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Leselupe.de > Gereimtes
Der alten Seher Sang
Eingestellt am 20. 12. 2007 19:49


Autor
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Limba
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Nov 2007

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Verborgen in des Berges Flanken
an magisch wei├čer Felsenwand
Lascaux birgt manchen Urgedanken
f├╝r die Ewigkeit gebannt

Des Ahnen Geist von Anbeginn
verborgen tief im Sph├Ąrenton
erweckt in Enkels sechstem Sinn
und trozt dem Necronomicon

Nichts anderes als Urgewalten Klang
ersch├╝ttert einen Sch├Âpferischen Geist
auf dass der alten Seher Sang
den Weg des Universums weist

Der Vater schenkt dem Sohn die Gabe,
die Mutter gibt sie an das Kind
nur Fleisch versinkt im dunklen Grabe
im Geist die Ewigkeit beginnt

Die Zukunft hallt vom Kindeskinder Schritt
ganz Mensch sind sie und doch auch Boten
Erinnerungen tragend, mit und mit
die Ahnen sind nicht l├Ąnger bei den Toten

Der wilden G├Âtter Zeiten fielen
man h├Ârt es in der alten Linde rauschen
die Spur des greisen Priesters ist verweht
doch weiter sich die gute alte Erde dreht
der Enkel geht dann in den Sielen
doch mag er solcher Weisheit lauschen?
__________________
Reden ist Silber! Ist Schweigen Gold?

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Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

Werke: 1589
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Hallo Limba,

habe Dein Werk mit Interesse gelesen und darf Dich erstmal selbst in der Lupe willkommen hei├čen. Es freut mich, da├č Du hier angekommen bist.

Dein Text ist in eher "altert├╝mlichem" Deutsch gehalten. Er spricht Protagonisten an, die ich nicht kenne (und deren HIntergr├╝nde auch nicht). Das macht das Verst├Ąndnis ein wenig schwer.

Zugleich f├Ąllt mir auf, da├č das Metrum in Deinem Text nicht stimmig ist. In den ersten Versen sind es vier Hebungen, sp├Ąter 5, au├čerdem variieren die Metren stark. Das macht den Text sehr unruhig und st├Ârt beim Lesen erheblich.

Reimgedichte haben wohlstrukturierte Rhythmen und Metren als formale Voraussetzung. Hier mu├č an Deinem Werk noch stark gefeilt werden. Ich empfehle das laute Deklamieren und das Silbenmarkieren, dann wird klar, auf was ich hinauswill.

Au├čerdem gilt bei Gedichten das Prinzip der Verdichtung. Ich vermute, da├č - jenseits der Umgebung der Protagonisten - die Kernaussagen des Texts auch mit einem k├╝rzeren Werk h├Ątten erreicht werden k├Ânnen.

Nichts f├╝r ungut f├╝r diese Hinweise. Es sollten Anregungen sein, keinesfalls m├╝ssen meine Bemerkungen als Angriff auf Dich gewertet werden. Textarbeit, und das ist ein Teil der Lupenregeln, hei├čt nun einmal, das anzusprechen, wo man Schw├Ąchen sieht, damit man sich gemeinsam an den Texten verbessern kann.

In diesem Sinne w├╝nsche ich Dir ein gute Zeit bei uns.

Liebe Gr├╝├če

der W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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Limba
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Nov 2007

Werke: 11
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Antwort an Walter

Hallo Walter,
zuerst einmal Danke f├╝r Deine Reaktion. Selbstredend stellt man (jedenfals ist das mein Verst├Ąndnis) einen Beitrag in Leselupe vor allem auch zur Diskusion, weshalb deine Anregungen positiv ankommen und dankend angenommen werden. Sicher brauche ich nicht zu betonen, dass ich kein erfahrener Lyriker bin, mein Metier liegt eher beim Verfassen von Erz├Ąhlungen bis hin zum Roman. Der alten Seher Sang entspringt in diesem Tal, urspr├╝nglich standen die einzelnen Strophen jeweils als Kapiteleinleitung in meinem historischen Roman (Manuskript), sie "stammen" im Buch von verschiedenen M├Ąnnern und Frauen. Sp├Ąter im Werk entwickelt sich dann eine Situation, wo die einzelnen Strophen als Gesamtheit vorgetragen werden. Das sollte die Unzul├Ąnglichkeiten meines Gedichtes nicht entschuldigen, eher ein wenig erkl├Ąren.
Nichts desto Trotz habe ich einen starken Hang zu Lyrik, ich liebe geradezu Gedichte und Dichtung, es mag vielleicht einfallslos von mir klingen, aber Shakespeare oder Goethe treffen mein Innerstes, Erich K├Ąstner ├╝brigens mag ich auch sehr. Irgend einen Einstieg wollte ich aber wagen, auch wenn er unzul├Ąnglich ist, denn wie soll man sonst lernen?!
In dem Fall tr├Ągt mein Motto: Reden ist Silber! Ist Schweigen Gold?-Nein!
Gru├č Limba.
__________________
Reden ist Silber! Ist Schweigen Gold?

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