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Leselupe.de > Gereimtes
Der dicke Dichter
Eingestellt am 14. 01. 2010 22:44


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viktor
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2007

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Der dicke Dichter

Der dicke Dichter Isidor
stand grade wieder kurz davor
ein Meisterwerk zu schöpfen.
Es fehlte nur die letzte Zeile,
drum fing er an, ganz ohne Eile,
zunächst sein Frühstücksei zu köpfen.

Er aß es langsam, mit Genuss,
erwartete den Musenkuss,
um flott zu finissieren.
Doch blieb die Muse noch verborgen
und er begann, sich voller Sorgen
ein dickes Schinkenbrot zu schmieren.

Dann folgte eins mit Leberwurst -
das Trockenbrot erzeugte Durst,
den galt es erst zu stillen.
Doch nach den ersten hellen Bieren
ließ sich kein Geist mehr generieren,
auch nicht beim allerbesten Willen.

So sagte er dem Werk adieu,
bestellte sich ein Cordon bleu
und schimpfte mit der Katze:
"Lass bloß dein schräges Grinsen bleiben,
du kannst doch nicht mal Prosa schreiben!",
- und sank erschöpft auf die Matratze.

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Benedikt Behnke
Guest
Registriert: Not Yet

Nette Idee, besonders die Sache mit der Katze gefällt mir! xD
Aber irgendwie stolpere ich über den wechselnden Rhythmus ... manchmal Auftakt, manchmal nicht, das passt irgendwie nicht. Vielleicht ist es ja beabsichtigt, soll seinen Fehler herausheben, vom Werk abzulassen, seinen Wankelmut darstellen. In dem Falle: Grünes Licht! =)
Ansonsten: Es ist dein Gedicht! ^^
Dann stör ich mich noch am Schinkenbrotschmieren ... Schinken kann man ja schlecht schmieren? Höchstens die Butter drunter ... aber es gibt Leute, zB mich, die essen ihre Brote ohne Butter! ^^ Marmelade, Honig, sogar Leberwurst kann man schmieren ... aber schinken? Oo Okay, ich reg mich über Kleinigkeiten auf ... aber was will ich sagen! =)
Ist doch eigentlich ganz gut gelungen und sehr witzig! ;D

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Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

Werke: 1537
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Lb. Benedikt,

das Metrum sitzt perfekt. Jeweils in S3 haben wir eine dreihebigen Jambus, der - lt. vorgelesen - dem Gedicht den Speed gibt, der in S6 wieder (da vierhebig) herausgenommen wird. Das paßt übrigens genau zur Beschreibung des Problems: Erst tut er so, als wollte er jetzt ganz schnell mal anfangen mit dem Dichten, um dann ganz schnell wieder nachzulassen, um sich zu stärken.

Wieder wunderbar in der Form. Man sollte sich wahrlich davon eine Scheibe anschneiden können (Bei Dir wäre da wohl noch eine größere Scheibe nötig als bei mir, aber Du hast ja schon alterstechnisch auch noch ein wenig mehr Zeit, es zu solcher Meisterschaft zu bringen. Bei mir tickt da bereits die Uhr Kurz: Bei Dir besteht noch Hoffnung.)

Tja, so ist das Leben. Nicht jeder Kommentar sitzt.

Apropos: Das Bild "sich ein Brot schmieren" ist unabhängig vom Belag zu sehen, weil - unausgesprochenerweise - unter den Belag Schinken ja sämige Butter, in dicker Lage bitte, aufzutragen ist. Daher schmiert man sich auch ein Salamibrot.

LG W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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Janosch
???
Registriert: Feb 2005

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witzig!

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