ich dachte aber dabei eher daran die Stadt mit einem Hund zu vergleichen, gleichzusetzen.

Deswegen auch: Der alte Hund, die Stadt

Und auch dementsprechend: Zerreist die TrÀume
Wie einen Knochen grÀbt sie ihn tief ein



Sie - damit ist die Stadt gemeint, oder eben der Hund
Vielleicht hĂ€tte ich ein Komma nach „Knochen“ setzen sollen.

Zerreist die TrÀume,
Wie einen Knochen,
grÀbt sie ihn tief ein


Dabei dachte ich daran, dass die Stadt die TrÀume zerreist und sie wie einen Knochen (ihn) vergrÀbt.

Aber es ist mir wohl nicht sehr gelungen wenn es so unverstĂ€ndlich rĂŒberkommt.
Auf jeden Fall vielen dank fĂŒr deinen Vorschlag

Alles Gute

Papalagi

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xzar
Guest
Registriert: Not Yet

hallo,

also ich finde das gedicht gelungen. Eben in der umkehrung von hund und stadt (die stadt grĂ€bt den hund ein) liegt ein schönes bild. Das wort "zerreisen" gefĂ€llt mir auch - allerdings: zerreist der hund die trĂ€ume oder die stadt die trĂ€ume. oder soll es doch: zerreissen heißen? im sinne von "nirgendwo daheim sein" wĂ€re "zerreisen" m.m.n. passend. die stadt reist ... hm ... ich gebe mich geschlagen - ich versteh es nicht. aber es gefĂ€llt. eventuell noch als heimatlosigkeit ("sie denkt ans alte"), im jetzt "schmutz und rauch" (fĂŒr geschichtslosigkeit)

ok, ich hör auf. bitte alles nur als meine persönliche hirnwichserei sehen. ich finde das gedicht toll und wĂŒrde mir nie erlauben, dir zu erklĂ€ren, was es bedeutet. ich fands nur fĂŒr mich selbst sehr spannend.

liebe grĂŒĂŸe,

constantin

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Schakim

Wird mal Schriftsteller

Registriert: Jan 2002

Werke: 3
Kommentare: 2501
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VerstÀndlich!

Hi, Pap!

Es war mir verstÀndlich, nur die Formulierung hat mir nicht ganz gefallen. Den Vergleich hast Du sogar sehr gut herausgearbeitet ...

Noch einen schönen Abend!
schakim
__________________
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heike von glockenklang
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jul 2002

Werke: 207
Kommentare: 2337
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dein werk gefÀllt mir teilweise sehr gut,
auch den hund einzubringen aber ..


Die Stadt zerreist die TrÀume
Den alten Hund,
Wie einen Knochen grÀbt sie ihn tief ein
Sie denkt ans Alte und sie schmeckt die BrÀune
Des Schmutzes und des Rauchs
Schluckt in sich hinein.


sorry, fĂŒr meine vermessenheit, aber ich stolperte so sehr ĂŒber die springendenden, eingaben wie hund, stadt, knochen.. und verstand nicht was du mit ihnen ausdrĂŒcken wolltest.
fĂŒr mich wĂ€re esi n angezeigter reihenfolge klarer.
die stadt die du beschreibst wird sehr deutlich.

__________________
Wenn das Leben dir einen Kinnhaken gibt, kĂŒhle dein Kinn und lass dich auf deinem Weg nicht beirren.
H Keuper-g /13.07.06

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