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Leselupe.de > Gereimtes
Der einsame Reiter
Eingestellt am 17. 09. 2007 15:12


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Anni H.
Möchtegern-Schreiber
Registriert: Aug 2007

Werke: 3
Kommentare: 0
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Der einsame Reiter
Der einsame Reiter durchbricht den Nebel,
sein Ross ist jung und scheu.
Ruhig am Sattel wippt der Säbel,
doch s Reiters Gesicht weist keine Reu.
Sein Ross steht nicht still,
tänzelt nervös umher.
Und was der Reiter will,
tut es nimmermehr.
Sein Gesicht verschlingt der Schatten,
der Helm ist leicht zur Seit geneigt,
dass, was sie grad erlebet hatten,
ihr Antlitz schon von Weitem zeigt.
Zerstörung zeigt des Reiters Rüstung
Panik weisen des Rosses Augen
Erschöpfung über des Sattels Brüstung
hängt der Reiter, ein Angriff scheint nichts mehr zu taugen.
Kampfes Blut an der Säbels Klinge
blutige Schnitte an des Rosses Haut.
Aus des Reiters Mund nur gefaselte Dinge
Die er seinem Pferde anvertraut:
„Ich habe eine Frau und einen Sohn.
Beide bangen um mein Leben.
Doch ich muss folgen nur dem Thron
Nur nach seinem Ziele streben.
Bin ich jetzt ein freier Mann?
Jetzt, da ich als einziger überlebt?
Das Land ist gefallen, gefallen in Schlamm,
doch meine Klinge jetzt noch bebt.
Unser Land ist gefallen, alle sind tot.
Nur ich als einsamer Reiter
Darf heimkehren aus Leid und Not.
Der Krieg kann nicht gehen weiter,
auch wenn ich noch stehen kann.
Sie sahen mich davon reiten
Taten nichts, wie unter einem Bann.
Zeigten mir Gnade in harten Seiten.
Danke Feind- dank für mein Leben
All die Ritter sind gefallen,
nur einem einz`gen Bauer ist vergeben
Wo soll denn da die Logik wallen?
Dank meinem unverschämtem Glück
Wird man mich wiedersehen.
Mein Leben will ich wieder, auch Stück für Stück.
Will nicht auf Kriegesland, sondern auf dem Acker zu Grunde gehen.“
So trägt das Pferd ihn treu zum Heim,
sein unschuldiger Herzschlag wart nie mehr allein.

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ENachtigall
Foren-Redakteur
???

Registriert: Nov 2005

Werke: 209
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Hallo Anni H.

Willkommen im Forum.

Die Reime dieses Textes wirken gezwungen. Sie machen ihn nicht zum Gedicht. Der Sprachfluss hat keine Melodie. Das Fehlen jeglicher Gliederung erschlägt die Gutmütigkeit des geneigten Lesers.

Tut mir leid, Dir gleich mit so harscher Kritik kommen zu müssen. Wenn Dir etwas daran liegt, diesen Text, in den Du gewiss viel Zeit investiert hast, weiter zu bearbeiten, stelle ihn bitte in die Schreibwerkstatt ein. Lerne etwas Handwerk. Fange mit einfachen kurzen Reimgedichten an. Nimm z.B. ein Limerick. Achte mal drauf, wie schwer es ist, eins zu konstruieren, das formal stimmig ist. Wenn Du dann noch die Kurve mit einer guten Pointe bekommst, ziehe ich den Hut vor Dir!

Herzliche Grüße

Elke
__________________
Wer Spuren sucht, wird Wege finden.

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